Kaufberatung Objektiv D5000

Hi, also von einem objektiv für 120€ kannst du natürlich nicht die Welt erwarten. Würde auch eher zu einem Sigma Objektiv greifen, da diese einfach von der Haptik und meist auch von der Abbildungswualität besser sind. Wenns ein bisschen mehr sein darf dann dieses hier: http://gh.de/299901
Hat ne 2.8er Blende und daher schöne Tiefenschärfe...
 
Hallo.

Ich hatte das Objektiv mal an meiner Sony Alpha DSLR gehabt und hab es inzwischen verkauft.
Für den doch recht günstigen Preis bekommt man ein solides Objektiv. Von der Bildqualität darf man aber nicht zu viel erwarten.

Solch ein Tele ist für Landschaftsaufnahmen eher ungeeignet. Für Tieraufnahmen kommt es drauf an was für Tiere Du aufnehmen möchtest. Der AF ist nicht der schnellste und bei einer Blende von 4 ist es natürlich auch nicht das lichtstärkste Objektiv. Also fliegende Vögel bsp. bekommt man mit diesen Tele kaum hin.

Positiv wäre aber der vorhandene Schalter für den Nahstellbereich im Markomodus. Wobei "richtige" Makroobjektive um Welten besser sind.

Wenns etwas mehr kosten darf dann lieber sowas hier: http://gh.de/244344 oder dieses: http://gh.de/514107
 
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Kauf das oberer verlinkte Tamron:
Tamron Objektiv SP AF 70-300mm

Wenig Geld für viel Linse. Dazu ist der Wackeldackel super^^
 
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Ich würde lieber in das Nikkor 55-300mm investieren, da du in diesem einen guten Stabi verbaut hast.
300mm Freihand werden sonst bei bewegten Objekten (Tieren) gern mal zum Glücksspiel.

Das Objektiv ist nur nicht für den Polfiltereinsatz geeignet.
 
Markus83Muc schrieb:
300mm Freihand werden sonst bei bewegten Objekten (Tieren) gern mal zum Glücksspiel.

Falsch, der Stabi gleicht nur deine eigenen Bewegungen aus, aber nicht die vom Motiv, bei Tieren in Bewegung braucht es vor allem sehr kurze Verschlusszeiten. Außerdem braucht der Stabi auch eine gewisse Zeit bis er sich eingependelt hat.
 
Stimmt, gebe ich dir recht.

Viel eher sind jegliche Aufnahmen bei 300mm ein Glücksspiel.
 
jegliche Aufnahmen mit 300mm als Glückspiel zu betrachten, finde ich stimmt nicht. Man kann auch mit 300mm sehr gute Fotos machen.
Ein guter Stabi ist immer von Vorteil, es sei denn er ist nur aktiv während der Verschlusszeit. Aber z.b. bei Canon aktiviert sich der Stabi beim Fokussieren und damit ist dieser beim Abdrücken schon fertig eingependelt.
 
Markus83Muc schrieb:
Viel eher sind jegliche Aufnahmen bei 300mm ein Glücksspiel.

Das ist alles andere als ein Glücksspiel, sondern Übung, alle meine Fotos in diesen Thread (ab Seite 79) sind mit dem 300/4L IS gemacht worden, die Bewegungsbilder mit deaktivierten IS

süchtla schrieb:
Aber z.b. bei Canon aktiviert sich der Stabi beim Fokussieren und damit ist dieser beim Abdrücken schon fertig eingependelt.

Kommt darauf an wie schnell du Auslöst, der USM ist ja rasend schnell, da kommt der IS nicht ganz mit, bei meinen 300er dauert es zwischen einer halben und ganzen Sekunde, bis er eingependelt ist.
 
Ja, der USM ist eine Klasse für sich. Ich habe, mittlerweile muss ich leider sagen, mir kein Tele mit Stabi gekauft.
Ich ging eher von Objekt-Tracking aus, wo man die Fokus-Sensor dem Objetkt nachführt. Dazu benötigt man bei Canon aber den Mode 2 am Stabi.
Das ist bei den meisten Fotos, die ich mit Tele mache, der Fall. Die anderen mache ich oft mit einem Stativ oder ich habe ein stilles Motiv wo ich in Ruhe fotografieren kann und die eine Sekunde auch warten kann.
 
süchtla schrieb:
Ich ging eher von Objekt-Tracking aus, wo man die Fokus-Sensor dem Objetkt nachführt. Dazu benötigt man bei Canon aber den Mode 2 am Stabi.

Hmm, ist so nicht ganz richtig, Mode2 ist für Schwenks oder Mitzieher gedacht.
 
Ganz genau, es wird einfach die Stabilisierung in horizontale Richtung deaktiviert.
 
Ja, das meine ich ja. Wenn ich mit der Kamera mit einem bewegten Motiv mitschwenke -> object tracking
Oder ist hier mein Englisch falsch?

Eigentlich wär einmal eine gscheide IS Technologie, die Schwenks anständig erkennt, gut. Statt abschalten :D
 
Das musst du falsch verstanden haben, AF Tracking hat nichts mit dem IS zu tun, der ist nur zuständig für deine Bewegungen, Zittern...
 
Ich glaube, ich werde da falsch verstanden. Für was AF und IS zuständig sind, ist mir selbstversändlich klar. (wär auch blöd, wenn nicht :D )

Ich meine, wenn ich schnellere Motive (z.b. im Sport, Wildlife, etc.) fotografiere, schaue ich durch den Sucher, platziere das AF-Messfeld und drücke den Auslöser halb durch um AF und Belichtungsmessung zu aktivieren. Wenn sich das Motiv bewegt, muss ich den Bildausschnitt bzw. AF-Messpunkt nachführen (das gemeinte Object tracking). Der IS aktiviert sich (zumindest bei Canon) mit dem halb-durchdrücken des Auslösers und hat somit bis zum Foto Zeit sich einzupendeln.
Ich mache halt da nicht Point&Shoot, sondern fange früher an und warte auf den richtigen Augenblick. Der (für mich) nächste Vorteil ist, dass beim endgültigen Durchdrücken des Auslösers das Bild bereits scharf und Belichtung gemessen ist und damit die Auslösezeit geringer ist.

Habe ich mich nun verständlich ausgedrückt? Oder noch etwas falsch verstanden? ;)
 
Hast du und stimmt alles. Wobei ich gerne bei solchen Situationen den IS ausschalte.
 
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