News Intel zeigt Overclocking-Möglichkeiten von „Ivy Bridge“

AlanK

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Also meine Overclocking Ergebnisse der CPU:

4.6 also 46x 100 sind direkt im UEFI möglich ohne das ich irgendwas an Spannung verändern muss, alle Werte auf AUTO, RAM auf intel XMP.

Maximal kann ich auf 63x100 lt. Multiplikator, bootet dann aber nicht, zeigt nur 6.3 Ghz im UEFI, habe aber nicht weiter rumgespielt.
4,9Ghz sind auch möglich, wenn ich den Kernen Einzeln Multiplikatoren zuweise Kern 1 und 2 4.9 Ghz, Kern 3 und 4 4.6 Ghz, läuft auch, bootet auch.
Genau bei 5Ghz bootet Windows nicht durch.

Wer aber die Möglichkeiten eines guten Mainboards ausnutzen möchte, der hat bestimmt genug Optionen.

Ich habe es jetzt dauerhaft auf 46x100 und erreiche bei guten Airflow im Gehäuse nur 48° obwohl die Lüfter mit 600-1200 rpm drehen. Es ist Mucksmäuschen still.
AIDA zeigt bei der CPU unter Vollast etwa 69 Watt an, was auch noch unter der TDP von 77 liegt.

Bin sehr zufrieden. Richtige Nerds und Leute die mit Wasser geschweige LN spielen werden bestimmt viel mehr rausholen als ich.
 

Eisenfaust

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All diese Nettigkeiten, die Intel derzeit in Peking präsentiert, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß zwar die neue CPU hinsichtlich eingebauter Graphik eine enorme Leistungssteigerung bietet, die sonstigen architektonischen Verbesserungen allerdings im Mittel mit weniger als 10% ins Gewicht fallen! Allenthalben die um 100% gesteigerte Verarbeitungsgeschwindigkeit der Divisionsbefehle könnten im wiss. numerischen Bereich interessant werden, wenn der Anteil divisionsbehafteter Codesegmente entwprechend hoch in einer Software ist bzw. wäre - allerdings interessiert das bei den im April vorzustellenden Spielzeugprozessoren kaum und der Weg bis zur Veröffentlichung der E5-Xeons auf Basis des Ivy-Bridge ist noch lang und währt gewiß noch 12 Monate.

Der Chipdatz der 77er Reihe zum Ivy Bridge ist allerdings ein Hohn! Es hat gerade mal ein kleiner USB 3.0 Komplex Einzug gehalten. Die SATA 6GB Fähigkeiten und die lahme DMI 2.0 Anbindung an die CPU machen diese Plattform stumpf wie die des Sandy-Bridge.

Fernab jeder Vernunft aber lohnt sich die Anschaffung eines Ivy-Bridge gewiß doch, wenn man eh einen neuen Rechner beschaffen muß - die Einsaprungen in Sachen Energie sind ja beachtlich. Allerdings ist es purer Unsinn, Angeberei oder Minderwertigkeitskomplexkompensation, wenn man seine jüngst erworbene Sandy-Bridge Garnitur wegen 10% Leistungssteigerung nach weniger als 12 Monaten betrieb schon auf den Müll kippt, um sich für das gleiche Sümmchen eine neue Angebermaschine zu beschaffen.

Intel weiß wie man heutige, sogenannte Fachleute mit entsprechenden Werbebotschaften versieht. Die unreflektierte, unkritische Berichterstattung, die das Horn der PR-Abteilung Intels bläst bis zu Multispasmen, ist erschaudernd.
 

AlanK

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oldmanhunting

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Ist doch voll in Ordnung. 4,6Ghz mit (noch nicht optimierten) 1,21V VCore. Was will man mehr?
Meiner bekommt ja eh die Wasserkühlung vom 860er. In dem Sinn lohnt sich eine Wakü wieder, wenn die Dinger so heiß werden.
 

Jintho

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Hieß es nicht mal vor nem halben, dreiviertel Jahr dass IV - ähnlich wie angeblich SB-E - wesentlich besser per Bus übertaktet wreden können soll? Ich erinnere mich da an 125 und 166 MHz, bei denen dann entsprechende Teiler für PCIe und DRAM verfügbar sein sollten, um alles entsprechend nach Specs laufen zu lassen - ausser natürlich die CPU. Aber daraus wurde ja scheinbar nix, schon bei SB-E nicht. Leider find ich jetzt auf die schnelle den Link zum entsprechenden Gerücht nicht...oder hab ich das geträumt? :p
Bild mir ein das auf SA oder XBit gelesen zu haben...*kopfkratz*
Wenn das so geklappt hätte bräuchte ja man quasi kein K-Modell mehr - insofern durchaus verständlich dass sie das nicht eingeführt haben - so ein i3 mit 5 GHz wär doch wohl eine extrem kosteneffiziente Zocker-CPU ;-)
 

Fischkopp

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Aber daraus wurde ja scheinbar nix, schon bei SB-E nicht.
Beim SB-E klappt das zumindest mit 125 Mhz, nur kommt man da z.B. bei den 6 Kernern sehr schnell in Bereiche die keine Lukü mehr schafft. Bei 166 mhz erst recht! Darum wird das in den meisten Tests wohl auch nur ansatzweise getestet oder gleich weggelassen!
Aber CB hat es getestet: https://www.computerbase.de/2011-12/test-intel-core-i7-3820/10/#abschnitt_overclocking

Edit: Es wäre mir Neu das die Möglichkeit auch für den IB im Gespräch war, um deine Frage zu beantworten ;)
 
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Blau&Gruen

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@MikelMolto
Welche Wasserkühlung würdest du verwenden für den 3770k im Bereich 4,6GHz? Ich habe noch nie eine verbaut.
 

Jintho

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@Fischkopp: Ah, dank Dir! Wusst ich doch dass da was war.
Also, ich bin mir eigtl. ziemlich sicher (lol - wie die Formulierung schon bestätigt ^^) dass das mal für IV angedacht war. Damit könnte man zumindest die non-K-Modelle mit Turbo beliebig übertakten - der Multi nach unten hin ist ja dann offen. Also, auch wenn die Anhebung über den 166er Bus zu viel wäre, dann wird eben der Multi so angepasst dass man in vernünftige/machbare Bereiche kommt.
 

Fischkopp

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@Jintho:
Ja schön wäre es, aber dann wären die K-CPUs überflüssig und Intel wird da sicherlich auch an die Gewinnspanne gedacht haben, als die Ingenieure sich das Thema "Leicht übertaktbar, aber eben nicht für alle" vorgenommen haben ;)
 
R

Rob83

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Mh bei 4,6 mit 1.2v wäre es super, man hat ja Luft bis 1.5v ;)
Aber irgendwie glaube ich es nicht :D
 

Blutschlumpf

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oldmanhunting

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1,5V ist sicher zu viel für Ivy. Bin einmal gespannt, wann (und ob) die ersten CPU hops gehen, weil viel zu viel VCore gegeben wird.
Ich würde mich nicht trauen den Multi auf 63 zu stellen mit allen Spannungen in Auto und das Teil einzuschalten. Wer weiß schon, was das Board in dem Augenblick an Spannungen angelegt hat.

@Blau&Gruen
Ach habe da eine zusammen gewürfelte Wasserkühlung, weil es schwer ist hier in Brasilien Teile zu bekommen.
Halt einen Heatkiller 3.0 LT den Ausgleichbehälter und einen 3er Radi mit 3 Nocta Lüfter.
Hatte bisher einen Chinesische Pumpe, die jetzt durch eine Aquacomputer-Aquastream Ultra getauscht wird.
Ist halt ein Hobby. Mir passt das also ganz gut, wenn die Ivy etwas wärmer wird. Hatte schon gedacht, das die in Rente geht.
 
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Jintho

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@rainbow6261: knappe 1,9V sind aber für nen 22nm-Chip ganz schön knackig - kann mir kaum vorstellen, dass das ne 24/7-Einstellung ist ;-)
Interessant sind doch eigtl. fast nur die alltagstauglichen Übertaktungen mit mäßiger Spannungszugabe und Wärmeentwicklung. Alles andere ist halt Rekordjagd; nicht unbedingt verwerflich, aber eben genauso "nützlich" wie die FX-Rekorde mit einem Modul.
 

oldmanhunting

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Ich denke jetzt einfach nur mal laut. Quellen zu meiner Vermutung habe ich keine.
Der Ivy lässt sich wohl nicht so gut takten wie der Sandy und wird dabei auch noch (wieder erwarten) wärmer.
Kann es nicht sein, dass die Ivy Produktion bei Intel noch nicht so rund läuft, wie man sich das wünschen würde?
In verschiedenen Foren in dieser Welt wird gesagt, es könnte ja recht schnell ein neues Stepping heraus kommen, was ja ärgerlich für die erst Käufer wäre.
So wie ich Intel einschätze, werden die den Ivy Start nicht verschieben, solange es funktionierende CPU´s gibt, die man auch verkaufen kann. Offiziell wird man wohl auch nichts hören von Intel und das nachschieben eines neuen Stepping ist ja an und für sich etwas positives, wenn man es richtig vermarktet.
Ich für meinen Teil warte einfach noch einmal 3 Monate ab und schaue mir an, was da wohl so kommt. Habe keinen Bock mir den Ivy jetzt zu kaufen, der ja wieder 3-4 Jahre halten soll und mich dann über ein neues Stepping zu ärgern.
War doch glaube ich beim I7-920 so, dass die ersten CPU´s auch so schlecht zu takten waren.
 
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