AvenDexx schrieb:
Das gehört essentiell mit zu meiner Aussage!
Ich denke das ist ein generelles Missverständnis: Ich wollte deine Aussage gar nicht korrigieren, sondern habe nur geschrieben wie ich es empfinde.
Du hast natürlich damit recht, dass man bei Android mehr Freiheit als bei anderen mobilen Betriebssystemen (noch) hat, aber aus der Sicht eines langjährigen Linux-Nutzers, der seine ersten Linux-Erfahrungen mit einem gerooteten Huawei Y300 (zuerst Cyanogen-, dann Liquidsmooth-Mod) gesamt hat (ich konnte vieles davon nutzen, als ich ca. ein halbes Jahr später von Windows XP auf Linux umgestiegen bin), weiß ich aus eigener Erfahrung, wie eingeschränkt ein standardmäßiges Android trotzdem ist.
Ich wünschte mir so sehr, ich hätte dort auch nur ansatzweise die gleichen Möglichkeit wie auf dem PC: Den ganzen Müll rausschmeißen, es weiterhin normal aktualisieren (vom Hersteller kommt offenbar nichts mehr: ein 4,5 Jahre altes, mir immer noch mehr ausreichendes Poco M3, dessen 6 Ah Akku trotz intensiver Nutzung (ich surfe, maile, lese eBooks und schreibe auch das hier damit) noch immer 3-4 Tage reicht - wieso sollte ich es wegwerfen und mir erst wieder aufwändig ein neues einrichten, das dann wieder neue Einschränkungen hat, mit denen man sich abfinden muss, da man selbst trotz Linux-Basis keinen Einfluss darauf haben darf…), ich könnte es vernünftig sichern und wiederherstellen (beim gerooteten Y300 konnte ich wenigstens aus dem Bootloader heraus Images erstellen und wiederherstellen), usw.
Linux ist frei: Nicht wie Freibier, sondern wie Freiheit.
Auf Android traf das noch nie zu und wie man im Artikel sieht, kann das beliebig weiter einschränken werden. Man ist dem hilflos ausgeliefert: Friss oder stirb.