Kaufberatung Qnap

manuel_bo

Ensign
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Aug. 2006
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215
Hallo,

ich würde mir gerne eine Qnap kaufen. Zur Auswahl stehen die TS-670 pro und die TS-653 pro.
Ich würde gerne die Virtualisierung nutzen und meine Platten verschlüsseln.

Welche würdet ihr nehmen? Was denkt ihr?
 
Naja was heißt, sie stehen zur Auswahl? Das ist meines Wissens nach doch ein Preisunterschied von über 500€ da kommt es eher darauf an, welche benötigst du?
 
Ich würde gerne wissen, ob der Preisunterschied gerechtfertigt ist. Ist der I3 um soviel besser?
Wie gesagt würde gerne ca. 2 VM betreiben. 1 Win 7 und evtl. 1 mit SBS.
Sonst als Datenablage und wenn möglich die Platten verschlüsseln (oder einen Teil davon)
 
Natürlich ist der i3 deutlich besser als ein Quadcore auf Atom-Basis:
http://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cpu=Intel+Celeron+J1750+@+2.41GHz
http://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cpu=Intel+Core+i3-3220+@+3.30GHz

Du willst allen ernstes einen Small Business Server darauf betreiben?

Dann auf jeden Fall RAM-Erweiterung auf 16 GB.
Und ich würde da eher einen richtigen Server nachdenken.
Für das Geld bekommt man auch schon einen solchen mit Quadcore-Xeon und Hardware-RAID-Controller...

Als Datenablage würde auch der günstigere reichen, sofern du nicht gerade mehr als 5-10 Leuten Zugriff gewährst ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

16 GB hätte ich schon vorgesehen. SBS wäre nur zum Testen. 1-2 Win 7 VM´s, sollten aber schon damit laufen.
Wie sind die beiden CPU´s im Vergleich beim verschlüsseln?
 
@ IndianaX:

Ja, muss ein J1900 sein, der J1750 ist ja nur ein Dualcore...
Ist korrigiert...

Die maximale Leistungsaufnahme der CPU finde ich jetzt ehrlich gesagt nicht interessant. Der i3 dürfte dafür die Rechenoperationen etwas schneller erledigt haben und dadurch wieder schneller in den Stromsparmodus fallen.

Der Stromverbrauch ist nur marginal höher im Idle:
http://www.qnap.com/i/de/product/contrast.php?cp[]=150&cp[]=107

Beide haben keine Hardware Encrypton Engine.



Was genau hast du denn damit vor?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich habe zur Zeit eine DS408. Da diese an Ihrer Kapazitätsgrenze ist, würde ich mir gerne ein neues NAS zulegen. Folgende Punkte würde ich gerne mit dem NAS abdecken.
- Datenablage
- Eigene Dropbox
- auf die NAS scannen
- Filme über meine Dreambox auf das NAS aufnehmen incl. Timeshift
- später evtl. mal Videos von IP Kameras aufzeichnen
- itunes-Server
- download-Server
- offline Dateien
- Verschlüsselung von einzelnen Platten
- Backup vom PC und Laptop
- Datensync über mehrere Geräte
- FTP-Server
- evtl. Videotranskodierung (nicht wichtig oder Kaufentscheidend)
- ich hoffe ich habe nichts vergessen

wie findet ihr die 651 im Vergleich?
Findet ihr einen Server sinnvoller?
 
In deiner Aufzählung fehlen die zwei VM's. Das hatte ich auch erst geplant aber da ich die VM's nie 24/7 brauche hab ich mich für ein sparsameres NAS entschieden und las die VMs aufm Client laufen.

Nach deinen Anforderungen oben würde ich eine DS415+ nehmen (4x 6TB Raid5 / ohne VM / mit Verschlüsselung).
 
Also wenn du alleine darauf zugreifst, reicht dir auch das kleinere.

Nur wie gesagt, wenn du einen SBS drauf installieren willst mit z. B. 5 Leuten die zugreifen, würde ich doch den i3 nehmen.
 
Hi,
also VM will ich schon haben. SBS ist noch nicht sicher. Aber 1-2 Win 7 VM´s schon
 
@ computerbase107:

Was sind des das für Idioten von Meintechblog... denen sollte man den Sinn der TDP nochmals erklären...
"bis zu 30 Watt weniger" :rolleyes:
 
Bitte nicht zu schnell urteilen ;)

Klar ist soweit für mich, das der Einsatz einer CPU der "T"-Klasse, ob nun I7 oder I5 sich insgesamt durch Hyperthreading und AES-NI sehr wohl bemerkbar macht bei hohen Leistungsanforderungen im Gegensatz zur Standard-CPU vom QNAP TS.

Für mich verspricht dieser Ansatz einen Leistungsschub bei gleichzeitiger Absenkung der erforderlichen Kühlleistung, was sich sicherlich mit einem einfachen Strommesser am Nas leicht überprüfen läßt.

Die Möglichkeit bei der TS-X70er-Klasse die CPU wechseln zu können und nach dem Einsatzgebiet zu optimieren halte ich schon für einmalig und hat seine Berechtigung, bitte hier noch einmal genau lesen und auch die diversen positiven Erfahrungsberichte dazu.
Ob das nun formal exakt dargestellt ist oder nicht.
 
Ich bezweifle ja nicht, dass das durchaus einen Leistungsschub bringt (wobei die Frage ist, ob man bei Dingen, für die man einen i7 benötigt, nicht lieber einen richtigen Server kaufen sollte).

Nur dieses "bis zu 30 Watt weniger" in fetten Lettern ist mir eben sofort ins Auge gesprunge, ohne den Test überhaupt komplett gelesen zu haben ;)

Denn durch eine spromsparende CPU mit niedrigerer TDP spart man in der Regel keinen Strom.
Da diese im Normalfall niedriger getaktet sind und für größere Rechenoperationen dann länger brauchen können, in der ein Prozessor mit höherer TDP evtl schon lange wieder "idlet", könnte diese theoretisch sogar höher ausfallen.
Im Leerlauf (Idle) verbrauchen alle CPUs so ziemlich das gleiche.

Die TDP ist eigentlich eher dafür gedacht, den passenden Kühler zu wählen...

Ist hier auch nochmals halbwegs verständlich erklärt:
http://www.heise.de/ct/hotline/Wie-viel-Leistung-schluckt-meine-CPU-326472.html
http://www.heise.de/glossar/entry/Thermal-Design-Power-397869.html
 
IndianaX schrieb:
Das 653 hat ein Intel Celeron J1900, das 670 ein Intel Core i3-3220
=> Passmark: 1934 vs 4217 Punkte. Die TPD des i3 ist aber 5x höher als die des Celerons.
Aua, von jemandem, der sich so gut mit Serversoftware auskennt, hätte nicht mit einem solchen Satz gerechnet

@supastar
So ist es.
TDP = prinzipiell Wärmeabgabe über Zeit

@TE
Wieso überhaupt 2 Win 7 VM's? Welchen Zweck sollen die erfüllen?
Falls das Test-VM's sein sollen: Das ist ein NAS und kein Arbeitsrechner.
 
supastar schrieb:
Ich bezweifle ja nicht, dass das durchaus einen Leistungsschub bringt (wobei die Frage ist, ob man bei Dingen, für die man einen i7 benötigt, nicht lieber einen richtigen Server kaufen sollte). ...

Zum einen ist es ein privater Blog und keine wissenschaftliche Abhandlung, also direkt aus der Praxis heraus und diese Tipps müssen nicht die schlechtesten sein, wie ja die diversen positiven Rückmeldungen in diesem Blog zumindest für mich beweisen.

Und zum anderen werden auch Varianten mit I5-"T"CPU genannt, die sehr interessant sein können, falls die Standard-Variante der Qnap TS-x70 bestellt wurde mit einer Celeron-Cpu, die keineswegs über AES-NI verfügt.
Wenn sich hierbei ein Kern exklusiv damit beschäftigen kann und diese Aufgabe sozusagen nebenbei erledigt, ist dies schon mal ein deutlicher Mehrwert plus der Cpu-Mehrleistung für z.B. Virtualisierung oder Anderes und immer im Zusammenhang der Aufrüstung des Hauptspeichers bis zu 16 GB mit den passenden Speicherchips.

Das Gehäuse des Qnaps mit dem Lüftungs-/Kühl-System hat seine Grenzen und wenn es möglich ist sich innerhalb dieser Grenzen zu bewegen und durch CPU-Tausch + Hauptspeichererweiterung dem Nas einen Zusatzschub in sinnvollem Umfang an Leistung und Funktion zu geben, dann kann ich hierin eine interessante Variante sehen ohne Kühler oder Lüftertausch.

Zudem ist dies eine exklusive Möglichkeit dieser Qnap-Generation, was meines Wissens nach weder mit den Nas-Geräten von Synology noch Thecus möglich ist, und verdient eine größere Beachtung bzw. genauere Betrachtung.

In diesem Sinne
 
@glacios: Drum hab ich das Wort TPD noch mit drin. Und wenn er wirklich zwei VMs länger drauf laufen lassen will ist der erhöhte Stromverbrauch auch Spürbar, denn dann läuft die CPU nicht mehr runtergetakted im idle!
 
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