Kamera für Kleinkind (3 Jahre)

Unsere Tochter hat mit 4 (?) diese hier bekommen. Vorteil: Darf auch mal runterfallen oder nass werden, Bedienung sehr einfach, Ergebnisse ok. Wurde viel benutzt und ist auch heute noch manchmal in Gebrauch - trotz Smartphone.
MSG59 schrieb:
Finger weg von allem was als Kinderkamera beworben wird.
Exakt, vor allem alles von VTech ist der Endgegner :freak:
 
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Wenn Sofortbildkamera… schau dich bei Instax, Kodak um. Da gibt es auch die Drucker wo man von anderen Geräten drucken kann oder Modelle wo man entscheiden kann ob das Bild sofort ausgegeben wird oder erstmal auf einer SD Karte landet.

Ich hab meiner Nichte (3 Jahre) eine alte Kompaktkamera in die Hand gedrückt und erklärt. Wir haben versucht Fotos zu machen, das hat sie so ca. 2 mal interessiert und dann nur gemeckert das der Blitz (am helligkeit Tage) nicht funktioniert.
Jetzt hol ich die Kamera wenn sie fragt, wir machen 2-5 Bilder gemeinsam und dann ist auch gut.

Mein Fazit also… kauf eine Instax Kamera mit SD Karte (gibt auch reine Sofortbild Modelle) und kauf irgendeine alte Kompaktkamera wo es nicht weh tut wenn die mal auf Steinen landet oder aus Wut geworfen wird xD
 
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Also ich würde mit Vollformat anfangen. Klar, sie ist erst 3, aber Body mit kleinem Weitwinkel müsste gehen.
Wenn sie größer ist, kann sie dann auch die schweren Teleobjektive nutzen. 😉
Die Kamera wächst quasi mit…
 
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Twapsel schrieb:
Hallo,
ich bin zum zweiten Mal Vater geworden. Unsere Große ist mächtig stolz auf ihr Geschwisterchen. Und auch unabhängig davon liebt sie es Fotos von anzusehen und wenn wir Eltern Fotos machen. Eine Kamera mit der sie selbst Fotos machen kann, wäre daher für sie ein tolles Geschenk.

Wir versuchen aber die Kleine noch von solchen Dingen wie Smartphone, Tablet und etc. fernzuhalten. Wir bevorzugen eher so Dinge wie die Toniebox, die beispielsweise komplett ohne Bildschirm bedient werden kann. Auch wenn wir aktuell noch von Elektronik mit Bildschirm komplett fernhalten, finden wir es, auch wenn das mal kommt, prinzipiell besser, mit Single Purpose-Geräte als sie an ein Smartphone bzw. generelles smartes Multimedia-Gerät mit Touch jetzt schon zu gewöhnen.

Ich habe jetzt gesehen, dass es solche Kameras mit Sofortbilddruck gibt. Das würde ja vom Konzept genau passen. Es macht mich jedoch skeptisch, dass sie auf den ersten Blick alle von No-Name-Billo-Brands kommen. Das sieht aus, als wäre es alles das gleiche Produkt, wo man nur das Gehäuse ändert und teilweise noch nichtmal das und nur den Markennamen. Dann habe ich auch gelesen, dass modernes Thermopapier in der EU mit BPA verboten wurde und es daher das ökologisch wohl umstrittene BPS-Papier ersetzt wurde. Ohne mich da eingelesen zu haben, macht auch das mich skeptisch. Das macht mich also alles höchst skeptisch

Weiterhin frage ich mich, ob die Vorgehensweise generell so schlau ist. Ich hätte auch kein Problem, wenn ein externer Fotodrucker das Foto was sie schießt instant druckt. Oder auch einem theoretischen Modell wo man neben der Kamera einen externen Fotodrucker mit Screen und Auswahltasten hat, wo sie auswählen kann welche Fotos sie druckt. Aber eben einerseits für Kinder, die noch nicht lesen können, verständlich und dennoch auch halbwegs autonom bedienbar und eben kein PC Multifunktionsgerät.

Von daher würde ich gerne wissen, was es da so gibt.
Eine Dreijährige? Lohnt sich das, die Lebenszeit zu investieren, die Fotos anzusehen, die die Kleine gemacht hat? Ganz abgesehen von den Kosten? Ich würde vor dem Alter von ca. vielleicht 8-9 Jahren eher das Interesse in das "haptische" Leben lenken.

"bit_change" hat ja auch geschrieben, dass es eher um Beschäftigung an sich geht, als um zielorientiertes Handeln. Auch, wenn man es sich anders wünscht: Kinderbeschäftigung ist am besten haptisch und manuell. Bügel- oder Knopfperlen zum Beispiel - hat meine Nichte damals gern gemacht, und macht sie (17) bis heute. Blumenkasten bepflanzen. Memorykarten auf dem Esstisch. Häkeln (fand ich in der vierten Klasse toll, weil die Lehrerin immer aus dem Kopf bekannte Märchen dazu erzählt hat). Wenn's was einbringen soll (je nachdem, welche Großstadtmiete man abstottern muss), kann man natürlich auch frühzeitig mit Klöppeln oder Trachtenstickerei anfangen ;).
 
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Mein Sohn hatte in mit 4 Jahren eine VTech KidiZoom bekommen.
Die hat auch einen Kopfhöreranschluss.
Für Reisen habe ich seine damalige Lieblingsmusik darauf gespeichert.
Er hat viele Bilder damit gemacht und sie hat auch ein kleines Bildbearbeitungsprogramm mit lustigen Gimmiks.
Auch wenn mein Sohn in jungen Jahren bereits so eine Kamera hatte, heute ca. 8 Jahre später hat er noch immer kein Verlangen nach einem Smartphone.
Die Eltern sind es, die das Verhalten vorleben. Das Vorhandensein von Technik allein macht nicht süchtig.
 
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Spock37 schrieb:
Auch, wenn man es sich anders wünscht: Kinderbeschäftigung ist am besten haptisch und manuell.
Kinder haben auch die Phasen wo sie ihr Umfeld imitieren, gehört auch zum Lernprozess dazu.
Ich unterstütze auch wenn die Kleine etwas möchte und sie hat auch einfach Spaß an der gemeinsamen Zeit, auch wenn die Bilder eher zum löschen sind XD
Ein paar schöne Erinnerungen bleiben.

Ich denke aber auch Niemand geht davon aus das man Jemand mit drei Jahren einen Fotoapparat erklärt und sich das Kind nach einmaliger Einweisung selbst damit beschäftigt.
 
Tendenziell dürfte das Kind noch ein wenig älter werden, aber generell stimme ich einem der ersten Antworten zu: Einfach eine vorhandene Knipse in die Hand drücken. Meine Kleine hat mit 4 eine meiner Pentaxen mit kleiner, leichter FBW in die Hand gedrückt bekommen und hat sehr viel Spaß damit gehabt. Irgendwann habe ich dann eine alte Fuji wiedergefunden, die gehört jetzt ihr. Schon seit fast drei Jahren. Kaputt gegangen ist nichts.

Kommt allerdings auch auf das Kind an.

Von "Kinderkameras" oder Sofortbildkameras würde ich Abstand nehmen. Die "Kinderkameras" sind meist Mist, und Sofortbildkameras werden schnell zu teuer im Unterhalt. Lieber eine gebrauchte Kompakte à la Powershot, finepix, Ixus o.ä, wenn man nichts zu Hause hat, das man ggf. entbehren kann. Die sind zwar technisch oft überholt, aber vom Funktionsumfang und Handling oft angenehmer und liefern immer noch eine recht gute Qualität ab, die über den "Kinderkameras" liegt.
 
Twostone schrieb:
Die "Kinderkameras" sind meist Mist, und Sofortbildkameras werden schnell zu teuer im Unterhalt.
Das stimmt abermals ...
Man muss nur bedenken, welche Freude das Kind haben wird, wenn es eine Kind-Kamera in der Hand bekommt.
Dafür sind ja viele Kameras so gar nicht so teuer. Das kommt darauf an, wie viel man ausgeben will ...
 
Ich würde auch nie eine explizite Kinder Kamera kaufen. Selbst das alte iPhone 4S macht bei weitem bessere Bilder als diese Dinger... Eigentlich ja traurig. Ein Kind darf auch etwas Qualität erwarten.

Aber wir habe es echt so gelöst mit einem Gebrauchten Canon Selphy Drucker. Dieser wird nicht so oft benötigt, aber man kann wenigstens Zuhause in guter Qualität drucken und kostet etwa so viel wie wenn man es zum Entwickeln geben würde oder wie die Foto-Kioske.
Und oft gibt es Aktionen auf das Verbrauchsmaterial.
 
Bully49 schrieb:
Wie soll ein Kind Qualität erkennen?
Nicht Dein Ernst, oder?

Meine Kinder waren schon im Kindergartenalter durchaus in der Lage die Ergebnisse von Kernschrott aka Kinderkameras und besseren Geräten zu unterscheiden.

Kinder sind keine unterbelichteten Wesen nur weil sie Kinder sind.
 
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@Bully49 Mir fehlen echt gerade die Worte..

Sehr wohl erkennen Kinder schlechte Qualität. Sie können es vielleicht nicht Technisch erklären, aber wenn es dir sagt, das man bspw. das Gesicht kaum erkennt oder die Schwarze Katze nur ein Klumpen ist, weiss es sehr wohl was es bedeutet was "schlecht" ist.

Oder was hast du bei Kindern für eine Erwartung? Das sind ja nicht nur eine "schlechtere" Version von Erwachsenen. Sie mögen zwar Kognitiv noch nicht alles begreifen oder verstehen, aber wie @MSG59 geschrieben hat, sind das keine unterbelichteten Wesen.
Und da muss man nicht das billigste hin werfen.
 
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