News Intels Quartal analysiert: Magdeburg gestrichen, 14A auf Messers Schneide, SMT zurück

Ruff_Ryders88 schrieb:
Nein, ich rede von Firmennotebooks. Ich sehe hier (in der Schweiz, ZH) ausschliesslich Intel-Modelle.
Naja, Du kannst Deine Sichtbarkeit nicht auf alle Firmen ummünzen.
Es gibt schon auch viele Firmen, die auf AMD setzen.

Die Nachfrage ist definitiv da, sieht man eben auch an den OEM Angeboten. Selbst Dell bietet mittlerweile AMD in seinen neuen Modellen an.

Wir hatten bisher auch Intels in den Notebooks (i7 11. Gen bzw. wenige 13. Gen), das nächste Gerät wird aber mit Ryzen kommen. Wir haben die OEMs ohne Vorgabe des CPU Herstellers angefragt und alle 3 haben sowohl Intel als auch AMD Modelle angeboten. Zwei davon haben sogar die AMD Version empfohlen (HP & Lenovo). Wir haben die verschiedenen Geräte dann an 3 verschiedenen Standorten, CH, FR und USA getestet und im Direktvergleich - sprich Model A von OEM A jeweils mit Intel und AMD CPU - schnitt die AMD Version immer besser ab. Bezogen auf Leistung, Lautstärke, Temperaturen und Akkulaufzeit.

Dass die AMD Versionen dann noch jeweils ca. 20% günstiger waren bei sonst identischer Ausstattung hat die Entscheidung für das Management auch einfach gemacht.

Der einzige Vorteil von Intel war mehr oder weniger die breitere Verfügbarkeit in anderen Modellen, z.Bsp 2-in-1 Geräten oder leichteren Ultra-Mobile Versionen. Ich denke aber, da werden die OEMs auch noch mit AMD nachlegen.


Zum Topic:
Eventuell würde eine Abspaltung der Foundry Sinn machen, so kann Intel selbst einfacher schrumpfen und die Foundry als eigenständige Firma hat grössere Flexibilität. Siehe auch damals bei AMD in einer ähnlichen Situation.

Sowohl für Investoren als auch für Kunden wäre das imho attraktiver. Eine "Intel" Foundry ohne direkt Intel zu sein liesse vielleicht zu, dass Apple, nVidia oder AMD dort fertigen - sofern der Prozess natürlich konkurrenzfähig ist. Das muss allerdings ja nicht immer Cutting-Edge sein, auch unterhalb des "newest shit" gibts einen Markt und Produkte.
Das "alte" Intel kann sich dann im Gegenzug besser auf Entwicklung fokussieren.
 
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Alphanerd schrieb:
Oh, ein SC Benchmark. Länger keinen gesehen. :D
Ich Interessiere mich halt für die neue Intel GPU (B770) als ersatz für meine RX6800 16GB.

Das Problem ist, die Treiber sind genau für das eine Spiel was ich Spiele eine Katastrophe.
Dazu kommt, ich frage mich wie gut man die Intel einstellen kann was Undervolting und Zero Fan rpm und lüfterkurven angeht.
In der Disziplin ist ja nichtmal Nvidia auf dem Level von Radeon und Radeon kann das alles besser als MSI Afterburner und das schon seit 2016 im Wattman im Treiber.
Ich habe meine RX6800 auf 150W getrimmt mit 600rpm.
Eine Intel GPU wäre interessant wenn ich diese auch auf 150W mit 600rpm trimmen könnte, und sie gleichzeitig doppelt so schnell wäre wie meine 7nm RX6800 16GB.
Aber zz ist ja der B580 mit 5nm sogar langsamer als eine RTX 3060 in dem Spiel, obwohl 200W.
 
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Sam Miles schrieb:
Die USA werden nicht Boeing UND intel retten können. Sie werden nur ein Unternehmen helfen können und das dürfte nicht intel werden...
Schau mal was sich der Donald für Boeing hat einfallen lassen:
50 Boeing-Flugzeuge im Gegenzug für einen niedrigeren Zollsatz für Indonesien sowie Boeing-Maschinen im Wert von zehn Milliarden US-Dollar als Teil des Handelspakts zwischen den USA und Großbritannien: Damit er von seinen gigantischen Zolldrohungen abrückt, verlangte US-Präsident Donald Trump zuletzt von Handelspartnern, dass sie jede Menge Jets des amerikanischen Flugzeugbauers kaufen. Anders formuliert lässt sich von reiner Erpressung sprechen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Hilft-Trump-Boeing-mit-Erpressung-aus-der-Krise-article25917362.html
Ergänzung ()

CadillacFan77 schrieb:
Das "alte" Intel kann sich dann im Gegenzug besser auf Entwicklung fokussieren.
Du meinst das Intel wieder Speicher herstellen sollte?

https://www.heise.de/hintergrund/Zahlen-bitte-3101-RAM-Grundbaustein-fuer-Intels-Erfolg-3756800.html
 
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der anvisierte Stand von 75.000 Mitarbeitern entspricht aber eher 25, 30 oder 35 Prozent
Sicher wird der neue CEO zum Sparkurs seinen Teil beitragen und dann auch sein Gehalt um 25, 30 oder 35% kürzen, oder? Oder?
 
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Brrr schrieb:
Mich würde mal wunder nehmen, warum Intel nicht auch ältere Prozesse für externe Kunden zur Verfügung stellt und es zwingend 14A sein muss.
Die älteren Prozesse haben Intel-eigene Design Tools.
 
SHARK5000bf2 schrieb:
Die wollen einen doch verarschen. Die Fläche über 0, die vom Gewinn eingespannt wird, ist ja wohl groß genug um das bisschen minus abzudecken. Selbst wenn es paar dünne Jahre geben sollte...
Du willst also die Dividenden von den Shareholdern zurück holen?
Ergänzung ()

Brrr schrieb:
@foofoobar Und der Zustand ist unveränderlich?
Ich denke da wird auch Tooling dran hängen um die Daten aus den Design-Tools für die Fertigung aufzubereiten.
 
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Brrr schrieb:
Intel will ja offensichtlich die beste Fertigung haben oder zumindest nahe dran sein.
Mh? Wenn sie weiter die beste Fertigung haben werden, dann ist auch 14A nicht der letzte Node.
Wird es der letzte, dann gehen die Intel Fabs die legacy Schiene wie Global Foundries. Oder TSMC möchte sich einkaufen.
 
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Raptorlake schrieb:
Intel sorgt aktuell dafür das man noch günstig an CPU's kommt. Ohne sie wird dann AMD abdrehen wie sonstwas. Tun sie ja jetzt schon teilweise.
Oh tutschi tutschi... Und wer hat vorher die günstigen CPUs angeboten und wer die teuren? Und jetzt ist Intel am heulen, merkste selber oder
Ergänzung ()

Helge01 schrieb:
Angenommen Intel gäbe es nicht mehr, dann würde es nur noch AMD und den Fertiger TSMC geben. Beide haben jeweils ein Monopol, jeder für sich kann Preise verlangen wie er will. Was dann eine CPU mindestens kostest siehst du jetzt bei den Grafikkarten. Vermutlich bezahlt man dann für die größte CPU genau so viel wie jetzt für eine RTX 5090.
Und was hat Intel vorher so für seine CPUs verlangt als AMD fast weg war? Merkste selber oder ;)
 
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ElliotAlderson schrieb:
Lustig, wie viele Forenanhänger von AMD das nicht wahrhaben wollen.
Mit der Zeit lernt man halt, und nachdem man sich ein paar mal an Intel CPUs (und anderen Produkten) die Finger verbrannt hat, lässt man sie im Laden. (Sockel 1151, Notebooks mit Dual Cores, I225,, 13 Gen & 14 Gen)
Botcruscher schrieb:
Schrecklich so ein 265K, wie das ruckelt und die großartigen Konkurrenzprodukte zur N Serie von AMD im Embedded Bereich. Über den Mobilbereich mit dem vielfältigen Angebot sprechen wir erst gar nicht. :freak:
Habe ein paar dieser N Series SoCs und auch wenn hier viele auf die E-Cores schimpfen, mMn sollte Intel einfach 16 E-Cores und 32 E-Cores ohne P-Cores für Desktop Sockel anbieten quasi i5-N407 und i7-N409 (in Anlehnung an bestehenden aber nicht gesockelten i3-N305)

Andererseits wenn es mal ARM Boards mit SystemReady zu guten Preisen gäbe die man auch tatsächlich kaufen kann wären mir die N Series auch egal. Was mir aber an den aktuellen N Series fehlt sind PCIe Landes bzw Mainboards die diese auch zugänglich machen und USB4.
 
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”Dafür muss die Fertigungsstufe aber zwingend externe Kundschaft gewinnen, allein kann dies Intel nicht finanziell stemmen.“


Und wenn der Chinese mal etwas droht, dann Chipknappheit sein Vater.
 
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oldBeat schrieb:
Und was hat Intel vorher so für seine CPUs verlangt als AMD fast weg war? Merkste selber oder ;)
Redest du von der Zeit wo AMD versagt mit ihrem Bulldozer hat? Das musste AMD leider nach unten setzen da es ein voller Fäil war. Das hätte sonst keiner gekauft.
 
oldBeat schrieb:
Und was hat Intel vorher so für seine CPUs verlangt als AMD fast weg war?
Da gab es nur ein Monopol und Intel hat gut daran verdient, bei AMD und TSMC wären es dann zwei Monopole wo jeder für sich gut verdienen möchte. Das wird erheblich teurer. TCME kann mittlerweile soviel für die Produktion verlangen wie sie wollen und AMD möchte auf seinen Anteil auch nicht verzichten. Da es, wenn es Intel nicht mehr geben würde keine Konkurrenz mehr gibt, würde dieser dann auch viel üppiger ausfallen.

Der Konsument kann nur gewinnen wenn es Konkurrenz gibt, ohne verliert er immer. Deswegen kann man nur hoffen das Intel wieder auf die Beine kommt, sonst steht uns in den nächsten Jahren wieder technischer Stillstand bevor, nur diesmal zu absurden Preisen.
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Mit der Zeit lernt man halt, und nachdem man sich ein paar mal an Intel CPUs (und anderen Produkten) die Finger verbrannt hat, lässt man sie im Laden. (Sockel 1151, Notebooks mit Dual Cores, I225,, 13 Gen & 14 Gen)
Mit der Logik dürftest du gar keine Hardware kaufen, denn früher hat man sich auch an AMD die Finger verbrannt.
 
@ElliotAlderson richtig und es dauert danach sehr lange das wieder zu bekommen, schau dir doch mal Kommentare über AMD von vor Ryzen an... Und ich habe mir sogar noch an den ersten Ryzen APUs die Finger verbrannt. (2400G auf B450 war bei mir nie so schnell wie ich gehofft hatte insbesondere Booten von der Optane SSD war Glücksspiel usw) aber mit einem Ryzen 5800U ist mir dann wirklich die Kinlade runtergefallen. Bei Intel wiederum haben mich die N Series Chips beeindruckt, effizient wie ARM Board aber man muss sich keine Gedanken um Kompatibilität machen.
 
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Der_Unbekannte schrieb:
Aber keine Angst, Qualitätshersteller AMD versorgt uns mit qualitativen Cachekernen 😉
Viel $ ist alles was meine FakeFrames brauchen.

Könnte ein Jen-Hsun Huang Slogan sein ;)
 
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CadillacFan77 schrieb:
Naja, Du kannst Deine Sichtbarkeit nicht auf alle Firmen ummünzen.
Tu ich nicht, ich spreche nur von meinen Erfahrungen. Ach ja, der IT-Guy hat mir vorhin erzählt, wir bekommen in den nächsten Wochen neue Notebooks.... mit Intel-CPUs. lol.
 
evilhunter schrieb:
Vor 10 Jahren hätte man Intel so eine Zukunft nie zugetraut. Jahre später sprach man noch von der Schublade voller Ideen etc.

Klar haben die Ingenieure dort viele Ideen, und die meisten von diesen Ideen werden nicht weiterverfolgt, weil dafuer auch Intel nicht genug Resourcen hatte. Die haben die vielversprechendsten Ideen genommen und sie zu Produkten entwickelt.

Was hier zu lesen war, war, dass sie fertige Designs (nicht nur Ideen) in der Schublade haetten, und sie nicht herausbringen, solange AMD sie nicht zwingt. Ich habe das nie geglaubt. Die Stagnation bei der Zahl der Kerne war allerdings wohl tatsaechlich der Wettbewerbssituation geschuldet. Lange Zeit waren nicht mehr als 4 Kerne noetig, und sie konnten neue Prozessoren ueber die besseren Mikroarchitekturen verkaufen.

Dann konnten sie Cannon Lake nicht herausbringen und sind deswegen beim Coffee Lake auf 6 Kerne gegangen (wenn sie Wind vom 8-Kern-Ryzen bekommen haetten, waeren sie da gleich auf 8 Kerne gegangen); und dann eben weiter auf 8 und 10 Kerne, wegen Ryzen, aber auch weil sie wegen des 10nm-Fails noch immer bei der gleichen Mikroarchitektur festhingen.

Ich frage mich an welchem Punkt man so falsch abgebogen ist, dass es nun zur Krise gekommen ist.

Die hatten schon bei 22nm und 14nm Schwierigkeiten und die Prozesse verspaeteten sich und liefen am Anfang nicht so rund: Broadwell konnte nicht den Takt von Haswell erreichen, und Skylake auch nicht, aber Skylake hatte wenigstens eine neue Mikroarchitektur. Dann haetten sie 2016 Cannon Lake in 10nm rausbringen sollen. Letztlich haben sie erst 2019 wirklich einen 10nm-Prozessor in nennenswerter Stueckzahl herausgebracht (Ice Lake), und erst gegen Ende 2021 mit Alder Lake war 10nm im Desktop konkurrenzfaehig. Mit 10nm (Intel 7) haben sie dann noch Raptor Lake (Refresh) gemacht, aber seither haben sie neue Prozessoren zum Grossteil bei TSMC machen lassen, soweit ich das verfolgt habe.

Intel ist nicht der erste Halbleiterfertiger, der Probleme mit neuen Prozessen hat; davor hat es z.B. Globalfoundries und ungefaehr zeitgleich Samsung erwischt. Derzeit ist nur mehr TSMC an vorderster Front.
 
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