News Industriespionage: Nanya-Ingenieur versteckt Kamera zwischen Snacks

Für die ihm vorgeworfene Beschaffung der Daten zur Verwendung in China drohen dem Ingenieur nach taiwanischem Recht zwischen einem und zehn Jahren Haft.
Denke das es für Landesverrat deutlich mehr geben sollte.
Er schwächt damit sein Land und stärkt einen Aggressor, der angekündigt hat Taiwan erobern zu wollen.
 
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Wie soll man sowas überhaupt verhindern können? Bei Relevanten Sachen werden sicherlich vor der Einstellung dutzende Sachen geprüft und sein bisheriges Leben ordentlich durch gecheckt bevor man jemanden einstellt. Und auch bei der Arbeit wird es viele Sicherheitsvorkehrungen geben. Aber wenn die Person persönlich unzufrieden wird, sei es die Verlockung auf mehr Geld, Wut darüber das man persönlich denkt nicht gut Anerkennung zu bekommen oder z.B wie bei Snowden erkennt das was die Regierung da macht nicht Sauber ist, und und...so Richtig verhindern kann man es dann nicht.
 
Das geschieht immer wieder und wie soll man das verhindern?
 
Aufgefallen ist die ungewöhnliche Form der Industriespionage Nanyas eigener IT-Sicherheitsabteilung. Die Mitarbeiter verglichen die Standorte auffälliger Funksignale mit den Aufzeichnungen der Zugangskontrolle und den Aktivitäten des dienstlichen Computers. Die Unstimmigkeiten lösten die Ermittlungen aus.

Ich verbreite ja gerne mal die Kunde, dass verdammt viele Blutetooth Low Energy (BLE) Beacons um uns herum sind. Spannend, dass Radio Frequency Scanning tatsächlich zur Überwachung eingesetzt wird. Ist das üblich (auch in Deutschland)?
 
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Könnte mir gut vorstellen das die Chinesen und auch die Amis, sowas bei ASML auch versuchen könnten oder gar schon versucht haben, sieht ja aus das es immer wichtiger wird aktuell. Da hätte die ganze EU gut dran, da besonders vorsichtig zu sein.
 
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Penman schrieb:
Spannend, dass Radio Frequency Scanning tatsächlich zur Überwachung eingesetzt wird. Ist das üblich (auch in Deutschland)?
Das finde ich hier auch besonders interessant. Hätte der Typ mal eine analoge Kamera verwendet...
 
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Die größten Feinde eines Unternehmens, sind die eigene Mitarbeiter. Sie können, aus welchen Gründen auch immer, den größten Schaden anrichten.
 
Die Chroniken von Nanya (Autokorerrektur Januar und Babys🤔) habe ich schon gesehen.
Die Snacks von Narnia kenne ich aber noch nicht.

Mich verwundert es, dass die Chinesen Technologie bei Nanya (wieder Babys) ausspionieren. Wenn der kleinste DRAM Hersteller noch so interessant für seine Geschäftsgeheimnisse ist, hat man ja kein großes Vertrauen in die eigene DRAM Entwicklung, die derzeit weltweit gefragt ist und man mit alten DRAM Standard viel Geld verdienen kann.

Jedenfalls spricht es nicht für die IT bei Babys, wenn ein Ex Mitarbeiter nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen noch Zugriff auf seinen Arbeitsplatz hat
 
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UrlaubMitStalin schrieb:
Denke das es für Landesverrat deutlich mehr geben sollte.
Er schwächt damit sein Land und stärkt einen Aggressor, der angekündigt hat Taiwan erobern zu wollen.
Vielleicht, hat nur nichts mit dem Thema zu tun.
Das Land wirtschaftlich schädigen/den "Feind" wirtschaftlich stärken ist nämlich beileibe nicht genug, andernfalls wäre jeder gescheite Kopf, der zum Arbeiten nach China auswandert, automatisch ein Verräter.
 
Beim nächsten Mal lieber eine ordentliche Spionkamera verwenden, die keine unkontrollierten Funksignale sendet.

IMG_4129.webp
 
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Der Nachbar schrieb:
Jedenfalls spricht es nicht für die IT bei Babys, wenn ein Ex Mitarbeiter nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen noch Zugriff auf seinen Arbeitsplatz hat
im artikel steht, dass er im februar die kündigung eingereicht hat, nicht dass er da auch gleich aus dem unternehmen raus ist. aber ja, normalerweise wird man dann gleich freigestellt und sämtlicher zugriff gesperrt.
 
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Hakim schrieb:
Wie soll man sowas überhaupt verhindern können?

SSD960 schrieb:
Das geschieht immer wieder und wie soll man das verhindern?

100% verhindern kann man es sicherlich nicht.

Aber man kann die Hürden extrem hoch setzen.
Hier mal ein Beispielhaftes Sicherheitskonzept welches auch Elemente aus anderen Branchen beinhaltet.

1.) Vor dem Zugang zu Daten gibts eine Sicherheitsfreigabe welche auch behördlich geprüft wird.
2.) Es dürfen keine Privaten Dinge mit reingenommen werden. Auch kein Essen und trinken.
3.) Es dürfen keine Dinge mit rausgenommen werden
4.) Vor dem Eintritt gibt es eine komplette Umkleide, im Werk wird nur in der Werkseigenen Kleidung gearbeitet.
5.) In der Umkleid ist Werkseigenes Personal anwesend. Es wird immer Schichtweise gewechselt, sodass man nicht alleine in der Umkleide ist.
6.) Zusätzlich werden noch die ganzen IT Maßnahmen mit Zugriffskontrolle und Protokollierung, ... gemacht


Damit verhinderst du einen Datenabfluss auf Analogen und Digitalen Medien.

Was du nicht verhinderst ist das was sich jemand in seinem Kopf merkt. Das ist das letzte Ding, was man nicht verhindern kann
 
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Nun ja, dürfte in der Industrie durchaus gang und gäbe sein. Von daher ist es für mich eher eine Randnotiz.
 
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Hakim schrieb:
Könnte mir gut vorstellen das die Chinesen und auch die Amis, sowas bei ASML auch versuchen könnten oder gar schon versucht haben,
Mit Sicherheit haben die Chinesen das versucht. Aber ASML ist wachsam wie ein Schießhund... hoffentlich wachsam genug.
Aber bei EUV reichen ein paar Handy Bilder nicht aus um es nach zu bauen.
Ergänzung ()

Bright0001 schrieb:
andernfalls wäre jeder gescheite Kopf, der zum Arbeiten nach China auswandert, automatisch ein Verräter.
Moralisch verwerflich ja... aber Landesverrat ist nur wenn, wenn er Betriebsgeheimnisse mit nimmt / Industriespionage betreibt.
 
UrlaubMitStalin schrieb:
Moralisch verwerflich ja... aber Landesverrat ist nur wenn, wenn er Betriebsgeheimnisse mit nimmt / Industriespionage betreibt.
Nein, beim Landesverrat gehts um Staatsgeheimnisse und Bestand/Verteidigungsfähigkeit des Landes, nicht um privatwirtschaftliche Angelegenheiten.
 
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