Bericht Intel APO, iBOT, IPPP & Co erklärt: Softwaretechnologien für bis zu 24 % höhere CPU-Leistung

Es wäre interessant, welche Vektorbefehle BOT als Optimierung gefunden hat und wieso etwaige Vektorisierung beim Kompilieren von Geekbench nicht bereits erfolgt. An sich sollten da beide Parteien mal deutlicher werden.
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Fortatus schrieb:
Benchmarks sind dazu da, Hardware möglichst objektiv zu vergleichen.
Soweit die Theorie, in der Praxis ist der Spielraum wie die Performance je nach Bibliotheken, Compilern, deren Versionen und Flags spwie die Parameter mit denen man Benchmarks fährt ein riesiges Feld. Geekbench selbst hat zwar eine Dokumentation wie sich ihre Subbenchmarks verhalten, aber selbst damit ist Geekbench auch nur ein grober Richtwert, was moderne Prozessoren in der Spitze bei kleinen Aufgaben schaffen. Insofern unterliegt das Ding schon mehreren subjektiven Entscheidungen, die deutlich Einfluss auf das Ergebnis haben.

Fortatus schrieb:
Die tatsächliche HW-Geschwindigkeit würde von Software-Optimierungen teilweise verschleiert werden.
Softwareoptimierung gehört dazu. Die gängigen Compiler haben allesamt Optimierungprofile für einzelne Architekturen. Wenn man Code mit diesen Compilern erzeugt, dann gehören die Compilerflags eigentlich mit angegeben, eben weil die Ergebnisse entsprechend weit streuen.
Und wenn man aus einer CPU mehr Leistung herausbekommt, weil der Code optimiert wird, ist das genauso die Leistung der CPU, wie auch die Ausführungsgeschwindigkeit mit irgendwelchen generischen Zielarchitekturen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem richtigen Betriebssystem gehe ich jedoch davon, aus das sich die Leistungskurve in der Software noch weiter nach oben schrauben lässt!
 
Fortatus schrieb:
@ReactivateMe347 Benchmarks sind dazu da, Hardware möglichst objektiv zu vergleichen
Also soll man neue Instruktionen nicht nutzen?
Eigentlich ist doch toll, wenn man sich ein recompilieren ersparen kann.
Im Prinzip macht das Programm ja nichts anderes als x86 CPUs sowieso intern tun: Parallelität hinter komplexer IS zu verbergen.

Nur sollte es das dann nicht nur für das Benchmark können, sondern für alle Anwendungen. An dem Punkt teile ich deine Meinung.

Soweit ich verstehe sind die 40s dann einmalig, egal wie oft es ausgeführt wird, oder?
Dann müsste man bei Java und .net auch die conplierung von Bytecode/JIT immer "draufschlagen".
 
chillipepper schrieb:
Gibts das auch für Windows 10?
Windows 11 kommt mir solange nicht auf den Rechner
Dann nutze doch Windows 11 Enterprise LTSC ;) da ist der ganze Murks nicht dabei :)
 
typisch Intel...einfach können die nicht, es muss zwingend unnötig kompliziert sein
 
Wenn Intel es schafft den Balken durch relativ simple Umcodierung länger aussehen zu lassen, dann ist das legitim wenn:
1. Die Genauigkeit nicht reduziert wird
2. Der Benchmark von Geekbench einfach bescheiden performt, und ältere Designs bevorzugt

Beides erfüllt hat der Benchmark seine Relevanz einfach verloren.
 
Intel optimiert sich einen langen Balken und liefert diesen "Vorsprung" nur in ausgewählten Szenarien in der realen Welt. Somit ist es imho cheaten. Es gaukelt mehr Leistung vor als tatsächlich rumkommt.
 
zEtTlAh schrieb:
Also mein erster Maustreiber war keine 10kb groß. Jetzt kaum noch unter 200MB zu bekommen. Ich finde es eher erstaunlich, seit wann niemandem mehr auffällt, dass nichts optimiert ist, sondern nur hin geschmissen :)
Das "m" kannste streichen...
 
sarge05 schrieb:
Ich habe dir Software über meinem Mainboard Hersteller Asus bekommen.
Merke aber kein unterschied. Vielleicht performance unterschied ist so klein, dass man nicht merkt :)
Cookie4u schrieb:
@sarge05 - Dein 265k ist für das "Feature" auch nicht freigeschaltet. Normal nur die + Prozessoren.
Hinzu kommt, dass nur bestimmte Spiele optimiert werden. Man darf keine generelle Performance-Verbesserung über alle Spiele und Programme hinweg erwarten.
 
Als alter Intel-Fanboy empfinde ich diese Softwarelösungen schon als sehr nervig.
Nischentitel wie Marathon werden niemals dafür optimiert, obwohl Destiny 2 dafür optimiert ist.
Vielleicht bekommt die Entwicklung aber auch einen neuen Schwung (was wünschenswert wäre).

Am Ende:
Die CPU soll in Verbindung mit Windows/Linux automatisch das Maximum herausholen.


Edit (nach like):

1775123993461.png


Hier endet der Testausflug für meinen 14900KS (alle benötigten Treiber/Tools sind installiert und im BIOS aktiviert).
Ich müsste jetzt mein optimiertes BIOS reseten, damit ich die Fehlermeldung wegbekomme.
 
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Reaktionen: Cookie4u
Cookie4u schrieb:
@sarge05 - Dein 265k ist für das "Feature" auch nicht freigeschaltet. Normal nur die + Prozessoren.

"...markiert der Geekbench im Online-Result-Browser ab sofort alle Ergebnisse, die mit einem Core Ultra 200 Plus erstellt wurden – nur diese CPUs unterstützen iBOT bisher."
Laut Intel schon. Die software wird aktuelle für Sockel 1700/1851 angeboten.
Kannst du bei Asus web schauen. zB (Asus TUF Gaming B760-Plus Wifi D4) hat die software auch zum download.
 
Die aktuelle "Ausbaustufe" nur auf + Prozessoren.
sarge05 schrieb:
Laut Intel schon. Die software wird aktuelle für Sockel 1700/1851 angeboten.
.....
Artikel: "iBOT funktioniert zum Start aber nur auf 200S-Plus-CPUs, da an den CPUs auf Hardware-Ebene etwas verändert wurde, erklärte Intel vorab."

Das erweiterte Menü gibt es bisher nur bei den zwei neuen CPUs.
 
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