maloz
Captain
- Registriert
- März 2007
- Beiträge
- 3.205
Ich finde den Thread sehr interessant und ich kann die Beweggründe des TE vollkommen nachvollziehen.
Ich komm zwar mit ihr aus, aber viel zu sagen haben wir uns nicht. Liegt denke ich auch an meiner aktuellen Wohnsituation.
Mein Zimmer, dass (ungelogen) einer Abstellkammer gleicht, was mir auch immer wieder von Besuchern bestätigt wird
, ist seeeeeehr klein und liegt extrem ungünstig. Ich kann nichmals ein 2-Mann-Bett reinstellen. Man kann zwar zu zweit auf meinem derzeitigen Bett pennen, nur wenn sich einer von beiden im Schlaf breit macht ist das nervig. Zudem ist es mir auch leicht peinlich (obwohl ich nichts für kann)...
Links neben meinem Zimmer ist das Schlafzimmer meiner Eltern, rechts daneben das Wohnzimmer. Die Tür (dünne Holztür) zeigt Richtung Flur. Das Fenster ist Richtung Garten eingebaut.
Wenn ich Wochenende ausschlafen möchte geht dies nur mit Ohropax (kein Scherz).
Wenn ich rede/telefoniere hört man außerhalb des Raumes jedes Wort (außer ich flüstere). Genauso höre ich nahezu alles von draußen.
Ich wohn derzeit ländlich und 30min/25km von der Arbeit weg.
Das einzig positive ist, dass ich so laut Musik hören kann wie ich will - und das wars auch schon.
Ich drücke im Monat 180€ ab, Getränke kaufe ich selber.
Dieser gesamte Umstand plus das tolle Verhältnis zu meiner Mutter brachten mich schon vor einigen Jahren ziemlich rasch auf den Gedanken auszuziehen.
Ich habe meine Ausbildung beendet und verdiene nun ziemlich gutes Geld wie ich finde.
Ich spare mir jetzt 3k-4k€ an und ziehe dann in eine 30-50m² große Wohnung (in der Stadt).
Neben den Möbeln, welche ich mir komplett anschaffen muss, kommen auch noch weitere "Einzugskosten" auf einen zu: Kaution und ggf. Provision (i.d.R. 3 MM + 2,83 MM).
Möbel reichen mir von Ikea.
Tja, natürlich ist das ein großer Schritt im Leben. Die erste eigene Bude.
Aber was erhält man dafür?
Freiraum, Privatsphäre, Abstand, Selbstständigkeit, Platz, "Noch ein Stück erwachsener" (
), evtl. sogar Respekt, Unabhängigkeit, ...
DAS wird es mir auf jeden Fall Wert sein.
Das Verhältnis zu meiner Mutter wird sich dann auch bestimmt bessern.
Ich finde, wenn man auszieht, dann auch "richtig". Also Wäsche bei Mama vorbeibringen oder dort jeden Tag essen - Neee, geht gar nicht...
In spätestens einem Jahr - oder besser gesagt, so schnell wie es mir finanziell möglich ist, BIN ICH WEG.
Bei mir war es genau andersrum - seitdem wurde das Verhältnis zu meiner Mutter immer schlechter.dustyOn3 schrieb:Man wird einfach erwachsener und die Welt kommt einem viel realistischer vor. So ging es mir jedenfalls. Seitdem verstehe ich mich auch mit meinen Eltern und meinem Bruder perfekt.
Ich komm zwar mit ihr aus, aber viel zu sagen haben wir uns nicht. Liegt denke ich auch an meiner aktuellen Wohnsituation.
Mein Zimmer, dass (ungelogen) einer Abstellkammer gleicht, was mir auch immer wieder von Besuchern bestätigt wird
Links neben meinem Zimmer ist das Schlafzimmer meiner Eltern, rechts daneben das Wohnzimmer. Die Tür (dünne Holztür) zeigt Richtung Flur. Das Fenster ist Richtung Garten eingebaut.
Wenn ich Wochenende ausschlafen möchte geht dies nur mit Ohropax (kein Scherz).
Wenn ich rede/telefoniere hört man außerhalb des Raumes jedes Wort (außer ich flüstere). Genauso höre ich nahezu alles von draußen.
Ich wohn derzeit ländlich und 30min/25km von der Arbeit weg.
Das einzig positive ist, dass ich so laut Musik hören kann wie ich will - und das wars auch schon.
Ich drücke im Monat 180€ ab, Getränke kaufe ich selber.
Dieser gesamte Umstand plus das tolle Verhältnis zu meiner Mutter brachten mich schon vor einigen Jahren ziemlich rasch auf den Gedanken auszuziehen.
Ich habe meine Ausbildung beendet und verdiene nun ziemlich gutes Geld wie ich finde.
Ich spare mir jetzt 3k-4k€ an und ziehe dann in eine 30-50m² große Wohnung (in der Stadt).
Neben den Möbeln, welche ich mir komplett anschaffen muss, kommen auch noch weitere "Einzugskosten" auf einen zu: Kaution und ggf. Provision (i.d.R. 3 MM + 2,83 MM).
Möbel reichen mir von Ikea.
Tja, natürlich ist das ein großer Schritt im Leben. Die erste eigene Bude.
Aber was erhält man dafür?
Freiraum, Privatsphäre, Abstand, Selbstständigkeit, Platz, "Noch ein Stück erwachsener" (
DAS wird es mir auf jeden Fall Wert sein.
Das Verhältnis zu meiner Mutter wird sich dann auch bestimmt bessern.
Ich finde, wenn man auszieht, dann auch "richtig". Also Wäsche bei Mama vorbeibringen oder dort jeden Tag essen - Neee, geht gar nicht...
In spätestens einem Jahr - oder besser gesagt, so schnell wie es mir finanziell möglich ist, BIN ICH WEG.