Und Du glaubst, das bleibt alles auch so, weil Umstellungen und neues Schiffe auch kein Geld kosten?ArcherV schrieb:Inwiefern leisten? AIDA ist der Billigheimer in der KF-Branche.
Zumal "Billigheimer" immer noch ein fetter 4stelliger Betrag ist.
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Und Du glaubst, das bleibt alles auch so, weil Umstellungen und neues Schiffe auch kein Geld kosten?ArcherV schrieb:Inwiefern leisten? AIDA ist der Billigheimer in der KF-Branche.
Das Thema hatten wir, Abseits von n Symbol Politik bringt das gar nichts.KitKat::new() schrieb:Tempolimit
In der Schifffahrt genauKitKat::new() schrieb:Tempolimit
Smartin schrieb:Und Du glaubst, das bleibt alles auch so, weil Umstellungen und neues Schiffe auch kein Geld kosten?
Smartin schrieb:Zumal "Billigheimer" immer noch ein fetter 4stelliger Betrag ist.
ArcherV schrieb:Inwiefern leisten? AIDA ist der Billigheimer in der KF-Branche. Ich bin Alleinreisender wo man noch zusätzlich gemolken wird. Ja, ich muss auch sparen damit ich mir das leisten kann. Mehr als einmal alle zwei Jahre geht nicht.
Ist eine gute Sache.Frooooonk schrieb:ich mein, mit der eröffnung der strombörse in leipzig z.b., dort wird strom gehandelt und wenn es gehandelt wird,
Na ja von den Gewinnen sollte man sich auch nicht täuschen lassen, ist trotzdem knallhartes Geschäft für die, die Konkurrenz ist dort stark.ArcherV schrieb:Wie man an der Nova sieht, jupp. Die können das bezahlen, einfach weil die in der Vergangenheit absurde Gewinnmargen hatten.
Wer ist "ihr"? Und wieso bis 2030?Lipovitan schrieb:Stimmt, dass wird benötigt. Also bitte ausbauen, bis 2030 habt ihr Zeit.
EE ist nicht Grundlast fähig, wie oft denn noch?Lipovitan schrieb:Da ist kein Fehler, da die Annahme darauf beruht das die Grundlast mittels EEG sichergestellt wird. Energie aus EEG ist bereits jetzt günstiger und der Preis sinkt weiter. Aktuell werden WEA abgeschaltet, da sie zum Teil zu viel Energie fürs Stromnetz liefern. Diese überschüssige Energie wird verwendet um Stromspeicher zu füllen.
Und die Errichtung und der Betrieb dieser Speicheranlagen kostet nichts? Die Speicherkosten müssen in den PV- und Windstrompreis mit eingerechnet werden. Und schon ist man weit weg von 4 bis 7 Cent pro kWh.Lipovitan schrieb:(...)Bei wenig Wind und/oder Sonneneinstrahlung übernehmen dann die Stromspeicher.(...)
Sorry, ein funktionierendes Modell mit eigens gewählten Eingangsparametern ist sicher eine wissenschaftliche Leistung, aber kein Nachweis. Den Nachweis liefert ein funktionierendes System.Lipovitan schrieb:Das dies geht hat das Fraunhofer Institut ja nun nachgewiesen. (...)
Kostet die Errichtung und der Betrieb irgendeiner Anlage nichts? Ja, wenn man viele Kosten ausklammert.Binalog schrieb:Und die Errichtung und der Betrieb dieser Speicheranlagen kostet nichts?
Hör auf EEG nur auf PV und WEA zu beschränken dann ist es das.Binalog schrieb:EE ist nicht Grundlast fähig, wie oft denn noch?
Klasse, und dann steht ein nicht geringer Teil der Bevölkerung vor einem riesen Problem. Kein Geld für den Sprit, um auf Arbeit zu kommen, einzukaufen, Verwandete und Freunde zu besuchen. Die Bude bleibt kalt, da die Energiekosten durch die Decke gehen. Dunkel bleibt sie auch...Lipovitan schrieb:Dann noch die Subventionen für fossile Brennstoffe streichen und schon ist ausreichend Geld für einen Energiewandel da.
Das würde mich auch mal interessieren.Binalog schrieb:Wer ist "ihr"? Und wieso bis 2030?
Binalog schrieb:Ich habe mir die Eingangsparameter Deiner verlinkten Simulation angesehen, dort wird von einem Stromverbrauch von ca. 600 TWh ausgegangen, aktuelle Prognosen belaufen sich auf 1.000 TWh für das Jahr 2050. Und selbst wenn diese 67 % Abweichung nicht wäre, Simulationen haben ihre Grenzen...
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pu...klimagutachten.pdf?__blob=publicationFile&v=8Der Endenergieverbrauch verringert sich bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Jahr 2015 um 6 % auf 8.385 PJ (inkl. Treibstoffe für den internationalen Flugverkehr). Langfristig – bis zum Jahr 2050 – verringert sich der Verbrauch um 19 % auf 7.187 PJ.
Treiber für den Rückgang ist die zunehmende Effizienz der Geräte, Anlagen und Fahrzeuge, aber auch die demografische Entwicklung. Der Anteil der fossilen Energieträger nimmt ab von 68 % im Jahr 2015 auf 55 % im Jahr 2050. Sowohl der Verbrauch an Mineralölprodukten (-1.278 PJ; -39 %) als auch der Verbrauch an fossilen Gasen (-649 PJ; -30 %; im wesentlichen Erdgas) Abwärme Sonstige Erneuerbare Energien Biomasse und erneuerbare Abfälle Wasser-, Windkraft sowie Photovoltaik Wasserstoff Gase Mineralöle Nichterneuerbare Abfälle Kohlen Strom Seite 28 men im Zeitraum 2015 bis 2050 stark ab. Zusätzlich zu den Faktoren Effizienz und Demografie wirkt der Faktor Substitution reduzierend auf den Verbrauch fossiler Energieträger. Im Verkehrssektor werden nach 2030 insbesondere im Pkw-Bereich Verbrennungsmotoren zunehmend durch Elektromotoren ersetzt. Im Bereich der Gebäudewärme (Raumwärme, Warmwasser) steigt die Bedeutung der Wärmepumpen an. Der Einsatz dieser Stromanwendungen wird begünstigt durch den zunehmend CO2-ärmeren Strommix der inländischen Erzeugung.
Trotz der steigenden Bedeutung des Stroms im Verkehrs- und Gebäudesektor verändert sich der Stromverbrauch im Verlauf der Jahre 2015 bis 2050 nicht wesentlich und verbleibt auf dem Niveau von 1.850±20 PJ (515±5 TWh). Die höhere Effizienz der Geräte, Lampen und Anlagen sowie strukturelle Verschiebungen, unter anderem der Ersatz konventioneller Stromdirekt- und Speicherheizungen durch Wärmepumpen, dämpfen den Verbrauchsanstieg. Auch die Nachfrage nach Fernwärme verändert sich im Zeitverlauf nicht wesentlich. Der Verbrauch verleibt auf dem durchschnittlichen Niveau der Jahre 2010 bis 2015. Synthetische Energieträger werden in der Referenzentwicklung nur in sehr geringem Ausmaß eingesetzt, in Form von Wasserstoff im Verkehrsbereich.
Auch hinsichtlich der von dir angesprochenen Backup-Möglichkeiten beleuchtet die Studie:Durch den Rückgang der Kohleverstromung sinkt bis 2030 die regelbare Kraftwerksleistung von heute rund 97 GW auf rund 66 GW. Um die Deckung der Residuallast und Leistungsabsicherung des Stromsystems zu gewährleisten, muss die Leistung regelbarer Gaskraftwerke mittelfristig deutlich ausgebaut werden, bis 2030 um rund 20 GW und bis 2050 um weitere 30 GW. Die wegfallenden Kapazitäten aus Kernkraft und Kohle können so ersetzt werden. Ab 2030 wird der Sekundärenergieträger Wasserstoff in 2,5 GW der Gaskraftwerke mit steigenden Anteilen eingesetzt, so dass Erdgas zur Verstromung 2050 vollständig durch Wasserstoff abgelöst ist. Dabei kommen entsprechend den Modellergebnissen Gasmotoren-, Gasturbinen- und GuD-Kraftwerke zum Einsatz. Aus Kostengründen werden keine Brennstoffzellenkraftwerke verwendet.
Dies entspricht auch dem aktuell Stand der Sondierungen.Bei der Leistungsabsicherung mit Gaskraftwerken ist zu beachten, dass die Vorhaltung der Leistung als Back-up des Stromsystems vergleichsweise günstig ist.
Vor allem wenn es eine generelle Prognose ist. Daher beziehe ich mich auf Quellen die ausschließlich eine Prognose für Deutschland geben.Binalog schrieb:Wobei wie immer gilt, Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.
Mir ist nicht so ganz klar inwiefern das die Energiewende tangiert. Der Strombedarf wird sowieso steigen. Das bedeutet unweigerlich, dass man zur Verhinderung eines Blackouts unsere Stromversorgung ausbauen muss.Binalog schrieb:Mir geht es um die Rahmenbedingungen und inwieweit diese bei der gewählten Strategie berücksichtigt wurden. Mir geht es zudem um ein technisch-betriebswirtschaftliches System was dauerhaft funktioniert und Ressourcen übrig lässt, die wir m. E. dringend für Abwehrtechnologien/-maßnahmen gegen die m. M. n. unvermeidlichen negativen Folgen des menschgemachten Klimawandels benötigen, die uns mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit treffen werden
Inklusive der Option zukünftig die Kraftwerke auf Biogas und synthetisch hergestelltem Gas aus erneuerbaren Energien zu betreiben. Und mit 2 Jahren eine sehr kurze Bauzeit verbunden mit geringen CO2 Ausstoß.„So gewährleisten wir, dass durch die Umstellung der Wärmeerzeugung im Vergleich zur bisherigen Versorgung aus dem Kraftwerk Lippendorf keine höheren Preise auf die Leipzigerinnen und Leipziger zukommen“, sagte Rogall.
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GuD-Kraftwerke können ohne Probleme 8000 Volllaststunden erreichen. Zum Vergleich: Eon rechnet bei Datteln 4 mit 6000 bis 6500 Volllaststunden. Und das GuD-Kraftwerk produziert 163 MW thermische Energie und stellt es in Form von Fernwärme zur Verfügung.Idon schrieb:Ein Kohlekraftwerk wie Datteln 4 produziert kontinuierlich Strom, 24/7/365 mit einer Revision von 4 Wochen pro 24 Monate bei einer vertraglich zugesicherten Verfügbarkeit von >98,5%, und, sofern gewünscht, Fernwärme. Die 500 Windkraftanlagen nicht.
Das Kraftwerke Ziel von (terroristischen) Angriffen werden können, dass ist nichts neues. Auch Atom- und Kohlekraftwerke arbeiten nicht analog.Binalog schrieb:Zudem gibt es noch den Aspekt der Sicherheit. Zigtausende kleine Erzeugungseinheiten, welche mittels IKT zu virtuellen Kraftwerken zusammengeschlossen werden, stellen ein hohes Risiko bzgl. Hackerangriffen dar, auch das sollte bedacht werden.
Die Zeit wird es zeigen ob der eingeschlagene Weg zu radikal war.Binalog schrieb:Ich respektiere Deine "100%-EE-Meinung = Kohle abschalten 2030", aber gleichzeitig befürchte ich, dass wir damit unsere Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft verspielen, ohne dabei einen nennenswerten Effekt in die gewünschte Richtung zu erzielen.
Die neuen Gaskraftwerke, welche bedingt durch die Abschaltung bestehender(!) thermischer Kraftwerke notwendig werden und von den Übertragungsnetzbetreibern errichtet werden, werden über die Netzentgelte finanziert. Dem Betreiber kann es egal sein ob das Kraftwerk im Jahr 5.000 oder 0 Stunden läuft.Idon schrieb:(...)Der unwirtschaftliche Betrieb von Gaskraftwerken hat Irsching gekillt.