Kaufberatung Bridge

nface

Lt. Junior Grade
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Juli 2009
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398
Hallo,

ich bin kürzlich in eine neue WG gezogen und es ist momentan so geregelt, dass es einen Router für das gesamte Gebäude gibt, welcher beim Vermieter steht. Die anderen Wohnungen haben dann, um das Signal zu verstärken jeweils eine Bridge(?) [würde ich mal annehmen].
Meine Frage ist eigentlich relativ banal: Wir bräuchten für unseren Wohnung einen "Verstärker", welcher den Preis von 20€ nicht übersteigen sollte, den Anforderungen von Studenten genügt und relativ solide ist, was jetzt Qualität und Funktionalität angeht. Da ich sowas noch nie gekauft habe, habe ich leider auch keine Erfahrung bezüglich dieser Geräte und wäre für Kaufempfehlungen dankbar.

Edit: Es handelt sich um eine Wohngemeinschaft, bestehend aus zwei Personen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist dein Problem?

Weshalb denkst du, eine Bridge oder ein anderes Gerät würde dieses Problem lösen?

Wieviele Wohnungen mit (ungefähr) wievielen Bewohnern gibt es im Gebäude?

Welche Übertragungsrate stellt der Anschluß des Gebäudes zur Verfügung?

Sind die Access-Points der einzelnen Wohnungen per WLAN oder mit einer Kabelverbindung mit dem Router des Vermieters verbunden?

Wie läuft die Authentifizierung?
 
Ich habe kein wirkliches Problem, ich bräuchte lediglich eine Beratung von Leuten, die sich damit besser auskennen als ich, damit man am Ende seinen Einkauf nicht bereut.

Es wurde vorher auch so gehandhabt, mein Vormieter hat jedoch seinen Verstärker mitgenommen. Ich dachte, diese Geräte sind dafür da, dass das Urpsrungssignal, welches eventuell weiter entfernt ist, verstärkt wird?

Es sind drei Wohnungen, unsere ist ganz unten, die des Vermieters in der Mitte (über uns) und noch eine im 2. OG. Insgesamt sind es grob 6-7 Personen, die den Anschluss verwenden.

Über die Übertragungsrate kann ich zu diesem Zeitpunkt leider noch keine Auskunft geben.

Meines Wissens nach, sind die Access Points über WLAN verbunden.

Authentifizierung läuft über ein WLAN Passwort(?), falls ich die Frage richtig verstanden habe.
 
nface schrieb:
Ich habe kein wirkliches Problem

Weil es selbst mit Hilfestellung nicht rauskam, kürze ich hier mal ab und nehme einfach mal an, daß dir der WLAN-Empfang in eurer Wohnung zu schlecht, Verbindungsabbrüche zu häufig und/oder Übertragungsraten zu niedrig sind. Eine Aussage dazu fehlt im Eingangstext nämlich. Wir haben hier alle keine Glaskugel. Die Aufgabe des Themenstarters ist es, sein Problem mit so vielen Informationen wie möglich zu beschrieben, ein IST und ein SOLL vorzugeben, damit andere ihm möglichst einfach helfen können.

nface schrieb:
Es wurde vorher auch so gehandhabt, mein Vormieter hat jedoch seinen Verstärker mitgenommen. Ich dachte, diese Geräte sind dafür da, dass das Urpsrungssignal, welches eventuell weiter entfernt ist, verstärkt wird?

Das war ein Repeater. Der empfängt ein WLAN-Signal und reicht es per WLAN und/oder LAN weiter. Kann aber aus „verrauschten“ Signalen keine besseren Signale zaubern. Noch dazu halbiert er die erreichbare Datenrate, weil er einmal mit dem Client (PC, Laptop, Desktop, Tablet, Smartphone) und einmal mit dem Router kommunizieren muß. Die teureren Repeater für kommerziellen/professionellen Einsatz sind davon nicht betroffen, liegen aber sowieso weit über dem 20-€-Budget.

nface schrieb:
Es sind drei Wohnungen, unsere ist ganz unten, die des Vermieters in der Mitte (über uns) und noch eine im 2. OG. Insgesamt sind es grob 6-7 Personen, die den Anschluss verwenden.

Okay. Für die Anzahl sollte es heute schon ein Anschluß mit mindestens 50 Mbit/s oder zu den Hauptnutzungszeiten abends 100 Mbit/s sein.

nface schrieb:
Über die Übertragungsrate kann ich zu diesem Zeitpunkt leider noch keine Auskunft geben.

Schade. Dann kann es nämlich sein, daß die WLAN-Verbindung selbst in Ordnung ist, der Anschluß selbst aber einfach überlastet. Mit 6, 16 oder 25 Mbit/s wird es bei 7 Personen nämlich schon dünn. Was ist denn die höchste Übertragungsrate, die du bisher erreicht hast? Am besten zu einer Zeit testen, zu der – höchstwahrscheinlich – niemand anderes den Anschluß benutzt, also nachts zwischen zwei und fünf Uhr.

Ist das eigentlich ’ne Art Studentenwohnheim oder privat vermietet? Wenn Wohnheim, besteht häufig Verbindung zum Uni-Netz und wird auch von deren IT verwaltet und betrieben. Wenn privat, wäre es es interessant zu wissen, welcher Tarif und ob DSL, LTE oder DOCSIS („Internet über die Kabelfernsehdose“).

nface schrieb:
Meines Wissens nach, sind die Access Points über WLAN verbunden.

Wenn sie nur über WLAN und nicht über Kabel verbunden sind, arbeiten sie quasi schon als Repeater. Einen Repeater noch mal zu repeaten, ist ziemlich murksig. Bitte beim vermieter in Erfahrung bringen.

nface schrieb:
Authentifizierung läuft über ein WLAN Passwort(?), falls ich die Frage richtig verstanden habe.

Du mußtest beim Einzug also nicht die MAC-Adresse deiner WLAN-Geräte angeben (wird in Uni-Wohnheimen gern so gehandhabt)? Einfach nur ein WLAN-Passwort und das war’s? Wenn der Vermieter die einzelnen Wohnungen/Repeater/APs nicht per VLAN o. Ä. getrennt hat, hätte ich dann Sicherheitsbedenken. Im Klartext Übertragenes wie Logins auf Nicht-SSL-Seiten kann dann nämlich nicht nur vom Vermieter sondern von jedem im Haus mitgeschnitten werden.
 
Ich muss mich vielleicht dafür entschuldigen, die Situation nicht haargenau erklärt zu haben. Es ist nämlich zu sagen, dass ich erst morgen dort einziehe und bisher lediglich zum Streichen/Einrichten in der Wohnung war. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Signal in einigen Räumen der Wohnung sehr schwach ist.
Meine Mitbewohnerin (die schon seit längerer Zeit dort wohnt) hatte mir dann erklärt, dass das WLAN Signal momentan lediglich direkt von der Vermieterwohnung kommt, da der (wie sich jetzt ja rausgestellt hat) Repeater, der sich zuvor in der WG befand um das Signal scheinbar zu verstärken, von der Person, die ausgezogen ist und deren Platz ich eingenommen habe, mitgenommen wurde und sie noch keine Zeit hatte sich um einen Neuen zu kümmern.
Bei der Besorgung des Gerätes wollte ich lediglich behilflich sein.

Die Wohnung befindet sich desweiteren nicht in einem Studentenwohnheim, sondern in einem privaten Haus.
Dir ist ja sicher bekannt, dass viele Menschen in ihrem privaten Haushalt in der Regel einen Router in unmittelbarer Nähe der Telefonbuchse stehen haben und sich dann mit ihren Geräten über WLAN (und ein dazugehöriges WLAN Passwort) oder Kabel damit verbinden.
Ich würde mal vermuten, dass genau das auch in irgendeiner Form der Fall bei dem Vermieter ist und der Wohnung drüber und drunter einfach Zugang gewährt wird. (Ganz genau weiß ich es leider nicht, ich werde mich die Tage aber mal erkundigen)
 
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