JavaScript Jquery .load()

chris027

Cadet 3rd Year
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Dez. 2010
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39
Hallo zusammen,

Folgendes: Ich habe eine Website, bei der der Content verschieden mit der Jquery .load()-Funktion nachgeladen wird.
Natürlich ist ein klassisches vor und zurück im Browser dadurch nicht mehr möglich.

Das ist natürlich nicht sehr benutzerfreundlich. Wie löse ich dieses Problem nun am besten und einfachsten?

Mfg Chris
 
vielen dank einmal für den hinweis!

gibts noch andere methoden? kann jemand was dazu sagen?
 
Also mir fällt nichts ein. Das Problem ist halt wirklich das diese Funktionen sehr tief im Browser programmiert sind.
Also wenn ich es richtig verstanden hab willst du den zurückknopf den Browsers ersetzen oder? ufffffff~ Sag deinen Leuten das das nicht geht ;)
 
Das wäre aber eine Lüge. Es geht ja... über JavaScript-basiertes Schreiben und Lesen der Browser-History sowie Manipulation des Hashtags. Die Hashtags sind dabei noch nicht einmal entscheidend, die dienen nur der Generierung von versendbaren permanenten Links zu einzelnen Ressourcen.

Es geht höchstens nicht in jedem uralten Holzklasse-Browser... aber in diesen Rotzgeräten würde ich AJAX eh nie anwenden.
Oder anders: Ich würde AJAX für Darstellung navigierbarer Inhalte so oder so nicht verwenden. Der Aufwand ist zu hoch, insbesondere was die Indizierung durch Suchmaschinen sowie die Verfügbarkeit für Screenreader, Braille-Terminals und all die Paranoiker mit abgeschaltetem JS angeht. Meiner Meinung ist JS nur für gezielte Webapps (z.B. Mailsysteme), Spiele und optische Leckerli sinnvoll. Alles was hingegen suchmaschinenrelevant sein könnte gehört sich ohne JS gelöst.
 
Gut, das ergibt natürlich alles Sinn, was wär dann eurer Meinung nach die bessere Variante um sowas zu lösen?

Danke für die Antworten
 
Suchmaschinen-technisch geht nichts über die Verwendung eines richtig guten CMS. Ich habe aus SEO-Sicht (und hinsichtlich der Benutzerführung und Geschwindigkeit) verdammt gute Erfahrungen mit Contao gemacht, wobei ich die 3.0 noch nicht getestet habe. Wir verwenden für Kundenprojekte die 2.11, weils ne Long Term - Version ist.

Der große Vorteil vom Content-Nachladen per AJAX ist ja eigentlich, dass das Bild nicht neu aufbaut. Wenn die Seite aber hübsch schlank ist und der Browser-Cache ordentlich angesprochen wird (Stichwort .htaccess Cache Verfallszeiten) merkt man eh nix vom Neuaufbau beim Wechsel.
 
also, solang kein cms verwendet wird, ist es deiner Meinung nach besser, jede Seite einzeln zu erstellen und stick normal aufzurufen?
 
Nein, es kommt immer auf die Menge der Inhalte, deren Organisation und die Häufigkeit der Änderungen an.

- Wenige (4-5) Unterseiten mit wenigen Änderungen sowie keiner Interaktivität: Statisches HTML. Schneller gehts nicht.
- Mehrere Unterseiten, eher wenige Änderungen: Kopf, Fuß und Navi in einzelne Scripte auslagern. JEde Seite ein eigenes Script, dass diese gemeinsamen Elemente per Include lädt.

Sobald man viele Änderungen hat oder diese eleganter als mit nem HTML-Editor pflegen will, kommt man um ein CMS-artiges Konstrukt nicht drum rum. Ob man das nun selbst schreibt oder ein fertiges nutzt kommt auf die Situation an. Teilweise ist es leichter, die relevanten Funktionen (Template-Engine, Inhaltspflege,...) selbst zu schreiben anstatt eines der üblichen CMS auf die gewünschten Funktionen umzukrempeln.

Meiner Erfahrung nach lassen sich aber 90% der Projekte "out of the box" mit den guten Open Source CMS wie Contao, Joomla und Drupal umsetzen (und NEIN, TYPO3 ist NICHT GUT!). Die restlichen 10% kann man zu weiten Teilen mit selbstgeschriebenen Extensions lösen. Ich hatte noch keine Situation, in der ich schneller gewesen wäre, alle nötigen Funktionen von 0 an zu schreiben (inkl. Sicherheitsaspekte) anstatt einfach Contao per Extension umzumoddeln.
 
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