Zer0DEV schrieb:
1) Sind die Steckdosen Smart, dann ja. Wenn nicht, nein!
2) Solltet Ihr im Unternehmen PowerLAN verwenden (glaube nicht, dass das jemals einer machen würde), dann ja!
Die Auditoren für 27001 haben teils abstruse Vorstellungen davon, was man machen muss.
Viele, aber nicht alle, sind Theoriker! Die Lesen die Norm und das wars.
So wie du es sagst, ist das grundsätzlich falsch. Normen, die Verfahren, Workflows, Eskalationsstufen usw. regeln, sind dazu da, dir einen Leitfaden an die Hand zu geben, worüber du zumindest nachdenken solltest. Das ist ausdrücklich
nicht in Stein gemeißelt und als unumstößliche Absolute Wahrheit zu verstehen.
Grob vereinfacht gesagt: Stellen die Steckdosen in irgendeiner Weise einen möglichen Schwachpunkt dar, der Einfluss auf die Datensicherheit/Verfügbarkeit haben kann!!!!
Hängt dein Server beispielweise direkt an einer 0815-Steckdose, dann eventuell schon, weil ein Ausfall/Versagen der Steckdose (Kurzschluss) zu einem abrupten Ausfall des Servers inklusive Datenverlust führen kann.
Hast du eine USV hinter die Steckdose geklemmt, dann wird der kritische Punkt in der Kette von der Steckdose auf die USV verschoben (Weil Kurzschluss in Steckdose führt nicht mehr zu abrupten Serverausfall)
Das hat NICHTS, aber absolut überhaupt nichts damit zu tun, ob du eine smarte Steckdose hast oder ob nicht.
In DEINEM Asset-Verzeichnis landet letztendlich alles das, was DU als potentiell kritisch und somit mit einer Werthaftigkeit SUBJEKTIV bewertest. Denn was für dich als absolut kritisch gilt, dass kann für den nächsten durchaus völlig egal sein.
Einfach mal ganz platt ausgedrückt: Für dich ist der Diebstahl deines Iphone 12 pro eine mittlere Katastrophe, weil deine Fotos, Kontakte, Onlinezugänge, deine Bank, dein Terminkalender und dein Smarthome darüber laufen und du Gefahr läufst, Opfer eines Identitätsdiebstals zu werden.
Deine Oma hingegen, die ihr Iphone 12 pro lediglich zum Telefonieren mit ihrem Engel verwendet, bei der ist das eigentlich egal, weil alle Kontakte stehen noch im klassischen Rolodex und ansonsten ist es halt schade ums Geld, was das Gerät gekostet hat.
Du siehst, es handelt sich 2 mal um das selbe Objekt, aber eben unterschiedlich bewertet. Fall 1 spricht klar für eine Aufnahme des Iphones in dein Assetregister.
Fall 2 spricht eher dafür, das Iphone nicht aufzunehmen.