- Kaufberatung - Neuling -

MagnusBeele

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Hallo!

Ich bin totaler Neueinsteiger im Thema HiFi.
Es wäre schön wenn sich zumindest ein Paar von euch alles druchlesen und mir dann ihre Meinung hinterlassen, am besten noch mit ein Paar Tipps und Ratschlägen :)

Ich habe grundsätzlich nicht viel Ahnung von HiFi, ich weiß weder was der unterschied zwischen Aktiven oder Passiven Lautsprechern ist, noch habe ich eine Ahnung von sonstigem "Fachjargon". Ich bitte euch deshalb möglichst verständlich zu antworten.

Im Moment höre ich meine Musik vom PC aus, der PC ist via Line-In an einen alten CD Player von Phillips angeschlossen :D

Ich wollte mir jetzt etwas größeres und vernünftiges zu legen, ich habe schon oft bei Freunden große Anlagen gesehen bei denen man das eigene Wort nicht mehr versteht wenn sie laufen.

Ich hätte gerne eine Anlage oder ein System das gut und gerne laut bis sehr laut Musik verträgt und diese auch klar ohne geschrebbel wiedergibt.

Das zu beschallende Zimmer ist ca 20m² groß, viel Platz in der Mitte, die Möbel stehen alle an den Wänden.

Ich habe mich irgendwie mit Standlautsprechern angefreundet, ich mag es wenn man 2 Quellen hat welche beide gleich viel Musik abgeben, ich mag es nicht wenn in der Ecke ein Subwoofer steht und dann 2 kleine, oder meinetwegen auch 4 kleine.

Die Frage ist halt wie viel brauche ich?
Was kann man empfehlen? Mein Budget ist bei 500 begrenzt, viel mehr möchte ich nicht ausgeben, ich weiß dass man in dieser Preisklasse eingeschränkt ist, aber ich möchte das best mögliche heraus holen.

Ich möchte laute, klare und gute Musik genießen, mein Vater meinte eine Kompaktanlage wäre das richtige, aber ich möchte dann doch gerne etwas womit man so richtig krach machen kann. Wir wohnen in einem kleinen Dorf etwas abseits, also wird sich niemand beschweren :D

Ich habe mir bereits mit einem Freund zusammen ein paar Sachen angeschaut, aber irgendwie bin ich noch nicht so überzeugt, die ausgesuchten Lautsprecher haben 220 Watt RMS, der verstärker gibt aber pro kanal nur 100 her, mein Vater hat gesagt dass 100 Watt pro Lautsprecher mehr als genug sind, vorallem für ein Zimmer dieser größe, aber ich will nicht in 2 Jahren wieder einkaufen gehen weil es mir nicht mehr reicht. Ich will ordentlich Dampf :D Aber nicht die Art von Dampf die man mit einer PA Anlage hinbekommt, es soll schon Qualitativ hochwertig sein.

Im Anhang ist ein Screen meiner Amazon Einkaufsliste, schreibt mir doch mal eure Meinungen, Erfahrungen, Einschätzungen und und und hier drunter :)
Ich würde mich sehr freuen.

Danke im Vorraus :)
 

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Sieh Watt-Angaben nicht zu eng.
Du musst das etwa so sehen: Für Zimmerlautstärke brauchst du meinetwegen 4 Watt. Für gehobene Lautstärke 15 Watt. Für Partybeschallung aber schon, was weiß ich, 75 Watt.
Trotz jeweiliger Lautstärkeverdopplung, hast du viel mehr Stromverbrauch.
Will sagen, der Verbrauch steigt exponentiell an.
Ob da jetzt 100 oder 200 Watt am Verstärker rauskommen, ist also nicht so tragisch.

Ich denke, du wärst mit ner hochwertigen, gebrauchten Anlage am günstigsten und besten dran.
 
wirelessy schrieb:
Ich denke, du wärst mit ner hochwertigen, gebrauchten Anlage am günstigsten und besten dran.

Was für eine denn zum Beispiel? Ich hab ja keine Ahnung was man kaufen kann etc. Was für eine Anlage? :D

Tut mir Leid dass ich mich blöd anstelle, aber was würdet ihr an meiner Stelle kaufen?
 
wirelessy schrieb:
Sieh Watt-Angaben nicht zu eng.

Ich würde es noch krasser ausdrücken: vergiss Watt-Angaben!

Der erste Grund dafür ist, dass Hersteller gerne die lustigsten Watt-Angaben auf die Kartons schreiben, diese Angabe aber kaum eine Relevanz für den Musikgenuss hat. Der zweite Grund ist, dass man in der von Dir anvisierten Preisklasse (und noch weit darüber) jeden AV-Receiver mit jedem herkömmlichen Standboxenpaar betreiben kann. Guter Klang und wahrgenommene Lautstärke sind von anderen Kriterien abhängig.

Kommen wir zu Deiner Auswahl:

Auch wenn Du für Musik eigentlich nur einen Stereo-Verstärker brauchst, mit dem AV-Receiver von Pioneer kannst Du sicher nicht viel falsch machen. Konkurrenzprodukte von Yamaha und Co. bieten Dir vielleicht das ein oder andere Ausstattungsmerkmal, das Pioneer vielleicht nicht hat und anders herum. Vom Klang her geben sich die Kandidaten nicht unbedingt viel.

Viel wichtiger ist meiner Meinung nach die Wahl der Lautsprecher. Und hier würde ich mir die Canton GLE-Serie, die von Dir gewählten Lautsprecher und die Heco-Victa-Serie anschauen. Welche für Dich allerdings die besten sind, KANN Dir niemand sagen. Denn der Klang hängt nicht nur von Deinem Zimmer ab, sondern auch (und vor allem) von Deinem Geschmack und der Musikrichtung, die abgespielt werden soll.

Jeder vernünftige Hifi-Liebhaber wird Dir daher empfehlen, die Lautsprecher vor dem Kauf zur Probe zu hören. Am besten an dem von Dir gewählten AV-Receiver oder einem ähnlichen Modell dieser Preisklasse.
 
Ich wollte grade Infinity Kappa 8 vorschlagen, denn die machen sehr viel Spaß UND Krach - aber ich hab grad gesehen, dass die wieder schweineteuer geworden sind =O.

An deiner Stelle würde ich mich wohl durch Ebay-Kleinanzeigen in meiner Nähe wühlen, gucken was an Lautsprechern/Verstärkern in meiner Nähe ist und mir dann zu den Lautsprechern durch Nachgooglen meine eigene Meinung bilden. Vorteil dabei: Man hat oft die Gelegenheit probezuhören.

Bei nem Budget bis 500€ ist es denk ich mehr oder weniger fahrlässig einfach was zu empfehlen - dazu gefallen den Menschen einfach zu unterschiedliche Dinge am Klang. Insofern ist es blöd sich einfach auf Empfehlungen zu verlassen.
 
Deliberation schrieb:
Kommen wir zu Deiner Auswahl:

Viel wichtiger ist meiner Meinung nach die Wahl der Lautsprecher. Und hier würde ich mir die Canton GLE-Serie, die von Dir gewählten Lautsprecher und die Heco-Victa-Serie anschauen. Welche für Dich allerdings die besten sind, KANN Dir niemand sagen. Denn der Klang hängt nicht nur von Deinem Zimmer ab, sondern auch (und vor allem) von Deinem Geschmack und der Musikrichtung, die abgespielt werden soll.

Aber die Canton sind ja beinahe doppelt so teuer wie die Produkte von Magnat... Auch ist die Canton Seire ja mehr als Standlautsprecher, soll ich mich auch nach Regallautsprechern umsehen? Was brauche ich denn? Wie gesgat ich bin neu :/

Sind die Magnat denn auch lohnenswert? Oder ist das mehr schein als sein?
Es wäre natürlich schön ein paar "edle" Canton zu haben, wir haben selbst 2 große Canton in unserem wintergarten stehen, die haben bloß 70 Watt aber gehen ordentlich ab, sind aber auch schon verdammt alt.

Bei den Heco Vita habe ich gerade gelesene dass jemand meinte sie müssten aufgrund des Bass Rohrs weit von der Wand entfernt stehen, ist das bei den Magnat auch so?
 
Ich wollte grade Infinity Kappa 8 vorschlagen, denn die machen sehr viel Spaß UND Krach

Räusper.. Auf 20m2?! Da sollte der nächste Nachbar besser im nächsten Dorf wohnen ;)

Nein, so ein Lautsprecher sollte in verantwortungsbewusste Hände, die mit einem entsprechenden Oldtimer auch umgehen können. Ich find´s immer Jammerschade, wenn´s so ein Stück Geschichte zerlegt.
 
@MagnusBeele: ja, Regallautsprecher können in schwierigen Aufstellsituationen durchaus "besser" klingen, als eine mit Kompromissen aufgestellte Standbox. Und dazu gehört auch ein gewisser Wandabstand, unabhängig vom Bassreflexrohr.
 
Deliberation schrieb:
@MagnusBeele: ja, Regallautsprecher können in schwierigen Aufstellsituationen durchaus "besser" klingen, als eine mit Kompromissen aufgestellte Standbox. Und dazu gehört auch ein gewisser Wandabstand, unabhängig vom Bassreflexrohr.

Okay, mal eine Info die man gebrauchen kann :D Danke :)

Denkst du denn dass man evt einen Stand und 1 oder 2 Regal nehmen könnte?
 
Nein, eine Einzelbox ergibt im Stereobetrieb recht wenig Sinn. Eine Standbox mit einer Regalbox zu mischen, halte ich aufgrund der unterschiedlichen Klangcharakteristiken für nicht zielführend. Auch zwei Regalboxen mit einer Standbox ist kein sinnvolles Arrangement. Beide Bauweisen, Stand- wie Regalbox, sollen das gesamte Klangspektrum wiedergeben. Damit der Stereobetrieb optimal ist, baut man ein so genanntes Stereodreieck auf. D.h. man befindet sich akustisch zwischen zwei Klangquellen, die beide am Hörplatz identisch klingen. Mischt man verschiedene Lautsprecher oder auch Bauweisen, kann z.B. der Mitteltonbereich bei einer Box prominenter sein. Im Endeffekt hast Du dann kein harmonisches Klangbild mehr, weil Du (auch unterbewusst) ständig heraushörst, dass ein Teil akustisch heraussticht.

Und noch eine Rückfrage zu Deiner Zusammenstellung: wofür sollen die vielen Bananenstecker gut sein?
 
Hallo MagnusBeele,

also da Dein Ziel ist, Musik zu hören, reichen 2 Lautsprecher vollkommen aus. Auf 5.1 gehen zu wollen, lohnt sich bei Deinem Profil (und Budget) nicht, noch dazu gibt es viel viel zu wenig Multikanal-Musik (Audio-DVDs, SACDs, Konzerte auf DVDs/Blurays etc.). Sprich, Du kannst Dich komplett auf Lautsprecher (Regal- oder Standlautsprecher) und einen dazugehörigen Verstärker (ob nun Stereo-Verstärker/Reciever oder AVR) konzentrieren.

Regallautsprecher:
Sind von ihren Ausmaßen im Gegensatz zu den Standlautsprechern kleiner, dafür auch leichter aufstellbar, sind von der Aufstellung her unkritischer, sind im direkten Vergleich preiswerter und können, je nach Modell, trotzdem auch weit runter spielen.

Standlautsprecher:
Sind natürlich wesentlich größer als Regallautsprecher, man braucht also entsprechend viel Platz, dazu sind die meisten Standlautsprecher kritischer aufzustellen, das heißt, die brauchen entsprechend Wandabstand (nach allen Richtungen). Und man braucht einen entsprechend großen Raum, denn große Lautsprecher bewegen mehr Luft und deshalb braucht der Raum auch mehr Luft. Dafür können Standlautsprecher entsprechend dem Volumen tiefer spielen (im direkten Vergleich zum Regallautsprecher ... und damit meine ich nicht 100 Euro Stand- und 2.300 Euro Regallautsprecher).

Verstärker:
Hier ist natürlich die Frage, was Du persönlich brauchst an Anschlussmöglichkeiten, an Features und so weiter. Letztendlich ist es so, dass ein Stereo-Verstärker als mind. ausreicht, insofern man per digitale Verbindung was anschließen möchte ein Stereo-Reciever oder halt ein AVR. Ist auch alles eine Preisfrage, denn Du kannst es Dir so rechnen ... wo z.B. 200 Euro bei einen Stereo-Verstärker in 2 Endstufen fließen, sind das bei einem AVR in 5 Endstufen und die ganze Digitalabteilung. Mit anderen Worten, einfach mal per Milchmädchenrechnung: beim Stereo-Verstärker sind es 100 Euro pro Endstufe, beim AVR nur noch 40 Euro pro Endstufe.

Watt-Anzahl
Lass Dich bitte nicht blenden von irgendwelchen Watt-Zahlen auf Verpackungen. Wenn man irgendwelche "Heimkino-Sets" von Samsung/LG etc. sieht, mit so kleinen Plastiklautsprecherchen und 1.000 Watt-Angaben für 120 Euro ... und daneben einen ausgewachsenen AVR für 2.400 Euro mit "nur" 230 Watt, dann sollte es einem klar sein, dass das nicht anderes ist als die Megapixel-Angaben bei Kameras. Bauernfänger.
Wenn ein Lautsprecher z.B. einen Wirkungsgrad von 91 dB hat, dann kannst Du in 1 Meter Abstand mit 1 Watt ganze 91 dB erzeugen. Eine Lautstärke, die man nicht lange aushalten mag. Wenn man 4 Meter Abstand hat, braucht man dann 16 Watt um 91 dB zu erzeugen. Du siehst, man kann einen ganz normalen Raum locker mit einer niedrigen zweistelligen Wattzahl beschallen. Daher, wie die anderen schon sagten, mache Dir keine Gedanken um die Watt-Zahlen.

Bananen-Stecker
Da ich glaube, dass Du Deine Lautsprecher genau einmal anschließt und fertig, maximal bei einen Umzug die nochmal ab- und ansteckst, wirst Du KEINE Bananen-Stecker benötigen. Spare Dir das Geld, spare Dir die Fummellei und spare Dir dadurch eine evtl. Klangvermindung, wenn man die nicht ordentlich anbringt und noch einen weiteren Kontaktübergang in der Kette erzeugt.

Magnat Surpreme vs Canton GLE vs Heco Victa
Also einerseits kann Dir keiner sagen, was Deine persönlich bestklingensten Lautsprecher sein werden. Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Empfinden beim Klang. Darüberhinaus ist die Hörfähigkeit trainierbar, das heißt, wenn man bewußt und gezielt hört, wird man höhere Ansprüche haben, wenn man länger hört, wird man höhere Ansprüche haben ... man hört mehr Unterschiede, man hört "Problemstellen" etc. Am Anfang ist man ganz Berauscht, wenn man z.B. von einem Küchenradio auf kleine Lautsprecherchen umsteigt. Aber mit der Zeit merkt man dann, was fehlt. Das muss aber nicht bei jeden so sein. Es gibt auch Leute, die mit dem Smartphone-Lautsprecherklang zufrieden sind.
Letztendlich muss Dir bewußt sein, dass die Magnat Surpreme als auch die Heco Victa die unterste Einstiegsklasse von Standlautsprechern sind. Das kann durchaus ok sein, aber richtig schön klingt das nicht. Zum Beispiel die Heco Victa 700 klingen etwas dumpf, etwas zurückhaltend, so als ob ein dicker Vorhang davor wäre. Nicht so schön. Wenn man dann auf die nächst höhere Serie geht, die Heco Metas 700, dann hat man einen deutlichen Unterschied. Siehe auch die Canton GLE-Serie.
Also wegen Deiner Frage, ja, man hört einen Unterschied. Und um so mehr Ansprüche man hat, um so deutlicher hört man die Unterschiede. Und das hat jetzt nichts mit der Marke zu tun, sondern einfach mit den Lautsprechern und den verbauten Membranen und Weichen.
Ein Lautsprecher ist eine Investition für viele viele Jahre, sprich, ein guter Lautsprecher hält locker 10, 15 oder sogar 20 Jahre. Und deshalb kauft man oft zweimal, wenn man billig kauft. Oder man hat persönlich einfach anderen Ansprüche und ist zufrieden mit dem Einstiegsmodel. Wie gesagt, das hängt von jedem persönlich ab.

Neu vs Gebraucht
Es ist natürlich so, dass man im Gebrauchtmarkt teilweise richtig gute Schnapper bei Lautsprechern finden kann. Da kann man mit 100 bis 200 Euro teilweise was bekommen, was die Magnat Surpreme locker und mühelos an die Wand spielen kann. Andererseits sind in den eBay-Kleinanzeigen nicht immer da gewünschte Vorhanden und man muss evtl. warten. Dann ist Gebrauchtkauf natürlich zu einem gewissen Maß immer ein Risiko. Wie sind die Sicken behandelt worden, wie Laut wurde mit den Lautsprechern gehört (auf Parties?), wie wurde mit denen Umgegangen etc.
Bei einen Neu-Kauf muss man weder warten noch hat man keine Garantie (sondern man hat Garantie und Gewährleistung). Insgesamt natürlich zu einen anderen Preis, was aber nicht bedeuten muss, dass Gebraucht-Ware immer den besseren Preis hat.



Persönliche Empfehlung

Wie gesagt, keiner kann Dir sagen, was Du als richtig oder gut klingend hältst. Daher ist das jetzt einfach mal eine persönliche Empfehlung ins Blaue rein, man könnte hier viele verschiedene Empfehlungen bringen, ob nun Stand- oder Regallautsprecher und welcher Verstärker. Ich empfehle einfach mal das, was ich hier gerne empfehle, da ich das P/L-Verhältnis gut empfinde - darüberhinaus in der Annahme, dass Du eher Standlautsprecher vorziehst (und hoffentlich auch aufstellen kannst), nur eine Quelle anschließen möchtest (und evtl. den Verstärker in ein paar Jahren austauschen willst) und es insg. als Einstieg betrachtest:

2 x Heco Metas 700 (440 Euro)
1 x Engiveaway®SMSL SA-S3 TA2021B 2X25W Class-T AMP (45 Euro)
1 x DCSk HiFi Lautsprecher Boxen Kabel transparent - 2x2,5mm² - 20m Ring - 2 x 78 x 0,20mm Vollkupfer (22 Euro)

= 508 Euro


Man könnte natürlich am Kabel noch etwas sparen (z.B. 1,5 mm² nehmen, nur 10 Meter etc.) und es gibt auch alternative T-Amps (LP-2020A + Lepai Tripath Class-T Hallo-Fi Audio Mini-Verstärker mit Netzteil 27 Euro, SMSL SA-50 2x50W D-AMP TDA7492 Hi-Fi Stereo Verstärker Amplifier Endstufe+ Power Adapter (67 Euro)).
 
Zumindestens bei dem SA-S3 liegt kein Netzteil bei. Das käme dann also noch dazu.
Aber ob ein China-Amp mit 2x25W das richtige ist, wenn ein junger Mensch es so richtig krachen lassen will? Bei Vollaussteuerung haben die Kleinen - soweit ich mir das angelesen habe - durchaus größere Probleme.
 
Wie schon gesagt, es handelt sich um Vorschläge.
Dazu sehe ich "nur" einen 20 m² großen Raum, das heißt z.B. 4 x 5 Meter. Wenn man noch den Wandabstand der Lautsprecher und den Abstand des Hörers zur Wand reinrechnet, wird man maximal 4 Meter Abstand zum Lautsprecher haben, wohl noch etwas weniger.

Die Heco Metas 700 haben einen Wirkungsgrad von 91 dB.
Wenn ich mal von nur 40 % Leistung des T-Amps ausgehe, also 10 Watt pro Kanal, macht das bei 4 Meter Abstand und 2 Lautsprechern 92,01 dB am Hörplatz.

Ab 85 dB bekommt man Gehörschäden bei langfristiger Einwirkung. 100 dB sind ein Presslufthammer.
Sicherlich sind die kleinen T-Amps nicht das Maß der Dinge, aber ein Versuch mit 500 Euro Budget und den Wunsch nach Standlautsprechern (die auch nach was klingen) gerecht zu werden.
 
Würde ich noch in einem Zimmer wohnen, käme mir nach wie vor eines in den Sinn: 2x Canton GLE 430 und ein Yamaha RX-V 375. Vorteil der Kombi ist, dass erstens der Yamaha über ein Einmessmikrofon verfügt. Damit kann man die Einstellungen des Receivers automatisch an den Raum anpassen. Also quasi den Klang automatisch optimieren lassen, ohne dass man etwas manuell einstellen muss. Zweitens ist die GLE-Serie eine langjährige, immer wieder neu aufgelegte Serie von Canton. Will man sich erweitern, kann man z.B. später die GLE 430 nach hinten setzen (als Effektlautsprecher fürs Heimkino) und vorne zwei Standboxen der GLE-Serie verwenden.

Die 430er hatte ich selbst noch, bevor ich auf Nubert gewechselt bin. Ich war immer sehr zufrieden:

http://www.hifitest.de/test/lautsprecher_stereo/canton-gle_430_1125
 
Deliberation schrieb:
Vorteil der Kombi ist, dass erstens der Yamaha über ein Einmessmikrofon verfügt.

Was soll denn der Vorteil von einem Einmessmikro bei einer Stereo-Kombo mit identischen Lautsprechern und einer vernünftigen Aufstellung (Stereo-Dreieck) sein?

Und falls das Stereo-Dreieck nicht zu 100% optimal ist, kann das bei ein Stereo-Verstärker über den Balance-Regler ausgeglichen werden. Einen AVR für jemanden, der Stereo-Musik hören will und nichts von Filmen & Co schreibt, zu empfehlen wäre wie für einen Rennfahrer einen Kipplaster zu empfehlen, denn dann könnte er in Zukunft ja auch mal Steine transportieren.


PS: Bei dem verlinkten Test schneiden alle 8 Lautsprecher gut ab und alle 8 Fazits sind kaum zu unterscheiden, nur mit anderen wohlwollenden Worten umschrieben. Siehe auch AreaDVD-"Tests".
 
@Aaliyah

Mit allem was du schreibst, hast du natürlich Recht!
Ich hab den ersten Post des TE nur so gelesen, dass hier jemand auch mal jenseits von Vernunft oder Sinnhaftigkeit richtig "Dampf" machen will. Daher denke ich dabei nicht als erstes an die T-Amps.
Daher würde ich einen Verstärker ala Denon PMA 520 AE oder vergleichbar wählen und dann mit Lautsprechern gemäß den Vorlieben das Budget auffüllen.
 
Ach bitte Alliyah, nun fang bitte nicht das Spielchen "alle Tests sind doof" an. Ich habe geschrieben, dass ICH mit einem ähnlichen Setup gute Erfahrungen gemacht habe. Wenn Dir das nicht passt, beisse bitte in ein Stück Holz.
 
Ach Deliberation, fühle Dich doch nicht persönlich angegriffen. Zumal ich das mit den Tests extra nur in ein PS: packte und nicht als wichtiges Hauptthema im Posting aufgegriffen hatte. Dazu wollte ich nur anmerken, dass alle Tests überschwänglich positiv sind und damit eine Entscheidungs- oder Unterscheidungsmöglichkeit kaum gegeben sein dürfte.

Deine Persönlich Meinung und Erfahrung wollte ich nicht absprechen und habe ich auch nicht abgesprochen. Also behalte Dein Stück Holz selbst.

Dafür konntest Du die Sinnhaftigkeit eines Einmessmicros bei einen Stereo-Setup nicht belegen, das zeigt mir viel eher, wer ins Holz beißen sollte ;-)


@Woods

Natürlich, wenn es rein um DAMPF geht, könnte man auch zwei MONO-Entstufen hinstellen und z.B. Klipsch-Standlautsprecher verwenden. Ist aber weit über das Budget und ich halte das für einen 20 m² eindeutig zu oversized.
Die kleinen T-Amps sind sicherlich nicht für extreme Lautstärken über längere Zeit ausgelegt und geeignet. Aber hier muss der TE entscheiden, ob und wieviel Hörschäden er möchte ... und ob er dafür beim Budget aufstocken möchte oder beim Klang abbauen will?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Einmessmikrofon hat genau den selben Zweck bei zwei Lautsprechern, wie bei 9 oder 11. Natürlich steigt die Komplexität der Einstellungskombinationen mit der Anzahl der Lautsprecher und natürlich gibt es auch Puristen, die selbst bei einem 9.2-Setup alles "viiiel besser" von Hand einstellen können. Gerade für einen Anfänger mit wenig bis gar keinen Kenntnissen habe ich es jedoch für vorteilhaft gehalten (und tue das noch immer), wenn Dinge wie Lautsprecherabstand, Lautsprechergröße u.a. Werte nicht im Menü eingestellt werden müssen. Denn wenn wir von einem AV-Receiver reden, helfen Balance-Regler dank der DSP kaum weiter. Die wird man dann eher vergeblich suchen.

Und dass ich diese Informationen nicht von Anfang an gegeben habe, liegt eher daran, dass es nicht darum geht, Dich zufrieden zu stellen, sondern die Fragen des TO zu bedienen. Wenn jemand sich der immer passenden wie unpassenden Keule der fragwürdigen Tests bedient, sind Fakten meist ohnehin nicht von Belang.
 
Alliyah schrieb:
Was soll denn der Vorteil von einem Einmessmikro bei einer Stereo-Kombo mit identischen Lautsprechern und einer vernünftigen Aufstellung (Stereo-Dreieck) sein?
Und falls das Stereo-Dreieck nicht zu 100% optimal ist, kann das bei ein Stereo-Verstärker über den Balance-Regler ausgeglichen werden.
Sinn des Einmessens ist vor allem die automatische Raumkorrektur (Stichwort stehende Wellen).
Der Raum ist das Problem. Wer nen klinisch reinen Raum ohne Teppiche, Gardinen oder großartig Möbeln etc hat, der wird ohne eine vernünftige Korrektur nicht ans Ziel kommen. Das gilt für 2.0 genauso wie für 5.1 oder mehr.
Einmessen /= Heimkino. Dein Vergleich hinkt.

Sowas hilft dem TE wirklich nicht weiter.
 
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