Kein Licht am Ende des Irrwegs...

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Smartin schrieb:
Ja genau, wenn man eine Person ist, die ein Fahrrad hat. Wenn ich aber in einer Familie bei 4 Personen den 4fachen Müll produziere und dafür schon fast ein Mittelklasseauto kaufen kann, sieht das anders aus. Aber kein Problem, ihr könnt machen was ihr wollt. Für mich kommt sowas nicht in Frage.

Was verbraucht wohl mehr Ressourcen ? Ein fettes Auto oder 4 kleine Räder ?
 
Erkekjetter schrieb:
Das ist Bullshit mal wieder. DIe meisten Menschen in DE Leben in städtischem Gebiet und nicht auf dem Land. 1/3 lebt in den 85 Großstädten, weniger als 1/4 lebt ländlich. der Rest lebt in Städten oder städtischem Gebiet. Es gibt ein wenig mehr als nur Großstadt und Land.
Oh mann wie ich diese fundierten und belegten Aussagen wieder liebe, die die Aussage des anderen dann auch noch als Bullshit bezeichnet ...
So viel dann zur Wahrheit:
https://de.statista.com/statistik/d...-in-deutschland-nach-gemeindegroessenklassen/

Soviel zu "Faktencheck", wahnsinn.
Ergänzung ()

ArcherV schrieb:
Was verbraucht wohl mehr Ressourcen ? Ein fettes Auto oder 4 kleine Räder ?
Schon interessant, dass das Auto gleich wieder fett ist und die Räder klein. Aber Du hast natürlich keinen Bias und merkst echt nichts mehr. :freak:
Das sind einfach mal 4 E-Motoren mit Akkus in den E-Bikes, die Du bei intensiver Nutzung nach relativ kurzer Zeit erneuern musst. Ein Auto hält deutlich länger und bringt Dich trocken von A nach B und in den Urlaub und transportiert Dir Lebensmittel oder all die anderen Sachen, die man transportieren muss oder will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sephiroth51 und VoAlgdH
Smartin schrieb:
Schon interessant, dass das Auto gleich wieder fett ist und die Räder klein. Aber Du hast natürlich keinen Bias und merkst echt nichts mehr. :freak:
Das sind einfach mal 4 E-Motoren mit Akkus in den E-Bikes, die Du bei intensiver Nutzung nach relativ kurzer Zeit erneuern musst. Ein Auto hält deutlich länger und bringt Dich trocken von A nach B und in den Urlaub und transportiert Dir Lebensmittel oder all die anderen Sachen, die man transportieren muss oder will.

Selbst ein Kleinwagen benötigt mehr Ressourcen als 4 Räder.
Urlaub ist kein Argument, dass macht man in der Regel für 1 bis 2 mal im Jahr als normalsterblicher und dann kann man sich kostengünstig was mieten. Ist ja auch so ein unsinniges „Argument“ gegen BEVs damit man das ganze Jahr seinen Kombi oder SUV durch die Gegend schiebt obwohl man ihn nicht nutzt.

Man transportiert viel ? Dann ist eines der 4 Räder eben ein Lastenrad.🤷‍♂️ Ich frag mich wohl wie die Niederländer ohne Autos klar kommen.

Übrigens: mein Rad funktioniert ganz ohne Motor.
 
Worüber wird hier nun eigentlich diskutiert? Irgendwie habe ich den Faden verloren..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sephiroth51, S K Y N E T und Capet
ArcherV schrieb:
Urlaub ist kein Argument, dass macht man in der Regel für 1 bis 2 mal im Jahr als normalsterblicher
geh doch nicht von Dir aus. Ich fahre gewöhnlich mindestens 4x im Jahr in den Urlaub, vor Corona war es sogar 6-8 mal.
ArcherV schrieb:
Man transportiert viel ? Dann ist eines der 4 Räder eben ein Lastenrad.🤷‍♂️ Ich frag mich wohl wie die Niederländer ohne Autos klar kommen.
Klar, ich kaufe mir ein e-bike für 3000 Eur, ein Lastenrad für 5.000 Eur, ein Rennrad, ein Schönwetterrad etc. Kannst Du alles machen. Ich mache diesen Hype nicht mir. Bei mir steht ein 10 Jahre altes Rad im Keller, das 300 Eur gekostet hat und mehr würde ich in Berlin nicht in irgendein Rad investieren (Selbst in dieser Preisklasse wurde mir schon 3x das Rad geklaut). Aber kannst Du für Dich gerne komplett anders sehen und machen. Ich schreibe Dir nicht vor, wie Du Dein Leben zu leben hast.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH
Smartin schrieb:
geh doch nicht von Dir aus. Ich fahre gewöhnlich mindestens 4x im Jahr in den Urlaub, vor Corona war es sogar 6-8 mal
Ich rede nur für mich. Meine Einkommensklasse ist nun mal nicht so hoch, dass man so oft Urlaub machen könnte. Aber ich freue mich für dich, wirklich. :)

Smartin schrieb:
Klar, ich kaufe mir ein e-bike für 3000 Eur, ein Lastenrad für 5.000 Eur, ein Rennrad, ein Schönwetterrad etc. Kannst Du alles machen. Ich mache diesen Hype nicht mir. Bei mir steht ein 10 Jahre altes Rad im Keller, das 300 Eur gekostet hat und mehr würde ich in Berlin nicht in irgendein Rad investieren (Selbst in dieser Preisklasse wurde mir schon 3x das Rad geklaut). Aber kannst Du für Dich gerne komplett anders sehen und machen. Ich schreibe Dir nicht vor, wie Du Dein Leben zu leben hast.

Mein Rad hat keine 800€ gekostet und das war schon teuer. 3.000? Wtf -das ist dann aber auch ein premium Modell ?

Das mit den Klauen kann ich gut nach vollziehen.


PS: ich schreibe niemanden was vor. Ich versuche nur Denkanregungen zu geben, weil viele ja immer sagen es gäbe keine Alternative.
 
ArcherV schrieb:
Ich rede nur für mich. Meine Einkommensklasse ist nun mal nicht so hoch, dass man so oft Urlaub machen könnte. Aber ich freue mich für dich, wirklich. :)
Das habe ich mir über viele Jahre Schule, Studium, Weiterbildungen und vielen Entbehrungen und Fleiß erarbeitet, und ist eine der wenigen Sachen, die ich mir regelmäßig leiste. Für mich ist das eine der Freiheiten, zB nach Irland zu fliegen, und das ganze Land zu besichtigen (4000 km in 2W) oder zuletzt Bayern und BaWü inkl. angrenzendes Frankreich und Österreich (3.800km in 2w). Für mich sind Urlaube, in denen ich nur an einem Ort bin sterbenslangweilig. Ich will was sehen und erleben.
ArcherV schrieb:
Mein Rad hat keine 800€ gekostet und das war schon teuer. 3.000? Wtf -das ist dann aber auch ein premium Modell ?
Es war ein Beispiel was ein von Kitkat:new vorgeschlagenes E-Klapprad kostet.
https://www.fahrrad-xxl.de/fahrraeder/e-bike/e-bike-falt-klapprad/
ArcherV schrieb:
Das mit den Klauen kann ich gut nach vollziehen.
Ist in Berlin eine absolute Seuche. Hier klauen gefühlt alles, selbst Billigräder.
Da würde ich ein Ebike o.ä. nie unbesichtigt rumstehen lassen, nicht mal im Keller. Und jeden Tag das Rad in die 3.Etage zu bewegen, ist selbst bei "nur 17kg" keine Option, zumal ich da gar keinen Platz hätte.
ArcherV schrieb:
PS: ich schreibe niemanden was vor. Ich versuche nur Denkanregungen zu geben, weil viele ja immer sagen es gäbe keine Alternative.
Wenn man jeden Tag an die 2h in den Öffis verbringt, und in 3h auch laufen könnte (ca. 17km), da glaub mir, hat man schon alle "Alternativen" durchdacht und diskutiert - selbst die eines E-Bikes.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH und Sephiroth51
Ich kann die Abneigung gegen den ÖPNV schon verstehen. War insgesamt so 5-6x in Berlin für jeweils mehrere Tage und was man da so egal zu welcher Uhrzeit in Bus und Bahn an Menschen sieht ist schon hart. (Da hat sich dann morgens auch gerne schon mal ein Junkie mitten in der U-Bahn seine Spritze gesetzt, nein das ist keine ausgedachte Geschichte). Da kann ich verstehen wenn man lieber mit dem Auto fährt :-)

Zumal bin ich defacto einfach viel spontaner und freier mit dem Auto. Nach der Arbeit noch schnell den Wocheneinkauf erledigen? Kein Problem. Oder mal noch schnell zu IKEA ein neues Regal holen? Kein Problem. Spontan die Eltern zum Abendessen im 20 Kilometer entfernten Ort besuchen? Kein Problem!
Es wird eben nicht passieren das überall alle 5-10 Minuten in jede Richtung ein Bus oder ein Zug fährt. Und sicherlich wird auch nicht alle 100m eine Haltestelle gebaut.
Und die FFF Kids wollen auch alles mit Ihrem neusten iPhone 13 filmen, weil darauf will man ja dann doch nicht verzichten. Oder das standardmäßige halbe Jahr Weltreise mit Work & Travel nach dem Abi.

Die Diskussion führt doch am Ende auch zu nichts. Deutschland kann die Welt nicht alleine retten (Jaja ich weiß wurde hier schon öfters diskutiert), WENN NICHT alle Industrienationen an einem Strang ziehen. China, Russland, USA, Indien, etc. können viel erzählen aber lassen auch hoffentlich Taten sprechen. Sonst sind wir am Ende die Verlierer und werden ausgelacht.

Und die Diskussion über den Pro-Kopf Verbrauch von CO2 interessiert doch auch am Ende keinen. Es kommt auf das Gesamte an und nicht ob jemand statistisch gesehen in Deutschland mehr verbraucht als jemand in China oder sonst wo auf der Welt. Der Klimawandel wird wenn alle treffen und macht keinen Bogen um Deutschland wenn wir "komplett grün" sind. Ich bin da aktuell sehr pessimistisch und sage dass man das nicht schaffen wird. Holt man den Menschen den Lebensstandard gibt es irgendwann Aufstände oder Kriege. Am Ende hat die Welt mindestens 30 Jahre zu spät damit angefangen sich darüber Gedanken zu machen und alle (Industrienationen) haben halt wie die Könige gelebt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH, Sephiroth51, Smartin und eine weitere Person
Smartin schrieb:
Soviel zu "Faktencheck", wahnsinn.
Danke ist meine Quelle. Und nun erkläre bitte wo da die Mehrheit auf dem lebt. Auf gehts du Checker.

Denn ich sehe da die ganz große Mehrheit, ca. entsprechend meiner Zahlen, dass die Mehrheit in Großstädten, Städten und NICHT auf dem Land lebt. Selbst wenn man die Grenze für ländlichen Raum großzügig über die 5000 Einwohner hinaus erhöht. Selbst wenn man Kleinstädte als Land klassifiziert, ist es keine Mehrheit. Und wer mir erklären will, Mittelstädte zwischen 20.000 und 100.000 Einwohner seien ländlich, den kann ich, sorry, nicht mehr ernst nehmen..

Wie man die quelle haben kann und trotzdem psotfaktisch weiterhin erklären will, dass die AUssage korrekt seit, dass die Mehrheit in DE auf dem Land wohne, ist mir nicht nachvollziehbar...

Und falls die Statista zu komplex ist, die Zahlen zu zu ornden, hier eine weitere Quelle. https://www.deutschland.de/de/topic/leben/stadt-und-land-fakten-zu-urbanisierung-und-landflucht

oder hier: https://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/deutschland-auf-einen-blick/land-der-vielfalt
 
Zuletzt bearbeitet:
Erkekjetter schrieb:
Danke ist meine Quelle. Und nun erkläre bitte wo da die Mehrheit auf dem lebt. Auf gehts du Checker.

Denn ich sehe da die ganz große Mehrheit, ca. entsprechend meiner Zahlen, dass die Mehrheit in Großstädten, Städten und NICHT auf dem Land lebt. Selbst wenn man die Grenze für ländlichen Raum großzügig über die 5000 Einwohner hinaus erhöht.

Wie man die quelle haben kann und trotzdem psotfaktisch weiterhin erklären will, dass die AUssage korrekt seit, dass die Mehrheit in DE auf dem Land wohne, ist mir nicht nachvollziehbar...
schön was Du alles so zur "Großstadt" zählst v.a. im Zusammenhang mit der Mobilitätswende. Ich würde unterstellen, dass bis 100k Einwohnern die Mobilität überhaupt kein Problem oder Thema ist, und das obwohl gerade dort durchschnittlich mehr Autos pro Kopf unterwegs sein werden, als in "richtigen" Großstädten (die wenn offiziell zwar bei 100k, bei mir eher bei 500k Einwohnern losgehen). Wahrscheinlich ist die Mobilität nicht mal bis 200k ein Problem. Ein echtes Problem wird es dann, wenn sich eine große Zahl von Menschen auf eine eingeschränkte Infrastruktur pressen muss. Da wird Mobilität zum Problem. Deswegen brauche ich für 8km auch mindestens 45min, während man da in anderen Regionen locker 50km zurücklegen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH und Sephiroth51
Smartin schrieb:
Ich schreibe Dir nicht vor, wie Du Dein Leben zu leben hast.
Du machst das nicht.
Unsere Infrastruktur aber dadurch, dass sie vor allem aufs Auto ausgelegt ist, selbst in Städten.
Dadurch ist oft das Auto die Wahl der Qual.
Ich finde es nicht gut, und bin dafür, dass in Städten der Fokus weg von Autos geht.

Im Gegensatz zum Straßenverkehr scheint der ÖPNV besserbwerden je mehr ihn nutzen (sofern beim Ausbau nachgezogen wird).

Smartin schrieb:
zumal ich da gar keinen Platz hätte.
Das Klapprad ist ziemlich kompakt, würde mich schon wundern, wenn man das nicht unterbringen kann.
NephTis schrieb:
Und die Diskussion über den Pro-Kopf Verbrauch von CO2 interessiert doch auch am Ende keinen.
Natürlich interessiert der. Einem Menschen in China steht nicht weniger zu als jedem anderen.
Smartin schrieb:
Aber wieso verdammte Axt muss man sich im Berufsverkehr mit seinem scheiß Rad noch in die überfüllten Züge des ÖPNV quetschen. Da fehlt mir jegliches Verständnis für. Und 99% der ÖPNV Nutzer sehen das genauso.
Die sehen das vielleicht so, wegen dem Platzbedarf. Anderswo gibt's extra Fahrradvorsätze extra für die Räder.

Wieso überhaupt das (Klapp)Rad mitnehmen?

Weil man damit sehr flexibel ist ohne ein Auto nutzen zu müssen.
Du musst große Entfernungen überbrücken, aber der Zug hält nicht direkt am den Wegpunkte? Kann man dann sehr einfach mit dem Rad überbrücken.
Daher gut um längere Strecken (zu weit mit dem Rad) zu überwinden / zu pendeln.
Ergänzung ()

Smartin schrieb:
schön was Du alles so zur "Großstadt" zählst v.a. im Zusammenhang mit der Mobilitätswende.
Es geht um was als Land zählt und alles neben von Großstädte sind nicht gleich Land
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BridaX
Lern lesen. Ich spreche ganz eindeutig nicht nur von Großstädten. Die Aussage stammt nicht von mir das, die Mehrheit auf dem Land lebe. Wer halt nur zwischen Großstadt und Land differenziert, kommt halt zu so dümmlichen Aussage. Fakt ist aber, dass die Mehrheit in Städten lebt, wo man zu keinem Zeitpunkt zwingend auf einen eigenen PKW angewiesen ist, weil kein ÖPVN existiert. Die Aussage, die Mehrheit der Deutschen lebe auf dem Land, ist somit nachgewiesen Bullshit.

Erst die eigenen Quellen missinterpretieren und dann einem noch die Worte im Mund rumdrehen statt sich die Aussage, auf die reagiert wurde, nochmal zu Gemüte zu führen...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: KitKat::new()
Ich sag mal so: Kann nicht ist die kleine Schwester von will nicht.
 
KitKat::new() schrieb:
Du machst das nicht.
Unsere Infrastruktur aber dadurch, dass sie vor allem aufs Auto ausgelegt ist, selbst in Städten.
Ist es schon lange nicht mehr. Wenn dem so wäre, würde man Parkplätze finden und nicht eine halbe Stunde rumfahren müssen, man würde nicht im Stau stehen, weil Bundesstraßen zurückgebaut werden.
In einer idealen Welt würden in den Städten Parkhäuser stehen, dass man nicht suchen muss, die Autos kämen von der Straße weg und alle wären happy auch die Radfahrer. Stattdessen, vernichtet man ein einfach Parkplätze, verschlimmert das Problem dadurch noch mehr und sorgt für noch mehr Frust und Aggression.
KitKat::new() schrieb:
Im Gegensatz zum Straßenverkehr scheint der ÖPNV besserbwerden je mehr ihn nutzen (sofern beim Ausbau nachgezogen wird).
Wird er nicht. Klar habe ich i.e.L. Berlin als Maßstab. Seit 20 Jahren wird der Ausbau diskutiert. Alleine wie lange man die Verlängerung der U2, der U7 (zum BER), der U5, der U9, etc. diskutiert. Die Anbindung des Umlands ganz zu Schweigen. Das S-Bahnnetz von 1919 war in Berlin deutlich besser als heute (gut da haben auch noch mehr Menschen in Berlin gelebt), SBahnen fuhren ins Umland, der Takt auf dem SBahnring lag bei 2-3 min und nicht heute bei bestenfalls 5min zu bestimmten Zeiten auch 10 Min.
Zugleich kommen aber in den letzten 10 Jahren immer mehr Menschen nach Berlin. Offiziell sind wir 3,8mio Berlin Boomt und der ÖPNV platz aus allen Nähten. Dadurch wird alles immer ineffizienter, weil die Wartezeiten beim Ein- und Aussteigen immer länger werden. Berlin hat jetzt etwa 1Mio Fahrgäste am Tag und versinkt im Chaos. Selbst, wenn man die Zahl "nur" verdoppeln würde, würde das schon nicht funktionieren. Berlin hat mit Umland aber 5,5Mio Einwohner.
KitKat::new() schrieb:
Das Klapprad ist ziemlich kompakt, würde mich schon wundern, wenn man das nicht unterbringen kann.
Ich lebe auf 2 Zi 49 qm. Wenn dann müsste ich das Rad mit ins Bett nehmen (8qm Schlafzimmer), müsste es ins Wohnzimmer stellen, was auf gar keinen Fall passieren würde oder müsste mich durch die 8qm Küche quetschen um es auf meinen 3qm Balkon zu stellen. Das ist alles andere als bequem und handhabbar, insbesondere im täglichen Einsatz.
KitKat::new() schrieb:
Die sehen das vielleicht so, wegen dem Platzbedarf. Anderswo gibt's extra Fahrradvorsätze extra für die Räder.
Das mag vielleicht bei wenig genutztem ÖPNV, oder tagsüber gehen ...
KitKat::new() schrieb:
Du musst große Entfernungen überbrücken, aber der Zug hält nicht direkt am den Wegpunkte? Kann man dann sehr einfach mit dem Rad überbrücken.
Daher gut um längere Strecken (zu weit mit dem Rad) zu überwinden / zu pendeln.
ich rede aber vom Berliner ÖPNV zur Berufsverkehrszeit. Da sieht der Verkehr zur Stoßzeit gerne auch mal so aus, insb. wenn gerade eine Bahn vorher ausgefallen ist. ...
https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/gruene-und-linke-blockieren-die-erweiterung-des-u-bahnnetzes
Wer da noch mit einem Rad rumhantieren muss, selbst wenn es ein Klapprad ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Der verdient auch die Entrüstung und die tötenden Blicke der Mitfahrer.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
och das kann ich super keine Sorge :freak:
Erkekjetter schrieb:
Ich spreche ganz eindeutig nicht nur von Großstädten. Die Aussage stammt nicht von mir das, die Mehrheit auf dem Land lebe. Wer halt nur zwischen Großstadt und Land differenziert, kommt halt zu so dümmlichen Aussage. Fakt ist aber, dass die Mehrheit in Städten lebt, wo man zu keinem Zeitpunkt zwingend auf einen eigenen PKW angewiesen ist, weil kein ÖPVN existiert.
dann versuch doch mal in einer 50k Einwohnerstadt den ÖPNV zu nutzen. Ich helfe dir mal. Ich habe 3 Jahre in Regensburg gelebt. Ca. 120k Einwohner. Der Bus fuhr unter der Woche im Stundentakt, am Wochenende gar nicht, zumindest Sonntag nicht. Selbst da ist man aufs Auto angewiesen, insbesondere, weil man häufiger auch Wege zurücklegen muss, um alle Besorgungen machen zu können. Trotzdem ist Mobilität da kein Problem, weil die wenigsten Städte in der Größe so kompakt gebaut sind, dass die Infrastruktur überlastet ist.

Erkekjetter schrieb:
Die Aussage, die Mehrheit der Deutschen lebe auf dem Land, ist somit nachgewiesen Bullshit.
Wie gesagt, es kommt darauf an, was man als Land betrachtet. Für mich ist eine 10K Einwohner Städtchen keine Stadt. Mein Stadtbezirk hat schon 350k Einwohner.
Erkekjetter schrieb:
Erst die eigenen Quellen missinterpretieren
Ich missinterpretiere gar nichts. Ich setze die Zahlen in Zusammenhang mit der Diskussion gemessen daran, wo Mobilität und Infrastruktur (egal welcher Art, ob Straßen, Telefon, Strom, etc.) ein Problem ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH
Smartin schrieb:
In einer idealen Welt würden in den Städten Parkhäuser stehen, dass man nicht suchen muss, die Autos kämen von der Straße weg und alle wären happy auch die Radfahrer.
Lol, ja, ich merks. Hier stehen Parkhäuser, ganz viele sogar. Die meisten halbleer, weil die Leute halt doch lieber auf der Straße parken. Da muss man nicht so weit laufen.

Von einem Rückbau von Parkplätzen kann ich auch nichts erkennen. Die halbe Stadt besteht nur aus Parkplätzen. Nur werden es halt auch immer mehr Autos.
 
Oder die Preise für das Parkhaus sind einfach unverschämt. :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH, Sephiroth51 und Smartin
@OdinHades
Ist das enervierend. Ich rede die ganze Zeit von Großstädten mit beschränktem Raum und verknappter Infrastruktur und dass dies in kleineren Städten kein Problem mit der Mobilität ist, und Du bringst eine kleinere Stadt als Beispiel. :rolleyes:
Komm in Deine alte Heimatstadt und Du wirst sehen wovon ich rede und wie super hier alles mit der erpressten, planlosen und unkoordinierten Mobilitätswende läuft. Aber wahrscheinlich ist es Dir eh egal.
Und gerade in einer kleineren Stadt wäre es eine Option, die Straße leer zu bekommen, indem man die Parkhäuser günstig oder gar kostenlos macht und damit Platz auf der Straße schafft. Dann(!) kann man von mir aus auch die Parkplätze auf der Straße reduzieren oder kostenpflichtig machen. Aber erst dann und nicht einfach alles wegmachen und sich sagen, "mir doch egal wo der Bürger sein Auto hinstellt". Das ist doch keine Lösung, die die Interessen aller Bürger berücksichtigt?
Ergänzung ()

OdinHades schrieb:
Von einem Rückbau von Parkplätzen kann ich auch nichts erkennen.
damit Du weist, was ich meine ...
https://www.bz-berlin.de/berlin/fri...erden-parkplaetze-mit-betonbloecken-versperrt
https://www.bild.de/regional/berlin...kt-wird-fahren-bald-radler-77745322.bild.html
https://www.berliner-woche.de/neuko...ermannplatz-und-reuterstrasse-geplant_a210229
https://www.bz-berlin.de/berlin/tre...nvestor-sperrt-parkplaetze-vor-reihenhaeusern
https://www.spiegel.de/auto/aktuell...parkplatz-rueckbau-in-staedten-a-1232648.html
https://www.morgenpost.de/berlin/ar...rlin-radfahren-verkehrswende-parkplaetze.html
https://www.bz-berlin.de/berlin/wohnen-mit-auto-nur-noch-fuer-die-wenigsten-berliner
https://www.bz-berlin.de/berlin/parkraum-vernichtung-oder-schoene-sitzplaetze-am-strassenrand
und es gäbe noch zig mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH
Smartin schrieb:
Ist es schon lange nicht mehr. Wenn dem so wäre, würde man Parkplätze finden und nicht eine halbe Stunde rumfahren müssen, man würde nicht im Stau stehen, weil Bundesstraßen zurückgebaut werden.
Doch ist es. Vergleich das mal z.B. mit Amsterdam
Mehr Strassen = mehr Autofahrer = mehr Stau
Smartin schrieb:
Wird er nicht. Klar habe ich i.e.L. Berlin als Maßstab
(sofern beim Ausbau nachgezogen wird).
  • Problem ist oft: strecken werden gar nicht abgefahren -> mit mehr Leuten lohnt es sich
  • Problem ist oft: geringe Taktung -> mit mehr Leuten lohnt es sich
  • Problem bei Autos ist oft der enorme Platzverbrauch fuer Strassen und Parken -> Fahrrad & OPNV ist viel effektiver, sonst ist irgendwann die ganze Stadt nur noch Strasse
  • dann noch der Ressourcenverbrauch...
Nicht ohne Grund werden Städte auch fahrradfreundlicher (Paris als neuster Kandidat)

Smartin schrieb:
Das mag vielleicht bei wenig genutztem ÖPNV, oder tagsüber gehen ...
Es geht immer:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/...len.3d74a656-7ade-430d-acf1-5ef28dd3ee47.html

Smartin schrieb:
Ich rede die ganze Zeit von Großstädten mit beschränktem Raum und verknappter Infrastruktur
New York :D


Stell dir mal vor da würden so viele Autos nutzen wie hier.

10 Jahre nach dem Auto-Bann beim Time Square:
https://www.amny.com/transit/times-square-car-free-1-31982299/
 
Zuletzt bearbeitet:
Smartin schrieb:
Für mich ist das eine der Freiheiten, zB nach Irland zu fliegen, und das ganze Land zu besichtigen (4000 km in 2W) oder zuletzt Bayern und BaWü inkl. angrenzendes Frankreich und Österreich (3.800km in 2w). Für mich sind Urlaube, in denen ich nur an einem Ort bin sterbenslangweilig. Ich will was sehen und erleben.

Kann ich sehr gut verstehen. Urlaub daheim mache ich nur wenn es ein neues Spiel ansteht.

Gegen Reisen hab ich nie was gesagt, weil wenn man da anfängt alles zu streichen kann man auch gleich die eigene Existenz komplett hinterfragen. Ich würde zB irgendwann mal die USA oder Namibia bereisen, aber da heißt es auch erstmal sparen.

Da muss auch jeder für sich selbst den richtigen Weg finden. Ich mache zB auch gerne Kreuzfahrten… und ja der Widerspruch zu meiner Einstellung ist mir bewusst. Ich handhabe es so, dass ich nur eine Reise alle 2 bis 3 Jahre mache und dann auch nur mit Schiffen die mit LNG fahren. So bekomme ich meine KF, hab aber trotzdem eine deutlich geringere Belastung wie wenn ich 1 bis 2x jedes Jahr fahren würde.

Einzig bei Inlandsflügen würde ich Sparpotential sehen - zB bei solchen wo man 2x am Tag fliegt nur um in einem Meeting oder Schulung zu sitzen. Aber auch da will ich niemanden was aufzwingen.

Smartin schrieb:
Ist in Berlin eine absolute Seuche. Hier klauen gefühlt alles, selbst Billigräder.
Da würde ich ein Ebike o.ä. nie unbesichtigt rumstehen lassen, nicht mal im Keller. Und jeden Tag das Rad in die 3.Etage zu bewegen, ist selbst bei "nur 17kg" keine
Option, zumal ich da gar keinen Platz hätte

Leider hat heutzutage kaum einer mehr Respekt vor fremden Eigentum. Mein Rad wurde mir auch schon mal vor der Haustür am hellen Tag geklaut, war natürlich abgeschlossen.

Würde man hier einen Tesla hinstellen, wäre da ziemlich schnell eine Beule oder Kratzer drin …
Bei einer Dienstfahrt nach Hamburg wurde unser Dienstkfz sogar vor dem Hotel abgefackelt …

Smartin schrieb:
Wenn man jeden Tag an die 2h in den Öffis verbringt, und in 3h auch laufen könnte (ca. 17km), da glaub mir, hat man schon alle "Alternativen" durchdacht und diskutiert - selbst die eines E-Bikes.

Es gibt leider viele Menschen welche aus Prinzip nein sagen und wenn man dann auch noch überall „ihr FFF Kinder“ liest können sich im Kopf schnell mal gewisse Vorurteile manifestieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Smartin und KitKat::new()
KitKat::new() schrieb:
ja
autonome (Level 4 und mehr) Fahrzeuge gibt's noch nicht in DE afaik
Wenn du mit Autofahren Stress verbindest und überfordert bist, dann ist es auch nichts für Dich, dann ist es auch charakterlich eine gute Einstellung es zu vermeiden wo man es kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben