News Jim Kellers Firma: Qualcomm soll Tenstorrent übernehmen wollen

Volker

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Um fehlendes eigenes Know-How vor allem im größeren AI-Umfeld auszugleichen, probiert sich Qualcomm angeblich erneut an einer Übernahme. Das Ziel dieses Mal: Tenstorrent. Das kleine Unternehmen unter der Führung des bekannten Ingenieurs Jim Keller würde in seiner Bewertung um viele Milliarden US-Dollar anwachsen.

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Jim Kellers Know How ist wahrscheinlich schon allein die Summe Wert, wenn nicht sogar mehr, wenn die nächste Architektur wieder ein großer Wurf wird. Da gibts dann halt das Start-Up gratis dazu.
 
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Äh lol, nein :D
Nur weil einer gern in Foren auf den Gott-Status gehoben wird, ist er es nicht^^
Und man sieht es ja an Tenstorrent, so richtig gut geht es eben nicht ab, wenn die realität einsetzt - sonst wären sie längst aufgekauft. Qualcomm ist wie üblich nur verzweifelt, weil sie wieder absolut nix allein hinbekommen.
 
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Jim Keller entwirft schon lange keine CPU Kerne mehr. Und wie Tenstorrent vorankommt ist auch nicht berauschend.

Neben AI Beschleunigern arbeitet Tenstorrent auch an RISC-V CPUs. Aber auch das ist schwierig weil die Infrastruktur noch nicht so weit ist um einer RISC-V Server CPU zum Durchbruch zu verhelfen.

Bei den AI-Beschleunigern bringt Tenstorrent zwar neue Modelle raus aber es ist nicht zu erkennen dass sich kommerzieller Erfolg einstellt. So ist sich aufkaufen zu lassen IMO inzwischen eine realistische Option.
 
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Der Typ ist ne lebende Legende.
Danke Jim Keller
 
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Volker schrieb:
Äh lol, nein :D
Nur weil einer gern in Foren auf den Gott-Status gehoben wird, .
Die Promotion die Ian Cutress macht nicht zu vergessen.

Als Manager hat er bei AMD und Tesla gute Arbeit hinterlassen. Das kann man bei Intel nicht sagen.

Und Tenstorrent bekommt keine Füße auf den Boden.
 
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Qualcomm sollte vor allem Firmen übernehmen die Netzwerktechnik im Portfolio haben e.g. Marvell oder Realtek denn genau das fehlt Qualcomm noch...

Danach könnten sie von CPU, GPU, ASIC / FPGA WLAN, LAN, 5G, AI, etc. alles anbieten.

Intel hatte das schonmal - was die richtige Vision war - und hat es dann aus finanziellen Gründen verkackt...
 
Matthias B. V. schrieb:
Intel hatte das schonmal - was die richtige Vision war - und hat es dann aus finanziellen Gründen verkackt...
Intel hatte bis vor 4 Jahren immer genügend Geld. Geld war nie der Grund.

Intel hat eine gute Grundlagenforschung die aber in den letzten 2 Jahrzehnten außerhalb des Kerngeschäfts nie in erfolgreiche Produkte umgesetzt wurde.

Eine Vision hat man nur dann wenn man daraus eine erfolgreiche Strategie ableiten kann. Ohne Strategie wie sie umgesetzt wird, ist eine Vision nur ein Irrbild.
 
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Volker schrieb:
Äh lol, nein :D
Nur weil einer gern in Foren auf den Gott-Status gehoben wird, ist er es nicht^^
Frevel ! Wie kannst du es wagen ... :evillol:
 
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Matthias B. V. schrieb:
Qualcomm sollte vor allem Firmen übernehmen die Netzwerktechnik im Portfolio haben e.g. Marvell oder Realtek denn genau das fehlt Qualcomm noch...
Die eigentliche Frage ist, wie viele von den Leuten die mit Nuvia gekommen sind sind noch da?

Bevor Qualcomm neue Geschäftsfelder angehen kann müssen die bestehenden abgesichert werden.

Die Frage ist warum es geht, IP oder Leute?

Die Börsenkapitalisierung von Marvell ist durch den Zukauf von Celestial ai größer als die von Qualcomm. Damit ist kein Kauf durch Qualcomm möglich.
 
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@anexX Er ist der Volker, er kann und darf das. :) Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ehemals erfolgsverwöhnte Menschen nur noch in Haufen greifen.
 
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9t3ndo schrieb:
Jim Kellers Know How ist wahrscheinlich schon allein die Summe Wert, wenn nicht sogar mehr, wenn die nächste Architektur wieder ein großer Wurf wird. Da gibts dann halt das Start-Up gratis dazu.
-Ps-Y-cO- schrieb:
Der Typ ist ne lebende Legende.
Danke Jim Keller

lol ich verstehe diese Verherrlichung einer Person nicht.
Jim Keller hat nie alleine gearbeitet. Unsere Hirne sind offenbar nur in diesem "Heroischem" Denken gut, denn ihm die Erfolge zuzuordnen, nicht aber diverse Misserfolge ist schon schräg. Auch zu denken, dass er irgendwie ein Wunderwuzzi ist ist schräg.
Und dann kommen auch noch so Geschichten dazu die ihm irgendwie Erfolge andichten, an denen er kaum beteiligt war (Zen Architektur).
 
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Diese Bewertungen: Ist krass, wie schnell die da immer in die Höhe steigen.
 
BAR86 schrieb:
lol ich verstehe diese Verherrlichung einer Person nicht.
Es wird ständig gemacht im Guten wie im Schlechten.

Jim Keller war eben bei einigen guten Dingen dabei und nur einer schlechten. Also wird er hochgejubelt.

Raja Koduri wird mit zwei Fehlschlägen in Verbindung gebracht also wird er in den Foren als Versager gesehen.

BAR86 schrieb:
Jim Keller hat nie alleine gearbeitet.
Jim Keller hat dies nie in Abrede gestellt und selbst widersprochen als er Vater von Zen genannt wurde.

Aber das Team das Zen geschaffen hat, wurde letztendlich von Jim Keller aufgestellt ... Ebenso hat er and der Roadmap mit gearbeitet.

Jemand muss sich der Verantwortung stellen.

BAR86 schrieb:
Unsere Hirne sind offenbar nur in diesem "Heroischem" Denken gut, denn ihm die Erfolge zuzuordnen, nicht aber diverse Misserfolge ist schon schräg.

Misserfolg kann man Jim Keller nur bei Intel bescheinigen. Aber auch da muss man die Umstände berücksichtigen.

Unter einem CEO wie Lip Bu Tan wäre es eventuell ganz anders gelaufen.

Auf der anderen Seite waren es auch Lisa Su und Mark Papermaster die Jim Keller bei AMD den Rücken frei gehalten haben. Seine Leute bei AMD wussten, dass es zwei Optionen gab, entweder mitziehen oder AMD verlassen.

Bei Intel war dies schwieriger.

BAR86 schrieb:
Auch zu denken, dass er irgendwie ein Wunderwuzzi ist ist schräg.
Und dann kommen auch noch so Geschichten dazu die ihm irgendwie Erfolge andichten, an denen er kaum beteiligt war (Zen Architektur).

Dass er kein Wunderwuzzi ist weiß man, seit er Intel nach nur 2 Jahren wieder verlassen hat.

Wie gesagt ist Tenstorrent bis jetzt auch keine Erfolgsgeschichte. Und die Zeit läuft langsam ab. Aber das ist bei einem Startup in einem sehr überfüllten Tätigkeitsfeld wie AI auch sehr schwer. Und wäre Jim Keller nicht bei Tenstorrent würden noch viel weniger Leute diese Firma kennen.

Dafür dass andere ihm Dinge andichten kann er nichts.
 
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@sikarr Qualcomm hatte AFAIK ein Projekt für eine Server CPU am laufen, das jedoch eingestellt wurde bevor es auf den Markt kam.
 
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ETI1120 schrieb:
Misserfolg kann man Jim Keller nur bei Intel bescheinigen. Aber auch da muss man die Umstände berücksichtigen.

Unter einem CEO wie Lip Bu Tan wäre es eventuell ganz anders gelaufen.
Unter jemand anderen wie Su hätte Koduri vielleicht auch Erfolg gehabt, immerhin ist es dokumentiert, dass ihm bei seinem letzten Projekt viele Leute weggeschnappt wurden.

Ich wundere mich einfach über die Verherrlichung einer Person.
Und ja, die "Verantwortung" das Team zusammenzustellen, aber eben nicht über die Architektur usw.
Da wär ich ja dann auch ein Wunderwuzzi, weil die Leute in meinen Teams regelmäßig großartige Arbeit leisten. Aber die Arbeit machen immer noch die, nicht ich.
 
ETI1120 schrieb:
Wie gesagt ist Tenstorrent bis jetzt auch keine Erfolgsgeschichte. Und die Zeit läuft langsam ab. Aber das ist bei einem Startup in einem sehr überfüllten Tätigkeitsfeld wie AI auch sehr schwer. Und wäre Jim Keller nicht bei Tenstorrent würden noch viel weniger Leute diese Firma kennen.
Naja...
Wenn sie für 8mrd an Qualcomm verkauft wird würde ich mal sagen alles richtig gemacht?
 
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