Nun, ich bin derzeit Besitzer eines AMD Athlon TB 1.333MHz.
Folgende Beweggründe veranlassen mich, auf Inteil umzusteigen:
1. Der Intel Northwood hat eine deutlich geringere Verlustleistung (Wärmeangabe) - Das spart die Kosten für gewaltige(!) Kühler, um die Du bei AMD im Silentsystem nicht herumkommst.
2. Der Intel raucht nicht einfach - wie der AMD! - ab und reißt möglicherweise noch MoBo und andere Komponeten in den Tod, wenn der CPU-Kühler ausfällt. Der Intel fährt einfach den Takt runter und schützt somit Deine Investition.
3. Der Intel hat einen integrierten Temperatur-Sensor, bei dem Du nicht mehr auf "Spekulationen" seitens der Software angewiesen bist.
4. Die Core und DIE des Intel ist geschützt durch ein dünnes Metallblech, was nicht nur die sensible Keramik davor bewahrt, beim Aufsetzen des Kühlers "Verluste" zu verzeichnen, sondern zudem das Auftragen, wie auch das Entfernen der Wärmeleitpaste erheblich vereinfacht - Das Entfernen der Paste beim Athlon war nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung!
5. Da Intel den Weg des Pentium für DDR-Speicher frei gemacht hat, ist auch das letzte Argument für den Athlon gefallen, denn die Leistungsunterschiede vergleichbarer CPUs, welche sich ja auch im Preis nicht mehr viel geben (das war noch ganz anders, als ich mir meinen Thunderbird gekauft habe) sind so gering, dass sie keine Kaufentscheidung rechtfertigen.
Also, um Deine Fragen - falls sie ernst gemeint waren - zu beantworten:
Du bekommst für das gleiche Geld bei vergleichbaren Prozessoren (siehe Jan) ungleich mehr geboten. Ich würde selbst beim gleichen Preis der Prozessoren mit gleichem Takt den Intel vorziehen.
Dass der AMD XP besser mit Windows XP zusammenarbeitet, ist eine Spekulation des potentiellen Käufers, auf welche die AMD Werbefachleute gesetzt haben - da ist natürlich nichts dran!!!
Willst Du Dir ein neues System zulegen? Falls ja, würde ich Dir zu einem 2.4Ghz (533Mhz) raten, wenn für Dich 100 Mark "bares Geld" sind, da auch hier die Performanceunterschiede zu gering sind, als dass Du sie in der Praxis bemerken könntest. Scheiß auf die paar Punkte in den Benchmarks! Den Prozessor, solltest Du Dich zum OC-Freak entwickeln, kannst Du mit einem guten Mobo (Das Asus P4PE ist wohl momentan die erste Wahl, auch wenn ein BIOS Update abzuwarten wäre.) ohne echten Stress auf 3GHz hochpeppeln, auch wenn das aus meiner Sicht nicht viel Sinn ergibt, da das in den meisten Anwendungen - außer eben die (fragwürdigen) Benchmarks - der Performanceschub wohl eher gering ausfällt.