Jetzt DSLR kaufen oder warten

badfallenangel schrieb:
Also da muss ich mal einhaken: Nadann sag mir mal, warum du die nicht für erwähnenswert hälst.

Ganz einfach: Weil ich diese Linsen niemandem empfehlen wuerde.

Ich gebe Empfehlungen zu Dingen ab, bei denen ich ein fundiertes Wissen der Materie habe und die meinen Anspruechen genuegen.

Ich habe damals bevor ich mein 17-55 gekauft hab erst mal alle Alternativen durgeschaut, weil mir das 17-55 eigentlich zu teuer war.

Da waren alle ueblichen Verdaechtigen mit dabei (außer dem Sigma 17-50, das gabs damals noch nicht), und das ganze ging recht einfach von der Hand:
Das Tokina ist unterirdisch langsam aber ansonsten echt schoen; aber wer einmal einen Ring-USM kennt will nicht auf dieses Niveau zurueck.
Das Sigma 18-50 ist eine grottenschlechte Linse, langsam und scharf ist anders.
Die Tamrons haben mich echt enttaeuscht: ich bin durch 3 verschiedene Laeden getingelt und hab jeweils mehrere Linsen durchprobiert und kein einziges war durchgehend scharf, teilweise Fokusprobleme aber einige auch einfach dezentriert. Dem einen Verkaeufer war das sichtlich peinlich, nachdem er dass gesehen hatte und seine gesamte Fuhre niegelnagelneuer 17-50VC direkt wieder zurueckschicken konnte.
Bei Canon hatte ich hingegen keinerlei Probleme. 17-55 genommen, auf die Kamera und es konnte losgehen. Ich hatte auch mit meinen restlichen Canon Linsen (bisher 16 verschiedene die ich mal besessen habe) keine Probleme, vieleicht bin ich einfach ein Glueckspilz oder die Qualitaetssicherung arbeitet bei Canon einfach besser.

Zudem, und das wird auch jeder einigermaßen vernuenftige Mensch eingestehen, bietet das 17-55 einfach das insgesamt beste Paket zum leider hoechsten Preis. Ich kenne auch einige glckliche Tamron-Besitzer, aber alle haetten bei entsprechend vorhandenem Budget auch das Canon genommen.

Moeglicherweise mag sich auch da bei anderen im Vergleich zu den ersten Chargen an Objektiven was getan haben, aber nach diesen Erfahrungen kann man sowas definitiv niemandem empfehlen.

PS: Ich hab mir auch spaßeshalber das neue Tamron 24-70VC angeschaut, ist schon ganz nett, aber auch das kommt an die Originale einfach nicht ran, vor allem was Geschwindigkeit und Bildschaerfe angeht.

EDIT: Zur Wertigkeit und Verarbeitung der 60D triffst du durchaus meine Zustimmung. Die 60D ist keine echte Nachfolgerin der 50D, die 7D aber auch nicht. Vor allem ist die 60D gar nicht mehr so weit von der 600D bzw. noch weit weniger von der 650D entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
xDream schrieb:
Vollformat hieß frueher mal Kleinbild und war ein Amateurstandard.

Aha. Und weiter?

xDream schrieb:
Ich weiß zwar nicht was eine "Standardbrennweite" sein soll, falls du damit die fuer ein 50mm Objektiv angenaehrte Normalbrennweite an Kleinbild meinst; ja das ist so. Mit einem Standard hat das aber herzlich wenig zu tun, sondern mit dem Bildwinkel dieser Brennweite bezogen auf ein spezielles Aufnahmeformat.

Das meinte ich ja damit. 50mm ist die Normalbrennweite am Vollformat.
(Am Crop natürlich auch, aber da muss man den Faktor berücksichtigen)

xDream schrieb:
Was zu lang und was zu kurz ist halte ich in erster Linie fuer Geschmackssache. Mir persoenlich liegen die 50mm an APS-C auch ueberhaupt nicht, ich kenne aber viele die dies sehr schaetzen, also Finger weg von den Pauschalisierungen.

Nein, das ist eben keine Geschmackssache. 50mm (Am VF) oder 30mm am Crop sind eben Ideal für viele Situationen. So ein Mittelding zwischen Weitwinkel und Tele eben.
Kommt natürlich auf die Situation an.
Und dass dir 50mm am APS-C überhaupt nicht liegen, ist verständlich. Dort sind es schließlich auch 80mm und damit schon eher Portraitbrennweite.

xDream schrieb:
Du hast also mal irgendwo gehoert, das irgendetwas ganz gut sein soll. Find ich gut.

Das 15-85 ist soweit ein gutes Objektiv, aber fuer das Gebotene in meinen Augen maßlos ueberteuert. Optisch ist soweit alles im gruenen Bereich, der Stabi ist gut und der AF ist schnell, ABER so viel Kohle fuer so ein Dunkelzoom auszugeben halte ich fuer Verschwendung.

Das hat mir ein erfahrener, befreundeter Fotograf bestätigt, dass das Objektiv ziemlich gut ist.
Ansonsten geb ich dir Recht. Finde den Preis auch zu hoch für so wenig Lichtstärke.
Mal davon abgesehen, dass ich so ein Objektiv garnicht brauche.
 
xDream schrieb:
Zudem, und das wird auch jeder einigermaßen vernuenftige Mensch eingestehen, bietet das 17-55 einfach das insgesamt beste Paket zum leider hoechsten Preis. Ich kenne auch einige glckliche Tamron-Besitzer, aber alle haetten bei entsprechend vorhandenem Budget auch das Canon genommen.

Richtig, wenn mir der dreifache Preis das wert wäre, hätte ich auch den Direkthersteller meiner Kamera genommen, keine Frage, die Linsen sind meist ein Quentchen schärfer, schneller, "qualitätssicherer". Aber wie gesagt, für den dreifachen Preis!

Ich kann bisher nur für die Tamrons 2.8er sprechen. Ich geb zu, ich habe meins handverlesen, aber insgesamt muss ich sagen, dass ich weder ein dezentriertes noch ein zu starkes bf/ff bei den Kandidaten hatte. Der AF ist an Canon/Nikon langsam, weil der AF eben im Objektiv sitzt und kein Ringmotor ist. Hast du aber einen semipro-body mit fixem schrauber drin, sind die Objektive durchaus sehr sehr schnell (ich kann hier nur für Pentax sprechen) und deutlich schneller als die in-objektiv-AFs von Tamron. Dafür mit den entsprechenden Nachteilen (Lautsärke, "reißen" am Objektiv). Wenn man mit diesen Nachteilen leben kann, sind das Linsen, die durchweg scharf sind (irgendwo zwischen pervers guten Kits und dem 24- 70 L, wobei auch näher am L :king:) und für das Drittel an Preis, was verlangt wird, jedem Kit oder sonst. Dunkelzoom weit vorzuziehen (zumal feste Blende beim Zoom > alles). Kann aber sein, dass das bei Canon anders ist.

@TO (um nicht zu sehr offtpoic zu betreiben, auch wenn bestimmt interessant für den TO): Ob die Kameras noch günstiger (oder groß günstiger) werden, darf bei den aktuellen "Vorgängern" bezweifelt werden. Das musste ich auch so langsam einsehen und hab zB gestern zugeschlagen ;).
 
Ich kann bisher nur für die Tamrons 2.8er sprechen. [...] (ich kann hier nur für Pentax sprechen)

Beim Tamron 17-50er muss man aufpassen, da gibt es mehrere Versionen. Für Nikon weiß ich von drei. Eine ist ohne Motor und ohne VC (setzt also wie das Pentax auf Stangenantrieb), eines mit Motor ohne VC und eines mit Motor und VC. Die Varianten ohne VC sollen ziemlich hervorragende optische Eigenschaften haben, das ohne Motor ist sogar noch einen Tick besser als das mit. Während die VC-Variante eher im Bereich durchschnittlich bis gut ist. Wenn man den VC nicht braucht (z.B. weil man Personen fotografiert oder wie bei Pentax einen Gehäuse-Stabi hat), dann ist dieses Objektiv eine sehr gute Wahl. Bei der VC-Variante muss man halt den Kompromiss eingehen oder auf die teureren Objektive (Canon/Sigma-Äquivalen) wechseln.

@Topic: Was für Neuigkeiten sind auf der Photokino zu erwarten? Von Nikon würd ich nicht soviel erwarten, was für den TE interessant wäre. Von einem Nachfolger zur D5100 und D7000 hat man lange nichts konkretes gehört. Evtl. wird der von der D7000 angekündigt, d.h. ist frühestens nächstes Jahr in den Läden.

Bei Canon wird's die neue 650D zu sehen geben, deren Neuerungen v.a. auf Touchscreen und verbesserter Autofokus für Liveview und Video hinauslaufen. [Update: Jetzt habe ich gerade gesehen, die ist eh schon erhältlich, könnte aber die nächste Zeit ca. um 100€ mit dem Preis heruntergehen]. Bzgl. weiterer Gerüchte (70D / 7DII) bin ich nicht so recht auf dem Laufenden, ebenso wenig bei Sony.

Bei Pentax wird sicher die neue K-30 zu sehen sein. Die ist alles in allem eine gute Kamera, bei dem vermuteten Einstiegspreis kauft man sich jedoch momentan lieber die K-5 (die bietet derzeit für ca. 800€ ein gutes P/L-Verhältnis). Die K-30 wird eher interessant, wenn nach ein paar Monaten auf ca. 700€ ist und damit ein ernstzunehmender Konkurrent zur 650D/D5100 ist. Auch wird Pentax wahrscheinlich den Nachfolger zur K-5 ankündigen, aber auch hier gilt sicher: in den Läden eher erst im nächsten Jahr.

Soviel mal grob zur Gerüchteübersicht, die ich habe. Demnach wüsste ich recht wenig, wo sich das Warten lohnen würde bzw. wenn, dann man müsste dann eher bis Anfang 2013 warten.
 
@Badfallenangel:
Ja von den Tamrons zu einem Canon ist ein deutlicher Aufpreis aber nicht der Faktor drei. Zudem kann man ansich auch nur die VC-Version als Vergleich nehmen und da ist die Differenz noch mal kleiner.

Bei Canon ist der Autofokusmotor immer im Objektiv, somit ist die Geschwindigkeit von Objektiven erst mal ueberall gleich (das Treffen des AF haengt jedoch durchaus am Body).

Wenn das bei Pentax anders ist hat das herzlich wenig mit der Wahl fuer Canon zu tun. Das Pentax 16-50 ist ja ein gelabeltes Tokina 16-50 und ja dieser Preis ist fuer ein gar nicht mal so schnelles Objektiv ohne Stabi ganz schoen happig, aber als es das Toki noch fuer Canon gab war es dort deutlich guenstiger.

Wenn du Glueck bei der Tamron-Auslese hattest ist das schoen fuer dich, ich hatte damals keins und war danach auch immer froh daran, nicht am falschen Ende gespart zu haben, denn erstklassiges Glas kostet halt nunmal Geld. Ist mit Sicherheit aber auch eine Frage des eigenen Anspruchs.


@VD:
Zeig mir ein Bild, das man nur mit 50mm@KB machen kann, das nicht auch mit 80/85mm@KB mit etwas mehr Abstand auch gehen wuerde (die geringere Tiefenschaerfe bei groeßerer Brennweite mal außen vor, das kann man abblenden).

Ich amuesiere mich hier nur immer wieder ueber Empfehlungen vom Hoeherensagen.


@TOPIC:
Was diesen Herbst noch alles auf der Photokina passieren wird bleibt spannend, aber ich denke die großen Hersteller haben ihre Produkte bereits praesentiert. Keiner will waehrend einer Messe praesentieren, wo man nur noch als Randnotiz endet sondern stets davor um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.

So wahnsinnig viel tut sich bei den Kameras nun auch nicht, als das sich Warten lohnen wuerde. Kauf die Kamera dann wenn du sie brauchst; und du brauchst definitiv erstmal ein Bisschen Eingewoehnungszeit.
 
xDream schrieb:
@Badfallenangel:
Ja von den Tamrons zu einem Canon ist ein deutlicher Aufpreis aber nicht der Faktor drei. Zudem kann man ansich auch nur die VC-Version als Vergleich nehmen und da ist die Differenz noch mal kleiner.

Also mWn gibts das Canon 17-55 nicht unter 850, die Tamrons gibts irgendwas zwischen 280 und 350€, je nach Version. Ego: Faktor 3.0347 bei der non-vc version.

Soweit ich das im Blick hab, hatte sich der TO noch nicht festgelegt? Jedenfalls sollte man sowas (den langsamen AF bei Drittherstellern bei Objektiven ohne Ringmotor) mal mit einplanen, wenn man über den Kauf solcher Objektive grübelt (auch für die Zukunft).

Dass das Canon, ungeachtet des Preises, hier qualitativ das Beste ist, bestreite ich ja nicht. Nur selten werden sich Anfänger oder Hobbyfotografen so etwas leisten (wollen). Es gibt auf der Welt durchaus noch Schüler, Studenten und Familienväter, bei denen der Mammon eben nicht locker sitzt. Es ist wie mit allem, für alle Bedürfnisse und Preisklassen gibts Equipment. Klar ist ein BMW M5 besser als ein 520er, trotzdem sind die öfter auf der Straße zu sehen... Ich glaube, es ist klar, worauf ich hinaus will. Und für diese Zielgruppe ist ein Tamron, wenn auch vom AF her langsam, im Vergleich zu den Dunkelzooms die bessere Alternative.

@Faluröd: Das es drei Versionen bei Nikon gab/gibt, wusste ich; Das die sich qualitativ unterscheiden, hingegen nicht; ich hab bei meinem alten Herren das 17-50VC für Canon besorgt, handverlesen und das das meinem groß unterlegen war, konnte ich bisher nicht sagen (ich habs aber auch nicht in Pixelpeeping verglichen, da bisher kein Anlass dazu bestand oder gar die Zeit da war zzgl. dem Unterschied der Sensoren).

lg
 
xDream schrieb:
@TOPIC:
Was diesen Herbst noch alles auf der Photokina passieren wird bleibt spannend, aber ich denke die großen Hersteller haben ihre Produkte bereits praesentiert. Keiner will waehrend einer Messe praesentieren, wo man nur noch als Randnotiz endet sondern stets davor um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.


Na dann frag mal das Nikonlager bezüglich einer KB-Kamera namens D600, die wird noch vor der Photkina erwartet


xDream schrieb:
So wahnsinnig viel tut sich bei den Kameras nun auch nicht, als das sich Warten lohnen wuerde. Kauf die Kamera dann wenn du sie brauchst; und du brauchst definitiv erstmal ein Bisschen Eingewoehnungszeit.

Ähnlich dem Tip bei PC-Komponenten. Man kann immer warten weil morgen schon was neueres auf dem Markt ist, aber so kauft man nie. Also schlag zu ;)
 
badfallenangel schrieb:
Es gibt auf der Welt durchaus noch Schüler, Studenten und Familienväter, bei denen der Mammon eben nicht locker sitzt.

Jetzt aber mal nicht auf die Tränendrüse drücken. Ich hab mir den Spaß auch als Student geleistet, so wild ist es nun auch nicht.


BTT: Hier wurde nach der Top-Kombination für ~1100€ gefragt. Ich bleib dabei, den besten Kompromiss in Sachen Bildqualität ist immernoch ein GEBRAUCHTES 17-55IS USM (ca. 650€) und eine 600D.

PS: Die Canons kann man auch guten Gewissens gebraucht kaufen und danach auch wertstabil wieder verkaufen.
 
xDream schrieb:
Ich hab mir den Spaß auch als Student geleistet, so wild ist es nun auch nicht.

BTT: Hier wurde nach der Top-Kombination für ~1100€ gefragt. Ich bleib dabei, den besten Kompromiss in Sachen Bildqualität ist immernoch ein GEBRAUCHTES 17-55IS USM (ca. 650€) und eine 600D.

Naja, was man sich als Student leisten kann oder will, divergiert doch sehr stark; Es fängt schon dabei an, ob man noch bei mami und papi wohnt und aus welchem Elternhaus man kommt (es hört sich hart an, aber das ist es auch). Grundsätzlich dürfte es sich aber beim Durchschnittsstudenten, der von etwas über 800-1000€ lebt, bei einem 850€ Objektiv doch um eine Schieflage des Kosten-Nutzen-Faktors handeln. Aber das ist vllt etwas zu Offtopic.

Ich sehe eine Top Kombi für einen Anfänger erstmal in der höchstmöglichen Anzahl an Möglichkeiten, die der Anfänger ausprobieren und erkunden kann, angefangen von einer hohen Brennweitenabdeckung (die günstig möglich ist) bis hin zu eher abgefahrenen Dingen wie Wireless-Blitzen. Das letzte Quentchen Bildqualität aus einem Objektiv quetschen halte ich bei einem Anfänger zwar nicht um Verschwendung, aber um eine mögliche Fehlinvestition. Was ist denn, wenn der TO merkt (wie ein Kollege von mir), das er mit der Brennweite 28-75 am meisten fotografiert? oder wenn ihm eher die Brennweiten 50-150mm (ein anderer Kollege) liegen? Dann ist DORT das Geld besser investiert. Daher immer MEINE Empfehlung, wenn es NICHT direkt um die höchstmögliche BQ-Quetschen geht (für Anfänger):

- Body, möglichst nicht den kleinsten (zB Canon 600D, Nikon D90, D7000, Pentax K5, ggf. gebraucht die Vorgeneration, die sind ja meist nicht schlecht und haben dann keinen eklatanten Wertverlust)
- Wenn oft im Dunklen fotografiert wird, ein Kit + kurz später eine lichtstarke FB, alternativ eben ein 2.8er Zoom
- ein billiges (!) Tele, also 70-300, am besten gebraucht, möglichst mit einer hohen Abbildungsverhältnis (um die Brennweiten mal auszuprobieren und schonmal "Makro" zu schnuppern)
- ggf. Systemblitz und oder Stativ, je nach Bedarf

Ergo ist der Begriff "Top Kombination" für einen Anfänger eben dehnbar (nach dem Bedürfnis). Erst Brennweiten kennen und dann Linsen nach Bedarf von dem kaufen, was man gespart hat, finde ich zB sinnvoller als gleich die Creme der la Creme zu kaufen. Für den Anfänger ist das der "biggest bang for the buck". Oder empfiehlst du einem Anfänger ausschließlich das 70-200/2.8 L IS USM, wenn er dich nach einem Tele fragt? :D


GiGaKoPi schrieb:
Klar reizt das Objektiv die Kamera nicht im Ansatz aus. Aber für den Anfang sollte das doch locker reichen, und hinterher kann man immernoch Objektive dazu kaufen.
Finde ich praktischer, als Objektive zu haben, und dann den Body neukaufen zu müssen. Am Body mach ich beim Verkauf Verluste, die Objektive, wenn sie gebraucht gekauft werden, haben kaum Wertverlust.

Damit hat der TO wohl alles gesagt ;). Klar, es gibt immer bessere Bodys, weil die Technik voranschreitet, aber dadurch wird der Vorgängerbody ja nicht unbrauchbar oder die Bilder schlechter. GiGaKoPi, deine Überlegung kann ich durchaus unterschreiben; Bei den aktuellen Preisen einer D90, D7000 oder K5 würde ich ehrlich gesagt nicht lange überlegen. Kaufen mit Kit (Ausnahme: bei der D90), ein billiges Tele dazu, dich in die Theorie der Fotografie einlesen und rausgehen fotografieren / das gelesene umsetzen. Nach einer Zeit die Brennweiten auf deren Nutzung analysieren und DANN über den Kauf von entsprechend guten Linsen nachdenken. Für 98% der Bedürfnisse gibts in jedem System eine Lösung, die man für entsprechenden Mammon erwerben kann.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme an, dass der TE das Geld das er ausgeben will angespart hat; so wie man das normalerweise macht bevor man sich etwas kauft. Jeder kann selbst sehen wie lange man für welche Endsumme sparen will und kann bzw. sollte.


Entscheidend ist was genau der TE für sein Budget bekommen will:

1) - Teure Kamera + Billiglinse für das ganze Budget
2) - Teure Linse + günstige Kamera für das ganze Budget
3) - günstige Kamera + günstige Linse (und noch was vom Budget übrig für mehr Equipment)
4) - umfangreiches Equipment aus günstigen Komponenten (und das ganze Budget in Trödel gesteckt)

Meine Empfehlung richtet sich ganz klar an einen TE, der nach dem zweiten Ansatz vorgeht.

Von den Vorgehensweisen 1 und 4 halte ich persönlich überhaupt nichts, das wäre einfach nur grober Unfug.

Falls der TE nach Schema 3 vorgehen will nimm irgendeine Kamera, die dir aus ergonomischen Gesichtspunkten liegt und kauf eines der vernünftigen (günstigen) Kit-Objektive dazu. Gib dafür nicht annährend dein Budget aus sondern behalt davon einiges (Beispiel: 550D/600D Kit für 5xx€ oder ähnliches). Spiel mit diesem Kit rum, mach mal deine ersten paar Tausend Bilder und gehe auf Entdeckungsreise was dich als nächstes reizen wird und kauf das dann von dem übrigen Geld.

Ich glaube diese Klarstellung war mal nötig um hier gewisse Missverständnisse auszuräumen.
 
xDream schrieb:
BTT: Hier wurde nach der Top-Kombination für ~1100€ gefragt. Ich bleib dabei, den besten Kompromiss in Sachen Bildqualität ist immernoch ein GEBRAUCHTES 17-55IS USM (ca. 650€) und eine 600D.
Ich hab irgendwie Hemmungen davor, 1000€ oder mehr hinzulegen und "nur" eine EOS 600D in den Händen halten zu dürfen :p
Klingt blöd, ich weiß. Aber ich hab von dem besten Objektiv nicht viel, wenn das Fotografieren umständlicher bzw. unkomfortabel ist, weil ein Schulterdisplay fehlt, weil der Sucher zu klein und zu dunkel ist, etc.).

Es mag sein, dass ich mit der Kombi EOS 600D + das genannte Objektiv in der Theorie besser Fotos schießen kann als mit der Nikon D7000 + Kit Objektiv.
Aber wenn ich es in der Praxis nicht anwenden kann, habe ich davon auch nicht viel.

Zudem ist das 18-105mm Nikon Objektiv anscheinend gar nicht mal so schlecht.

Konnte mich noch nicht entscheiden, werde wohl auch erst Anfang September irgendwo zuschlagen (so dringend brauch ich sie in den nächsten 2 Woche nicht).
Ich muss mir das alles durch den Kopf gehen lassen.

Denn, um mal auf deine Punkte zurückzukommen:

1) - Teure Kamera + Billiglinse für das ganze Budget
2) - Teure Linse + günstige Kamera für das ganze Budget
3) - günstige Kamera + günstige Linse (und noch was vom Budget übrig für mehr Equipment)


Ich ziehe zwar im Moment Nr. 1 vor, auch wenn es für den ein oder anderen unverständlich vorkommen mag, die anderen beiden Punkte sind aber trotz allem noch im Rennen.
Möglicherweise wird es am Ende evtl. doch auf 3 hinauslaufen, und dann noch gebraucht, um mich hereinzufinden. Möglicherweise wird es doch 2. Mal schauen.
 
war da nicht was mit urlaub und so?
geh in ein laden und fass sie an hat dir sicher auch schon gesagt! tu das bitte.
eine halbe stunde ist mehr als nix. und vielleicht hast du auch freunde, bei den du dir eine dslr leihnen kannst. oder und sie dir schon mal einiges erklären. jede spielzeit die länger als eine halbe stunde ist, ist gut.

zum anderen plädiere ich dafür, das man jedes zeit die man hat ausnutzt um seine neue kamera schon mal zu testen und kennen zu lernen vor dem urlaub oder was auch immer da kommt. glaub das könnte helfen und gut sein.
es ist jedenfalls besser als du im urlaub da stehst und dich am kopf kratzt oder dich hinterher ärgerst.

aber jedem das seine. ^^
 
Nun ist es so, dass ich keinen baldigen Urlaub oder größeren Ausflug geplant habe, theoretisch also - eventuell - mit dem Kauf warten kann.
Im September steht ja bspw. die photokina an.

Kein Urlaub, zumindest dieses Jahr ;)

Saturn hatte vor einer Woche halt die 100€ Gutschein Aktion, weswegen ich überlegt hatte.

Ich war schon im Laden. Pentax habe ich nicht gefunden, die Nikon D7000 hat einen wertigen und guten Eindruck gemacht.
Die D5100 und die EOS 600D sind da natürlich nicht ganz so positiv herausgestochen. Wobei diese mir vom Body her auch ausreichen würden. Aber gerade der mickrige Sucher der D5100 ist schon schwach. Da hätte Canon die Nase vorne bei mir.
 
GiGaKoPi schrieb:
Ich hab irgendwie Hemmungen davor, 1000€ oder mehr hinzulegen und "nur" eine EOS 600D in den Händen halten zu dürfen :p
Klingt blöd, ich weiß.
Ja

GiGaKoPi schrieb:
Aber ich hab von dem besten Objektiv nicht viel, wenn das Fotografieren umständlicher bzw. unkomfortabel ist, weil ein Schulterdisplay fehlt, weil der Sucher zu klein und zu dunkel ist, etc.).

Schulterdisplay und großer Sucher (was bei der 60D auch eher relativ ist) haben gewisse Vorzüge, sind aber mit Sicherheit nicht elementar zum Fotografieren. Gerade das Schulterdisplay vermisst man nur wenn man sich an das Einstellen darauf gewöhnt hat.

Für den Einsteiger ist es ansich wenig relevant, da das Wissen um die Einstellungen fehlt und somit das Rückdisplay doch genutzt werden muss (auch Namen und nicht nur Symbole).



Wenn du unbedingt einen großen Body mit Schulterdisplay und ähnlichem willst schau doch mal nach einer gebrauchten 50D. Die kosten auch nicht mehr die Welt, sind bei weitem wertiger verarbeitet als eine 60D und du hast trotzdem noch Budget übrig oder für vernünftiges Glas.
 
ich steige mal mit ein

- gebraucht kauf ? Nikon D90 / Canon 40/50D
- rest für linsen

Die "Regel" sagt nicht umsonst 1/3 für body, 2/3 für linsen

im grunde kannst aber mit jeder kamera gute bilder machen, es kommt halt auf die person an, die sie bedient.
Wie diese das Bild umsetzt
 
Ich hab es mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, und wäre bereits, mein Budget etwas nach oben zu korrigieren, falls sich damit eine deutlich bessere Lösung realisieren ließe.

Und zwar würde ich mir dann die Nikon D7000 (Gehäuse) + das AF-S VR DX 16-85mm für knapp 1400€ bestellen.

Ist das Objektiv seinen Preis von knapp 550€ denn wert?
 
also für den Preis würde ich schon keine Linse mehr haben wollen, die ein solches Spektrum an Blenden (also geringe Lichtstärke) hat. Ich hab mal bei Nikon umgeschaut, sehe ich das richtig, dass man bei einem Zoom mit durchgehender Blende bei (einem original) Nikon richtig arm wird? :D

Ich sehe da die Überlegung, einen gebrauchten Body (zB die 50D) und einen gebrauchtes 17-55 (oder eben die Tamron alternative für 300€) auch hier als sinnvolle Alternative, wenn BQ im Höchstmaß gewünscht wird und das Buget passt. Wenns die D7000 sein sollte, würde ich auch hier eher zum Tamron greifen (es sei denn, einer hier hat ne brauchbare Alternative, die ich nicht kenne).
Dass das Wissen, WAS man fotografieren wird, das Kriterium bei der Entscheidung der Linsen ist, zeigt hier im Nachbarforum zB der Kollege, der nur Landschaft fotografiert:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1126570

Wie gesagt, ich hät erstmal zwei "Gurkengläser" geholt, die kosten ja nix (kit kost dich irgendwas um 50€, ein billiges tele 100) und damit kannst du feststellen, WAS du am meisten machst. DANN kannste das Gesparte immer noch nach und nach in Highend-Glas versenken und die Kits kriegst du im Grunde ohne großen Verlust wieder verkauft.

ach und das Argument 1/3 cam 2/3 Linsen würde ich nicht unbedingt zum start für einen Anfänger nehmen, weil dann dürften die meisten nichtmal ne DSLR kaufen dürfen (auch keine 1000D ;)). So ne SLR Ausrüstung wächst, wenns interesse da ist, mit der Zeit eh auf einen Wert, der dann auch die Relation zum Body steht.

lg
 
D7000 + Tamron 17-50 hatte ich auch eine ganze Zeit. War in Ordnung. Angefangen mit D7000 + 18-105er. Das 17-50er hat im Prinzip alles fotografiert was mit Fußzoom zu machen war (Geht mir weg mit dem blöden Bärengehege). Mittlerweile beides verkauft und ein 24-70 hängt vorne dran....
 
badfallenangel schrieb:
Ich sehe da die Überlegung, einen gebrauchten Body (zB die 50D) und einen gebrauchtes 17-55 (oder eben die Tamron alternative für 300€) auch hier als sinnvolle Alternative, wenn BQ im Höchstmaß gewünscht wird und das Buget passt.

Ich finde das 17-55 Objektiv ziemlich geil, kostet natürlich auch > 800€. Aber an guten Bodys habe ich, finde ich, bei Canon nicht soviel Auswahl.
Die 60D fällt im Vergleich zur Nikon D7000 ab, die 50D wäre zwar auch eine Alternative, ist aber natürlich schon relativ alt (meist viele Auslösungen hinter sich).

Die 600D/550D ist eine Klasse darunter (kleiner Sucher, kein Schulterdisplay).

Die 7D ist mir zu teuer.

Ich werde aber mal nach 50D´s schauen. Aber wenn ich nichts finde, dann hol ich was anderes.


EDIT:
Was haltet ihr denn von dem Angebot?
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1000664
(siehe letzter Post bzw. vorletzter Post).

Da wäre dann auch noch ein Top Objektiv drin, vor allem wenn ich das Tamron wieder verkaufe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und zwar würde ich mir dann die Nikon D7000 (Gehäuse) + das AF-S VR DX 16-85mm für knapp 1400€ bestellen. Ist das Objektiv seinen Preis von knapp 550€ denn wert?

Ich persönlich kenne von Nikon nur das 18-105er und das 55-200er. Aber ich habe im letzten Jahr sehr viel quer gelesen durch alle Nikon-Objektive, da will ich eine kurze Zusammenfassung geben.

Das 16-85er gilt von der Abbildungsqualität gut, auch die optischen Fehler sind recht gering. Da soll es dem 18-105er schon einiges voraushaben, aber einigen ist dann doch der Aufpreis zu hoch. Im allgemeinen gilt es als sinnvolles Reiseobjektiv, v.a. wenn von Festbrennweiten wie 35/1.8 ergänzt (ansonsten fehlt's an Lichtstärke). Es gilt als Top-Empfehlung für die Leute, die kein eigenes Weitwinkel brauchen / wollen.

Auch gern verwendet wird das Sigma 17-70/F2.8-4 macro. Das Objektiv gilt als der Allrounder schlechthin, kann also alles, wenn auch nichts zu 100% richtig. Sprich es deckt einen schönen Brennweitenbereich hab, ist halbwegs lichtstark, stabilisiert und für einfache Makros schon brauchbar (Objekte ab ca. 8 cm Größe lassen sich formatfüllend ablichten). Zudem ist auch der Preis in Ordnung, die Schärfe könnte jedoch teilweise besser sein.

Bei den 17-50/F2.8er ist's bei Nikon etwas schwieriger als bei Canon. Bei Canon ist das Original recht gut, bei Nikon ist es für dem Preis meiner Meinung nach weniger interessant, v.a. da auch nicht stabilisiert. Wenn, dann muss man das 17-55er eh gebraucht kaufen, da spart man ziemlich viel. Es gibt ansonsten die beiden Tamrons. Das nicht-stabilisierte (und idealerweise sogar motorlose) gilt als das schärfste, was man für den Preis erhalten kann, und muss sich auch vorm Nikon 17-55/2.8 nicht wirklich verstecken. Die VC-Variante kann hier bei weitem nicht mithalten. Alternative ist noch von Sigma das 17-50/F2.8 OS, das ist (mit Ausnahme der Ecken bei F2.8) scharf, kostet aber etwas mehr, bleibt dabei aber bezahlbar.

Das mal als kleinen Überblick, das DSLR-Forum sowie Objektivtestseiten (photozone, lenstip) bieten da noch viel mehr Lesestoff.

Aber zurück zur Frage, was man als Einsteiger kaufen soll. Da gibt es eigentlich keine 100% richtige Antwort, denn am Anfang muss jeder Fotograph seinen Stil und Lieblingsmotive finden. Mein Tipp wäre deswegen, gebrauchte Linsen zu kaufen (z.B. im DSLR-Forum), dann hält sich der Wertverlust beim Wiederverkauf in Grenzen. Für Nikon würden sich da meiner Meinung nach am ehesten die Kitobjektive (18-55er, 18-105er und 55-200er) anbieten, alternativ auch ein Tamron 17-50 oder das Sigma 17-70. Damit kann man schon mal gut fotografieren gehen, und wenn's an die Grenzen geht, kann man entsprechend nachrüsten.
 
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