KDE oder GNOME

oDeM

Lt. Junior Grade
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Sep. 2002
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374
Hi,

ich hoffe, dass es das Thema nicht schon gab, aber mit der Suche habe ich kein entsprechendes Thema gefunden.

Im Grunde habe ich eine Frage an euch. Für viele wird das vielleicht auch eine Grundsatzfrage sein.

Also ich nutze zur Zeit Ubuntu mit GNOME. Ich finde GNOME auch sehr geil. Spontan und subjektiv gefällt es mir besser als KDE, weil es mir nicht so überladen und vollgestopft vorkommt (was ja nicht immer ein Nachteil sein muß)
KDE finde ich aber auch sehr gut. Es bietet halt viel und hat eine riesen Fangemeinde.
Bei GNOME kommt es mir so vor, als ob es im Grunde "nur" eine alternative Oberfläche wäre, aber die meisten eben KDE nutzen (sieht man ja auch schon an HowTos. Dort geht man häufig von KDE aus)

Meine Frage ist, was ihr glaubt welcher WM sich eher durchsetzen wird?!
Wird sich überhaupt jemals einer "durchsetzen"? (Für die breitere Masse)
Warum glaubt ihr das sich dieser WM durchsetzen wird, d.h. das es quasi einen Standart geben wird?




Viel Spass wünscht
oDeM

P.S: Falls jetzt einige meinen, die weder KDE noch GNOME benutzen, sie müssten hier was entsprechendes schreiben: Ich hab jetzt andere WM bewußt weggelassen, da KDE und GNOME einfach die meist genutzen und bekanntesten sind und z.B. gerade für Windows-Umsteiger den größten Reiz haben. Wir wollen einfach von der Masse ausgehen.
 
keiner von beiden wird jemals verschwinden. Allerdings gehe ich davon aus dass der anteil an kde nutzern steigen wird.

//edit//
@boron
da kann ich nur zustimmen..
mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wird zumindest mal kurz erklärt, wo der Unterschied zwischen einem Windowmanager und einem Desktop Environment liegt: http://www.devinity.de/archive/index.php/t-391.html

Dich interessiert also die Zukunft der Desktop Environments.

Durchgesetzt haben sich bereits beide.
KDE wird in Europa häufiger genutzt, da das Projekt in Deutschland gestartet wurde und SuSE eine große Verbreitung hat.
Im amerikanischen Raum ist Gnome eher verbreitet, da RedHat dort Gnome als Standard Desktop einsetzt.

Ich nutze KDE. Gnome habe ich nie auprobiert. Ich finde nämlich die darunter liegenden Bibliotheken von KDE besser als die von Gnome (aus Sicht eines Programmierers). Die Qt Bibliothek unter KDE ist viel moderner und schöner (C++), als Gtk unter Gnome (C).

Wenn du als Hintergrund deiner Frage eigentlich eine Antwort auf: "Welchen Dektop soll ich einsetzen?" hast, dann wirst du hier von 4 Leuten 5 Meinungen hören.
In der Linuxwelt sind solche Fragen Auslöser für Kriege, und werden am diplomatischten mir: "Probier alles aus und entscheide dann" beantwortet
 
Es geht dabei nicht ums 'durchsetzen', keiner von beiden will sich ein Monopol unter den DEs aufbauen. Beide werden immer weiter benutzt werden und weiterentwickelt. Und wie waere Linux / *BSD & Co ohne die Individualitaet ? Dann koennten wir ja gleich bei Microsoft Windows bleiben..

mfg
 
Thx @ Boron für den Link. Dann hab ich das irgendwann mal falsch gelesen. Einmal eine Halbwahrheit gelesen und schon ins Gedächtnis gebrannt :)

Meine Frage sollte nicht sein: Welchen Desktop soll ich einsetzen? Denn ich nutze ja schon GNOME und das ziemlich begeistert ;).
Mir war z.B. gar nicht bewusst das es quasi eine globale Verteilung der Desktop Environments (ich hab dazu bzw. umgelernt) gibt.

Ich gebe auch marcelcedric recht. Wenn es irgendwann nur noch eine DE gäbe, dann würde das schon eine große Individualitätseinbuße bedeuten.

Glaubenskriege wollte ich auch nicht entfesseln, aber scheinbar ist das Thema eine heikle Angelegenheit :)
 
Die Tatsache, dass sich KDE-Applikationen unter Gnome und vice versa ausführen lassen, hinterläßt außer der Geschmacks- und Lizenzfrage nur noch den philosophischen Beiwind. Ob einer besser ist oder nicht, liegt allein an dem, was der Anwender bevorzugt. Technisch gesehen ist es ja Banane. Ich verwende KDE, weil es mir sympathischer ist. Manchmal starte ich aber auch aus Versehen eine Gnome Session am Server, verrichte was ich will, und beende X wieder. Da ist es mir völlig egal, welcher Windows-Manager oder Desktop kommt - Hauptsache, meine Applikation läuft darunter.
Bei meinen anderen Rechnern bevorzuge ich wie gesagt KDE. Vielleicht weil es "deutscher" klingt als G-Nome (Ge-nome ausgesprochen - allerdings müßte es auch Deb-Ian korrekterweise heißen, der Entwickler heißt Ian mit Vornamen und seine Frau Deborah).
Im Großen und Ganzen freue ich mich aber, dass es verschiedene Optionen gibt, zwischen denen ich frei wählen kann. Ich habe meine Wahl getroffen, und jeder andere kann das auch. Das ist das, was zählt. Das ist ein Teil von OpenSource. Und das ist gut so. (hmm, das hat schonmal jemand vor mir gesagt...:D)
 
Das mit der globalen Verteilung ist auch nicht so wörtlich zu verstehen.
RedHat ist halt im amerikanischen Raum sehr verbreitet. SuSE ist in Deutschland führend.
Allerdings gibt es auch in Europa viele Freunde von RedHat. Die Mandrake Distri ist ein Ableger von RedHat, kommt aus Frankreich und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Aber das schweift jetzt bös vom Thema des Threads ab...
 
also ich finde kde klarer und präziser, gnome sieht etwas "verwaschen" aus, aber beide sind mir etwas überladen, ich steh eher auf xfce4 und für schwache rechner auf iceWM
 
Ich persönlich nutze Gnome, weil die meisten hier KDE nutzen :D

Als ich zum ersten Mal Linux "erlebt" hab, war das Knoppix mit KDE... danach kam Mandrake, auch mit KDE und dann eben kurz (verdammt kurz) Fedora, welches eben standardmäßig mit Gnome daherkommt...

Was soll ich sagen? Es hat mir besser gefallen, eben weil es ein wenig schlanker wirkt (und ich fahre auf Minimalismus ab ;))...

Aber wie schon meine wehrten Vorredner geschrieben haben: Probier einfach mal alles durch und dann entscheide ausm Bauch heraus!
 
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