Intel vs AMD (Programmier-PC; KEIN Spiele-PC)

@ghecko
Netter Test, nur leider sehe ich da teilweise keine Angaben zu Compiler (sehr wahrscheinlich GCC/G++) bzw. Version.

@TE
Wenn man den aussagen des Tests glauben schenken darf (und das wuerde ich mal) dann waere die aus P/L-Sicht beste Loesung einen FX-8320(E) zu kaufen und den mittels Multiplikator (und passablem Kuehler) auf 4.X Ghz zu "pruegeln".

Hier auch mal ein Test mit Visual Studio 2012:
http://www.anandtech.com/show/7255/intel-core-i7-4960x-ivy-bridge-e-review/4
Da haelt ein FX 8350 mit nem i5 2500K mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Android Emulatoren haben keine Hardwarevirtualisierungs für AMD-CPUs, nur Intel unter Windows. Ein ARM Emu läuft daher besch***** langsam.
Ergänzung ()

Lieber x86 Emu mit Intel Beschleunigung. Sonst machts kein Spaß.
 
Der Android-Emulator im Visual Studio läuft über Hyper-V und das hat unterstützung für AMD-V ;)
 
Er arbeitet unter Eclipse.
 
Für Anwendungen die nicht für Android sind. Für Android nutzt er die IDE von Google.

Zudem kann er ja auch andere VMs mit Android nutzen (Bluestacks zB.)
 
Mit Android Studio verhält es sich wie mit Eclipse.
Er soll selbst entscheiden.
Er sollte seine Umgebung checken, bevor er Hardware sucht.
 
Ich programmiere in meiner Freizeit ja auch und ehrlich gesagt braucht man da nicht die extrem riesen Leistung.
Ob nun Eclipse, Visual Studio oder die Google Android IDE (kenns eigentlich nur in Verbindung mit Eclipse, ist aber auch schon etwas länger her). Im Prinzip kommts auf das Projekt an aber so komplex wird es denke ich nicht das du jetzt 10 Minuten warten musst bis die Anwendung kompiliert ist.
Ich würde sogar behaupten der kleinste A4 also der A4-4000 würde für sowas auch locker reichen solange es bei Programmieren & 0815 kram bleibt (Im vordergrund die IDE, im Hintergrund z.b. 1080p Video @ Youtube). Alte Spiele dürfte der kleine auch noch packen. Schlimmstenfalls bringst du die CPU durch merkwürdige Schleifen ins schwitzen aber dann liegt das nicht an der CPU sondern am Code. Ansonsten wird hier wie sonst größtenteils viel I/O Leistung gebraucht, z.b. um das Projekt zu laden.
Ich finde es ja schon irgendwo übertrieben für so ein Anwendungsgebiet gleich die dickste Intel Cpu zu nehmen die sich im Betrieb genauso langweilt wie die kleinste AMD APU.
Emulatoren ziehen zwar schon etwas Leistung aber nicht so massiv das man dafür eine i7 braucht. Mein damaliger Phenom hat sich mit dem Android Emulator nur gelangweilt und lief 95% im Stromspartakt, nur für die Initialisierung ging mal kurzzeitig die CPU last > 10% und somit schoss der Takt mal kurz auf die 4ghz aber sonst?
Wenn man rendert und encoded würde ichs ja verstehen.
Ich würde jetzt nicht den schwächsten A4 verbauen aber über eine APU würde ich schon nachdenken wenn du ohnehin was stärkeres als die Intel HD GPU haben willst.
Bevor du aber neu kaufst, was verwendest du denn jetzt als System?
 
Ich würde sogar behaupten der kleinste A4 also der A4-4000 würde für sowas auch locker reichen solange es bei Programmieren & 0815 kram bleibt
Naja, er sagt ja selbst, dass ihm sein Notebook da zu lahm ist, und wenn da nebenher häufig noch eine VM läuft und die Projekte etwas größer werden, kann man Leistung schon gut brauchen. Auf den Compiler zu warten, schränkt einen jedenfalls nur in der Produktvität ein - und man kann vor allem nie zu viele Kerne haben. Zumindest meine Erfahrung von C++-Projekten.

Würde da auch definitiv auf möglichst viele Threads gehen, ob die nun von nem (hochgetakteten) FX kommen oder von nem Xeon, dürfte leistungsmäßig relativ egal sein.

Hier auch mal ein Test mit Visual Studio 2012:
Wobei das Firefox-Buildsystem sich nicht nur auf Compiler-Aufrufe beschränkt, das ist ziemlich komplex und kaum mit normalen Projekten, die man in der Regel nur in Teilen neu baut, vergleichbar. Der Kernel-Compile von Phoronix ist dagegen das Paradies für Multicore-CPUs, weil da eben alles parallel läuft, es viel zu tun gibt und der Linker ganz am Schluss nicht so übermäßig lang braucht. Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen.
 
Es ist für Deinen Bereich vollkommen egal ob Intel oder AMD
 
Serious_Sam schrieb:
Die Android Emulatoren haben keine Hardwarevirtualisierungs für AMD-CPUs, nur Intel unter Windows. Ein ARM Emu läuft daher besch***** langsam.
Ergänzung ()

Lieber x86 Emu mit Intel Beschleunigung. Sonst machts kein Spaß.
Das habe ich beim Googlen auch oft gefunden.

Ich nutze eclipse und möchte dabei bleiben, da ich damit schon länger arbeite und darüber meine Versionsverwaltung läuft und ich bis letztens auch meine Android-Apps darin programmiert habe. Da die letzte App nun abgeschlossen ist, habe ich zu Android-Studio gewechselt.

Wie klein die Programme bleiben, kann ich leider nicht einschätzen. Zum Teil arbeiten wir zu mehreren an einem Programm, dass andere schon in Bachelor-/Masterarbeiten und/oder Seminaren erstellt haben und welches wir nun erweitern sollen.
Dabei habe ich diverse Tabs im Browser offen u.a. ein Flash-Spiel, das mir RAM und CPU hoch treibt.
Außer dem Flash-Spiel spiele ich maximal noch Sims2 (bin weiblich ;) ).
Ergänzung ()

Phneom schrieb:
Emulatoren ziehen zwar schon etwas Leistung aber nicht so massiv das man dafür eine i7 braucht.
Hatte bisher an einem i5 überlegt. Dass i7 übertrieben ist, weiß ich, zumal sie mir zu teuer sind.
Phneom schrieb:
Bevor du aber neu kaufst, was verwendest du denn jetzt als System?
Was meinst du damit?
 
Zuletzt bearbeitet:
NJay schrieb:
Wenn du den FX8 auf 4,5GHz taktest, ist der Leistungsunterschied im Single-Core auch nicht mehr groß.

Dann verheizt das Ding nur locker >100 Watt mehr als die Intels, und ist auch noch wählerisch beim Mainboard (wg. Spannungswandler). Schon ein nicht übertakteter 8350 verheizt fast 70 Watt mehr als ein i5:

http://www.tomshardware.de/fx-8350-vishera-review-Benchmarks-Test,testberichte-241128-16.html

Bei einem Arbeitsgerät würde ich mich nicht auf OC-Spielereien einlassen, und eine leise Kühlung für so eine Kiste gibt's auch nicht zum Nulltarif.
 
BlackFlame schrieb:
Ich nutze eclipse und möchte dabei bleiben, da ich damit schon länger arbeite und darüber meine Versionsverwaltung läuft und ich bis letztens auch meine Android-Apps darin programmiert habe. Da die letzte App nun abgeschlossen ist, habe ich zu Android-Studio gewechselt.

Wie klein die Programme bleiben, kann ich leider nicht einschätzen. Zum Teil arbeiten wir zu mehreren an einem Programm, dass andere schon in Bachelor-/Masterarbeiten und/oder Seminaren erstellt haben und welches wir nun erweitern sollen.
Dabei habe ich diverse Tabs im Browser offen u.a. ein Flash-Spiel, das mir RAM und CPU hoch treibt.
Außer dem Flash-Spiel spiele ich maximal noch Sims2 (bin weiblich ;) ).

Das sagt doch schon viel mehr als der Start Post.
Mit anderen Worten eine Arbeitskiste mit der Möglichkeit noch ein paar Games spielen zu können.

BlackFlame schrieb:
Ergänzung ()

Hatte bisher an einem i5 überlegt. Dass i7 übertrieben ist, weiß ich, zumal sie mir zu teuer sind.

Mit dem Gedanken lagst du auch nicht wirklich falsch.
Jetzt hast du auch 2 Möglichkeiten. Entweder einen AMD FX-8350 oder einen i5 4460.
Vorteil beim AMD, bietet viele Kerne und ist bei voller Auslastung aller Kerne ein Stück schneller(ca. 28%) als der Intel und auch noch 10€ günstiger. Was auch noch ein Punkt sein könnte, der AMD beherscht mehr Befehlssätze und ist frei übertaktbar.
Der i5 4460 ist jedoch in der Pro Kern Leistung stärker(ca. 27%) und zieht dem AMD bei SingleCore Anwendungen davon.
Vom Stromverbrauch sind es eben 85(intel) gegen 125(amd) Watt.

AMD:
CPU
Mobo

= ~ 245€

Intel
CPU
Mobo

= ~273€

Unterschied liegt bei 30€.
Wenn du nicht extrem auf Singlecore Leistung angewiesen bist würde ich dir zur AMD Config raten weil fürs Geld einfach auf längere Sicht etwas mehr Power drinsteckt. Da Gaming bei dir kein Aspekt ist und somit Spiele die nur auf Singelcore Leistung springen wegfallen wird die fehlende Pro kern leistung denke ich nicht so ins Gewicht fallen. Bei vielen Anwendungen gleichzeitig so wie du das vorhast wird der AMD eher die Nase vorn haben, die gesparten 30€ lassen sich dann auch in einen guten Kühler wie diesen Stecken: http://www.mindfactory.de/product_i...02-Macho-Rev-A--BW--Tower-Kuehler_809693.html

Sollte dir dann also in ein paar Jahren die Puste ausgehen, lässt sich der FX nochmal etwas pushen bei Taktanhebung. Beim intel dagegen wird das recht schwer weil board und CPU dafür nicht vorgesehen sind.
Beim Stromverbrauch kann man sich natürlich streiten, aber ich denke nicht das man den FX 24/7 auf 100% laufen lässt und es eher der Fall ist das die Kiste eher mehr im CoolnQuiet Modus rennt und somit Takt + vCore ziemlich unten sind.
Und nun liebe Fanboys, lasset das Bashing beginnen. :p
Als GPU reicht denke ich wie du schon angesprochen hast eher ne kleine R7:
http://www.mindfactory.de/product_i...0X-OC-Aktiv-PCIe-3-0-x16--Retail-_975437.html

Die dürfte auch Sims 4 stemmen, wenn die noch immer zu stark ist kann man ja weiter runter gehen ;)

BlackFlame schrieb:
Was meinst du damit?
Ich dachte dein altes System würde noch reichen, war ja zu langsam wie hier geschrieben wurde.
 
Phneom schrieb:
Vorteil beim AMD, bietet viele Kerne und ist bei voller Auslastung aller Kerne ein Stück schneller
Wie richtig geschrieben, bei optimaler Auslastung aller Kerne, kann der AMD etwas schneller sein. Das Problem: wirklichen Nutzen zieht man daraus nur z.B. bei Rendering oder ähnlichen Aufgaben, weil es sonst mit der optimalen Ausnutzung nicht so recht klappen will. Für Rendering&Co. lohnen aber wiederum die 6- oder 8-Kerner von Intel, an deren Leistung momentan keine andere x86-CPU herankommt.

Was auch noch ein Punkt sein könnte, der AMD beherscht mehr Befehlssätze
Jetzt bräuchte man nur noch Software, die die Eigenentwicklungen von AMD auch unterstützt. Das typische Henne-Ei-Problem.


AMD, bietet viele Kerne und ist bei voller Auslastung aller Kerne ein Stück schneller(ca. 28%)
vs.
Der i5 4460 ist jedoch in der Pro Kern Leistung stärker(ca. 27%)
Wie die beiden Aussagen mathematisch zusammengehen, würde ich doch gern mal sehen. Wie der pro Kern-Vergleich ausgeht ist offensichtlich, wenn man bedenkt, dass der AMD-CPU doppelt so viele Kerne zur Verfügung stehen, um dieses etwas mehr an Leistung herauszubekommen. Dafür reicht der Dreisatz, der unter Annahme, dass AMDs 8-Kerner unter bestimmten Umständen tatsächlich 28% schneller sein kann, zu einer 56%igen höheren pro-Kern-Leistung des i5 führt. Schlechte Skalierung mit höherer Kernzahl berücksichtigend kommt man eher auf eine 80-100% höhere Single-Core-Leistung des i5.


Wenn du nicht extrem auf Singlecore Leistung angewiesen bist würde ich dir zur AMD Config raten
s.o. Die Aussage trifft zu, wenn man eine billige Renderingfarm braucht und die Stromkosten nicht selbst zahlt.

Bei vielen Anwendungen gleichzeitig so wie du das vorhast wird der AMD eher die Nase vorn haben
Für "einfach nur Anwendungen" reicht die CPU-leistung heutzutage grundsätzlich, im Büro selbst die eines Zweikerners. Wenn man extrem viele Taskswitches hat, nimmt man einen i7, der dann dem i5 und auch dem FX locker davonrennt.

Vom Stromverbrauch sind es eben 85(intel) gegen 125(amd) Watt.
Auch das ist "nicht ganz" richtig:
average-power.png energy-used.png
Quelle: AMDs FX-8350 im Test: Mit Piledriver wird alles besser?

Sollte dir dann also in ein paar Jahren die Puste ausgehen, lässt sich der FX nochmal etwas pushen bei Taktanhebung. Beim intel dagegen wird das recht schwer weil board und CPU dafür nicht vorgesehen sind.
Pushen um vielleicht 15%, bei der sowieso schon vglw. extrem hohen TDP? Wie das im Endeffekt aussehen kann, zeigt folgende Grafik:
Clipboard02.png


es eher der Fall ist das die Kiste eher mehr im CoolnQuiet Modus rennt und somit Takt + vCore ziemlich unten sind. .
Wenn die CPU eh nicht gebraucht wird, kann man tatsächlich auch eine schwächere nehmen.

AMD ~ 245€ ... Intel ~273€ ... Unterschied liegt bei 30€.
Indem Du für den i5 einfach ein unnötig teures Mainboard vorschlägst? Die Mehrkosten summieren sich ganz im Gegenteil beim FX auf, bei dem auf Grund seiner deutlich höheren TDP ein besseres Mainboard nehmen sollte, darüber hinaus einen besseren Kühler, ein größeres Netzteil und zahlt zusätzlich noch mehr Stromkosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
fuyuhasugu schrieb:
Wie richtig geschrieben, bei optimaler Auslastung aller Kerne, kann der AMD etwas schneller sein. Das Problem: wirklichen Nutzen zieht man daraus nur z.B. bei Rendering oder ähnlichen Aufgaben, weil es sonst mit der optimalen Ausnutzung nicht so recht klappen will. Für Rendering&Co. lohnen aber wiederum die 6- oder 8-Kerner von Intel, an deren Leistung momentan keine andere x86-CPU herankommt.

Bei vielen Anwendungen gleichzeitig, also IDE, Compilen, Video im Hintergrund kann das schon klappen. Auch beim kompilieren größerer Projekte liegt der FX leicht vorne. Das Problem ist einfach das beide CPUs Leistungsmäßig in bestimmten Anwendungen hier und da vorne liegen aber insgesamt es dann doch auf das Anwendungsgebiet drauf an kommt.
Da aber die Tendenz eher dahin geht das mehrere Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, diese dann auch noch mehrere Threads auslagern, das der FX dann doch sein Potential ausspielen kann. Wer jetzt natürlich nur Anwendungen ausführt die größtenteils eine hohe Pro Kern Leistung erfordern sind mit dem i5 deutlich besser beraten so wie es eben bei Spielen der Fall ist.
Nicht nur Rendern, auch im encoding zieht der FX vorbei, bei größeren C++ Projekten in Verbindung mit QT liegt der FX auch leicht vorne.
Im Gaming Sektor kann man damit eben so gut wie nichts anfangen. Wenn es nur bei Visual Studio, Browser im Hintergrund & 0815 Kram bleibt + ab und an mal ein Spielchen würde ich auch eher sagen i5, bei mehr Multitasking eher FX.

fuyuhasugu schrieb:
Jetzt bräuchte man nur noch Software, die die Eigenentwicklungen von AMD auch unterstützt. Das typische Henne-Ei-Problem.
Wird schon verwendet.

fuyuhasugu schrieb:
Wie die beiden Aussagen mathematisch zusammengehen, würde ich doch gern mal sehen. Wie der pro Kern-Vergleich ausgeht ist offensichtlich, wenn man bedenkt, dass der AMD-CPU doppelt so viele Kerne zur Verfügung stehen, um dieses etwas mehr an Leistung herauszubekommen. Dafür reicht der Dreisatz, der unter Annahme, dass AMDs 8-Kerner unter bestimmten Umständen tatsächlich 28% schneller sein kann, zu einer 56%igen höheren pro-Kern-Leistung des i5 führt. Schlechte Skalierung mit höherer Kernzahl berücksichtigend kommt man eher auf eine 80-100% höhere Single-Core-Leistung des i5.
Anhand von CineBench ausgerechnet, da kommt es nur auf die CPU Leistung an. Ich meine der SingleCore war 103 gegen 133. Da kommt man mit 80% nicht hin ;)
So einfach wie du dir das ausrechnen willst geht das leider nicht :p


fuyuhasugu schrieb:
s.o. Die Aussage trifft zu, wenn man eine billige Renderingfarm braucht und die Stromkosten nicht selbst zahlt.

Jain. Kann man so sehen. Wenn man eher der Allround Typ ist und sehr viel gleichzeitig macht, zwischendrin ab und mal was encoded oder in seiner Freizeit mit 3D Programmen arbeitet lohnt sich ein FX.
Wenn man dagegen mehr Gaming betreibt und nur 0815 Zeug nebenher laufen lässt lohnt sich der i5. Beide haben eben ihren Einsatzzweck.

fuyuhasugu schrieb:
Für "einfach nur Anwendungen" reicht die CPU-leistung heutzutage grundsätzlich, im Büro selbst die eines Zweikerners. Wenn man extrem viele Taskswitches hat, nimmt man einen i7, der dann dem i5 und auch dem FX locker davonrennt.
Würde ich auch so sagen. Da reichen die kleinsten AMDs und auch Intel Cpus voll aus. Das Problem beim i7 ist aber einfach der Preis.Wo sind wir denn mittlerweile? 300€?
Der FX steckt die viel switches locker weg dank eben der vielen Kerne. Wer natürlich nicht aufs Geld schauen muss: i7.

fuyuhasugu schrieb:
Auch das ist "nicht ganz" richtig:
Anhang anzeigen 496274 Anhang anzeigen 496272
Quelle: AMDs FX-8350 im Test: Mit Piledriver wird alles besser?


Pushen um vielleicht 15%, bei der sowieso schon vglw. extrem hohen TDP? Wie das im Endeffekt aussehen kann, zeigt folgende Grafik:
Anhang anzeigen 496273

Mal anders gefragt: Lässt du deinen Arbeitsrechner 24/7 auf 100% Last durchlaufen?
@ Stock liegen da 100 Watt Unterschied, wieviel kostet eine Kilowattstunde?
Ich kann Leute gar nicht mehr Ernst nehmen die wegen sowas rumjammern. Im Haushalt gibt es dutzend Geräte die deutlich mehr Saft verbraten und beim Rechner wird man plötzlich zum Pfennigfuchser wenn es um Strom geht.
Im Idle tun die sich nichts @ Stock.
Beim OC wird es immer so sein das du mehrverbrauch gegen Leistung tauscht nur wirst du selbst OC die CPU nicht den ganzen Tag voll auslasten.

fuyuhasugu schrieb:
Wenn die CPU eh nicht gebraucht wird, kann man tatsächlich auch eine schwächere nehmen.
Also läuft dein Rechner direkt nachdem du ihn angeschaltet hast sofort auf 100% Last?

fuyuhasugu schrieb:
Indem Du für den i5 einfach ein unnötig teures Mainboard vorschlägst? Die Mehrkosten summieren sich ganz im Gegenteil beim FX auf, bei dem auf Grund seiner deutlich höheren TDP ein besseres Mainboard nehmen sollte, darüber hinaus einen besseren Kühler, ein größeres Netzteil und zahlt zusätzlich noch mehr Stromkosten.

Das Mobo ist ein gängiges und empfehlenswertes Modell, günstigeres gibt es immer aber dementsprechend muss man dann auch abstriche machen. Hätte ich für die Intel Config jetzt ein billiges mATX Board genommen wäre der Vergleich außerdem ziemlich unfair gewesen.
Ich bleibe eben dabei:
Viele Anwendungen gleichzeitig, sicher das man alle Kerne verwenden kann -> FX
moderates Multitasking -> i5

Wenn beide zu langsam sind oder man einfach nen Allrounder will der alles mitmacht ganz klar i7/Xeon. Man muss nunmal sagen das nach dem i5 feierabend für AMD ist, weil Intel ab i7 dank HT und Befehlssätze das ausgleicht was der FX für weniger Geld bietet.
Auf Stromverbrauch kann man rumreiten aber in der Praxis spielt das eher ne untergeordnete Rolle.
 
Phneom schrieb:
Ich dachte dein altes System würde noch reichen, war ja zu langsam wie hier geschrieben wurde.
Es ist ein Laptop, falls du daraufhinaus wolltest, dass ich Teile übernehmen könnte. (800€ Ultrabook mit i3, 4 GB RAM)
Ergänzung ()

fuyuhasugu schrieb:
Indem Du für den i5 einfach ein unnötig teures Mainboard vorschlägst? Die Mehrkosten summieren sich ganz im Gegenteil beim FX auf, bei dem auf Grund seiner deutlich höheren TDP ein besseres Mainboard nehmen sollte, darüber hinaus einen besseren Kühler, ein größeres Netzteil und zahlt zusätzlich noch mehr Stromkosten.
Die Stromkosten sind für mich nicht ganz unwichtig.
Da ich dank eurer vielen Infos nun zu Intel tendiere, ist das ein weiterer Punkt, der dafür spricht.
Ergänzung ()

Phneom schrieb:
Nicht nur Rendern, auch im encoding zieht der FX vorbei, bei größeren C++ Projekten in Verbindung mit QT liegt der FX auch leicht vorne.
Ist da nicht der Unterscheid zwischen C++ und Java, dass C++ maschinennäher ist, da Java Plattform unabhängig ist? Irgendwas habe ich da mal gehört, dass daher C++ schneller ist, wenn man aufwändige Oberflächen nutzt.
Daher würde mir der FX dann ja nichts extra bringen, da ich in Java und nicht in C++ programmiere.

Phneom schrieb:
Ich bleibe eben dabei:
Viele Anwendungen gleichzeitig, sicher das man alle Kerne verwenden kann -> FX
moderates Multitasking -> i5

Wenn beide zu langsam sind oder man einfach nen Allrounder will der alles mitmacht ganz klar i7/Xeon. Man muss nunmal sagen das nach dem i5 feierabend für AMD ist, weil Intel ab i7 dank HT und Befehlssätze das ausgleicht was der FX für weniger Geld bietet.
Auf Stromverbrauch kann man rumreiten aber in der Praxis spielt das eher ne untergeordnete Rolle.
Ich weiß leider nicht, wieviele Kerne ich nutzen kann.
i7 fällt bei mir raus. An dem Xeon, der am Anfang aber vorgeschlagen wurde, überlege ich aber. Über den muss ich mich aber noch weiter informieren, da ich den nicht so leicht in eine Hirarchie mit i5 und i7 einordnen kann. Zudem war der vorgeschlagene doch recht teuer.
Ergänzung ()

Vielen, vielen Dank euch allen für die Mühe. Jetzt habe ich wenigstens eine kleine Auswahl an Prozessoren, die passen können. Vorher fühlte ich mich doch sehr erschlagen, zumal größere Nummer leider nicht besser bedeutet und besser für mich erst recht nicht.
 
Fakt ist, das beim Programmieren im "normalen" Bereich (also nicht millionen von Zeilen Code) oder grafikintensive Dinge, die CPU mehr oder weniger egal ist. D.h. Man merkt kaum einen Unterschied ob Celeron/Pentium oder i3, i5 oder i7. Hier würde ich eher auf ne gute SSD setzen. In meinen Programmen (wenig Grafik), die allerdings nur aus wenigen tausend Zeilen bestehen, liegt der Unterschied von einem älteren Core2Duo Laptop, zu meiner Xeon Workstation in Sekundenbruchteilen (beide mit der gleichen Samsung SSD, Laptop mit 4GB, Workstation mit 8GB RAM).

Ob das jetzt ein moderner AMD oder Intel macht, ist völlig Wurst.

Hier würde es mir eher dann auf Stromverbrauch im IDLE ankommen (was die Kiste die meiste Zeit beim Programmieren ist) und auf die Lautstärke. Und hier liegt meistens Intel vorn - meist schon mit dem boxed Lüfter.

Je nachdem was man sonst noch so macht, bzw. wenn die Kiste ein bisschen halten soll, bau dir einen kleinen i5 4-Kerner rein und kombiniere das mit einem relativ günstigen Board. B85 oder so reicht da locker, es sei denn man braucht irgendwelchen speziellen Anschlüsse.
Lieber Geld in ne gute und ausreichend große SSD investieren und nen guten Monitor für die Augen anschaffen, als sinnlos Geld in einen Highend- oder Stromschluck Prozessor zu versenken.

Solltest du stattdessen allerdings Highend-Programmierung betreiben, mit riesigen Projekten und millionen Zeilen Code, dann solltest du allerdings von alleine wissen, was ungefähr benötigt wird. Das kann dann wohl niemand hier genau absehen was du an Performance benötigst.
 
Ich habe in meinem Windows 8.1 programmier PC den schnellsten i3 verbaut den es gab, den Core i3 4370. Der hat 2x 3,8Ghz und dazu noch zwei virtuelle CPUs, wie der i7. Beim erstellen von Code, kommt es besonders auf die schnelle Leistung eines Cors an. Ein i7 mit 8 Cores (4 virtuell) bringt beim linken von etlichen objectfiles rein gar nichts. Denn dieser Prozess kann nur sequenziell abgearbeitet werden und nicht paralell.
Auch Emulatoren und das gesammte System laufen mit schneller single Core Leistung. Ich würde eher an eine schnelle SSD denken. Das bringt sehr viel.
Unter Linux mag ein i7 seine 8 Cores gut ausspielen. Ein Kernel compilieren mit make -j 8 ist c.a. 20% schneller als auf einer i5 mit make -j 4 ( bei gleicher Taktfrequenz ) Aber wer compiliert schon auf einen Schlag, mal eben so 4000 Dateien mit Quellcode?
 
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