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[Input]Was fehlt euch an aktuellen MMORPGS? Hilfe für geplante Umfrage.

Nochmal Danke, das ist auch sehr aufschlußreich.
Ich lese hier also oft heraus das in jedem Fall mal nachgefragt werden müsste ob die ständige Itembasierung wirklich so vielen Spaß macht wie es den Anschein hat.

Außerdem ist die Kritik an fehlender Story und Interaktion aufgekommen. Z.B. gibt´s kaum wirkliche Dialoge mit NPCs und alles außer Kampfskillungen bringt nichts/ist nicht geplant, da einem jeder NPC eh dasselbe verzapft, egal wie hoch Charisma oder Intelligenz z.B. sind.

Auf Dauer und mit dem Anstieg technischer Möglichkeiten ist wohl ein komplexes Wettersystem erwünscht und die Möglichkeit, "seine" Realm selbst zu gestalten?

Noch eine Frage am Rande:
Wie würdet ihr zu einer Werbefinanzierung stehen anstatt eines monatlichen Beitrages? Entweder ich zahle: AdFree! Oder ich zahle nicht: Werbung da.
 
Werbefinanzierung? Bei Spielen wie Matrix Online, EvE oder Neocron kann ich mir das ja gerade noch so vorstellen. Aber WoW, DAoC oder GW, halt die MMORPGS mit klassischem Background, wie soll da Werbung InGame funktionieren? Etwa vor oder nach dem Spiel? Beim Login auf dem Server? Nein danke, ich zahle lieber.
 
bei matrix online gibt es in der megacity sogar große werbeschilder bzw platzhalter dafür beispielsweise an manchen hauswänden oder an straßen, da die aber bis jetzt noch nicht eingebunden wurde, steht da bisher nur was drauf wie adspace und so. wos dann wohl so geplant ist, das die anklickbar sein werden und sich dann n browser fenster ingame öffnet.
aber bei der masse was die noch grade am ändern und überarbeiten sind (das combat system soll total überarbeitet werden obwohls recht gut is etc) frag ich mich eh wie lange ich mir das game noch antue
 
Also als ehemaliger UO, EQ und WoW Spieler will ich auch mal was dazuschreiben. Fuer mich ist UO immer noch das beste Spiel und ich will euch ein bisschen beschreiben warum.

Als ich mit UO anfing hatte ich von mmorpgs keine Ahnung weil es ja noch wirklich keine vor UO gab. Als ich das erste mal einloggte lief ich durch die Gegend ohne einen Plan zu haben was ich eigentlich tun musste. Es dauerte eine Zeit lang bis ich in das Spiel reinkam. Damals war das Spiel noch nicht totgepacht worden.

Wenn man die Stadt verliess musste man jederzeit damit rechnen von einem PK angegriffen zu werden. Oder von PK Gilden, die bevorzugt eine Angriff starteten wo viele andere Spieler waren, zB. an einem spawnpunkt der mobs. Wenn man getotet wurde konnte der andere Spieler alles looten. Also man verlor sein ganzes Inventar. Aber da war eigentlich nie schlimm den man nahm dann halt nie mehr mit als man brauchte. Und da es auch keine rare items gab bekam man seine Ruestung und Waffen eigentlich sehr schnell zurueck. Meistens hatte man eh noch Reserve Sachen in der Bank und musste halt dann nur schnell zu Bank. Lieder wurde das Problem mit den PKs weggepacht und nach dem Patch gabs eigentlich keine PKs mehr.

Leveln gab es in UO auch nicht. Man wurde automatisch besser in dem was man machte. Natuerlich konnte man nicht in allen Skill 100% werden. Wenn ich z.B im skil Sword 100% hatte und dann wechselte zu Mace Waffen ging der Skill hoch und der Skill Sword nach unten. Das schoene dadurch. Jeder konnte mit jedem zocken. Da keiner exp bekam musste man sich keine Sorgen machen das wenn man mit einem low level spielt man keine exp bekommt.

Eine Gilde war deshalb auch ganz anders als in EQ oder WoW. Mal ehrlich, WoW Gilden sind eigentlich nur dafuer das das man genug Leute hat um in die Instanzen zu gehen und Items zu bekommen. In UO waren Gilden da um Spass zu haben, sich gegenseitig zu helfen ( Items tauschen usw ) und natuerlich fuer die Gildenkriege. Gildenkrige waren echt super gemacht. Eine Gilde konnte einer anderen den Krieg erklaeren. Und da man sich ja ueber items und exp keine Sorgen machen brauchten hatte man einfach Spass dran. Und jeder konnte eigentlich jeden besiegen. Die Klassen waren sehr ausgeglichen und nicht wie in WoW mit Battlegrounds.

Und genau all diese Sachen fehlen mir an den aktuellen mmorpgs. Deshalb werd ich auch keins mehr zocken was auf Leveln und Items basiert.
 
Netter Beitrag, sehr gut. Das ist also die andere Seite der MMORPGS.

Hm, ohne Rare Items fehlt aber auch das "Besondere", oder? Warum meint ihr hat sich sowas nicht durchgesetzt sondern eher die Sammel-MMORPGS?

//edit:
Es gibt doch bestimmt auch noch Guildwars-zocker die sich äußern könnten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, diese "Rare Item"-Geschichte ist schon sehr WoW-spezifisch. Jedenfalls ist mir diese extreme Item-Jagd bislang in keinem anderen MMORPG untergekommen.

Warum sich das durchgesetzt hat? Ich denke wohl deshalb, weil es nichts abstraktes ist. Beispiel: Es wird nach einem Punktesystem gewertet. Doch woher soll ein anderer Spieler wissen, speziell ein Neuling, wie das zu werten ist. Womit das zu vergleichen ist. Statistiken und Tabellen wälzen ist nicht jedermanns Sache. Aber eine grosse leuchtende Rüstung bzw. Waffe: Das schnallt selbst der grösste Dummbeutel. Der "Booahhhhh-Habenwill"-Effekt setzt ein. Ziel erreicht: Der Spieler bleibt "bei der Stange".
Hm, ohne Rare Items fehlt aber auch das "Besondere", oder?
Nicht zwangsläufig. Ich bin letztendlich zu Guild-Wars gegangen, weil es in vielen Bereichen den aktuellen MMORPG's vorraus ist. Es gibt keine exessiven Level-Orgien. Ich habe nie den "falschen" Charakter. Es hat ein hervorragendes Balancing. Es gibt nicht diese schon beinahe krankhafte Gier nach speziellen Items. Klar: Es gibt auch spezielle Items in GW. Diese sind aber niemals so stark, dass man einen Überchar hat, der solo gleich mal 3-4 Gegner legt.

Eine kleine Übersicht, welche MMORPG's ich gespielt habe und warum ich aufgehört habe:

Dark Age of Camelot (ca. 2 Jahre):
Eigentlich gefällt es mir immer noch. Diese epischen Schlachten im grossen RvR haben echt Laune gemacht. Aber für Gelegenheitsspieler schon beinahe unspielbar. Stichwort: Buffbot-Problematik und Balancing.
Zur Erklärung: Vielspieler haben sich einen zweiten Account und auf diesem einen sogenannten Buffbot. Der wird im Spiel mit eingeloggt und gibt dem eigentlichen Spieler spezielle Zaubersprüche, die einen schneller, stärker und mit mehr Lebensenergie und Manapunkten versahen. Dazu kommen dann noch Sprüche die Schaden senken. Da guckt dann der Otto-Normal-Spieler mit einem Account einfach nur noch dumm aus der Wäsche - keine Chance.
Spät, fast schon zu spät wurde reagiert und nun werden endlich auch Server gestellt, auf denen diese Buffbot-Taktik so gut wie nicht mehr funktioniert.
Ausserdem ist das Balancing dieses Spieles mehr als fragwürdig, da wurde meiner Meinung nach einfach etwas über das Ziel hinausgeschossen, jedem Reich spezielle und einmalige Klassen/Rassen/Fähigkeiten zu beiten.

World of Warcraft (ca. 9 Monate):
Am Anfang war noch alles toll. Eine schön designte Welt, kinderleichter Einstieg und viel zu entdecken. Leider ist von diesem Eindruck nicht mehr viel geblieben. Eine Community mit der ich nichts mehr anfangen kann, hetzt Items hinterher, die dem Normal-Spieler auf Ewig verschlossen bleiben. Und wenn man hinter die Kulissen blickt, fällt einem schon beinahe unangenehem auf, dass die verschiedenen Gebiete von der Queststruktur (inkl. der Quests selber) so gut wie keine Abwechlsung bieten. Für den Normal-Spieler ist mit Lv60 endgültig Ende in diesem Spiel. Die von Blizzard propagierte berühmte halbe Stunde täglich ist ein Witz. Natürlich könnte man einen neuen Charakter anfangen - aber 60zig lange Level den gleichen Trott wie vorher?

EvE-Online (ca. 1 Monat):
Zu diesem Spiel fällt mir nur eins ein: Die wollen einfach keine neuen Kunden bzw. Spieler. Anders kann ich mir den bockschweren Einstieg in dieses Spiel nicht erklären. Mein Freizeit ist mir für dieses sperrige Stück Software zu schade.

Guild Wars (ca. 1 Jahr):
Und immer noch dabei. Hab das Spiel schon länger, aber jetzt erst die schon oben genannten Qualitäten erkannt und schätzen gelernt. Somit auch erst knapp 3 Monate so richtig mit Begeisterung dabei.
 
Danke dir für den langen Post. :)
Das mit den Buffbots ist ja hart...

Frage zu Guildwars:
Ist es jetzt aber nicht so das jeder alles kann und wieder so ein Brei an Spielern da ist der sich kaum voneinander abhebt?
 
Guild Wars hat eine Ausnahme-Stellung im MMORPG-Sektor. Zunächst sagen die Macher selber, das es kein MMORPG im herkömmlichen Sinne ist.

In einem klassichen MMORPG läuft es so: Dein Charakter entwickelt sich nach dem üblichen Schema F. Du bekommst mit jedem Level-Aufstieg die vorgegebene klassenspezifischen Punkte für Stärke, Ausdauer und sowas. Dann gibt es noch deine Talent/Skill/Trainer-Punkte, die Du in einen Skillbaum deiner Wahl vergibst. Teilweise hat Du gar keine Wahlmöglichkeit, da Du dein Charakter so skillen wie Du gerne möchtest - die angeblichen "Überskillungen" stehen irgendwann und werden einfach von der Community verlangt. Und legst Du einmal deine Skillung fest, ist es nur unter grossem Aufwand möglich, diese wieder zu ändern. Es kostet dann sehr viel Geld oder Zeit das zu ändern, meistens aber beides.

Guild Wars geht einen völlig anderen Weg. Zunächst einmal kann jeder Charakter 2 Klassen wählen. So sind beinahe unendlich viele Kombination möglich. Zum Beispiel ein Krieger, der als zweite Klasse einen Feuermagier wählt. Oder so wie ich gerade einen Feuermagier mit Zweitklasse Necromant spiele. Die zweite Klasse lässt sich zudem im Tutorial beliebig oft wechseln und im späteren Spielverlauf kann man ebenfalls nochmal tauschen. Jetzt kommt aber der Witz: Immer, wenn man in einer Stadt ist, kann man jederzeit umskillen. Es gibt dafür keine Voraussetzungen. Der Feuermagier soll ein Wassermagier werden? Kein Problem. Der Axtkrieger soll ein Schwertkrieger werden. Bitteschön. Der Heilmönch soll doch lieber Schaden anrichten? Wird gemacht. Niemand muss sich auf eine Spielweise festlegen.
Zudem kann jeder Spieler nur maximal 8 Fähigkeiten mitnehmen. Im Klartext: Während ich in WoW für mein Schamanen locker drei Leisten voll mit Fähigkeiten wie Zaubersprüche und Kampfstyles hatte, ist bei GW mit 8 Schluss. Fertig. Es gibt nicht mehr. Das heisst also, man muss vorher sich genau überlegen, welche Fähigkeiten man mitnimmt.

Vorteil dieses Systems: Niemand kann einen Überchar bauen. Es wird auch niemand wochenlang spielen, nur um hinterher feststellen zum müssen, das sein Char total ungefragt oder zu schwach ist. Es kann sich auch niemand verskillen. Ein falsche Wahl der Zweit-Klasse gibt es auch nicht. Und im PvP ist jeder Kampf anders, da man nie weiß, was der Gegner so an Fähigkeiten dabei hat.
 
Das, das nervte mich an WoW auch das jeder Schamane im Prinzip gleich war wie meiner. Jeder hatte diese Masse an Sprüchen, jedes einzelne Totem etc., nur eben minimal anders ausgeprägt. Brei-System eben.

Okay, das heißt bei GW kann ich meinen Char hin und herskillen, kann allerdings nur 8 Fähigkeiten mitnehmen oder nur 8 auf Hotkeys legen? Ich habe das jetzt so verstanden das ich insgesamt nur 8 haben kann und damit muß ich auskommen. Ist kein schlechtes System muß man sagen.

Wie lange braucht es denn bis man einen Character in GW gemaxed hat?
 
Es gibt natürlich pro Klasse mehr als 8 Fähigkeiten. Deutlich mehr. Aber Du kannst eben nur 8 gleichzeitig mitführen. Du musst dir das System ähnlich wie ein Kartenspiel vorstellen: Du hast zwar einen Stapel von 32 Karten, spielen darfst Du aber nur mit 8. Und die wählst Du vor dem Beginn eines Quests oder einer Mission aus.

Und leveln brauchst du in GW überhaupt nicht. Entweder, Du machst dir gleich einen fertigen Lv 20 Char (ist das Maximum) mit dem Du dann aber NUR PvP bestreiten kannst. Oder Du macht einen Rollenspieler-Char. Der kann PvE und PvP. Allerdings dauert es, selbst wenn man sich Zeit lässt, kaum mehr als 1 Monat bis Lv20.
 
Wintermute schrieb:
Netter Beitrag, sehr gut. Das ist also die andere Seite der MMORPGS.

Hm, ohne Rare Items fehlt aber auch das "Besondere", oder? Warum meint ihr hat sich sowas nicht durchgesetzt sondern eher die Sammel-MMORPGS?

//edit:
Es gibt doch bestimmt auch noch Guildwars-zocker die sich äußern könnten?

Also durchgesetzt wuerde ich nicht sagen den 1. gibt es ja UO nicht und 2. ist Guild Wars auch nicht so Itemlastig. Habe zwar noch nie GW gespielt aber das Spiel hoert sich auf jeden Fall interessant an.

Aber warum wuerde ohne Rare items das Besondere fehlen? Ich finde EQ und WoW setzten viel zu stark auf die menschliche Gier immer mehr haben zu wollen und einen hoeheren Status zu errreichen. Man sollte sich mal fragen warum man online Spiele spielt. Um immer bessere Items und Raenge zu bekommen oder um Spass mit anderen Mitspielern und seiner Gilde zu haben? Rare Items sind doch nur im Spiel drinnen damit das Spiel interessant bleibt. Es taeuscht halt vor das das Spiel noch nicht zu Ende ist und man immer noch was zu tun hat. Aber das Sammeln von Items kann ja wohl nicht der Spielinhalt eines Spieles sein.
Auf jeden Fall wird frueher oder spaeter fast jeder Merken das diese Art von Spielprinzip langweilig ist. Den fuer EQ Spieler ist WoW halt wie ein zweiter EQ. Ich glaube viele WoW Spieler werden das merken wenn sie nach WoW ein aehnliches Spiel spielen. D&D Online kommt ja bald und ich glaube das basiert auch auf Items und Leveln. Nur es wird sich ziegen wieviele da immer noch mitspielen werden.
 
Nun, das ist ja das ein oder andere Extrem. Ich sage nicht das es ohne Rares gar nicht geht. Allerdings finde ich es auch übertrieben fast nur auf solche Dinge zu setzen. Ich finde es halt schön wenn es die Möglichkeit gibt eben etwas sein Eigen zu nennen mit dem nicht jeder sonst im Spiel auch rumrennt. Eben etwas was man selbst gebastelt o.Ä..
DDO wird nur bis Level 10 gehen soweit ich weiß und eher auf Teamplay und Rätsel setzen. XP gibt´s nur für Quests und kaum fürs Grinden, Items droppen auch nicht von Viechern. Also alles etwas entschärft.

@ToXid:
Aber ich habe schon richtig verstanden das Guildwars eher PvP ausgelegt ist, ja? Wie lange spielt man denn bis ans Ende der Hauptquests/Story?

Wie steht ihr eigentlich zu Berufen wie z.B. die Schmiedekunst und die Alchemie in WoW? Wie gut denkt ihr wurde dieses Thema bis jetzt umgesetzt und was wäre eure Optimallösung? Welche Schwächen sind euch in bisherigen Systemen aufgefallen und wie würdet ihr diese lösen?

//edit:
Und könntet ihr euch ein MMORPG vorstellen in dem so gut wie alle Jobs von Spielern übernommen werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Hauptaugenmerk ist letztendlich PvP bei Guild Wars. Die Hauptstory ohne Nebenquests könnte man sicher in weniger als 3 Wochen abreissen. Im nächsten Jahr kommt ein Addon, da sollen auch die PvE-Inhalte erweitert werden.

Ich bin froh, dass es in Guild Wars keine Jobs gibt. Ob nun WoW oder DAoC: Die Umsetzung und Einbindung von Berufen im Spiel ist nur ätzend. Bei WoW hat mich dieses dumme Umhergerenne für Rohstoffe genervt. Die Krönung ist DAoC: einen Beruf dort vollständig zu erlernen, das kann eigentlich nur was für Sado-Maso-Freaks sein. Nicht nur, dass es elendig viel virtuelles Geld kostet: Man muss dazu still stehen, dann wie bei WoW die Zutaten haben (die es in DAoC wenigstens komplett bei Händlern gibt) und den entsprechenden Gegenstand herstellen. Aber anders als bei WoW gibt es in DAoC 4 verschiedene Möglichkeiten, was da am Ende passiert. Nein eigentlich 5.
- der Gegenstand wird hergestellt, es gibt Erfahrungspunkte für den Beruf
- der Gegenstand wird hergestellt, es gibt keine Erfahrungspunkte für den Beruf
- das Herstellen des Gegenstandes schlägt fehl
- das Herstellen des Gegenstandes schlägt fehl und man verliert Teile der eingesetzen Rohstoffe.
- und die letzte, wenn auch spezielle Sache: Man kann sich bei unvorsichtigem Umgang während es Herstellungprozesses in die Luft fliegen und dann stirbt man.
Zu allem Überfluss dauert es immer länger, je mehr Erfahrung man im Beruf hat. Am Anfang dauert ein einfaches Rezept vielleicht 5 Sekunden. Zum Ende hin dauert das dann aber mal mehr als 1 Minute. Und das bei den 4 Möglichkeiten. Scripte, die das automatisieren gibt es zwar, sind aber verboten.

Der grösste Kritikpunkt zu den Berufen in WoW ist deren verhältnismässige Nutzlosigkeit.
Was soll ich den Schneider oder Rüstungsschmied lernen, wenn die Leute eh nur hinter Epic-Sets her sind? Egal was ich mal später herstelle: Es wird nie so begehrt sein, wie ein Epic-Drop. Und selbst wenn es etwas wertvolles herzustellen gibt gibt: Der Aufwand zur Herstellung steht m.E. in keinem Verhältnis zum Nutzen.
 
Also ist deine Aussage:"schlechte Umsetzung!"

Ich kann mich da übrigens auch anschließen. ;)

Aber ich finde die Idee mit den Jobs schon sehr geil. Wie sieht´s denn aus, hättests ein paar Ideen wie man das Verbessern oder komplett Neu machen könnte?
 
was ich noch als kritikpunkt anführen möchte: fehlende lokalisierung des spiels sowie den standort der server.
ich spiel zur zeit noch matrix online (wer weiss wie lange noch, denke ich werds bald canceln)
ich würd die games gerne auf deutsch zocken und mit leuten die der sprache mächtig sind. ich meine ich hab kein problem damit mit leuten aus dem english sprachigem raum zu zocken, da ich die sprache gut genug beherrsche für konversationen, aber wenn es beispielsweise an DDO geht mit den ganzen abgefahrenen ortsnamen und sowas losgeht oder charwerte angeht muss ich schon mitunter googlen um mir n bild vom ganzen machen zu können.
und wenn die server nicht innerhalb europas wenigstens stehen hat man halt immer n mörderping und somit fast immer im nachteil wenns um hektische sekundenbruchteile geht in der entscheidungen getroffen werden müssen (beispielsweise in kämpfen, egal ob pvp oder pve). weiss nicht wie oft ich schon gestorben bin durch zeitverzögerungen, was dann natürlich auch nicht grade förderlich für den spielspass ist.

jobs in einem rollenspiel halte ich nicht unbedingt für verkehrt, _aber_ nicht unbedingt zum spielstart und nicht wenn es überitems gibt denen jeder hinterherjagt wodurch die eigene arbeit quasi nutzlos wird.
wenn die jobs eingeführt werden nachdem sich der grundkern der spielerschaft in der welt zurecht gefunden hat würde ich sowas befürworten und unter oben genannten vorraussetzung das man auch was gutes herstellen kann was wirklich nützlich ist. aber wenn man ohne einspielphase sich damit auseinandersetzen soll kanns für anfänger (wie ich beispielsweise egal bei welchem anderen ich einsteigen würde) kanns leicht mal erschlagend wirken. also würde ich sagen das man das ganze vielleicht lvlabhängig gestalten sollte. quasi erst ab level 10-20 oder sonstwas(je nach spielvorgaben abhängig), wo man vorraussetzen kann das man mit dem grundwissen über das spiels vertraut ist.

wobei ich mir allerdings die frage stell in wieweit das von spielern gewollt ist. denn ich kann mir schwer vorstellen das man an einem spiel ne menge spass hat wenn es darum geht im spiel zu arbeiten. die meisten wollen doch in einem solchen spiel in eine rolle schlüpfen und abenteuer erleben (zumindest sollte man davon ausgehen bzw es vorraussetzen bei einem wirklichen rollenspiel, was auch einer meiner kritikpunkte an der community ist). und das kann man nahezu unmöglich mit einem job verknüpfen in einem spiel. es sei denn vielleicht man skillt was auf heilmethoden (inkl. kräuterkunde) oder sowas, was bei einer gruppe von nutzen sein könnte auf "erlebnis-tour".
 
Bei WoW hat mich vorallem enttäuscht, dass der Enddeckerdrang gar nicht befriedigt wurde. Ich ziehe aus, um wilde Landschaften zu sehen, dunkle Höhle zu erforschen, exotischen Wesen zu begegnen. [SIZE=-1]" To boldly go where no man has gone before" würde der Trekki sagen.

Bei WoW wurde das alles nicht befriedigt. Ich habe viel zu schnell gelernt, dass es keinen Sinn hatte einfach auf gut Glück irgendwo hin zu wandern. Selbst dunkle Höhlen hab ich links neben gelassen anstatt sie zu erforschen. Warum ? Weil ich genau wusste, dass es nirgendwo etwas spannendes zu enddecken gab. Solange ich keinen Quest hatte, der sagt ich soll in diese und jene Höhle gehen, gab es da für mich nichts zu holen. Keine Drachen, keine Schätze noch sonst irgend etwas. Die komplette WoW Welt ist einzig mit Questmobs zugepflastert. Nirgendwo gab es etwas geheimnissvolles oder hatte man das Gefühl, einsam mitten im Wald herum zu irren. Das habe ich stark vermisst.


[/SIZE]
 
Jep, das ist mir alles auch aufgestoßen.

Ich hatte im Kopf wirklich auf gut Glück durch eine Riesenwelt zu latschen und hin und wieder mal etwas Interessantes weitab von jeglicher "Zivilisation" zu finden. Allerdings wurde ich da auch schnell drauf aufmerksam das es da nicht viel zu holen geschweige denn zu entdecken gibt. Meist kloppte man sich wo durch und stellte schnell fest das man dort sicherlich nachher nochmal hin muß. Questlose Orte wären sicherlich sehr förderlich für zukünftige Spiele dieser Art. Einfach um was zum Entdecken zu haben. Ein klein wenig gab´s das ja in WoW in der Form von Kisten, das war aber mehr nebensächlich und sie spawnten auch immer im selben Bereich.

Was könnte man denn an einem Jobsystem noch verbessern? Das Prob an den WoW Jobs war ja auch das Bekommen von den Zutaten. Ich erinnere nur an die chromatic scales... :rolleyes: :)

gibts hier niemanden der Starwars Galaxies gespielt hat? Dazu wären ein paar Statements auch noch gut. Genauso wie noch etwas zu den Berufen
 
also an der stelle mit entdeckungstour durch die gebiete muss ich matrix online tatsächlich mal loben. es gab überall gegner auch ausserhalb der questgebiete und auch immer irgendwo was zu holen, seien es spezielle items die einem dann bei nem sammler n spezielles teil einbrachte, oder zugangscodes damit man nicht mehr von agenten gejagt wird die man dann wiederrum in dem richtigen gebiet eingeben musste an einer station und sowas. oder quests die man sich selbst zusammensuchen musste aus teilen die über die gesamte stadt verstreut waren (pandoras box missionen zb.)

die frage ist aber auch wie man abwechslung für sich selbst definiert. für manche reicht es wenn in einem gebiet überhaupt n paar gegner sind, für manche erst wenn die ne bestimmte anzahl an variationen aufweisst und wiederrum für andere ist das gesamte schema zu eintönig mit rumrennen und gegner killen. manche wollen sich gerne die quests selbst zusammen suchen, manche hassen das hin und her gerenne und wollen alles im selben ort abwickeln etc.

PS: star wars galaxies hab ich nie angerührt da ich immer nur schlechte kritiken gehört hab und n paar beschreibungen wie es abläuft, plus n paar videos gesehen, um feststellen zu können das es nichts für mich ist.
 
KL0k schrieb:
die frage ist aber auch wie man abwechslung für sich selbst definiert. für manche reicht es wenn in einem gebiet überhaupt n paar gegner sind, für manche erst wenn die ne bestimmte anzahl an variationen aufweisst und wiederrum für andere ist das gesamte schema zu eintönig mit rumrennen und gegner killen. manche wollen sich gerne die quests selbst zusammen suchen, manche hassen das hin und her gerenne und wollen alles im selben ort abwickeln etc.

Jo, aber deswegen gibt´s verschiedene Arten von Quests. So ist jeder mal froh und mal angepisst. ;)
 
Ich habe Guild Wars seit dem Release regelmäßig gespielt, habe bis vor einem Monat eine kleine Pause eingelegt. Weil ich wieder aktiv im PvP Geschehen teilnehmen möchte muss ich mir jetzt erstmal informationen sammeln, ob es neue gute Builds (also Kombination der 8 Fähigkeiten) gibt usw. Das dazu.
Bei Guild Wars finde ich es cool, das die Macher auch Special Events machen. Als Beispiel ist die Halloweengeschichte zu nennen. Da gab es bei Sammlern Kürbisköpfe als Helme usw. Die Städte waren verändert. Ganz im Halloweenstil halt.
Jetzt zu Weihnachten ist Löwenstein (eine der größeren Städte) auch im Weihnachtsdesign verpackt. Es gibt Quests bei denen man Kindern helfen muss ihre Schneemänner zu bauen oder wers gern anders mag, einen Quest bei dem man Geschenke zerstören mus:evillol:
Ich will damit sagen, dass die Entwickler kreativ sind und nicht ihr Spiel so verwahrlosen lassen wie ich das bei anderen erlebt habe.

Auch finde ich das updatesystem gelungen, welches es möglich macht, dass auch Modemnutzer spielen können.

Was ich mir für das Spiel wünsche, wären begehbare Häuser in denen man seine Sachen versteigern kann. Denn viele Leute spammen mit ihren Angeboten den Chat voll. Manche mögen dann wohl sagen: Deaktivier den handelschannel - Bringt aber gar nichts, da leute sowas von Dreist sind und den normalen Publicchannel für ihre Zwecke missbrauchen. ArenaNet müsste eine Möglichkeit finden dies zu unterbinden. Stell ich mir aber schwierig vor.

Sonst finde ich aber, das GW ein sehr gelungenes und das zur Zeit beste am Markt erhältiche Onlinerollenspiel ist.
 

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