Kern- und Fusionstechnik sowie Alternativen zur Energieerzeugung

großes Lob an [F]L4SH. Normaler weise mache ich um so grße Texte einen Bogen, warum weis ich leider selber nicht ganz genau, wahrscheinlich weil ich sie früher häufig gelesen hab und dann genau so schlau war wie vorher.

Ich schließe mich da Tekpoint an:
Du schreibst wirklich wie einer der sich damit nicht nur befasst sondern es auch erlebt Schreibst ein aus der Seele fast^^
 
Seh ich ebenso. Vakuumröhren und Photovoltaik einzeln. Man brauch natürlich auch mehr Fläche. Wobei das ja je nach Wirkungsgrad vielleicht sogar besser mit 2 verschiedenen Modulen läuft.
 
zumal Dunkle Röhren einen Wirkungsgrad nahe 100% haben dürften.
(also nur die röhren an sich, nicht was dahinter noch kommt)

Die PV Anlage da drin dürfte also im besten Fall nicht schaden.
 
Mal abgesehen von den offensichtlichen Fehlern im Konzept: Wieviel kostet bitte ein Solarpanel innerhalb einer Vakuumröhre. Bei so einer aufwändigen Fertigung werden uns die Ohren wackeln, wenn wir die Preise/Kilowattstunde sehen.:D

Mehr Biomasse und Windräder braucht das Land.:p
Ergänzung ()

Eine weitere "Brückentechnologie": http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1626771/
(bitte auch daran denken, dass der Widerstand mit steigender Temperatur sogar noch weiter ansteigt ;))

Klar, manche "Problemstrecken" lassen sich so kurzfristig ausbauen, letztendlich hilft es alles nichts und die neue Trasse wird über kurz oder lang gegen den Willen der Bevölkerung gebaut werden.
 
Ich finde die Idee super aber die Umsetzung miserabel.

Seh ich ebenso. Vakuumröhren und Photovoltaik einzeln. Man brauch natürlich auch mehr Fläche. Wobei das ja je nach Wirkungsgrad vielleicht sogar besser mit 2 verschiedenen Modulen läuft.

sehe ich ähnlich
 
Hochtemperaturspannungsleitung, gibt es so weit ich weis in der USA und in Japan schon länger stellenweise.
 
hochtemperaturleiterseile werden sich nicht durchsetzen: eher wird man neue leitungen ziehen (dickere), mit temperaturfühlern versehen als so was einzusetzen.
fusionsenergie: wird nie mehr als unglaubliche mengen geld kosten. ich versuch auch nicht aus meinem kühlschrank nen hochofen zu machen (der vergleich hinkt aber drastisch, in wirklichkeit ist es viel krasser).
zu viel energie in form vom erdgas speichern ist sinnvoll, und technisch machbar. wird auch in 2 (winzigen) pilotanlagen in d schon gemacht. das problem ist die elektrolyse, deren katalysatoren leider nicht all zu lange durchhalten. energiebilanz ist aber eh egal, da man ja nur das Zuviel benutzt. ne speicherung von h2 wär aber trotzdem erheblich sinnvoller, wobei dann die re-eleketrifizierung dann wieder an den brennstoffzellen langfristig scheitern würde.. aber da kann man wenigstens noch was erforschen und auch verbessern.

das was sich vermutlich am ehsten durchsetzen wird ist eine energieeinsparung wenn strom in absehbarer zeit wirklich spürbar teurer wird. dann kommt die solarenergie wieder, aber dann mit stromspeichern in jedem haus. gibt es ebenso schon als pilotanlagen.
 
Die Alternative zur Energieerzeugung ist längst da. Sie heist ganz einfach "Kalte Fusion".

Kontrollierte Experimente in Russland, Kalifornien, Italien und Japan haben bereits übereinstimmend bewiesen dass es Kalte Fusion wirklich gibt. Die Geräte brauchen nur noch produziert werden.

Die Massenmedien schweigen dazu noch immer eisern, aber sie können die Entwicklung nicht mehr aufhalten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis sich diese Technik durchsetzt, die Funktionsfähigkeit ist schon bewiesen.
 
es ist auch bewiesen, dass Kerfusion funktioniert (und das schon länger) - wieviele KF-Meiler siehst du rumstehn?
 
kernfusion funktioniert - in der sonne, in kernwaffen und in kleinstexperimenten (ohne die daraus gewonnene in irgend einer art energie nutzbar zu machen)
großtechnisch ist das eine extreme utopie. in 20 jahren wird man sagen: "scheiße, hätten wir die 35mrd euronen besser mal in solarthermische kraftwerke investiert..".
seit duzenden jahren heißt es: "in 50 jahren ist es soweit". den gleichen spruch wird man in 100 jahren immer noch hören.
der mechanismus ist definitiv beherschbar, leider aber nicht daraus auch energie raus zu holen. so wie das aussieht, sind die physikalischen gegebenheiten einfach nicht dazu gemacht das für irgendwen nutzbar zu machen. es wird nur ne menge geld kosten, und am ende allen als "basisforschung" verkauft.
noch mal kurz die technische realisierung:
außen mit flüssigem helium [wie beim cern], oder eben stichstoff, herruntergekühlte superleitende magneten.
innen superheißes plasma, dass durch das magnetfeld davon abgehalten werden soll seinen reaktorkern zu verflüssigen..
problem eins: wie bekomme ich das plasma auf "betriebstemperatur"?
geht wohl nur mit lasern, extremen lasern. die amis haben so ein teil, energieverbrauch ferner normaler großstädte.
problem 2: wie schaffe ich es innen millionen von grad zu haben, ohne dabei die supermagneten über ihre sprungtemperatur (da wo sie aus dem superleitenden zustand herrausfallen) zu erwärmen? man schaue nur an das cern was da für folgen bei raus kommen.
problem drei: wie bekomme ich da überhaupt energie raus?
man bedenke, superheiße suppe drin, minus 180+ grad draußen rings rum. wie soll das nur gehen? da sieht es echt so aus, als ob wir erheblich mehr energie (oder auch geld) rein stecken als wir jemals raus bekommen könnten.
ach, immer dran denken: bei kernveränderungen entsteht immer die besonders "gesunde" gammastrahlung. grad daneben wohnen will ich zumindest nicht, das steht also in frankreich schon genau richtig.

kalte fusion ist ne lustige sache, dieser italiener ist entweder ein genie oder ein genie. also eins was wirklich was gefunden hat, oder einer der alle hinters licht führt. den bewiesen ist da rein gar nichts. so dermaßen still wie es darum ist zeigt irgendwie das da etwas nicht kanz normal sein kann.
nur weil forschungsgelder da hin fließen heißt nicht, dass da wirklich was zu holen ist. es gibt ja auch forschungsgruppen die an einer relativierung des treibhauseffektes arbeiten.
 
Hier mal eine schöne Entwicklung von Energiespeicher unter Wasser.


Energy Bag von Seamus – Neue Riesen-Unterwasser-Beutel können Energie speichern

Ob das jetzt die Zukunft wird, wird weitere Entwicklung und Nachfrage zeigen. Aber ich vermutet wenn das mit den Ruck wie auf den Land gleich agiert, müsste bei gleicher Größe nur bei doppelter tiefe 4mal mehr Energie gespeichert werden können oder?

Noch ein paar News zu aktuellen Diskussion von Fusion.

Fusionsreaktor Iter

In Südfrankreich soll der weltweit erste Fusionsreaktor entstehen, den die EU, wie kürzlich beschlossen wurde, mit zusätzlichen 650 Millionen Euro fördern will. Iter soll er heißen und schon jetzt steht der Reaktor der Zukunft in der Kritik, da viele ihn für ein Milliardengrab halten und durchsetzen wollen, dass statt ihm die Entwicklung und der Ausbau alternativer Energiequellen gefördert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Topflappen schrieb:
großtechnisch ist das eine extreme utopie. in 20 jahren wird man sagen: "scheiße, hätten wir die 35mrd euronen besser mal in solarthermische kraftwerke investiert..".
Was zu beweisen wäre.
So viele ernstzunehmende Forschungsprojekte, wie es bei der "heißen Fusion" ganz im Gegensatz zur kalten Fusion schon noch gibt, ist der wissenschaftliche Konsens offensichtlich, dass heiße Fusion eben keine "extreme Utopie" ist, sondern dass es einfach noch immer schwer einschätzbar ist, ob sie sich wirtschaftlich nutzen lässt.
Also heißt's am Ball bleiben, um genau das herauszufinden, da wir genau so eine Energiequelle verdammt dringend gebrauchen könnten!

Topflappen schrieb:
seit duzenden jahren heißt es: "in 50 jahren ist es soweit". den gleichen spruch wird man in 100 jahren immer noch hören.
Was nur heißt, dass nichts von einer Voraussage zu halten ist, dass wir in 50 Jahren bereits Fusionreaktoren haben werden. Denn genau das können wir ja noch nicht wissen.

Also wie wäre es mit einer anderen Voraussage:
Wenn ITER fertiggebaut und einige Jahre in Betrieb ist, können wir wesentlich besser einschätzen, ob es ca. drei Jahrzehnte später wirtschaftlich nutzbare Fusionsreaktoren geben wird oder wohl nie.
 
Eben und wer Milliarden ausgibt, um sein Land mit Windrädern und Solarpanelen zu pflastern ohne zu wissen wo der Strom eigentlich hin soll, kann doch auch mal ein bisschen was in die Kernfusion stecken. ;)
 
Topflappen schrieb:
problem eins: wie bekomme ich das plasma auf "betriebstemperatur"?
geht wohl nur mit lasern, extremen lasern. die amis haben so ein teil, energieverbrauch ferner normaler großstädte.

In Darmstadt in der GSI stand ein entsprechender Laser und deine Angabe ist etwas falsch. Der Laser wird zwar unter Megawatt angeben, hier geht es aber um eine hohe Spannung samt hoher Stromstärke für einen kurzen Augenblick, der zwar theoretisch als Mega- oder gar Gigawatt angeben wird, aber effektiv so gar nicht verbraucht wird. Spannung und Stromstärke wurden z.B. im GSI mit einer normalen Starkstromleitung die Kondensatoren über mehre Stunden aufgeladen und dann in relativ kurzer Zeit die benötige Spannung und Stromstärke an den Laser abgeben um den benötigten Zündfunke zu geben. Deine Aussage über den Energieverbrauch ferner einer normalen Großstadt ist damit nur bedingt haltbar, da die Leistungsangaben zwar in den Regionen angeben werden, effektiv aber durch die kurze Zeit nicht benötigt wird.
 
Was ist eigentlich Seriös ?, die Massenmedien , das Fernsehen, der Rundfunk usw. Überall vermischt sich Wahrheit mit Fehlinformationen. Letztendlich muß man jeden Artikel allein für sich beurteilen und nicht alles in einen Topf werfen nur weil einige Autoren und Themen auf dieser Seite nicht ganz unbedenklich erscheinen.

Zurück zur Kalten Fusion. Tatsache ist hier das sich dort nicht nur irgendwelche Bastler herumtummeln, sondern auch Wissenschaftler, Physiker, Professoren und Universitäten ernsthaft mit diesen Thema befassen und versuchen die Theoretischen Hintergründe zu erfassen. Denn erst wenn diese Vorgänge in der Theorie verstanden werden kann man sie effektiv in die Praxis umsetzen.

Bisher ist gerade hier das Problem (auch bei anderen "Freie Energie" Geräten) das es hähfig an der reproduzierbarkeit der Experimente hapert, weil gewisse Faktoren übersehen werden und dieser minimale Unterschied ist entscheidend ob der Versuch gelingt oder misslingt.

Aber eines steht bereits fest, die heiße Fusion ist nur mit enorm hohen Aufwand machbar und auch wenn kein radioaktives Brennmaterial zur Entsorgung anfällt bleibt trotzden radioaktiver Sondermüll übrig da durch die hohe Neutronenstrahlung das Reaktorgehäuse radioaktiv wird.

Die Kalte Fusion findet jedoch in der Natur bereits Millionenfach statt, zum Beispiel:

Die Umwandlung von Kalium in Kalzium findet im Huhn statt, wenn es kein Kalzium zu fressen bekommt haben die gelegten Eier trotzdem eine Schale aus Kalzium.

Kalium & Kalzium sind beide chemische Grundstoffe. In der herkömmlichen Chemie ist eine Umwandlung von chemischen Grundstoffen bisher nicht möglich und so gibt es noch weitere Prozesse in der Natur bei denen Grundstoffe umgewandelt werden was aber auf rein chemischer Basis nicht möglich ist.
 
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