Kabelanschluss beste Lösung

SirPopelAlot

Lt. Commander
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Moin liebe Leute,
im Elternhaus wird zur Zeit ein wenig aufgerüstet :)
Wir steigen um von 32k auf 200k Kabel Deutschland und dadurch entstehen einige ''Probleme''.

Das Haus (Rechteck) 18m x 12m und der neue Router wird zwangsmäßig in eine Ecke kommen müssen (TV Anschluss)..
Nun ist das natürlich sehr schlecht für die generelle Wlan abdeckung..

Meine Idee: In die Ecke kommt nur ein Modem (Kostenlos) mit dem alle Kabelverbindungen verbunden werden (ca.4).
ein weiteres Kabel liegt in der Mitte im Haus offener Treppenaufgang und dort könnte man perfekt ein Ubiquiti anbringen...

Macht das so Sinn ? Oder wie würdet ihr das bewältigen ?
 
Gibt zwei Möglickeiten. Entweder du setzt das Modem (im Bridge Mode, falls es noch einen anderen Router gibt) an die TV Dose und gehst mit LAN Kabel zum Router oder du benutzt ein entsprechend langes TV-Kabel (mit passendem Stecker für den Multimedia Anschluss) und setzt sowohl Modem und Router an eine Stelle.
 
Bestelle bei Amazon PowerLAN (DLan) Adapter. Wenn es nicht funktionieren sollte bei euren Stromnetz, dann kannst du sie ja zurück senden.
 
Power Lan würde ich nicht verwenden. Mit einem 200 Mbit Anschluss wirst du nie und nimmer dessen Leistung nutzen können, wenn du Powerlan komplett vorschaltest.
 
obz245 schrieb:
Bestelle bei Amazon PowerLAN (DLan) Adapter. Wenn es nicht funktionieren sollte bei euren Stromnetz, dann kannst du sie ja zurück senden.
DLAN sollte immer die allerletzte Lösungsart sein. Die Qualitätseinbußen sind einfach zu groß. cvzone hat da schon deutlich bessere Alternativen aufgezeigt.
 
Leute .. ich schreibe nicht umsonst den Hinweis mit dem zurück senden., wenn es nicht gehen sollte.

Ich schreibe von einer sauberen Lösung, die vernünftig aussieht und nicht irgend ein Kabel was im Treppenhaus liegt bzw mit unschönen Material befestigt oder verkleidet wird.

ein weiteres Kabel liegt in der Mitte im Haus offener Treppenaufgang und dort könnte man perfekt ein Ubiquiti anbringen...

Wird bei Ubiquiti von W-Lan gesprochen? Wenn ja, wird hier recht ein Verlust sein. Habe bis jetzt noch kein 100% WLan erlebt. Dafür aber DLan.
 
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da ja eh schon ein kabel liegt ist dlan trotzdem unnötig. wie schon gesagt mit router in der ecke und ap oder was auch immer in der mitte ist wohl die beste lösung. ich sehe da jetzt eh nicht den anspruch das wlan des routers zu nutzen da der in einem einfamilienhaus eh in den keller oder so gehört wo auch immer eben der hausanschluss ist.

wenn ein extra modem vorhanden ist dann eben modem in die ecke und router in die mitte. habt ihr einen zentralen verteiler für lan oder läuft sonst alles über wlan? werden festnetztelefone genutzt?
 
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Wenn du eh Kabel ziehen möchtest, dann würde ich wie oben vorgeschlagen ein Koaxkabel mittig ins Haus ziehen und dort den Kabelrouter betreiben. So hast du je nach Router nicht nur WLAN, sondern auch Telefon/DECT mittig und außerdem nur ein Gerät statt zwei. Ansonsten ist die Idee mit LAN-Kabel mittig ins Haus und dort einen AP/Router (Ubiquiti) zu positionieren auch möglich.

obz245 schrieb:
Habe bis jetzt noch kein 100% WLan erlebt. Dafür aber DLan.
Also ein 200 MBit Kit, welches 200 MBit schafft oder 500, 1200. Verlink mal dein DLAN, welches 100 % erreicht. Und wenn du WLAN so schlecht findest, wie bekommen bei dir Smartphones, Tablets usw. Internet?
 
cvzone schrieb:
Power Lan würde ich nicht verwenden. Mit einem 200 Mbit Anschluss wirst du nie und nimmer dessen Leistung nutzen können, wenn du Powerlan komplett vorschaltest.



aber seine eltern brauchen keine volle 200 mb

für die reicht 30-50 mb
 
DLAN sollte immer die allerletzte Lösungsart sein.
Nein die allerletzte Lösung sind immer W-LAN Repeater. Davor kommen dann D-LAN Adapter die auch gut funktionieren wenn man auf der gleichen Phase bleibt (oder einen Phasenkoppler im Anschlusskasten hat).
Die aktuellen mit Brutto 1200 Mbit schaffen dann auch die 200Mbit des Kabelanschlusses locker.
 
Das spiegelt deine Erfahrung wider. Ein Freund von mir hatte Repeater und die bekannten Probleme, daher wollte er PowerLAN ausprobieren. Es sind die aktuellen, welche auch N und PE mitnutzen und es wurde ein Phasenkoppler verbaut. Der Phasenkoppler brachte Veränderung aber keine Verbesserung. Der weit entfernte Anbau kam laut Devolo Cockpit von unter 100 auf über 200 MBit (also eine Verbesserung), das Wohnzimmer wurde langsamer und z.B. speedof.me zeigte keine konstante, sondern eine Verbindung mit Einbrüchen auf Null. Und ich kenne mindestens einen Freund, wo PowerLAN relativ gut läuft, so wie du es beschreibst.

PowerLAN ist kein Allheilmittel. Außerdem ist die Diskussion überflüssig, wenn der TE sowieso vorhat Kabel zu ziehen.

Edit: Da ich PowerLAN nicht schlechter machen will, als es ist. ;) Am WE fragte ein Bekannter, er bräuchte Internet im Gartenhaus. Ich probierte WLAN-Repeater und PowerLAN aus. Repeater klappte nicht, obwohl die Strecke Router-Repeater fast Sichtverbindung hatte und und Repeater-Gartenhaus im besten Fall zwei Fenster zu durchdringen hatte. Ging eher schlecht als recht. PowerLAN schafft 15 MBit. Obwohl es von der Steckdose beim Router von der Hausmitte erst zum HWR im Norden geht, dann in die freistehende Garage im Nordosten und von dort einmal lang nach Süden zum Gartenhaus.
 
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Solche Strecken mit PowerLAN, Repeater o. Kabel hat auch Null Sinn.

Bedenke mal Firmen Gebäude wie das verkabelt ist. Mehre Vermittlungsstellen-Verstärker bei Lan-Kabel. Mehraderiges CaT Kabel gepatcht auf vernünftige Netzwerk Dosen und Panels.

Allein wenn du jetzt reines Kabel verwenden würdest, bei der Art des entfernten Anbaus, würde das auch mit Verlust behaftet sein.

Das ganze steht in keiner Realisierung bei einer großen Entfernung.

Die Geschichte mit dem Gartenhaus ist auch ein Witz. Man kann Hardware für so große Weiten nicht schlecht machen, wenn der ganze Vorgang schon der totale Witz ist.
 
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