Informatikstudium ... nur was genau?

Ja natuerlich, nur in aggromans Post ist es halt ein wenig anders ruebergekommen ;)
 
Also wenn du an einer FH allgemeine Informatik beginnst (da kannste dich ja später spezialisieren), wirst du genug Praxisbezug abbekommen.

Gruß,
[sauba]
 
Also ich werfe hier mal die Angewandte Informatik in den Raum.
Ich denke das dies eigentlich das beste wäre, voraus gesetzt natürlich man sucht sich eine FH oder Uni welche in den gewünschten Bereichen tätig ist.

Man sollte bei den Themen wie Programmierung, Datenbanken usw. bedenken das man im Studium eigentlich nur die absoluten Grundlagen vermittelt bekommt. Nächstes Semester bin ich im dritten und muss sagen das ich bisher einen großen Anteil meines Wissens der ITA Ausbildung nutzen konnte.

Wirklich wichtig sind vor allem Dinge wie Algorithmen, Datenstrukturen und Mathematik, den diese ziehen sich durch alle anderen Teilbereiche meines bisherigen Studium und werden es wohl bis zum Ende.

EDIT:
Achja bin derzeit an der FH-SWF Iserlohn
 
Zuletzt bearbeitet:
Was du suchst hört sich zumindest in den ersten beiden Jobbeschreibungen stark nach Informationstechnik Schwerpunkt Embedded Systems an.
Wird denk ich von einigen FH/Uni's angeboten und mit dem entsprechenden Betrieb auch DH (ehem. BA).

Die Wahl des Hochschultyps sollte Abhängig vom gewünschten Praxisbezug, Lernaufwand und der gewünschten Flexibilität hinsichtlich der Freizeit und der weiteren fachlichen Vertiefung.

Wenn du hohen Praxisbezug wünschst und vor (sehr) hohem Lern/Zeit-aufwand nicht zurückschreckst und das passende Unternehmen (mit der richtigen Vertiefung) findest solltest du ein Duales Studium in Betracht ziehen. Nachteile sind halt hohe Vorlesungsdichte, keine Wahl der Vorlesungen, wenig Freizeit und viel viel zu lernen in den Theoriephasen. Allerdings bist du natürlich mit Gehalt und Anstellung fest versorgt hast danach Berufserfahrung und meistens eine Übernahme.

An der Uni hast du sicherlich mehr Freizeit und Wahlmöglichkeiten was die Vertiefungsthemen angeht aber (fast) nur Theorie. Außerdem musst du dich ums Geld beschaffen kümmern und dem Mangel an Praxiserfahrung entgegenwirken.

FH ist sicherlich ein gutes Mittelmaß dieser beiden.
 
Fonce schrieb:
Man sollte bei den Themen wie Programmierung, Datenbanken usw. bedenken das man im Studium eigentlich nur die absoluten Grundlagen vermittelt bekommt. Nächstes Semester bin ich im dritten und muss sagen das ich bisher einen großen Anteil meines Wissens der ITA Ausbildung nutzen konnte.

Bedenke bitte dass die ersten Semester nur absolute Grundlagen für spätere Spezialisierungen sind, es soll ja auch Menschen geben, die Informatik studieren und noch keine Vorkenntnisse haben.
 
Das ist mir auch klar, aber auch bei den Themen welche in den späteren Semestern kommen, kann man sich eigentlich auch sicher sein, dass man nach einem Semester in dem man das Thema behandelt im Grunde nur einen kleinen ausschnitt des Themas kennt. Auch hier werden nur Grundlagen gebildet welche dazu dienen sich später im Berufsleben dann wirklich spezialisieren bzw. wissen sammeln zu können.
Oder meinst du etwa, das ich nach einem Semester IT-Recht, welches nächstes Semester haben werde und zum Wahlpflichtblock IT-Management gehört, alle rechtlichen Dinge weis welche ich im Berufsleben benötige?
Die gleiche Frage bei allen anderen meiner Module in der höheren Semester stellen(unter anderem Rechnernetze und Software-Engineering gehören dazu)
 
natürlich nicht, aber es klang nach deinen Aussagen mehr nach dem Motto:
"Ich habe bisher im Studium nichts neues gelernt, meine Ausbildung scheint also so ausführlich wie ein Studium zu sein"
(übertrieben ;) )

Der Sinn des Studiums ist ja auch aus vielen Bereichen etwas mitzunehmen, was du sonst nie gemacht hättest. Hättest du dich sonst irgendwann einmal damit beschäftigt Software formal zu beweisen? Eher nicht, sollte man aber später im Berufsleben vor solch einem Problem stehen erinnert man sich daran.

Und natürlich lernt man auch nicht alles, das ist sowieso unmöglich aber, aber man bekommt eben doch sehr viel beigebracht und das vor allem in Spezialisierungen zu denen es z.B. gar keine Ausbildungen oder ähnliches gibt.
Ich würde persönlich auch den Bachelor mit seiner Spezialisierung nicht als Maß der Dinge sehen, immerhin steht der noch unter einem Diplom, mit der weiteren Vertiefung im Master sollte man aber schon einiges wissen, natürlich geht aber nichts über Berufserfahrung, aber in manchen Bereichen lässt sich eben keine Berufserfahrung ohne eine akademische "Ausbildung" sammeln.
 
Nein, das Motto was du oben schreibst ist absolut nicht das was ich sagen wollte.
Aber trotzdem bin ich froh die ITA Ausbildung vorher gemacht zu haben und vor allem merke ich erst jetzt wie viel Stoff ich wärend der Ausbildung gelernt habe, wenn ich das mit Leuten vergleiche welche die ITA Ausbildung an einem anderem Berufskolleg gemacht haben. Aber das isn anderes Thema^^

Aber ich denke auch das mir erst richtig bewusst werden wird, was ich im Studium gelernt habe wenn ich später nen entsprechenden Beruf habe....

Aber was ich noch sagen wollte, was man immer bedenken sollte, wenn man wirklich später im IT bereich arbeiten will ist, dass man davon wirklich begeistert sein muss und sich immer auch mal Themengebiete anschaut welche vielleicht nicht mit dem aktuellem Stoff zu tun haben.
Ich finde es immer wieder erschreckend wie viele eigentlich absolut desinteressierte Leute es in Firmen oder Kommilitone es gibt, die zwar den Stoff können den sie mal lernen mussten, aber die das alles eigentlich nicht interessiert.
 
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