Ist dies das berüchtigte Peering der Telekom?

mici01 schrieb:
Freu dich doch ... hast auch weiterhin gutes Peering.
Und profitierst ggf. noch von der Festnetz zu Mobil Flatrate, die bei o2 inklusive ist. Einziger Wehrmutstropfen ist der Service - o2 ist solange gut, wie alles rund läuft. Aber das trifft auch auf andere Anbieter zu.
mici01 schrieb:
Ist nur eine Frage der Zeit bis es den nächsten Zoff zw. der Telekom und irgednwem anders gibt.
Ist aufgrund des Geschäftsmodells der Telekom nicht auszuschließen. Siehe auch den Streit mit dem DFN Anfang 2020. Die Cloudflare-Einigung löst das größte Problem der letzten Jahre, heißt aber nicht, dass ab jetzt alles für immer gut sein wird.
froeschi62 schrieb:
Eine Route läuft nach wie vor nicht gut.
Hier laufen 2 Routen noch nicht gut.

Telekom

nbtestdt.jpg

Als Vergleich o2

nbtesto2.jpg

Die von mir genutzten Webseiten laufen aber inzwischen über die neue Verbindung und machen keine Probleme mehr.
 
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1&1 Festnetz
Henniero schrieb:
Kaminofen-Lieferbar
Flugzeugbilder.de, Kaminofen lieferbar, okay, und bei welcher bekannten Internetseite die man so im Alltag nutzt werde ich ein extrem signifikanten super boost merken, der den Mega Hass auf die Telekom widerspiegelt? 😅
Ergänzung ()

Habe mal die KI bemüht, reddit wäre was normales, meine patched App hat aber schon immer funktioniert.
Was muss ich denn machen um einen Unterschied zu merken? 🤔
 
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Was hat das mit Hass auf die Telekom zu tun?
Jeder hat seine eigenen Anforderungen. Ich schaue täglich bei flugzeugbilder.de vorbei, die Seite war für mich nicht mehr nutzbar.
An einem anderen Telekom Anschluss, ein paar Kilometer weiter, lief es deutlich besser. Dort wurde über Frankfurt geroutet.

Aufgrund des schlechten Peerings hatte ich im Februar den Anbieterwechsel eingeleitet. Es war für mich einfach unerträglich. Selbst über den Cloudflare DNS wurden Anfragen, wegen starken Packetloss, nicht mehr aufgelöst.

Ich freue mich, dass du keine Probleme mit der Peering-Politik der Telekom hast/hattest. Gleichzeitig Frage ich mich, warum man einen Internetanbieter so in Schutz nehmen kann.

Beide Extreme (Hass und Euphorie) sind meiner Meinung nach nicht förderlich. Ich berufe mich dabei gerne auf Fakten und eigene, subjektive Erfahrungen. Diese durften bei jedem anders sein.

Bin gespannt wie es sich entwickelt und freue mich jetzt auf den Telekom-Anschluss 😊
 
FTTC schrieb:
Gleichzeitig Frage ich mich, warum man einen Internetanbieter so in Schutz nehmen kann.
warst du mal im telekom hilft forum ? Schlimm, nur fanboys der telekom die einen zerreissen wenn man was nehatives äussert
 
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Es ist echt schlimm dort. Ich Frage mich, warum das Team nicht eingreift. Wenn der normale User ein Problem hat geht's teilweise richtig zur Sache.

Ich habe dort auch einen Thread und bin froh, dass diese Personen sich herausgehalten haben.

Alles andere als ein netter Ort zur konstruktiven Diskussion. Dennoch ist der Support durch das Team dort top.
 
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FTTC schrieb:
An einem anderen Telekom Anschluss, ein paar Kilometer weiter, lief es deutlich besser. Dort wurde über Frankfurt geroutet.
Ach so das betrifft nicht jeden, das wurde immer so dargestellt dass es jeden betrifft, stadtrand Hamburg ich bin nämlich zufrieden.
 
Das freut mich für dich. Ich war nicht zufrieden und von dem Problem betroffen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß.

Bitte auch die anderen Aussagen in meinem Beitrag beachten.

So, das war's von mir zu dem Thema. Tüdelüü!
 
@Holzkopf Sollten denn durch die Zusammenschaltung nicht auch alle Endpunkte der Testserver im Netz von Cloudflare gleich gut erreichbar sein?

Ich bin sowieso gespannt, wie es mit der Initiative netzbremse weitergeht. Durch die nun erfolgte Zusammenschaltung wurde der für Nutzer zuletzt spürbarste Punkt aus der Welt geschafft. Ändert natürlich nichts an der allgemeinen Kritik, dass die Telekom gerne eine (monetäre) Gegenleistung möchte, damit Dienste Daten in ihr Netz schicken dürfen - im Gegensatz zu Anbietern, die die Daten kostenfrei oder an öffentlichen Knotenpunkten austauschen.

Wäre schon sinnvoll, wenn es von regulatorischer Seite eine Entscheidung gäbe, die sowas für die Zukunft regelt. Gerade in Bezug auf kleinere Anbieter, die sich sich die Zusammenschaltung nicht leisten können beziehungsweise kein Produkt haben, was sie im Austausch anbieten können.
 
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Engaged schrieb:
Ach so das betrifft nicht jeden, das wurde immer so dargestellt dass es jeden betrifft
Tat es auch.

Objektiv gab es jedoch große Unterschiede zwischen verschiedenen Cloudflare-Subnetzen. Für Subnetze zahlender "Pro"-Kunden wurden einige verschiedene Carrier bemüht und da hatte man dann einfach keine einheitliche Zugangsqualität. Meistens hat das wohl auch recht ordentlich funktioniert, wohl weil die Telekom Schwierigkeiten hatte, wirklich alle Übergabepunkte gleichermaßen einzubremsen. Aber ab und an gab es auch dort Probleme.
Ein einheitliches Routing gab es nur für Cloudflare-Free-Subnetze, die allesamt in London (früher auch mal Newark) an Arelion übergeben wurden. Das waren laut Looking-Glass auch identische Routen für ganz Deutschland. Und wenn da jetzt ein Übergabepunkt vollgelaufen ist, dann hat das auch alle Kunden gleichermaßen betroffen. Das war zeitweise täglich zu Stoßzeiten der Fall.

Dazu kommen subjektive Unterschiede. Der eine hängt sowieso nur zuhause am WLAN (am besten mit 2.4 GHz), hat einen schnarchlangsamen Rechner und ist langsames Internet noch aus ISDN-Zeiten gewohnt. Der merkt dann vielleicht nichts, während andere Kunden schlicht ganz andere Ansprüche haben, besonders, wenn sie pfeilschnelle Glasfaser-Anschlüsse kennen und wissen, wie gut diese funktionieren können.
 
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Nicht alles ist Gold was glänzt, WiFi man App zeigt ja die pings zu diversen Diensten, erstaunlicherweise an o2 Glasfaser deutlich schlechter als an Telekom DSL, no Joke, und ja es ist alles richtig konfiguriert in beiden Haushalten, und selbstverständlich flächendeckendes 5GHz für Mobilgeräte.
 
1&1 Festnetz
Engaged schrieb:
erstaunlicherweise an o2 Glasfaser deutlich schlechter als an Telekom DSL
o2 hat durch L3-BSA natürlich gerne mal einen grundsätzlichen Offset, je nach Wohnort, Übergabepunkt und Zielserver. Das kann dazu führen, dass die Latenz zu bestimmten Diensten mit guter Anbindung an die Telekom dort messbar geringer ist.
o2 wird dich aber niemals in London oder sonstwo an ein anderes AS übergeben, sondern in der Regel irgendwo in Deutschland. Gerne in Frankfurt, Düsseldorf oder München. Daher hast du mit o2 zu allen Diensten, die innerhalb Deutschlands erreicht werden können - insbesondere zu allen CDNs mit PoPs hierzulande - eine gleichbleibend gute Anbindung.

Man muss halt auch verstehen, was man da testet und was überhaupt getestet werden soll. Die Behauptung ist nicht, die Telekom habe eine durchgehend hohe Latenz zu allen anderen Diensten. Das ist sicherlich auch einfach nicht der Fall.
Aber ein Routing zu Cloudflare über London, das auch noch regelmäßig mit überlasteten Übergabepunkten zu kämpfen hat, ergibt einfach überhaupt keinen Sinn und hat schlicht keine technischen Gründe. Auch wenn die RTT bis nach London und zurück ebenfalls im Rahmen bleibt, solange die Übergabepunkte nicht vollgelaufen sind.
 
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eifelman85 schrieb:
@Holzkopf Sollten denn durch die Zusammenschaltung nicht auch alle Endpunkte der Testserver im Netz von Cloudflare gleich gut erreichbar sein?

Nein der Test forciert ja den Zugang von Cloudflare zum ISP über verschiedene Transit Provider.
Und zu denen hat die Telekom ja weiterhin Kapazitäts Probleme.
 
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Web-Schecki schrieb:
o2 wird dich aber niemals in London oder sonstwo an ein anderes AS übergeben, sondern in der Regel irgendwo in Deutschland. Gerne in Frankfurt, Düsseldorf oder München. Daher hast du mit o2 zu allen Diensten, die innerhalb Deutschlands erreicht werden können - insbesondere zu allen CDNs mit PoPs hierzulange - eine gleichbleibend gute Anbindung.
Etwas besser gefällt mir aber grundsätzlich 1&1 Versatel weil sie zusätzlich im europäischen Ausland über die ..IXE etwas besser angebunden sind.
 
@Vanguardboy Ich bin natürlich vom Versatel Netz ausgegangen, was an meiner Wohnadresse gegeben wäre.
Es existieren inzwischen gute Möglichkeiten dies zu prüfen :)
 
Holzkopf schrieb:
Nein der Test forciert ja den Zugang von Cloudflare zum ISP über verschiedene Transit Provider.
Dann ergibt das Sinn, wenn die Testserver weiterhin über Transitrouten angeliefert werden.

Ich dachte, dass für den Test von netzbremse je nach Route ein anderes Servicelevel (Free, Pro, Business, Enterprise) simuliert wird. Werden aber gezielt Routen über andere Provider verwendet, zeigt es, dass die Kapazität zwischen der Telekom und den Transitpartnern trotz Wegfall des normalen Cloudflare-Traffics darüber weiterhin knapp ist.

Bleibt abzuwarten, wie groß der Druck auf die restriktive Peeringpolitik jetzt noch sein wird, nachdem durch den Deal der große/spürbare Brocken nun vom Tisch ist.
 
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markchess schrieb:
Das was bei echten Internet-Providern seit jeher funktioniert, verkauft die Telekom jetzt als „Erfolg“.
Die Frage ist eher, warum die Telekom glaubt, dass das gekauft wird. Die Frage ist eher, warum das tatsächlich gekauft wird, siehe Parallel-Thread, also Technik-Journalisten das kaufen.

Wir sollten uns als Gesellschaft wirklich fragen, wie das weitergehen soll. Wir haben hier ganz klar eine Handlungslücke im Rechtsrahmen der zur massenhaften (Mikro-) Menschenquälerei führt. Im realen Leben stünden hier „Organisierte Kriminalität“, „Mafia“, „Erpressung“, „Vergewaltigung“ und als fast schon als harmlosester Begriff „Nötigung“ im Raum. Aber weil wir diese Lücke im digitalen Raum habe, können wir noch nicht einmal sauber darüber reden?

Oder passiert das mit Absicht, also ertragen einige Journalisten keine gesellschaftlichen Debatten mehr, also hoffen die Journalisten durch Nivellieren mittels ihrer Artikel bzw. dem weitgehenden Abschreiben von Presse-Mitteilungen, dass man sich doch bitte anderen Themen zuwendet – ja, will ich nicht bestreiten, von denen gibt es genug.
eifelman85 schrieb:
Wäre schon sinnvoll, wenn es von regulatorischer Seite eine Entscheidung gäbe, die sowas für die Zukunft regelt.
Das ist die Parallel-Frage, muss ein Konzern wirklich jede Gesetzeslücke ausnutzen, müssen wir als Staat in Zukunft alle Unternehmungen von Außen micro-managen? Die Telekom Deutschland hat seit über 15 Jahren Hauptberufliche angestellt, die nichts Anderes als das Thema Internet-Peering in der Außenwirkung bearbeiten. Wir als Gesellschaft haben also eine Identität im System, die einen enormen Grad an Professionalisierung erreichen will. Wie soll ein Staat, der Gesetzgeber, die Rechtsprechung solchen Identitäten überhaupt noch gegenüber stehen? Hier sind Aber-Millionen geflossen, um Aber+1-Million zu machen.
 
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norKoeri schrieb:
Das ist die Parallel-Frage, muss ein Konzern wirklich jede Gesetzeslücke ausnutzen,
Wenns Gewinn bringt wäre es aus Firmensicht absolut nachzuvollziehen. Würde Otto-Normal ja warscheinlich genauso tun.
norKoeri schrieb:
müssen wir als Staat in Zukunft alle Unternehmungen von Außen micro-managen?
Das wirst du nicht schaffen, irgendeine Lücke wird sich immer auftun...
 
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