Kauf stornieren

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longwalk

Gast
Habe mal eine Frage:

Habe mir ein Notebook bestellt, und als Versandart DHL per Nachname gewählt.

Mein Paket wurde vom Händler am 03.05. auf "versendet" gesetzt, habe aber zwei Tage - auch nach mehreren E-Mail Anfragen keine Sendungsnummer bekommen. Heute habe ich beim Händler angerufen, und der hat mir gesagt, dass es wohl ein Problem mit seinem System und der "DHL-Anbindung" gab und noch gibt, und so hat er mein Paket erst heute losgeschickt und zwar mit UPS.

Das beste kommt aber noch. Nachdem ich endlich eine Trackingnummer bekommen habe, habe ich also das Paket verfolgt, und bei UPS steht jetzt "arrived", aber nicht in meiner Stadt (Hagen) sondern in einer Stadt namens Langenhagen.

Meine Frage ist jetzt, wenn das Paket morgen (06.05.) noch nicht ankommt, dann möchte ich am liebsten vom Kauf zurücktreten und das Paket gar nicht mehr annehmen. Darf ich das?

Ich meine, nicht nur, dass der Händler mich nicht informiert hat, dass das Paket doch nicht losgeschickt wurde, er hat auch einfach den von mir gewählten Versanddienstleister gewechselt ohne mich zu informieren. Dazu kommt noch, dass dieser das Paket jetzt in eine andere Stadt liefert - wahrscheinlich wieder in eine Packstation, wo mit meinem nicht ganz billigen Elektronischen Gerät weiter rumhantiert wird.

Würden für mich irgendwelche Kosten entstehen, wenn ich dem Händler eine Mail schicke, in der steht, dass ich von meinem Widerrufsrecht gebrauch mache und das Paket einfach nicht annehme?

Danke schonmal für die Antworten!
 
bei sonem tollen händler würde ich dem gar keine mail schreiben sondern, falls das paket überhaupt noch kommt, die annahme einfach verweigern... denn damit widerrufst du automatisch

welcher shop stellt sich denn so an?
 
Da würd ich mir auch keine Gedanken machen. Annahme verweigern. Dein Geld musst du ja keinem geben. Du solltest aber auch andere Haushaltsmitglieder informieren. Aber solang keiner genügend Geld dabei hat...
 
Einfach nicht annehmen kann problematisch sein - denn dann kann der Händler die für ihn entstehenden Ksoten Dir in Rechnung stellen!
Ich würde erstmal abwarten, ob es überhaupt noch kommt; evtl hat er ja eine falsche Trackingnummer gegeben?
 
cartridge_case schrieb:
welcher shop stellt sich denn so an?

Na ja, den Namen will ich eigentlich nicht nennen. Ich will ihn ja noch wenigstens insofern in Schutz nehmen, dass es sich um ein ganz neues Notebook handelt, bei dem sicher alle Händler ihre Probleme hatten.

Aber eigentlich hast du da recht, bischen mehr Kommunikation wär da echt besser gewesen.

Und ihr meint, dass da für mich keine Nachteile entstehen, ja?
 
Wie in dem von cartridge_case verlinkten Text steht, kommt es auf die AGB an. Manche Händler verlangen bei jeder Rücksendung eine RMA-Prozedur. Wenn du annimmst, widerrufst und es korrekt (wie von den AGBs des Händlers abgedeckt) zurückschickst, musst du evtl. etwas auf Dein Geld warten, aber hast einen Rechtsanspruch darauf (auch auf Übernahme der Versandkosten, da über 40€); wie gesagt, kommt auf die AGBs an. Wenn Du eine Nachnahme zurückschickst, geht das als unfreie Sendung, dh der Empfänger muss Porto plus Strafgebühr bezahlen.
 
@Martin.H: stimmt das wäre natürlich nicht so toll...

tt: wieder mal zu viel [nach]gefragt würd ich sagen ;) hättest du einfach gewartet und per UPS will dir einer was für den laptoppreis andrehen hättest du sagen können ne das hab ich nich bestellt und wärst fein raus gewesen ;)
 
cartridge_case schrieb:
tt: wieder mal zu viel [nach]gefragt würd ich sagen ;) hättest du einfach gewartet und per UPS will dir einer was für den laptoppreis andrehen hättest du sagen können ne das hab ich nich bestellt und wärst fein raus gewesen ;)

Ja, da hast du recht. Aber ich wußte ja nichts davon bis ich nachgefragt hatte. Ich ging ja nur davon aus, dass man mir vergessen hatte die Sendungsnummer zu schicken, und das das Paket nach wie vor per DHL versendet wird.
 
Will ich wirklich nicht sagen, vor allem noch nicht jetzt, wo ich nicht weiß wie es sich weiter entwickelt.

Z.B. gab es mal vor ein paar Monaten eine Geschichte, da hatte ich bei Alternate eine Grafikkarte bestellt. Die Lieferung ging per Hermes raus, und kam fast eine Woche lang nicht an. Ich hab Alternate angerufen und hab gesagt, dass mir das ein bischen zu lange dauert und ich das Paket nicht annehmen werde. Die sagten ok, ich hab die Karte bei Mindfactory bestellt, und die kam mit DHL etwa eine Stunde früher an, als die mit Hermes, obwohl die erste fünf Tage früher bestellt wurde.

Im Nachhinein muss ich Alternate dafür loben, dass ein einziger Anruf reichte und alles geregelt war. Wo ich bei der Geschichte was zu meckern habe ist Hermes, und seit dem achte ich immer darauf, dass es DHL als Versandoption gibt.

Darum will ich den Namen des Händlers jetzt auch nicht nennen. Vielleicht irgendwann, wenn ich hoffentlich, wie jetzt über Alternate auch etwas gutes sagen kann.
 
Dazu kommt noch, dass dieser das Paket jetzt in eine andere Stadt liefert - wahrscheinlich wieder in eine Packstation, wo mit



wo ist dein problem meinst die trampeln drauf rum , echt du hast sorgen:(
 
Wenn du eh das Paket nicht mehr willst (als ob es da auf einen Tag mehr oder weniger ankommt, wenn du beinem anderen Händler bestellst dauerts eh nochmal länger), dann verweiger am besten die Annahme, dann entstehen wenigstens nur 1x Versandkosten für den Händler.
 
Verweigere die Annahme und fertig. Schau in den AGB´s nach wer die Versandkosten trägt für solch einen Fall. Bei uns ist es so, das der Kunde ab 40€ Warenwert seine Bestellung kostenlos zurückschicken kann.

Allerhöchstens wirst du 2x Versand bezahlen müssen.
Solche Kunden mögen wir sehr xD Jedoch gibt es solch spektakuläre Probleme sehr selten und der Kunde wird immer darüber Informiert, wenn es ein Problem gibt...
 
Der Verweis auf die AGB ist nicht zielführend und ergibt sich i.Ü. auch nicht aus dem verlinkten Anwaltstext (der weder ganz aktuell noch 100% korrekt ist).

Dem Widerrufenden dürfen jedenfalls dann durch den Widerruf keine Kosten entstehen, wenn der Kaufpreis über 40,- liegt, also i.E. auch nicht bei der Annahmeverweigerung einer Nachnahmelieferung.
 
Doc Foster schrieb:
Dem Widerrufenden dürfen jedenfalls dann durch den Widerruf keine Kosten entstehen, wenn der Kaufpreis über 40,- liegt, also i.E. auch nicht bei der Annahmeverweigerung einer Nachnahmelieferung.

Naja, trotz Kaufpreis über 40 EUR können dem Verbraucher die Kosten der Rücksendung auferlegt werden, wenn er weder vollständig bezahlt noch angezahlt hat. Und das wäre so auf den ersten Blick bei Annahmeverweigerung einer Nachnahmelieferung ja der Fall.
 
bei sonem tollen händler würde ich dem gar keine mail schreiben sondern, falls das paket überhaupt noch kommt, die annahme einfach verweigern... denn damit widerrufst du automatisch
Das entspricht weder einer Stornierung noch einem Rücktritt. Also würde ich davon mal absehen.

So ganz verstehe ich dein Problem nicht. Kannst du keinen weiteren Tag mehr warten? Der 3.5 war der Dienstag und heute ist erst Freitag....

Oder bist du in der Zwischenzeit draufgekommen, dass die Vorfreude auf einen brandneuen Laptop deine finanziellen Möglichkeiten überschritten hat??
 
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