Katastrophenfilme, 2012

Battler

Lt. Junior Grade
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Moin,
was haltet ihr von Katastrophenfilmen, wie "The Day After Tomorrow", "Independance Day", oder der im November anlaufende "2012"? Hat jemand das Buch gelesen? Wenn ja, wie ist es? Ich bin Anfang des Jahres im Buchhandel drauf gestoßen hab's aber nicht gekauft, wollte halt was zu lesen kaufen, aber irgendwie nicht entschieden^^
Dachte mir, hmm das ist bestimmt krass, aber hab abgewartet und dann erfahre ich, dass es verfilmt wird :O
Ich werde es mir vielleicht holen und lesen, denn der Film kommt ja bald. Wie findet ihr es? Ist es zu empfehlen? Oder Flopp?^^
Naja und kennt jemand noch gute Katastrophenfilme, wie die oben genannten? Mir fallen jetzt keine ein...

MfG battler
 
Es gibt einen Film auf BAsis des Buches der schon etwas älter ist. Und ich fand ihn sterbens langweilig. Aber Grundlegend kann man ein Film nie mit dem Buch vergleichen. Das Buch ist "IMMER" besser als der Film, ich kenne keine nFall wo es umgekehrt ist. Dann ist die Frage nach deinem Lesegeschmack. ICh kenne Autoren die eigentlich tolle Storys haben, aber deren Schreibstil ist absolut nichts für mich. Tolkin mit Herr der Ringe ist da ein Beispiel. Eigentlich sind die Bücher Top, aber ich kann dessen Schreibstil nicht leider. Zu ausschweifend, zu detalliert bei Dingen die unwichtig sind u.s.w.!
Ich würde mich in die Bücherei setzen und einfach mal 10 Seiten lesen. Da merkt man recht schnell ob einem das Buch zusagt oder nicht.
 
Nachdem ich dieses 5-Minuten Special von 2012 gesehen habe viel ich vor lachen fast vom Sessel.
Die CGI-Macher hatten dabei wohl einen Dauerorgasmus.
Typisch Hollywood: Autos und LKW's die während dem Fall hupen.:freak:
Schauspieler die nicht einmal einen Puls von 80 haben.
Die Szene mit dem Flugzeug (zieh die Kiste doch endlich hoch!), einfach nur lächerlich. :(

Edit:
Ich glaub ich hab den Film bereits gesehen. Das wird wirklich ein Desaster...
 
Lol, wie tief der fliegt :D Schon sehr übertrieben, vorallem das er mit dem Auto immer knapp an der Schei*** vorbei kommt ;) Und vermutlich gibts ein Happy End und alle sind glücklich.
 
Wieso nach 20 Minuten, die Vorschau läuft doch nur etwas über 5 Minuten.
Ein Film dient der Unterhaltung und muss nicht immer realitätsnah sein, ich werde mir den Streifen jedenfalls anschauen.
 
Ich kann solche Filme nicht ausstehen. Regisseure wie Roland Emmerich und Michael Bay produzieren eigentlich fast nur schlechte Filme dieser Art.

Ausnahme The Island von Bay; da war die erste hälfte recht ok, aber dann artet es in einen sinnlosen Action-Fest aus.

Mr. Incredible schrieb:
Nachdem ich dieses 5-Minuten Specia von 2012 gesehen habe viel ich vor lachen fast vom Sessel.
Ging mir ähnlich als ich den Trailer im Kino gesehen hab :freak: :rolleyes:

uwe-b schrieb:
Ein Film dient der Unterhaltung und muss nicht immer realitätsnah sein
Korrekt; muss nicht immer realitätsnah sein. Einen gewissem Anspruch soll ein Film für mich aber schon genügen.
Bei übermäßig CGI-Effekte mit einer hahnebüchenen Story, schwacher Regie, etc. kann ich mich nicht unterhalten...
 
Wird wohl wie bei The Day after Tomorrow sein. Man lockt erst mit den super Special Effects indem die Welt untergeht und der Rest vom Film ist ein langweiliger Überlebenskampf. Ich hoffe zwar nicht, dass es so ist.
 
ich hab mich ziemlich drauf gefreut aber was ich jetzt so gehört hab wird er nichts werden :(
 
Hallo Leute,

wer erwartet das bei diesem Thema (Weltuntergang) ein Film mit viel Tiefgang :D aus Hollywood kommt?
Ich geh meistens ins Kino um mich zu amüsieren...und 2012 wird meine Erwartungen sicher erfüllen.
 
Roland Emmerich.
Dieser Name steht für mittelmäßiges Hollywood-Popcorn-Kino. Emmerich wurde zwar stets als das "Spielbergle" bezeichnet, steht diesem aber in Sachen überflüssiger, sinnleerer Action-Fabeln in nichts mehr nach. Beide setzen auf Effekthascherei mit meistens sehr dürftigens Stories - Spielberg ist meines Erachtens ohnehin einer der am meisten überschätzten Regisseure aller Zeiten (wenngleich dieser wenigstens eine Handvoll gute Filme abgeliefert hat) - Emmerich hingegen hat (vielleicht von Moon 44 als Trash-Klassiker einmal abgesehen) eigentlich nur Mist abgeliefert.

Meistens heischt er derart nach Anerkennung in den USA, daß seine Filme noch ekliger von Patriotismus triefen als amerikanische Werke.
Independence Day, Godzilla usw. waren in den Ansätzen immer passable Streifen, die der Regisseur und Drehbuchautor aber meistens schon ab dem zweiten Drittel gründlich in den Sand gesetzt hat.
Der letzte große Griff ins Klo war 10.000 B.C. - eine unfaßbar blöde Geschichte, öde erzählt.
Nun folgt also 2012, ein Katastrophenfilm, der sich anschickt, der pompöseste seiner Art zu sein.

Man muß sagen, daß die Bildgewalt durchaus zu überzeugen weiß - aber - es gibt immer ein Aber - zwar wird Emmerich nicht müde zu betonen, er wollte so viel wie möglich in realiter drehen, und dennoch wirken viele Szenen so abartig gekünstelt, daß man sich fast in einem modernen Computer-Animationsfilm wähnt.
Darüber kann man aber noch getrost hinwegsehen. Schließlich ist es ein Actionwerk, das im Grunde keinen wirklichen Anspruch vermitteln will und bei dem es eher darauf ankommt, Ahs und Ohs zu produzieren, als die Gehirne des gemeinen Kinogängers zu reizen.
So produziert Emmerich mit seinem Team wirklich beeindruckende Bilder, die es so in der Tat noch nie im Kino zu sehen gab. Da versinken ganze Städte, die Erdekruste weicht auf, versetzt ganze Kontinente an andere Stellen, kilometerhohe Tsunamis überschwemmen den Himalaya. Wow. Ich gebe zu: das hat mir schon gefallen. Und das ist es auch, was hängenbleibt.

Denn die Story einmal mehr, auch wenn sich Emmerich dieses Mal wirklich Mühe gegeben hat, ein wenig Tiefgang zu zaubern - aber was Hänschen nicht lernt...
Immer dann, wenn die Action aussetzt, versucht Emmerich - etwas tölpelhaft - Dialoge einzuwerfen, Zwischenmenschliches auszuarbeiten und ein wenig Pathos zu schüren. Er versagt dabei aber, wie eh und je. Er kann es einfach nicht, und sollte es endlich sein lassen.
Auch finde ich, daß die Story ansich wieder einmal überladen ist - von der Grundidee her. Warum? Nun... der Ausbruch einer Caldera (Supervulkan) ist eigentlich schon verheerend genug. Dann aber noch Neutrinos, hervorgerufen durch immense Protuberanzen (Sonneneruptionen), die die Erde aufheizen, wie eine Mikrowelle... na ja. Ob das nun im Bereich des Möglichen liegt oder nicht, vermag ich nicht zu sagen - aber irgendwie wirkt es zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Nun, letztlich ist der Film aber deutlich unterhaltsamer, als Emmerichs Rest. Vielleicht auch deswegen, weil sich der gute Roland ziemlich bei anderen Filmen bedient. So erinnert die ganze Reise des lieben, aber vergammelten Papa mit seinen zwei Gören doch allzusehr an Krieg der Welten von Spielberg (ein ziemlich mieser Film) - die Szene, in der das Flugzeug vom Rauch umhüllt wird, um dann gerade noch daraus hervor zu schießen kommt 1:1 aus Star Wars VI. Usw. - nicht weiter schlimmt, denn wie heißt es so schön? Besser gut geklaut, als schlecht selbst gemacht. Und diese Rechnung geht dieses Mal auf, denn 2012 st wirklich besser als Emmerichs Rest - wenn auch noch immer nicht wirklich gut.

Sei es drum. Im Gegensatz zu 10.000 B.C. (einer echten Katastrophe) ist 2012 in der Tat sehenswert, sofern man über einen entsprechenden Bildschirm oder eine Leinwand verfügt und auch soundtechnisch einigermaßen gut aufgestellt ist. MIt diesem Film wird man gut unterhalten - nicht mehr und nicht weniger.
 
Schönes Review. Habe ihn noch nicht gesehen und warte auch erst auf die Bluray. Da ich nicht viel erwarte ausser Action kann ich ja doch noch positiv überrascht werden.
 
Eon-Deon schrieb:
Das Buch ist "IMMER" besser als der Film, ich kenne keine nFall wo es umgekehrt ist.

Narnia. Das Buch fand ich nervig und beinahe unlesbar. Der Film hingegen ist recht unterhaltsam.

Zu 2012 und Katastrophenfilme im Allgemeinen:

Ich lasse mich gerne von solchen Filmen unterhalten, allerdings muss ich dafür in der Stimmung sein. Vormachen darf man sich da aber nichts, die Storys sind meist lausig, die Plot-Löcher riesig und die Special Effekts reichlich. Letzteres war zu Zeiten von Independence Day noch interessant, aber 13 Jahre sind auch eine lange Zeit. Mittlerweile hat man nicht zuletzt durch die vollständig künstliche Welt in "Der Herr der Ringe" so ziemlich alles schon gesehen. Damals war es noch "wow", als das riesige Raumschiff über der Stadt auftauchte. Heute denkt man nur "ach, schon wieder ein Computereffekt". Und toppen kann man die Computereffekte der Vergangenheit nach offensichtlicher Meinung von Roland Emmerich mit nur noch mehr und größeren Effekten. Erste Kritiken haben das auch treffend beschrieben. Roland Emmerich beschränkt sich hier nicht auf einen Vulkanausbruch, eine Überschwemmung oder einen auf die Erde zurasenden Meteor. Nein, der Zuschauer bekommt die volle Drohnung. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn der so zugedröhnte Zuschauer nach ein paar Wochen schon nicht mehr weiß, um was es in dem Film überhaupt ging. Naja, wenn man kurz gut unterhalten wurde, dann ist es ja auch okay. Popcorn-Kino halt. ;)
 
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