News Intel Ethernet E835: Der nächste High-Mainstream-LAN-Controller ist da

Dr.Death schrieb:
Unser GF soll im Laufe des Jahres kommen. Ich lasse das nur machen, weil es jetzt halbwegs günstig geschehen kann, als Investition in die Zukunft. 100er DSL kostet regulär hier etwa 40-45 Euro, durch Aktionen und Wechseln kann man das auf 20-25 drücken. Mein neuer Anbieter liefert bis zu 600 MBit - aber das kostet dann schlanke 90 Euro im Monat, also grob das dreifache. 720 Euro extra im Jahr, damit ein Steam-Update schneller gezogen ist? Ist es mir einfach nicht wert.

Jo, wenn man im Eigenheim wohnt ist es nochmal ne andere Sache, aber zur Miete sehe ich halt nicht ein zu wechseln solange es nicht entweder günstiger ist oder mir spürbaren Mehrwert bringt. Schon die 1Gbit Leitung die wir jetzt haben ist offen gestanden eher überdimensioniert, für den zusätzlichen Upstream haben wir dann gar keine Verwendung mehr
 
Sani- schrieb:
Schon die 1Gbit Leitung die wir jetzt haben ist offen gestanden eher überdimensioniert, für den zusätzlichen Upstream haben wir dann gar keine Verwendung mehr
Relevant ist sowas ja nur, wenn man dafür extra zahlen muss, was in Deutschland leider der fall ist und das nicht zu knapp.
Besser wäre eine für Glasfaser vernünftigere Vermarktung.
1Gbit das Standard Produkt und ab da dann 2.5G und 8G.
 
konkretor schrieb:
Wollte Intel nicht die Netzwerk Sparte schließen ?
Wenn ich mich recht entsinne hat der Boß am Ende doch festgestellt das auch Intel Computer Netzwerk brauchen. Und die Entscheidung gekippt. Aber wer weiß was von der Sparte trotzdem alles schon vertickt ist. Insbesondere denk ich da an die Massenfertigung von Si-Photonics..
Ergänzung ()

wern001 schrieb:
Was willste mehr im privaten bereich?
Eine word/exel datei in 0,9 statt 1 sek öffnen?

@conf_t beim normalen Surfen merkt man doch fast keinen unterschied zwischen 25 und 50 MBit.
Erst in größeren Haushalten oder WGs wenn mehrere Leute gleichzeitig Online sind und streamen merkt man was.
Der schnellste Tarif ist nett anzusehen wenn ein Spiel runtergeladen oder aktualisiert wird. Ob das Update eines Spiels jetzt 10 oder 15 Minuten brauch ist mir persönlich egal läuft ja im hintergrund.
Die heise.de Webpage z.B. ist wohl beim erste Öffnen z.B. 3 MByte groß. 3x8= 24 MBit/s. Erinnere ich mich noch vage dran. Bei Comperbase hab ich's nicht getestet.

Mit deinem 24 MBit/s braucht das also allein für die Übertragung 1 sec. Vom 1/10 Sekunde ist das weit entfernt ..
aber ich weiß manche Rechner brauchen auch nach dem Druck auf ne Taste ne Minute damit der arbeitsfähige Desktop aus dem Standby kommt. Statt z.B. 5s wie beim 2023er mac-mini. Die Ansprüche sind halt unterschiedlich.

Single User.

Ich hab ja beim Wechsel von "bis zu" 50MBit/s DSL auf 300MBit/s FTTH zufälligerweise auch gerad den Rechner getauscht (mac-mini-2011 auf mac-mini-2023) aber der Unterschied beim schlichten Webseiten öffnen ist schon frappierend. Bis sich früher mal die ganzen Werbebildchen&Videos zurückgezuckelt hatten, wobei auch die Textblöcke mal hierhin mal dorthin zuckten .. gegenüber kurz dunkler Bildschirm und schon steht das ganze Bild ohne weiteres Zuckeln.

Nicht vergessen das Webseiten zunehmend einen Haufen Code oder ganze Apps für Webshopfrontends mitliefern .. statt die Apps dauerhaft auf deinem Rechner zu installieren.

Auch wenn du einen Stream wiedergibst setzt man im Wackelnetz lieber einen ordentliche Buffer von z.B. 1 min ein . 60sec x 5 MBit/s (für full HD nicht 4k)= 300 MBit/s die dann eigentlich vor dem Start des Videos oder dem Sprung zu einer neuen Stelle erstmal eben gepuffert werden müssen .. Zappen geht anders.

Nein, ich geb meine 300M nicht wieder her. Und eigentlich wär die Zeit reif auf FTTH endlich 10G feilzubieten. Weil die Providerseitige Technik dafür deutlich weniger Investitionen kostet als der einmalige Tiefbau der Glasfaser (Investkosten um die 2000€ je Haushalt bei eigenwirtschaftlichem Ausbau). Für 1/10 davon kann man schon ne Menge Netzwerktechnik auf der Providerseite dafür anschaffen ..
Ergänzung ()

Dodo Bello schrieb:
LAN bei Privatanwendern ist wirklich erstaunlich - bewegt sich seit Jahrzehnten nicht vom klassischen Gigabit weg. Aber es interagiert halt auch kein normaler User mit einem anderen Client im LAN. Letztendlich kommt alles aus dem WAN welches nie mit mehr als Gigabit angebunden ist.
Wenn dein Weltbild auf Deutschland beschränkt bleibt .. weitgehend. Obwohl es gibt ein paar standhafte Mini-Provider Dörfer in Germania die sind wie etliche EU Nachbarn auch mal mit 10G FTTH für Endkunden unterwegs ..
Ergänzung ()

Derduke schrieb:
und was kopiert/ verschiebt der 08/15 user so taeglich, das er mehr als 1gb intern braucht?
das 80gb spiel von steam/ ps store, so einmal im Monat, ist das ein Grund mehr zu buchen als 1gb?
Gegenfrage: warum wird an allen neuen Rechnern USB4 als Standardinterface angebaut? Bei Computern in den Spielarten TB4 (40G bzw. 4..5GByte/s) und TB5 (80G bzw. 8..10GByte/s)?

Mein mac-mini von 2023 hat zwar nur 2 davon (USB4 40G) - aber manchmal hätt ich lieber die 3 der aktuellen und denk eigentlich drüber nach das nächste mal doch eher den mac-mini-pro zu kaufen weil der 3xTB5 bietet - das paßt sowohl besser zu hochauflösenden Monitoren als auch zu heute kaufbaren externen SSDs (die 4GByte/s sind inzwischen schon regelmäßig langsamer als die üblichen M.2 SSDs..)

Und welche internen SSD Raten sind heutzutage bei Consumer-Computern so üblich (M.2 Speicher .. die 10GByte/s werden von vielen der Module inzwischen gesprengt)

Zur Frage - "was verschiebt man denn schon?" z.B. mal ne 1..2 TByte SSD beim Aufräumen? Das ist mit USB2 (0.48G) oder SATA (0.7G) oder 1GbE schon etwas langweilig .. Und wenn z.B. mit Video oder Audiodaten etc. zum Kunden oder zum Kollegen im Nachbarbüro geht dann muß man diesen Kram wirklich mal auf ne tragbare SSD kopieren weil das 1GbE mal wieder zu lahmarschig ist das Sammelsurium per Netz zu kopieren. Da ist harte Handarbeit - ja selber die Daten austragen - nötig.

Und es gibt auch externe SSDs (USB4 eben) .. die machen bei der Mac Aufpreisliste für internen SSD Speicher auch erhöhten Sinn ..

Nach 5,10 und 20G USB3, dann 40 und 80G USB4 (Standard von vor 3J) wird dann ja wohl demnächst USB5 mit 160G und 320G dran sein. Logischweise wird man da wohl (endlich) kein Kupfer (USB-C Steckverbinder/Kabel) mehr nehmen können. Also optische Kabel mit USB-D Stecker/Kabel?

Und dann geht auch endlich das "Tunneln" von Netzwerk im USB Kabel. Neben den ganzen anderen getunnelten Protokollen wie USB, DP, USB4-Networking, PCIe .. Und bekannterweise haben Glasfaserkabel auch keine der lästigen Längenbegrenzungen wie (USB4: 40G bis 2m, 80G bis 1m ..)

Huch damit könnten man dann ja richtig inHouse Netzwerk mit 20m langen Glasfaserkabeln zum USB Preis machen. Und die schnellen passiv optischen USB Ports stecken dann vielleicht auch gleich in Computer, Monitor und externer SSD .. der Netzwerkport natürlich auch. Und man braucht nur die Computer-USB-Ports und preiswerte passiv optische 1€50 Glasfaserkabel zum Verbinden.. Selbst die langsamste USB4 Rate von 20G wär da ja schon ein Gewinn .. Die andere Seite der passiv optischen USB-D Wanddose steckt man dann an den Router mit dem USB5 Port ..

Selbst 160G und 320G in Sichtweite (wer hat da was von 200G gesagt?) .. auch wenn's keiner "braucht" ;)

(Aber "brauchen" ist in der Marktwirtschaft nicht das was man "braucht" sondern das was die Leute kaufen/sich leisten mögen. Und wenn die Wanddose und das Computerport nun zufällig grad passiv optisches USB-D sind - warum sollte man da nicht einfach ein USB-D Kabel reinstecken?)

Kleine Rechnung: Heute gibt's für z.B. mac-mini eine Upgrade Option von 1GbE auf 10GbE. Für "nur" +140€ zum Ankreuzen beim Neukauf. Heute gibt's ein optisches USB4 (40G) Kabel von OWC (das etwas länger als die üblichen 2m ist: 3m und 4.5m). Da sind in den beiden USB-C Steckern optische (Micro-) Transceiver (USB-C <-> Glasfaser; photonische IC vielleicht Silicon Photonics) drin verbaut. Für um die 100€. Also 2 Transceiver für 100€. (Für professionelle 100G AOC QFSP Kabel sind wohl auch 200€ ne übliche Preisvorstellung 100€/100G ca= 50€/40G) Würde man einen dieser Transceiver in den Mac einbauen könnte man das Upgrade eines TB4 USB-C Port (40G) in eine TB4 optisches Port (40G) anbieten. Für +50€ Endkundenpreis wie beim OWC Kabel.

Die Zukunft ist also schon in Sichtweite - nur noch nicht ganz da. Müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden - und uns solang weiter mit 1GbE rumärgern. Wenige Jahre. Eher einstellig .. und vor 2030. Schätze ich. Hoffe ich. Umwege lohnen wohl nicht (mehr). 10GbE/CAT7+ für Consumer/SOHO/NE5 ist tot töter am tötesten.
 
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senf.dazu schrieb:
Obwohl es gibt ein paar standhafte Mini-Provider Dörfer in Germania die sind wie etliche EU Nachbarn auch mal mit 10G FTTH für Endkunden unterwegs ..
Bestätige.

Ich selber schiebe große Mengen an Videodateien von "Downloadserver" zum NAS, jeden Tag so knapp 30~50GB und ich bin relativ glücklich hier 10Gbe LAN zu haben. Sowohl Kupfer als auch Glasfaser im Haus. Mein limitierender Faktor ist derzeit eher das NAS, welches trotz nvme Cache nur knapp 6~7 Gbits bringt.
Wenn in naher Zukunft eventuell ein SSD NAS noch kommt, wird auf 25Gbe erstmals aufgerüstet :D
 
senf.dazu schrieb:
Gegenfrage: warum wird an allen neuen Rechnern USB4 als Standardinterface angebaut? Bei Computern in den Spielarten TB4 (40G bzw. 4..5GByte/s) und TB5 (80G bzw. 8..10GByte/s)?

weil der 08/15 user mehr mit USB anfangen kann als mit rj45 ethernet port, der rest wird limitiert durch wlan
kaum einer verlegt noch grossartig Kabel, wenns sich nicht vermeiden laesst,
der video editor und co wird auch sein netzwerk entsprechend planen oder ihm ist es egal weil das backup erst in der nacht laeuft.

die anderen fragen nur:" wozu hat doch wlan".
 
Blutschlumpf schrieb:
Ich würde da nichtmal 10GBit drunter sehen, Mainstream wäre imho 1GBit oder 2,5GBit.

Ich schon. Wir sind hier schließlich in einer Tech-Blase und nicht beim Media Markt.
 
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Ehrlich aus 21 Jahren Erfahrung, habe ich in Enterprise Client Umfeld mehr Probleme mit Intel als mit Realtek Desktop Chips (Notebooks) gehabt bzgl. Verbindungsstabilität, da die ständig bei mir als Paketanalyst dann vorstellig werden.... aber am Ende würde ich keinem den speziellen Vorzug geben. Ist wie bei MBs ob nun Asus, Gigabyte, Asrock, MSI..... alle haben mal Schrott.
 
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Flutefox schrieb:
Und? Die unterstützt wenigstens WoL, die Intel nicht.

Ich habe die Realtek RTL 8127 bei mir drinnen, und die funktioniert 1A.
Sogar unter Linux Null Probleme, wurde direkt erkannt.
 
Derduke schrieb:
weil der 08/15 user mehr mit USB anfangen kann als mit rj45 ethernet port, der rest wird limitiert durch wlan
kaum einer verlegt noch grossartig Kabel, wenns sich nicht vermeiden laesst,
der video editor und co wird auch sein netzwerk entsprechend planen oder ihm ist es egal weil das backup erst in der nacht laeuft.

die anderen fragen nur:" wozu hat doch wlan".
Hat man ja auf der Straße auch gemacht das mit dem Vermeiden des Glasfaserverlegens und lieber weiter die CuDA aus dem letzten Jahrhundert genutzt. Aber irgendwann kommt halt doch der Punkt wo man feststellt das Kupfer seine Zukunftsperspektive verliert. Bei der Datenrate und bei der Leitungslänge. Und folglich nur noch die gerade nötigsten Kupferkabel zieht solang es noch keine Glasfaseralternative gibt die einfach mit gängigen Ports am Computer/Hub funktioniert. (ich hab da halt nur mal USB5 per USB-D Kabel als realistische Möglichkeit für den Haushalt/SOHO angedacht .. das USB-Networking Protokoll ist wohl bereits verpflichtender Bestandteil in USB4 Computern und Hubs)

Selbst bei WLAN gibt's inzwischen das Problem mit der Datenrate und der Leitungslänge - hohe GHz Bänder (für das Mehr an Datenrate) gehen immer schlechter durch Wände .. was entweder die Datenrate oder die "Leitungs"länge beschränkt. Die Perspektive ist da wohl auch Glasfaser in jedes Zimmer und in jedes Zimmer einen WLAN AP der mit wenig Energie genau den einen Raum versorgt. Gleichzeitig nehmen dann die Störungen durch Fremd-WLANs ab ..
 
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stefan92x schrieb:
@Flutefox Auch nicht schlechter als Intel

Kommt drauf an. Die Intel-NICs machen viele TCP/IP Funktionen im LAN Chip was bei Realtek und Marvel über Treiber und CPU gelöst wird.
 
@wern001 gut da gibt es Unterschiede, aber ich sehe es da wie @conf_t und @Arboster geschrieben haben - so oder so läuft es meistens, und irgendwelche blöden Fehler/kaputte Dinger tauchen bei beiden mal auf.
 
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@wern001 TCP Offloading wird mittlerweile auch von Realtek oder Marvel weitgehend unterstützt. War vor 10 oder 15 Jahren noch anders.
 
wern001 schrieb:
Was willste mehr im privaten bereich?
Eine word/exel datei in 0,9 statt 1 sek öffnen?
Backup in einem Bruchteil der Zeit?
Dein Excel kannst du auch via einem Token Ring Netzwerk öffnen.
Am besten dann an einem iPhone 23 für 10000 Euro via dem RGB Gaming Router mit 50Gbit Wifi20.....
Schonmal einen PC aus einem Backup, welches auf dem NAS liegt, wiederhergestellt? Der Unterschied von 100Mbit/s zu 1Gbit/s ist drastisch. 2.5G ist dann schon echt super, 10G macht dann Spaß. Was nützt einem die modernste Hardware im PC wenn das Netzwerk den Flaschenhals darstellt?
Was mit 1Gbit noch Stunden dauert wird mit 10Gbit zu einer Sache von Minuten.
Mit 25Gbit ist man dann eben nochmals schneller.
200Gbit ist jetzt dann aber auch in meinen Augen für nahezu alles absoluter overkill ^^

Derduke schrieb:
und was kopiert/ verschiebt der 08/15 user so taeglich, das er mehr als 1gb intern braucht?
das 80gb spiel von steam/ ps store, so einmal im Monat, ist das ein Grund mehr zu buchen als 1gb?
Ja, das wäre in meinen Augen ein absolut valider Grund.
Gerade wer selten Zeit zum zocken hat möchte diese nicht mit warten verbringen. Mit z.b. Kindern und Familie ist die Gaming Session nur bedingt planbar. Wenn also eben wieder der 100GB Patch herausgegeben wurde entscheidet die Geschwindigkeit des Internetanschlusses darüber, ob man an dem Abend noch zum spielen kommt oder besser gleich ins Bett geht.

Wofür benötigt der 08/15 User sein WLAN mit X Streams? Oder den Monitor mit kleiner 1ms Reaktionszeit? Oder die Maus mit extremen Abtastraten? Oder die Kamera mit 100MP in dem Kleinstcomputer in der Hosentasche?
Gbit LAN ist seit Jahrzehnten Standard, Netzwerk-Hardware bezahlbar. Immer mehr Mainstream Boards bekommen 2.5Gbit NICs, entsprechende Switche werden auch günstiger. Einfach Mal die Liste von ServeTheHome anschauen.

Die 200G Karten sind jetzt auch preislich sicherlich nicht in einer Region angesiedelt welche die meisten Heimanwender sofort zum Kauf verleiten würden.
 
senf.dazu schrieb:
Mit deinem 24 MBit/s braucht das also allein für die Übertragung 1 sec. Vom 1/10 Sekunde ist das weit entfernt ..

Rein Theoretisch!
Nicht mitgerechnet ist die zeit die benötigt wird, um die HTTPS und DNS verbindungen zu den unterschiedlichen Trackern und Werbenetzwerken aufzubauen.
Ich schätze mal von deinen Theoretischen 1/10 Sek sind es tatsächlich dann 0,5 sek oder mehr.
 
RcTomcat schrieb:
Backup in einem Bruchteil der Zeit?
Ich lasse meines einfach im Hintergrund laufen. War bei 1, 2,5 und 10 Gb kein vordergründiger Unterschied. Auch wenn es tatsächlich schneller geht. Aber wenn der Rechner eh läuft….. Gleiches gilt für Spiele, Steam kann auch während man im Internet recherchiert, oder sonst irgendwas Macht im Hintergrund spiele updaten.
 
conf_t schrieb:
Aber wenn der Rechner eh läuft….. Gleiches gilt für Spiele, Steam kann auch während man im Internet recherchiert, oder sonst irgendwas Macht im Hintergrund spiele updaten.
Das bedeutet aber immer, dass der PC auch an ist.
Wenn du nur noch unregelmäßig zockst ist Steam nicht im Hintergrund an und updated daher auch nichts. Dann macht das Ding in deiner eigentlich fürs zocken vorgesehenen Zeit das Update. Daher zahlt manch einer doch eher die X Euro mehr im Monat für eine schnelle Internetanbindung. Bei mir beträgt die Differenz zwischen der Telekom "bis zu 175Mbit" Leitung, welche real tatsächlich nur maximal 115Mbit liefert, und einer 1Gbit Glasfaseranbindung 17 Euro im Monat. Diesen Aufpreis ist es mir tatsächlich wert da wir letztes Jahr wirklich einmal die Situation hatten gemeinsam ein Spiel spielen zu wollen nachdem die Kids im Bett waren. Steam Update von mehreren GB hat dies verhindert.

Fürs Backup im Hintergrund kann es dir sicherlich egal sein ob du 10 Minuten brauchst oder 2 Stunden. Hast du aber auch über das Thema restore nachgedacht?
Wenn du da dann 2 Stunden sitzen darfst statt 15 Minuten ist das schon merklich und meist ärgerlich. Immerhin hat man dann bedingt durch die Situation bereits Stress, da muss in meinen Augen nicht auch noch die Technik dazu beitragen.
Tatsächlich im Bekanntenkreis so gehabt: Backup über eine 100Mbit Leitung im LAN auf ein NAS. OS kaputt und auch nicht reparierbar, also Wiederherstellung aus dem Backup vom Vortag. Das dauerte dann etwas über 3,5 Stunden, Flaschenhals klar das Netzwerk mit um die 10MB/s. Aber die Netzwerkdosen will man nicht anfassen, wer weiß wozu man den Fachanschluss nicht vielleicht doch nochmal benötigt.....es wären ja 8 Adern da, nur eben gesplittet.

25G, 100G etc werden die wenigsten Privatpersonen in ihrem LAN nutzen. Dafür ist die Technik nicht verbreitet genug. Der Trend geht ja gerade mal langsam Richtung 2.5G. Wer jedoch NAS und eigenen Server betreibt hat daran Spaß und einen sinnvollen Einsatzzweck. Das ist aktuell klar das Enthusiasten Segment und nicht der typische Fritzbox User.
 
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