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NewsIntel Diamond Rapids: Die 8-Kanal-RAM-Lösung ist tot, 16 RAM-Channel sind gesetzt
Intels aktuelle Xeon 6 sitzen auf zwei Plattformen: SP und AP. Bei Xeon 7 alias Diamond Rapids wird die kleinere der beiden gestrichen, was bedeutet, dass es nur die große Lösung mit den doppelten 16 Speicherkanälen geben wird. Trotzdem will Intel damit jeden Kunden ansprechen können.
Problem bei 12 oder 16 Kanalspeicher ist halt einfach der RAM bedarf. Klar ist es möglich hier weniger zu verbauen und dann nur 8 oder 6 Kanäle zu nutzen. Dies geht definitiv mit weniger Bandbreite einher. Je nach Anwendung kann dies weh tun bei der Performance. Oder dem Budget da alle RAM Bänke bestückt werden müssen.
Beide Hersteller bieten Informationen an, wie so eine Konfiguration aussehen kann.
Leider ist scheinbar alles mit mehr als 2 Speicherkanälen zu teuer für den mainstream geworden. Quad Channel würde auch so manches Bandbreitenproblem bei iGPUs lösen.
Mal eine andere Frage:
Wie sagt ihr "Xeon" eigentlich?
KSeon, EKSeon, EKSion, KSIeon? IKSion? CROSSeon? oder nochwas schrägeres, das mir nicht einfällt?
Leider ist scheinbar alles mit mehr als 2 Speicherkanälen zu teuer für den mainstream geworden. Quad Channel würde auch so manches Bandbreitenproblem bei iGPUs lösen.
Mit Speziallösungen etwa wie bei Apple wären Bandbreitenprobleme eine Sorge von gestern, ja. Das ist halt nicht Mainstream tauglich leider.
Mal schauen was AMD und da hinzaubert in Zukunft...
Wo soll da ein geringerer RAM-Bedarf herkommen? Es ist dieselbe Architektur, da braucht dieselbe Software naturgemaess genauso viel RAM.
Ergänzung ()
konkretor schrieb:
Problem bei 12 oder 16 Kanalspeicher ist halt einfach der RAM bedarf. Klar ist es möglich hier weniger zu verbauen und dann nur 8 oder 6 Kanäle zu nutzen. Dies geht definitiv mit weniger Bandbreite einher. Je nach Anwendung kann dies weh tun bei der Performance. Oder dem Budget da alle RAM Bänke bestückt werden müssen.
Wenn die Anwendung mit 8 Kanaelen zuwenig Performance bietet, waere man mit der 8-Kanal-Variante ohnehin nicht gluecklich geworden.
Umgekehrt, wenn die Anwendung nicht mehr Bandbreite oder mehr Speicher braucht, als mit 2, 4, 8, etc. (vielleicht auch dazwischen) DIMMs erreichbar sind, braucht man auch nicht mehr hineinstecken. Und Anandtech hat einmal einen 8-Kanal-Threadripper mit 2 DDR4-DIMMs getestet (und teilweise auch mit 8 WIMRE), und die 2 DIMMs haben die Performance erstaunlich wenig eingeschraenkt.
Klar, wenn man bandbreitenhungrige Anwendungen hat, dann wird man soviele Kanaele bestuecken wie moeglich (und muss auch dafuer zahlen), aber viele Anwendungen sind bei der Bandbreite zum RAM recht genuegsam.
Dass Intel bei den Platformen reduziert, wenn sich ihre Xeons schlecht verkaufen, ist wohl auch auf Gegendruck der Board-Hersteller zurueckzufuehren. Wer entwickelt und fertigt schon die doppelte Anzahl von Modellen, wenn von jedem relativ geringe Stueckzahlen hergestellt werden. Wenn man die Entwicklungskosten dann auf das einzelne Board umlegt, wird dann vielleicht das 8-Kanal-Board teurer als ein 16-Kanal-Board bei einer gemeinsamen Linie.
Bei AMD geht der Zug ja auch in die Richtung. Im Prinzip der gleiche Sockel fuer EPYC, Threadripper Pro und Threadripper, da kann man dann viel von der Entwicklung gemeinsam machen und wiederverwenden, und die kleineren Boards sind dann eigentlich nur abgespeckte Varianten des grossen.
Und klar, die 16-Kern, 24-Kern, und kuenftig noch mehr Kern-Desktop/Small-Server-CPUs fressen den grossen Plattformen den Teil des Geschaefts weg, der nur mehr Kerne braucht und nicht mehr RAM-Kaenaele, mehr RAM, oder mehr PCIe-Lanes, und damit haben die grossen Plattformen weniger Stueckzahlen, ueber die sie die Entwicklung amortisieren koenne. Das Resultat steht im Artikel.
Leider ist scheinbar alles mit mehr als 2 Speicherkanälen zu teuer für den mainstream geworden. Quad Channel würde auch so manches Bandbreitenproblem bei iGPUs lösen.
Ja schade, S1366, 2011, 2066 und AMD TR hatte ja nie eine onboardgrafik, sonst hätte man mal testen können. Ich denke die Notebookhersteller oder Gaming Handhelds umgehen das mit CU, CAMM und LPX und dann gibts 10000Mhz DDR5 und dann reicht das schon... hoffentlich
Das Problem ist die Latenz. Aktuell bei Xeon 6 besteht die "dicke" variante aus 3 XCC tiles mit 4x Speicherinterface und die "kleine" Variante aus 2 XCC tiles mit 4x Speicherinterface. (Oder sogar aus nur einem MCC oder LCC tile mit 8x Speicherinterface)
Daten vom "eignenen" memory controller zu holen kostet 132ns
Daten vom "nächsten" memory controller zu holen kostet 157ns
Daten vom "übernächsten" memory controller zu holen kostet 182ns
In der kleinen variante gibt es kein "übernächstes Tile".
Das heißt bis 88 Kerne hast du 157ns max auf LGA 4710
und darüber has du 182ns max auf LGA 7529
Müssten jetzt die kleinen Prozessoren LGA 7529 kompatibel sein müssten sie auf 3 teil-deaktivierte chipplets setzen da sie sonst nicht genug Kanäle hätten und hätten somit die selbe Latenzpenalty die damit einhergeht.
Auf AMD Seite gibt es ähnliche Probleme. Die super breiten Speicherinterfaces sind nicht gratis.
Es ist halt letztlich Zeit, Dual-Socket-Server als Konzept zu begraben. Mit 8 Channel passt es, mit 12 Channel brauchte es sehr obskure Layouts, wenn man Vollbestückung will, mit 16 Channeln kann man es endgültig vergessen.
Aber andererseits sind 16 Channel eben schlicht das doppelte von 8...
In der aktuellen Generation bedeutet 1P vs 2P eben 12Ch vs 16Ch, da gibt es dann Argumente für 2P-Systeme. Bei Diamond Rapids hätte man 16Ch vs 16Ch gestellt, da gibt es endgültig keinen Vorteil mehr für 2P-Konfigurationen.
Schade ist es halt nur für diejenigen, die 1P mit der kleinen Plattform haben wollen, die haben nur Nachteile durch diese Entscheidung. Aber wie groß ist dieser Markt noch in Zukunft?
Hier würde ich aber die Frage stellen, ob die CPUs diese Bandbreite überhaupt anfordern - da reden wir schon über sehr spezifische Workloads, die vermutlich eher selten sind (zumindest für die Apple Plattform).
16 Speicherkanäle sind schon fett! Der Anpressdruck auf den Sockel muss da auch erst einmal zustandekommen/ ausgehalten werden bei fast 10.000 Kontakten!
Für lokale AI Spielereien sind die größeren Mac Chips relativ bliebt... im Vergleich zu einer NVIDIA RTX PRO 6000 ist ein Mac mit M3 Ultra beinahe günstig...