News Intel antwortet auf AMDs kartellrechtliche Klage

Ich halte die Äußerung von tonka23 gar nicht so abwegig , zu versuchen Intel in den Dreck zu ziehen.
Vielleicht will AMD Intel ein Marketing ähnlich Microsoft verpassen :
"Intel ist der grosse böse , der die Weltherrschaft an sich reißt , wenn man ihm nicht Paroli bietet ."

Ist etwas überspitzt formuliert aber ich denke so könnte es sein , und AMD selbst sieht sich als Robin Hood
(die grüne "Unternehmenstracht" würde ja passen :D ).
Vielleicht etwas gewagt die These , aber wenn man sich in dem ersten Thread das Geflame anschaut , scheint es ja bei einigen schon gewirkt zu haben .

Meiner Ansicht nach macht Intel bis jetzt aber noch eine ganz gute Figur.
 
wer wie viel recht hat und welche konsequenzen angebracht sind, will ich hier nicht diskutieren im gegnesatz zu den meisten hier. fact ist, dass Intel mit seinen kunden ominöse verträge aushandelt und nun ist es sache, dass diese auf richterlicher ebene geklärt werden - und das finde ich gut. amen
 
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Das was er sagt klingt sehr hochmütig. Wollen wir ma sehen, ob er sich da nicht verspekuliert hat. Also ich halte zu AMD, denn man muss die kleinen unterstützen. Intel ist mir zu groß und sie sind in jedem Fertigpc drinn. Deswegen hab ich mir keinen FertigPC gekauft.

MfG DJ MJ
 
Man darf ja nur an dan Prozess in Japan denken.

Intel ist, wie jedes große Unternehmen, total verlogen.
 
Könnte ja auch sein, daß Intel Großkunden bessere Konditionen und ein besseren Service bietet. Und wer freut
sich als Kunde nicht über ein gutes Gesammtpacket mit entsprechendem Service? Vielleicht muß AMD da noch etwas machen, um erfolgreicher zu werden. Und schließlich belebt Konkurenz das Geschäft. Letztendlich entscheidet ja der Kunde (in dem Fall der Großkunde) welches Unternehmen ihm das bessere Angebot macht, und nicht Intel oder AMD. Der Kunde geht immer dahin, wo er meint das Beste für sein Geld zu bekommen.
 
Hopa schrieb:
Könnte ja auch sein, daß Intel Großkunden bessere Konditionen und ein besseren Service bietet.
Mag sein, aber Intel kassiert gerade dort viel Geld ab.
Intel verdient im Privatkundengeschäft kaum mehr als AMD, da man dort weltweit im Wettbewerb steht (außer die Intel-only Staaten wie Japan).

Wobei bei Großkunden ja Intel nicht direkt auftritt, sondern Stadthalter wie M.Dell mit besonderen Rabatten werkeln läßt.
Wieso ein Office-PC weltweit mit stromfressender Netburst-Celeron Technik statt P-M oder eben AMD C'n'Q ausgeliefert wird, entzieht sich ebenso der kundenorientierten Logik, nicht aber 'der dunklen Seite der Intel-Macht'.

Ob man Intel Sauerreien beweisen kann ist die Frage.
Aber ob sie in den letzen Jahren standfanden ist eh ein offenes Geheimnis.

Und die OEMs schweigen auch noch am Tage drei des Intel-Skandals - selbst M.Dell sagt nichts dazu.m
Meiner Meinung nach zeigen die Daumen nach unten für Intel - es riecht nach Einschüchterung.
 
ich weiß nicht was das eigentlich soll ... keiner weiß was in den "Verträgen" drin steht die Intel mit einigen Firmen hat oder ob es welche gibt! Ist es möglich das Dell nicht einfach nur auf Intel setzt weil Intel bekannter ist und schon jahre Werbung betreibt was AMD erst in den letzten Jahren angefangen hat und dann auch nicht so viel wie Intel?
Intel kennt jeder aus TV ; Kino ; Radio ud AMD?
es ist wie bei MS Windows viele Menschen kenn es einfach weil sie es auf Arbeit haben oder aus Werbung kennen. Menschen die sich nicht so mit Computer befassen kennen ggf nur die Marktführer! so gut wie alle die hier im Forum und auf CP unterwegs sind kennen sich da 100% besser aus als die die gerade wissen wo man nen PC an und aussschalten kann. Da ist es nicht verwunderlich das Intel viel gekauft hat und vielleicht Exclusiv Verträge hat. (wie gesagt falls es sowas gibt)

und im Notebooksekment ist intel eh besser als AMD

vielleicht liegt es auch daran das sich Leute denken Inelprozessur und Intelchipsatz ist gut und AMD und AMD-chipsatz? gibt es net ...

Im OEM Markt ist es ausgewogen da wird Intel und AMD genommen.
 
Hmmm also ich find die Klagte von AMD lächerlich.
Da ich selber Intel habe,möcht ich nicht AMD schlecht machen aber ich frage mich einfach warum AMD einfach nicht auf die Firmen eingeht und versucht mit iHnen einen Deal zu verhandeln anstatt jetzt mit ner kartellklage zu motzen.
In America funktioniert das Prinzip einfach so:Wer mehr Geld hat kann investieren.Und keiner kommt zu dir und fragt dich ob du willst.Alle möchten mit dir arbeiten solange du das Potential hast.
Zudem ist Intel der größte CPU-Hersteller die stabilere Prozessoren nach Qualität bauen.Und das ist auch dieser Punkt worauf die Firmen wie Dell usw.. schauen.Sie arbeiten schon so lange mit Intel und ihre Kunden sind einfach zufrieden mit Dell.Weshalb sollte dann Dell AMD CPU´s nehmen?
AMD mag vielleicht gut sein(das letzte mal als ich einen hatte war vor 5Jahren) aber Fakt ist der dass Intel einfach mehr tut um ihr Image zu verbreitern was ich von AMD nicht viel gesehen habe.Was heutzutage halt zählt ist Money!Und das hat Intel!Sie können sich leisten das ganze hochzupushen ohne Angst zu haben etwas dabei zu verlieren.Es ist wie bei der Kundschaft.Liefert man Qualität und kommt dem Kunden freundlich entgegen wird er sicher nicht einfach zu nem anderen gehen.Solange der Preis zu der Leistung stimmt! ;)
 
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Also von wegen diesem "AMD macht doch nirgends Werbung": Was lockt die meisten Zuschauer vor die Glotze oder auf Tribünen? Richtig Fußball und Formel1 - bei beiden ist AMD massiv vertreten, ich kann nicht mehr zählen wie oft ich beim Fußball in den vergangenen fünf Jahren AMD-Werbung gesehen habe und das Ferrari-Pferdchen in der Formel1 fährt seit ich glaube zwei Jahren auch nicht mehr ohne AMD-Logo. Ich glaube in Europa kennen schon sehr viele Otto-Normal-Leute die keine Geeks oder Nerds sind AMD, denn Werbung bei Sportereignissen ist sehr effektiv. ;)
 
ich sehe in CEO´s Antwort mehr Arroganz als alles andere .. die scheinen wirklich sicher zu sein.

Naja wenn man nicht fair handel betreiben will, dann halt so, wie intel es macht.
 
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Das hängt vielleicht von der Betonung ab , die du dir dazu vorstellst.
Könnte auch einfach nur pure Gelassenheit sein ... ;-)
 
stimmt auch wieder... ;) ich sehe die dinge eben mal nicht, wie fast jeder andere ;)
 
rkinet schrieb:
Und die OEMs schweigen auch noch am Tage drei des Intel-Skandals - selbst M.Dell sagt nichts dazu.m
Meiner Meinung nach zeigen die Daumen nach unten für Intel - es riecht nach Einschüchterung.

Warum sollte Dell dazu was sagen ?
(Meine Hypothese dazu)
Angenommen Dell sagt was gegen Intel aus und Intel würde den Prozess verlieren, dann wird Intel höchstwahrscheinlich für Dell die Preise drastisch erhöhen oder die Prozessoranzahl verringern oder verliert die Intel-Prozessoren komplett.
Dann müsste Dell bei AMD einkaufen, die wiederum nicht Dell´s Prozessorbedarf decken können.
Dell hätte Schaden, egal wie sie aussagen würden.

Warum sollte(n) Dell (u.a. OEMs) was sagen, wenn sie dadurch Schaden erleiden könnten ?
In diesem Fall eine klare Stellung zu beziehen, kann schnell zum Bummerang werden...

Und ausserdem: AMD klagt Intel an, und nicht Dell oder andere Großkunden von Intel.


-oSi-
 
-oSi- schrieb:
... Warum sollte(n) Dell (u.a. OEMs) was sagen, wenn sie dadurch Schaden erleiden könnten ?
In diesem Fall eine klare Stellung zu beziehen, kann schnell zum Bummerang werden...
Gegenthese: Warum sollten die OEMs (Dell nehme ich ausdrücklich raus, die dürften vermutlich die besten Konditionen von allen haben) nun jetzt nicht die möglicherweise sittenwidrigen Verträge brechen?

Zum jetzigen Zeitpunkt kann Intel schlecht auf Verträge pochen, die weitere Juristen-Munition für AMD sein könnten.

Möglicherweise ist nicht der lange Prozess selber die Gefahr für Intel, sondern der plötzliche Bruch mit bisherigen (festen) Geschäftspartnern jetzt und demnächst. Was dann drohen könnte wäre dann ein Preiskampfkrieg mit der Giesskanne. Jeder der Intel-Prozessoren will, bekommt dann Rabatte ... auch dieses Risiko scheint AMD eingehen zu wollen.

Da könnte man fast vermuten, dass AMD jetzt schon sichere Vertragspartner geangelt hat für das nächste halbe Jahr. Eines ist klar, der Prozess wird den Markt kräftig umwirbeln, es ist aber nicht sicher war am Ende dieses gut überstehen wird.

MFG Bobo(2005)
 
Bokill schrieb:
Gegenthese: Warum sollten die OEMs (Dell nehme ich ausdrücklich raus, die dürften vermutlich die besten Konditionen von allen haben) nun jetzt nicht die möglicherweise sittenwidrigen Verträge brechen?
.
Da könnte man fast vermuten, dass AMD jetzt schon sichere Vertragspartner geangelt hat für das nächste halbe Jahr.

Ich glaube nicht, das die Intel-Großkunden ihre Verträge als sittenwidrig ansehen.
Weil, jeder Seite bei Vertragsverhandlungen nur auf die besten Konditionen für sich selbst aus ist.
Es geht doch nur darum: Wie mache ich den grössten Gewinn ?


Nur fürs nächste halbe Jahr Vertragspartner ?
Die sollten eher längerfristig planen. Ausserdem fehlen, wie ich es mitbekommen habe, die Kapazitäten. Ich bezweifle, das AMD in den nächsten Monaten soviele Hallen aus dem Boden stampfen kann, um die geplanten Lieferwünsche zu gewährleisten.
Und wer nicht die vertragsmässig beschlossenen Mengen liefern kann ist halt raus aus dem Geschäft.

Ich glaube es geht hier eher um Rufschädigung, um selber besser da zustehen.
Und da wir alle nicht wissen, was wirklich hinter den Kulissen abläuft, können wir alle nur spekulieren.

Ich weiss auch nicht alles; noch nicht... ;)

-oSi-
 
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@Foofoo

Also daß Intel Prozessoren stabiler laufen und "bessere Qualität" haben ist ein dummes Gerücht daß sich anscheinend immer noch hartnäckig hält. Dieses selten dumme Gerücht hält sich noch aus der Zeit der Athlon 650 (wie lange ist des her ?) als VIA einen Bug in seinen Chipsätzen für AMD hatte.

Ein Athlon64 ist einem Pentum in nahezu allen Belangen überlegen und der weitaus durchdachtere Prozessor. Er verbraucht weniger Strom, arbeitet effektiver und ist billiger ! Ebenso verhielt es sich mit dem Athlon XP, der seinerzeit nahzu jedem Pentium überlegen war. Wenn man sich einen PC "von der Stange" gekauft hat und merkt daß der teure Pentium dem Athlon nicht das Wasser reichen kann ist das schon hart, das verstehe ich schon.


ZITAT:Und das ist auch dieser Punkt worauf die Firmen wie Dell usw.. schauen.Sie arbeiten schon so lange mit Intel und ihre Kunden sind einfach zufrieden mit Dell.Weshalb sollte dann Dell AMD CPU´s nehmen?

Das ist völliger Quatsch. Jede Firma die so operiert wäre zum Scheitern verurteilt. Wenn man sich den ständig ändernden Marktbedingungen nicht anpasst wird man gnadenlos scheitern ! Das wird dir im 1. Semester BWL eingetrichtert, ich weiß wovon ich spreche ! Die OEMs haben einfach keine Alternative zu Intel. AMD ist nicht in der Lage Intel Paroli zu bieten solange man auf solch niderträchtiger Weise vom Quasimonopolisten unterdrückt wird !

Warum AMD nicht mit den OEMs bessere Deals eingehenn liegt daran Intel seine Marktmacht missbraucht um die OEMs daran zu hindern mit AMD Geschäfte zu machen.
 
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HP bietet in seinem Sortiment PC´s & Notebooks mit AMD & Intel CPU´s an.
Auch für teure Workstations ( Opteron / Xeon) , wobei nur ein Modell AMD & der Rest Intel Prozzis hat ( lt. HP Homepage).

Für den Home-Bereich & Office verhält es sich ähnlich . Etliche Modelle beider Hersteller , wobei die Pavilions für den Home-Bereich grösstenteils AMD Athlon 64 & Sempron sind .



Dell & HP halten meines Wissens nach ca . 30% Anteile der verkauften OEM-Komplettsysteme in Westeuropa . Angeboten werden AMD Systeme auf dem Markt (bei fast allen grossen Herstellern), allerdings spricht das Image / Werbung-Dings immer noch haushoch für Intel . AMD haftet immer noch das Freak/Bastler/Gamer-Klischee bzw. LowCost CPU an. Intel baut da voll auf den seriösen Business-Part, welcher ja immer noch gut ankommt . Vor ein paar Jahren , als Win XP auf dem Markt kam , wurde damit geworben , dass MS das OS mit Athlon Prozessoren programmiert und optimiert hat .. hat aber nie irgendeinen richtig intressiert .

Ob ein Prozess mehr Aufmerksamkeit einbringt bleibt abzuwarten. Auch müssen die Anklagepunkte nachgewiesen werden, sonst wird Intel noch mehr gestärkt.

Den Support für die OEM´s wird auch AMD bieten (müssen) , sonst werden sie keine längerfristigen Verträge erhalten.

Bleibt nur zu hoffen , der Kunde schaut in Zukunft genauer hin , was er da kauft .
 
Warum AMD nicht mit den OEMs bessere Deals eingehenn liegt daran Intel seine Marktmacht missbraucht um die OEMs daran zu hindern mit AMD Geschäfte zu machen.
Oder weil sie es sich einfach nicht leisten können/wollen (in Bezug auf eventuelle Rabatte/Subventionen)...

AMD haftet immer noch das (...) Gamer-Klischee (...) an.

Nicht grundlos, würde ich meinen. Das erste Argument, das die Athlon-User meist vorbringen, ist doch, dass der Athlon (XP, 64, 64 FX, etc) in Spielen viel besser sind als die Intel-CPUs. Stimmt ja auch, aber so kann man theoretisch auch eine Zielgruppe festmachen;) Übrigens war der Athlon XP seinerzeit nicht jeden Pentium 4 überlegen - eher im Gegenteil.
https://www.computerbase.de/artikel...eading-test.199/seite-6#abschnitt_performance
Das hat sich jedoch zu großen Teilen mit den 64er Prozis geändert bzw. der Abstand hat sich minimiert und jetzt mit den Dual-Cores sowieso komplett umgekehrt.

Auch müssen die Anklagepunkte nachgewiesen werden, sonst wird Intel noch mehr gestärkt.

Genau, so eine Behauptung kann sich nämlich ganz schnell auch mal gegen einen selbst richten, solange sie unbegründet erscheint. Wie dem auch sei, ich wünsche AMD und Intel alles Gute - solange es für mich als Endkunden ein positives, weil kostengünstigeres, Ende nimmt...
 
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