Kamera für Auto, Landschaft und Snaps

Tobi13

Lt. Commander
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Hi,

ich habe in letzter Zeit vieles über Kameras gelesen, blicke aber langsam nicht mehr durch, bzw komme nicht auf einen grünen Zweig. Was ich suche ist eine ordentliche Kamera für Allround Zwecke. Hauptsächlich werden damit Bilder von Autos geschossen, ich möchte sie aber auch auf meine Südafrika Reise im November problemlos mitnehmen können. Ich bin kein Hobbyfotograf der jeden Tag knippst aber ich hoffe ich finde Gefallen daran, wenn die Bilder auch nach mehr als Iphone Qualität aussehen. Ich verstehe dass es nicht den ultimativen Tipp gibt aber ich denke, ihr habt da ein besseres Gefühl und Erfahrung bei der Materie. Das Hauptaugenmerk wird auf Bilder liegen aber evtl. würde ich mich mal in einem kurzen Videoschnitt versuchen. Meine Güte hört sich das falsch an :D



1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen?

- Einsteiger, Knipser.


2) Finanzielles

- Ich bin ein Typ der sich einmal was richtiges Kauft, bevor er zweimal kauft. Dennoch sollte die Cam keine 1000,- überschreiten, gerne auch weniger.


3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?

- völlig egal.


4) Wie willst Du Deine Bilder am Ende nutzen und präsentieren?!

- Social Media, evtl mal was gedruckt.


5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?

- ähm.


6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?

- Muss nicht mini sein aber evtl. für Reisen geeignet.


7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?

-ähm.


8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?

- gibt noch kein System


10) In welchen Lichtsituationen wirst Du meistens fotografieren? z.B. überwiegend Innenaufnahmen auf Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten. Oder Abendstimmungen, Nachtaufnahmen, Astrofotografie.

- eher bei Sonnenlicht, sollte aber auch bei Dunkelheit keine Krücke sein.


11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?

- Ich werde mich weiter einlesen aber die absolute Kontrolle brauche ich nicht.


12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig? z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen

- Nein, ich habe nicht vor sie bei Action zu benutzen.


13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig? HDR, High-Resolution Modus, Stacking out of cam z.B.?


- nein.


14) Soll die Kamera High-Speed- und/oder Timelaps-Aufnahmen unterstützen?

- puhh, eher weniger.


15) Thema Stromversorgung

- Wechselakkus wären kein Problem, sollte aber nicht nach 20 Bilder schlapp machen.


17) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?

- Handy und Digitalkameras, wobei ich bei letzterem viel gelesen habe und mit Stativ und manuellen Einstellungen viel bessere Bilder als automatisch geschossen habe.


18) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?

- nicht direkt.

Danke für eure Hilfe.


mFg Tobi
 
Die Frage ist : Suchst du eher eine kompakte Kamera, die auch in die Jackentasche passt oder wäre auch eine Spiegelreflex denkbar ?
Wären mehrere Objektive in Ordnung ?
Bei den Kompaktkameras könnte man auf die Sony RX100 schauen, welche recht kompakt ist und gute Fotos macht. Die wird recht häufig empfohlen.

Wäre der Objektivwechsel kein Problem für dich könntest du dir die EOS 750D mit einem Teleobjektiv wie diesem hier anschauen.
Da kannst du ganz flexibel Objektive kaufen die deinen Präferenzen entsprechen. Und für Canon hat man eine breite Auswahl an günstigen Objektiven.
 
Ich würde spontan die Sony A7II und die Sony a6000 in den Raum werfen.

Letztere hat günnstigere Obbjektive. Im Vergleich zu gleichteuren Canons machen beide Kameras sehr gute Full-HD-Videos und sind auch bei wenig Licht noch gut nutzbar. Zudem sind beide sehr kompakt.

Außerdem würde ich mir eine Bridge Kamera wie die Sony RX10 (i oder II) oder die Panasonic FZ2000 anschauen. Sehr vielseitig, können eigentlich alles gut bis sehr gut. Natürlich nicht wechselbare Objektive.

Aber der Einwand vom Vorredner ist berechtigt, erst einmal müssen wir wissen, wie viel genau du schleppen möchtest ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (....)
Danke für eure Meinungen. Erweiterbar ist immer gut, wer weiß vielleicht ist Fotografieren genau mein Ding. Die Kamera soll nicht in die Jackentasche passen. Nen Rucksack mit was zu essen und Trinken + Cam sollte aber ausreichen.

mFg Tobi
 
Ich denke, dass für deine Anforderungen eine Vielzahl an Kameras + Objektivsysteme ausreichend sind. Das wichtigste ist, dass man begreifen muss, dass nicht die Kamera das Foto macht, sondern der Fotograf. Danach kommt dann in der Rangfolge der Wichtigkeit das verwendete Objektiv und dann erst die Kamera selbst.

Deshalb würde ich empfehlen eine Kamera zu kaufen, mit der man sich selbst weiterentwickeln kann. Und gerade weil Du keine besonderen Kompaktheitsbedürfnisse ansprichst, denke ich, dass es deshalb auch eine Spiegelreflex von Canon + Nikon gut tut. Sie mögen zwar technisch in einigen Punkten schlechter sein als die o.g. Sonys und andere Systemkameras, aber man hat eine riesige Auswahl an guten und v.A. günstigen Objektiven.
Für deine Anforderungen würde z.B. eine Nikon D3400 / D5600 mit einem Weitwinkel sowie einem Reisezoomobjektiv gut funktionieren. Ich selbst war mit der D7100 und dem Sigma 18-250 in Südafrika unterwegs und bin insgesamt zufrieden. Natürlich sind andere Objektive viel besser, aber im Urlaub mit ein paar Kumpels hat man häufig nicht Zeit, um ständig Objektive zu wechseln und deshalb tut es so ein Reisezoom sehr gut. Ich konnte sowohl Weitwinkel-Aufnahmen vom Tafelberg sowie Nahaufnahmen von wilden Tieren zufriedenstellend machen. Für deine Autofotos würde ich dann noch ein spezielles Weitwinkelobjektiv empfehlen, sowas im Bereich von 18-30mm. Gerne auch Festbrennweite, die sind deutlich schärfer und lichtstärker. Aber fürs erste könnte dort auch das Reisezoom seinen Dienst tun und Du kannst immer noch upgraden, falls Dir die Fotos nicht mehr gefallen.
 
Der Vollständigkeit halber: Die am Anfang empfohlene Sony RX100 ist klasse fürs "knipsen". Wenn es aber kompakt bleiben soll, man aber Ambitionen mehr mit Fotos zu experimentieren hat sind die MFT Kameras von Olympus oder Panasonic die erste Wahl.

Warum: Im Vergleich zu den Empfehlungen oben (Nikon, Canon aber auch System Kameras) sind a) die Objektive groß und schwer, z.T. auch noch recht teuer (Sony).
Aus persönlicher Erfahrung und im Bekanntenkreis nutzt man die kleinen Kameras halt deutlich mehr als die z.T. riesigen SLRs.
 
Tobi13 schrieb:
Die Kamera soll nicht in die Jackentasche passen. Nen Rucksack mit was zu essen und Trinken + Cam sollte aber ausreichen.

Rechne für eine Systemkamera immer eine eigene Kameratasche ein. Diese kann je nach Kamera und Objektiven sehr klein aber auch genauso groß wie ein Rucksack werden.

Die zuvor empfohlene Kombi aus D5600 und dem Sigma 18-250 liegt z.B. bei etwa 16cm länge und 1Kg Gewicht ( was sogar noch recht wenig für den Brennweitenumfang ist).
Viele sagen zwar, dass die Größe nicht so wichtig ist aber am Ende bleibt dann die große Kamera doch nur unbenutzt zu Hause. Bei Systemkameras werden die Objektive bei größerem Sensor und höherer Lichtstärke immer größer und schwerer. Das sollte man bei der Entscheidung für MFT, APS-C oder Vollformat immer bedenken.

Wenn ich den Starbeitrag richtig verstehe, dann wird aktuell wohl nur mit einem Smartphone fotografiert. D.h. jede Kamera mit Sensorgröße ab 1" wird ein großer Qualitätssprung sein.
Ob hier wirklich Vollformat oder APS-C Empfehlungen das richtige sind? Und wenn nicht mals klar ist ob ein Sucher gebraucht wird, dann würde ich eher eine DSLM als eine DSLR empfehlen. Vermutlich reicht aber eine Edelkompakte aus.
 
Wenn du Objektive wechseln willst, hast du zwei Möglichkeiten:
Eine Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) oder eine spiegellose Systemkamera (DSLM).

Ich persönlich würde niemals eine DSLR empfehelen.
Warum? Weil sie keinerlei Vorteile hat. Viele Leute hängen noch am analogen Sucher. Ich bin nicht sicher ob du jemals etwas mit einer Spiegelreflexkamera zu tun hattest, daher erkläre ich kurz das Prinzip:
Im Sucher der Kamera sitzt ein Prisma und über dem Sensor ein Spiegel. Das hatte vor 70 Jahren den Vorteil, dass man direkt durch das Objektiv schauen konnte. Man kann also direkt die Schärfe und die den Bildausschnitt sehen. In Google gibts viele anschauliche Bilder dazu: DSLR Prinzip.
Das hört sich jetzt erstmal gut an, ist es aber nur bedingt. Heute gibt es spiegellose Kameras, die exakt die gleichen Sensoren besitzen wie Spiegelreflexkameras. Der Vorteil einer spiegellosen Kamera ist, dass sie bei gleicher Leistung kompakter gebaut ist. Heute gibt es eigentlich keinen Grund mehr zu Spiegelreflexkameras zu greifen. Für viele ist das eben noch Gewohnheit, aber die Zukunft gehört definitiv den spiegellosen Kameras. Auch spiegellose Kameras haben einen Sucher. Dieser ist dann aber nicht analog, sondern digital. Heute habe diese Sensoren eine gute Auflösung. Außerdem können diese Sensoren alles anzeigen, was du auch übers Display sehen kannst. Du kannst die Kamera vollständig über den Sucher bedienen und musst sie nicht mehr vom Auge nehmen. Gerade wenn es hell ist, ist das ein unschlagbarer Vorteil.

Wenn du dir im Klaren bist, wie dein Kamerasystem aussehen soll, dann musst du dich entscheiden, welche Sensorgröße es sein soll.
Warum ist die Sensorgröße wichtig? Weil ein größerer Sensor mehr Licht aufnehmen kann. Er ist bei schlechtem Licht weniger rauschanfällig und hat eine höhere Dynamik. Das gilt aber nur bei Sensoren aus dem gleichen Baujahr und vom gleichen Hersteller. Wenn du dir eine Kamera mit einem 24*36 mm großem Sensor (Vollformatsensor) aus dem Jahr 2014 kaufst, kann es gut sein, dass ein Sensor mit 22*15 mm (APS-C-Sensor) aus dem Jahr 2018 dem größeren Sensor überlegen ist. Im Wiki gibt es eine einfache Zusammenstellung de Sesorgrößen: https://de.wikipedia.org/wiki/Bildsensor#/media/File:Sensorformate.svg.
Die Sensorgröße hat auch noch einen zweiten Effekt: Je größer der Sensor, desto besser kannst du ein Motiv "freistellen". Also bestimmte Teile des Bildes scharf darstellen und den Rest unscharf werden lassen.
Das Hauptproblem dabei ist, dass ein größerer Sensor auch ein größeres Objektiv benötigt. Das führt dazu, dass dein Kamerasystem größer wird und du mehr Geld ausgeben musst.


Für welches System du dich entscheidest, liegt völlig bei dir. Ich bin zum Vollformatsystem gegangen, weil ich die Freistellung haben wollte und mir die Kompaktheit zwar wichtig ist, aber nicht an erster Stelle steht.
Bei deinem Budget könnte aber durchaus etwas im APS-C Format, oder sogar um MFT (Four Thirds) interessant sein. Man könnte da mal bei Fuji, oder Olympus reinschauen. Oder auch Sony.

Und vergiss nicht genügend Budget für Objektive einzuplanen. Mit dem Standardobjektiv kannst du in der Regel nicht alles machen.
 
ich habe mir letztes jahr eine panasonic lumix dmc-fz1000 gekauft. sie hat ausreichend brennweite, da ich keine lust hatte, im urlaub ständig 2-3 objekive mit mir rumzuschleppen. preis / leistung stimmen hier meines erachtens und mit der qualität der fotos bin ich auch mehr als zufrieden. wenn du aber viel in räumen fotografieren solltest, dann würde ich doch eine mit weniger brennweite nehmen, für draußen reichen die 25-400mm aber definitiv aus und für snapshots ist sie aufgrund ihrer unheimlich schnellen fokussierung und auslösezeit bestens geeignet.
 
zandermax schrieb:
Die Sensorgröße hat auch noch einen zweiten Effekt: Je größer der Sensor, desto besser kannst du ein Motiv "freistellen". Also bestimmte Teile des Bildes scharf darstellen und den Rest unscharf werden lassen.
Das Hauptproblem dabei ist, dass ein größerer Sensor auch ein größeres Objektiv benötigt. Das führt dazu, dass dein Kamerasystem größer wird und du mehr Geld ausgeben musst.
Was soll das heißen? Ich kann auch mit meiner uralten 8MP - Digi-Cam, mit 1 / 2.5“ Sensor gut freistellen???
Dazu braucht man keinen APS-C Sensor! Mit meiner MFT geht das auch wunderbar, auch mit "Kit-Zoom".

Das sind keine guten Photo´s da wird aber freigestellt mit 1 / 2.5“ Sensor:
(Und ich habe mit dieser Digi-Cam auch richtig gute Portraits - MIT FREISTELLUNG - gemacht.)
 

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Music Clef schrieb:
Was soll das heißen? Ich kann auch mit meiner uralten 8MP - Digi-Cam, mit 1 / 2.5“ Sensor gut freistellen???

Das heißt genau das was ich gesagt habe. Deshalb habe ich auch den Komperativ "besser" benutzt.

Die Freistellung hängt ja nicht ausschließlich vom Sensor ab. Sondern auch von der Brennweite, der Distanz zum Motiv und der Distanz vom Motiv zum Hintergrund, sowie der Blende.

Von Vollformat nach APS-C gewinnt man etwa eine Blendenstufe an Freistellung, von Vollformat nach MFT sind es sogar zwei Blenden.

Das heißt jetzt nicht, dass Freistellung mit MFT nicht möglich ist. Ich muss halt nur Näher an mein Motiv, beziehungsweise ein Lichtstärkeres Objektiv, oder eine längere Brennweite benutzen.

Wenn ich mit meinem Handy 20 cm an ein Motiv herangehe, kann ich sogar da soetwas ähnliches wie Freistellung erzeugen. Nur ist das nicht Sinn der Sache, da dann die Verzerrung auch extrem Stark wird. Da nehme ich dann doch lieber mein 85 1.8 an meiner Sony A7.
 
Ein System mit Wechselobjektiven und lichtstarken Objektiven (fürs Freistellen) dürfte zu dem genannten Budget knapp werden. Schließe mich der schon oben genannten Empfehlung der Panasonic FZ 1000 an.
Gute Automatik wenn man einfach nur „knipsen“ will und reichlich manuelle Einstellung wenn es sich entwickelt.
Zu der Kamera gibt es reichlich reviews und tests im Netz. Guckst Du 😉
 
@Tobi13 hat 1000 Euro und weniger als Budget genannt. Damit kann man sehr viel machen und knipsen sollte man dann auch nicht mehr.

Außerdem ist ein Superzoom für das Anwendungsgebiet völlig unnötig. Man könnte z.B. eine Sony A6000 + Kitobjektiv für etwa 500 Euro kaufen und sich noch irgend eine schöne Festbrennweite dazu gönnen. Da wäre das 28 F2, das 35 1.8 oder das 50 1.8 zu nennen. Ersteres ist sogar an Vollformat verwendbar. Wenn man sehr viel Weitwinkel macht, wäre auch das Samyang 12 mm 2.0 sehr interessant.
Das sind sehr schöne Objektive mit denen man Bilder machen kann, die eine FZ 1000 deutlich übersteigen.
Objektivwechsel sehe ich sehr unkritisch. Meistens weiß man ja was man machen will und nimmt von vorneheirein das richtige mit. Ob das dann eine Festbrennweite oder ein Zoom ist hängt halt ganz von der Situation ab.
 
@zandermax

Alle Bilder kommen nicht aus meiner MFT, sondern aus der uralten Digi, mit 1/2.5“ Sensor. Und hiermit kann ich immer freistellen, egal ob ich nahe am Objekt bin oder nicht. Ich kann damit, auch bei vollem Zoom (also „weit weg“ von Objekt) und bei unterschiedlichen Blendenstufen freistellen.

Und wer mit eine brauchbaren MTF samt Objektiv nicht brauchbar freistellen kann, kann nicht photographieren.
 
@Music Clef: ich glaube du hast das Prinzip von Freistellung nicht ganz verstanden...

Und ich zitiere mich mal selber:
Das heißt jetzt nicht, dass Freistellung mit MFT nicht möglich ist. Ich muss halt nur Näher an mein Motiv, beziehungsweise ein Lichtstärkeres Objektiv, oder eine längere Brennweite benutzen.
 
Hallo zandermax,
dann kläre mich doch auf? Freistellen heißt bei mir ein Objekt freistellen, ein gewünschtes Objekt ist dann scharf und der Hintergrund unscharf. Was gibt es dran nicht zu verstehen?

MfG
 
Naja. Nimm mal mit 20 mm 2.8 einen Bildauschnitt auf und mit 200 mm 2.8. Natürlich findet auch bei 20 mm Freistellung statt, aber sicher nicht in dem Maß wie bei 200 mm.

Und auch bei MFT ist eben die Freistellung nicht so stark wie bei Vollformat.
 
Es gibt durchaus Situationen - wenn sie nicht sogar die Mehrheit darstellen -, in denen man zum Freistellen weder mit einer besonders langer Brennweite arbeiten möchte noch nah an das Motiv herangehen kann oder will. Dann geht nichts über einen großen Sensor bzw. ein sehr lichtstarkes Objektiv. Eine typische Kompaktkamera ist in 90 Prozent aller Aufnahmesituationen zum Freistellen nicht geeignet, wer macht den bitte z. B. Porträts mit 200mm Brennweite oder aus 10cm Entfernung? Bei einer Kamera mit 1/2,5" liegt der Cropfaktor bei 6, um die KB-äquivalente Freistellung zu erhalten muss man durch den Faktor 6 teilen. Um die Schärfentiefe einer Kleinbildkamera mit "lächerlichem" F8-Objektiv zu erreichen, bräuchte man ein F1,4-Objektiv. Bei F8 an KB spricht bei typischen Brennweiten niemand mehr von Freistellen.
 
nitroxdiver schrieb:
Schließe mich der schon oben genannten Empfehlung der Panasonic FZ 1000 an.
Gute Automatik wenn man einfach nur „knipsen“ will und reichlich manuelle Einstellung wenn es sich entwickelt.
Ich kann mich zwar jetzt nicht zu der Panasonic FZ 1000 äußern, aber dafür zur älteren Panasonic FZ 200 und zur auch noch aktuellen TZ81.
Die FZ 200 wird von mir seit mehreren Jahren benutzt. Hat 12 Megapixel (reicht für ordentliche Kalenderfotos aus), 24x opt. Zoom und gutes Makro und vor allem eine durchgängige Lichtstärke von F2.8 und ein von mir geschätztes Leica Objektiv. Macht sowohl gute Innenaufnahmen in Kirchen (ohne Stativ) als auch prima normale "Knips"aufnahmen von unterwegs. Eigentlich eine eierlegende Wollmilchsau, ist aber eine Bridgekamera, also keine Wechselobjektive. Ich bin vollaufzufrieden und habe auf meinen Fototouren diverse andere Fotografen getroffen, die neben wirklichen Vollprofikameras auch die FZ 200 dabei hatten.
Von der TZ81 kann ich auch nur gutes berichten, ist neuer und kleiner als die FZ 200 und wir hatten die jetzt extra auf einer längeren Reise dabei um neben den sehr guten Fotos, die man damit machen kann auch gute Videos machen zu können.
Die Videofunktion ist bei der älteren FZ 200 nicht ganz perfekt. Da kommt im Test die TZ81 besser weg.
 
Okay. Wenn ich von Porträt rede, dann rede ich nicht von einem Passbild. Ich photographiere sehr gerne nach dem Motto - Capturing the Moment. Ich möchte Emotionen im Bild festhalten. Da hat man schlicht keine Zeit für eine sehr genaue, komplett - manuelle Feinjustierung oder für einen Objektiv-Wechsel, denn dann - ist der Moment vorbei. Ich habe hier genügend Photo´s (dreistellig), wo ich eine Freistellung erreicht habe, mit dem 1/2,5-Zensor und der Kompaktkamera. Mit der MTF geht das besser, da widerspreche ich nicht. Es geht auch noch besser, dass ist auch nicht die Frage aber man kann Freistellen, auch ohne APC-S. Wie ich die Freistellung letztendlich realisiere, ist doch eigentlich egal. Solange eine gewünschte Tiefenschärfe erreicht wird, ist das Ziel erreicht.

Neben der Kompaktkamera (ist 10 Jahre alt) nutze ich eine Nikon 1 V1 + JVA301DA, Panasonic G80 + H-ES12060. Und manchmal fällt mir auch eine Nikon D7200 oder D5500 in die Hände, samt 35mm / 1:1.8, 50mm / 1:1.4, 90mm / 1:2.8 Macro, 18 -105mm / 1:3.5-5.6 und 70-300mm / 1:4-5.6. - Ja, damit geht (auch) Freistellen besser...
 
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