Internetunterbruch, angeblich Leitung fehlerhaft

proton

Cadet 3rd Year
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Apr. 2013
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Guten Abend

Wir haben folgendes Problem.
Meine Mutter hat ihr Elternhaus an Mieter vermietet. Diese haben nun seit einer Weile Probleme mit dem Internet.
Es funktioniert wohl für mehrere Stunden bevor kein Internetzugang mehr möglich ist. Nach Neustart gehts wohl wieder.
Der Techniker der vom Provider geschickt wurde (Swisscom, die betreiben in der Schweiz eine Vielzahl der Netze) meint nach tausch des Router/access points, dass es an der Leitung im Haus liegen müsse. Er hat aber an der Leitung selber nichts gemacht/gemessen und für mich klingt es so als wisse er nicht mehr was zu tun ist.

Mir scheint das ein wenig suspekt, die Leitung kann ja nicht paar Stunden funktionieren und dann wieder nicht.
Wie kann ein Elektriker feststellen ob es die Leitung ist? Kann man da etwas messen was einen Schluss zulassen würde?

Wir wohnen grad auf der anderen Strassenseite und haben die selbe Ausrüstung der swisscom (access point/router) und seit einer Weile auch ab und zu Unterbrüche, aber seltener, die nach einem Neustart weg sind.
Kann es sein, dass bei uns generell ein schwaches Signal ankommt vom lokalen Verteiler? Wie kann ich das feststellen?

Vielen Dank
 
Also wenn es nach einem Neustart immer funktioniert, kann es schon mal nicht an der Leitung liegen und ja, ein kompetenter Elektroniker kann auch Fehler in der Leitung finden.
Die "Techniker" der Provider sind oft nicht zu gebrauchen, weil die keine Ahnung haben und wissen, dass man den meisten Menschen jeden Mist erzählen kann. So sparen die sich Diskussionen.

Versuche mal dein Modem und Router gegen das eures Mieters zu tauschen, dann kann man schon mal dies ausschließen. Du könntest auch versuchen Nachbarn zu fragen, die beim selben Provider sind bzw. die selben Leitungen nutzen. Im Idealfall auch deren Modem und Router testen.
Damit hättest du genügend Beweise um vorgehen zu können. Für einen vorzeitigen Wechsel oder Geldersatz oder Gebührenminderung wirst du aber wahrscheinlich einen Anwalt benötigen, was bei genügend Beweisen kein Thema ist. Es kostet eben leider Zeit und Nerven...

Kleine Geschichte von mir:
Bei mir war auch mal angeblich der Router schuld oder meine Leitungen in der Stadt, blablabla, was völliger Schwachsinn war, weil ich zum Einen einen Profi alles prüfen lassen habe und zum Anderen es zu 100% daran lag, dass mein Provider (Freenet) von 1&1 übernommen wurde und genau in der selben Woche die Probleme anfingen. Es lag einfach nur daran, dass 1&1 gedrosselt hat, was man leider nicht beweisen konnte ohne einen Anwalt einzuschalten.
Beim Wechsel des Providers habe ich mit dem selben Router und der selben Leitung in der Stadt aber wieder die volle Geschwindigkeit und Stabilität erhalten.
 
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