News Intel Loihi: Erstes echtes Test-Board gezeigt, Community gegründet

Volker

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#1

Tider

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#2
Hi
..."Lernt wie ein menschliches Gehirn" - so ein Quatsch! Das Ding legt beim Rundum-Scan einfach ein Panoramio an, verknüpft die vertikalen Kanten des Bildes mit dem Anfang und überprüft später Das neu aufgenommene Bild mit dem neuen Drehwinkel ob es im Panormio vorkommt - nichts besonderes. Das sind ja auch nahezu perfekte Bedingungen mit der Beleuchtung und dem Hintergrund. Sobald sich der Winkel zu Horizontalen ändert, man also von schräg oben oder unten auf das Objekt schauen läßt geht, die Match-Rate deutlich zurück, da weniger Übereinstimmung mit dem abgepsicherten Bild erkannt werden kann.
Hätte mehr erwartet bei dem reißerischen Text, denn davon ist jetzt wirklich nicht viel neues oder innovatives oder gar etwas, was eine extra neue Chipentwicklung rechtfertigen oder benötigen würde drann.
MfG
 
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#3
...ich hätte jetzt erwartet, dass der erste Post ein "uuh, Skynet!" - Bashing ist. Nuja, dann hol ich das jetzt nach:

uuh, Skynet!^^
 
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#4
...und auch hier die Frage: Can it run Crysis?

Mal im Ernst: Worin wird denn zukünftig das Einsatzgebiet liegen?
 

Simon

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#5

calluna

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#6
Zitat von Artikel von Computerbase:
Damit würde die Anzahl der sogenannten Neuromorphic Cores auf 512 steigen (vier Mal 128), insgesamt wären es demnach dann 524.288 „Neuronen“, die über ein Mesh-Netzwerk kommunizieren. Zum Vergleich: Das menschliche Gehirn beherbergt rund 86 Milliarden Nervenzellen.
Und der "Neuromorphic Core" kann was... "low-precision arithmetic"? So sieht es nämlich aus. Für künstliche neuronale Netze... also überwiegend die Berechnung von einem Matrix-Vektor-Produkt... braucht es nämlich genau das. Es gibt extrem viele einfache Berechnungen, die nicht besonders genau sein müssen und die vektorisiert und parallel bearbeitet werden können. -> Genau deswegen war dafür bisher eine GPU sehr nützlich und alle gängigen Tools bieten dementsprechende Unterstützung.

Und zum Vergleich... biologische neuronale Netze führen keine Berechnungen durch. Eine Skizze ist nicht das skizzierte Objekt. Eine Karte ist nicht die Landschaft.

Der Chip soll das menschliche Gehirn nacheifern, denn auch dieses lernt noch nie gesehene Dinge in kurzer Zeit und erkennt sie dann unabhängig zu bereits länger bekannten Dingen wieder – auch von hinten, wie in dem Video demonstriert.
Die Grundlagen für diese Art von künstlichen neuronalen Netzen stammen aus der Forschung der 80er und 90er Jahre an den ersten Stufen der visuellen Wahrnehmung von Säugetieren.

Was sich seitdem hauptsächlich geändert hat ist die zur Verfügung stehende Rechenleistung. Dennoch sind diese künstlichen neuronalen Netze extreme Vereinfachungen, damit sie sich mathematisch modellieren und berechnen lassen. Und in der Industrie wird das seit Jahren für Regression und Klassifikation eingesetzt.

Selbst die Topologie des Nervensystems einer Fliege ist wesentlich komplexer.

Mir ist schon klar, dass solche Aussagen von Intel für Investoren gedacht sind, die an technischen Details kein Interesse haben, was in Ordnung ist... vermutlich sollte ich einfach gelassener sein.

PS: das menschliche Gehirn (bzw. das von Säugetieren) kann aus bereits nur einem Beispiel eine "visuelle Kategorie" bilden. Und wie das funktioniert ist unbekannt.
 
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andi_sco

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#8
Zur Bilderfassung: gibt es eigentlich eine Software, die Gesichter in verschiedenen Bildern scannt/sucht? Habe über 600 alte Fotos eingescannt, da wär so etwas hilfreich.
Die MS eigene Foto App will Gesichter ja nur mit deinen Kontakten vergleichen.
 

ZuseZ3

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#9
Hmm mal gucken ob sie noch Platz haben für einen Praktikanten. :cool:
 
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#10
@andi_sco Adobe Lightroom kann das. Nicht sicher, wie es bei den freien Alternativen aussieht. Lightroom gibt es aber leider nur noch im Abo-Modell...
 

akimann

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#12
...und auch hier die Frage: Can it run Crysis?

Mal im Ernst: Worin wird denn zukünftig das Einsatzgebiet liegen?
Na is doch logisch, die KI wurde natürlich von der geheimen Geheimregierung entwickelt, damit die KI versehentlich und rein zufällig 98 % der Menschheit ausradiert wegen der Umwelt und Rohstoffe und so, damit das wie ein Unfall aussieht und der 2% Rest der Auserwählten sich dann keine Gewissenbisse machen muss, weil das ja die KI gemacht hat, ohne dass jemand sie noch hätte aufhalten können :evillol:
 

Pana

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#14
Wird diese Plattform dann auch - wie bei den bisherigen "Bastel-Boards" von intel - nach ein paar Monaten in Rekordzeit abgewickelt und eingestellt? Sorry, aber ich lasse mich bei diesem Thema garantiert nicht mehr auf intel ein!
 

Chris007

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#17
Zur Bilderfassung: gibt es eigentlich eine Software, die Gesichter in verschiedenen Bildern scannt/sucht? Habe über 600 alte Fotos eingescannt, da wär so etwas hilfreich.
Die MS eigene Foto App will Gesichter ja nur mit deinen Kontakten vergleichen.
Google Fotos kann das sehr gut, musst halt nur überlegen ob du deine Daten bei Google hoch laden willst, Sie sind zwar nur für dich zugänglich aber Google wird Sie natürlich auch automatisch nutzen um z.B. die Algorithmen zur Bilderkennung weiter zu entwickeln.

Hab da vor kurzem über 20000 alte Fotos durchgejagt, natürlich nur Sachen wo man theoretisch damit leben könnte wenn es mal gehackt werden sollte ;)
Funktioniert jedenfalls einwandfrei, gerade wenn man mal richtig alte Fotos von bestimmten Personen sucht und früher die Organisierung der Bilder nicht so super war.

PS: unter den Bildern waren z.B. auch alte Scans dabei, so wurden mir z.B. auch alte Kinder Fotos von mir angesagt die ich auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erkannt hätte
 
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#18
Da gibt es etliche Anwendungsbereiche. Letztendlich ist die Gesichts/Objekterkennung ja nur ein Punkt von vielen. Aber selbst nur da:
  • An ersten Flughäfen wird mit einem Check-In/Immigration/Boarding auf Basis von Gesichtserkennung experimentiert.
  • Bei der Kamera-Überwachung von Großveranstaltungen und öffentlichen Plätzen könnte man Gesichter von gesuchten Straftätern hinterlegen.
  • Ganz profan wäre z.B. auch in professionellen Kameras eine deutlich bessere Objektverfolgung für den Autofokus möglich.
  • Auch im Smart-Home lassen sich sicherlich spannende Einsatzgebiete konstruieren. Vor allem weil dann die Berechnungen lokal und nicht mehr in der Cloud bei Amazon, Google und Co erfolgen könnten.
 
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