Kinder im Internet? Gut oder Schlecht?

Grave-Digger

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Hallo,

Ich treffe immer mehr 10-14 Jährige im Internet an. Einerseits finde ichs gut, weil se Spass dran haben, andererseits find ichschs scheisse, da se ganz schön auf die Nerfen gehen können ( z.B die ganzen Counterstrike'r )

Ich kenn z.B selbst einen 12 Jährigen ( keine weiteren Details dazu ) der eingentlich voll ok ist.

Würde gern mal Eure Meinung dazu hören. :)
 
Bin selbst im Internet, seit ich 10 bin (bin mittlerweile 16) ;)

Habe prinzipiell nichts gegen solche Leute, es sei denn sie NERVEN, und das tun diese ganzen CS Kiddies:rolleyes: Genauso nerven mich Script-Kiddies, die meinen einfach alles zu können...:p

Aber solang sie Abstand von mir halten und nur auf ihren CS / WoW Servern rumtoben, sind'se mir herzlich egal...
 
Ich finde schreiende Kinder in Schwimmbädern viel nerviger (weswegen ich Sommerferien für ne ganz schlechte Erfindung halte ;)) :rolleyes:...
 
mhmm also najo Mein Nachtbar isauch 12 und mit dem kann man schon ganz schön wat machen :).

Allgemein:

Kinde sin nich nerfig ( Also diese ganzen inet user da )

SCRIPT Kiddies und cs kiddies kann ich nich leiden :-( ( Die halt die ganze zeit meinen sie können alles besser :) :freak:
 
Kinde sin nich nerfig

Oje, da hat wohl jemand seine Zeit lieber in Scripts für CS Schreiben investiert, als in den Deutschunterricht ;) :D :cool_alt:


Ich finde aber trotzdem auch, dass es (jetzt ernsthaft) nicht auf's Alter von Leuten ankommt. Ich kenn tatsächlich 13-14jährige, die durchaus schon sehr annehmbare Persönlichkeiten sind. Es gibt aber auch 20, 30, 50jährige mit denen einfach nichts anzufangen ist.
 
Joa ^^ ich bin zwar 17 aber häng ab und an auch mal mit 12 13 jährigen ab weils einfach fun macht ( wennse halt bissle Vernüftigsin :evillol::freaky: )
 
also ich frage mich eher was aus solchen leuten werden soll, die seit sie 10 sind kaum noch draussen in der natur spielen, kaum noch ein ordentliches buch mal lesen sondern nur noch junk-konsum praktizieren und std.lang vor der röhre hängen und einfach nur schnellen visuellen und auditiven input ohne substanz haben. wie sollen solche leute später in einem studium oder im beruf eine ausdauer und disziplin entwickeln die sowohl sie menschlich als auch besagte firma nach vorne bringt? wie werden solche pc-kiddys belastbar? die labilität, unvernunft, nervosität, zappelphilip-symptome werden ja schon von kleinauf scheinbar geschult...
 
meine 3 Kinder sind seit 1 Jahr manchmal online.
Man darf das Inet nicht als Informationsquelle vergessen.

Und um euch zu schocken: Sie sind keine 1x Jahre alt sondern erst 4, 6 und 7.
Keine Angst. Ihr werdet sie garantiert nicht so schnell auf einen SpieleServer antreffen.
 
Tjo Theo, als ich 10 war hab ich immer Mecker bekommen weil ich immer aus gesehen hab wie ein Grubenarbeiter wenn ich nach Hause kahm. :D

Wie sich das Verhalten der neuen Generationen auswirkt kann man jetzt noch nicht sagen. Ausser das die Allergie Erkrankungen verhaeltnismaeßig mehr geworden sind, durch klinisch reine Umgebungen, in denen die Kinder heute spielen.
 
ich finde es is wichtig den kindern zugang zum netz zu gewähren

es ist hilfreich, man lernt immer was :D und spaß machts auch
natürlich darf mans nciht übertreiben :)
 
Ist eine brisante Frage, wie ich finde!

Ich selbst beschäftige mich seit dem ich 10 Jahre alt bin mit dem Computer – das Internet habe ich erst seitdem ich 15 bin zur Verfügung. Dennoch habe ich ganz klar zwei Meinungen über dieses Thema, und diese gehen aus persönlichen Erfahrungen hervor.

Pro:
Heutzutage im Informationszeitalter ist es unabdingbar mit dem PC und dem Internet umgehen zu können. Wer nicht in der Lage ist im Internet effizient nach einem bestimmten Inhalt zu suchen hat generell ein Problem, da es heute fast in jedem Beruf erforderlich ist. Wer weiß wie man das Internet zu benutzen hat – kann daraus einen riesigen Vorteil ziehen.
Von daher finde ich es gut, dass diese „Kinder“ (man sehe mir diesen Begriff bitte nach) sich relativ früh mit dem Internet beschäftigen. Ich habe das auch an meinem Bruder nachvollziehen können, er hatte sich bis er 14 geworden ist nicht für das Internet interessiert, jedoch hat er mittlerweile das Internet für sich entdeckt. Sei es allein die Kommunikation mit anderen über Messenger Tools wie ICQ, Trillian oder AIM. Das Internet ist halt eine mächtige Informationsquelle, die bei sachgemäßer Nutzung viel Potential hat.

Dennoch gibt es diverse Dinge am Internet die einfach für „Kinder“ in dieser Altersregion einfach nicht geeignet sind. Hinzu kommt das was mir mehr order weniger passiert ist.

Contra:
Wenn man anfängt im Internet mehr Freunde zu finden als im real Life und dann auch noch mehr Spaß am Chatten hat – als mit jemandem ein Gespräch zu führen, halte ich es für bedenklich. Ich weiß mittlerweile welchen Wert ein Gespräch hat und welchen Wert ein ICQ Gespräch hat. Das wissen Jüngere oftmals nicht. Mit dem Hobby PC steht meist auch wenig Bewegung im Zusammenhang was eine Basis für Übergewicht darstellt. Das klingt etwas „plump“ aber das trifft es leider. Ich bin der Meinung Eltern sollten doch sehr genau darauf achten, dass ein „Kind“ im alter von 12-14 Jahren ein gesundes Maß an „real Life“ und „VR“ aufnimmt. Zudem bietet das Internet Inhalte die wirklich nicht unbedingt ohne den Filter „Erfahrung“ oder „Eltern“ genossen werden sollten. Wenn ich an jedwede rechte Inhalte denke, die einem Jugendlichen so ohne weitere Informationen zugänglich sind, halt ich es für notwendig dass Eltern dann wirklich ihrer Verantwortung nachkommen und da erforderliche Gespräche führen.

Von daher bin ich der Meinung, dass die Nutzung des Internets ein zweischneidiges Schwert ist. Wenn man um das Nutzen des Internets bescheid weiß, bin ich auf jeden Fall dafür. Wenn ein Kind aber als „Beschäftigungstherapie“ vor den Computer gesetzt wird – halte ich das für bedenklich, da durch das Internet und die falsche Nutzung wirklich ein Teil an Erziehung passieren kann. Also ist wie mit fast allem einfach nur „Vorsicht“ – im wahrsten Sinne des Wortes – geboten.


Meine Meinung! ;D

Mit freundlichen Grüßen GuaRdiaN
 
Sich im Internet bewegen zu können, gehört imho mittlerweile zu den gängigen Kulturtechniken.
Außerdem übt das Surfen im Optimalfall die Lese- und Schreibfertigkeiten so wie gewisse Bereich des logischen Denkes, der Kommunikationsfähigkeit und Problemlösekompetenzen.
Dennoch halte ich nichts davon, Kinder unbetreut ins Netz zu lassen (was aber prinzipiell für so ziemlich jede Mediennutzung gilt).
Man kann imho selbst Kinder im Alter von Herrmann's Kids ins Netz lassen, aber eben nicht wahllos, unreflektiert und unbeaufsichtigt. Wenn man das Internet als Abstellplatz für Kinder nutzt, ist es genau so ungut wie das Absetzten vor der Glotze oder gar Konsole.
 
das einzige was mich nervt sind die mickymouse-stimmen vom den kiddis bei cs, wenn sie in ihr headset "cheater!" krächzen...
 
Beschränkten Zugang zum Internet (sowohl zeitbeschränkte als auch inhaltlich beschränkte Nutzung) für Kinder finde ich eine gute Sache.

Windows Vista wird da mit Benutzeraccounts, in deren Group Policies Platz für Inhaltsbeschränkungen und Programmverbote sind, diese Einstellungen der Masse hoffentlich näher bringen. Das hier angeführte Beispiel, Counter-Strike, ist z.B. ein Spiel, welches in der neuesten Ausgabe (CS:Source) gar keine Jugendfreigabe hat. Warum spielen Kinder, die nicht mal aus der Pubertät raus sind, so ein Spiel? Gut, haben wir früher auch gemacht, mit Doom, aber da gingen wir anderen nicht bei auf den Sack... :ugly:
 
th3o schrieb:
also ich frage mich eher was aus solchen leuten werden soll, die seit sie 10 sind kaum noch draussen in der natur spielen, kaum noch ein ordentliches buch mal lesen

Buch??? Draussen? Es gibt noch was anderes als mein Zimmer??

Nein, Spaß beiseite... Wie immer gilt: In welchen Maßen Kinder ins Internet gehn..
Wenn sie sich z.B für Hausaufgaben Informationen beschaffen ist das völlig legitim. Nur wennse halt 12 Stunden am Pc sitzen ist das halt was anderes. Ab und zu mal zocken ist sicherlich auch ok..
 
ich unterstreiche Guardians und b-runners Meinung vollkommen. Sehe es auch so, dass Kinder auf der einen Seite so früh es geht lernen sollten sich mit dem PC als Arbeitsmittel vertraut zu machen, da es heute und in der Zukunft nicht mehr wegzudenken ist und die Wichtigkeit immer noch zunehmen wird. Auf der anderen Seite halte ich auch nichts davon, die Kinder vor den PC zu setzen um nur noch zu zocken und sich nur noch im Internet Freunde zu suchen. Kinder sollten auf jeden Fall lernen das das wirkliche Leben (so paradox es klingen mag aber viele Kinder sehen das Internet wichtiger an als das reale Leben) wichtiger ist als das virtuelle Leben, in dem sie sich während mehrstündigen CS (oder anderen Games) Sessions bewegen. So lange man diese Gefahren als Elternteil ernst nimmt und nicht wegsieht wenn das Kind sich im Netz herumtreibt, sehe ich kein Problem jüngere Kids an das Netz heranzuführen. Ich denke auch das die kommende Generation ihre Kinder noch besser mit dem Netz vertraut machen kann, da sie die Gefahren kennt und sie auch selbst mit dem Netz aufgewachsen ist. (hoffentlich nicht im Netz :D)
Beschränkungen finde ich auch nur bedingt ratsam, da sie nur die Neugier wecken. Ich halte mehr davon immer mit den Kindern ins Netz zu gehen, Regeln aufzustellen und den Kindern auch ein Stück weit Vertrauen entgegen bringen. Eltern die ihren Kindern mit 5 eine Konsole kaufen halte ich für verantwortungslos. Das Internet ist wie b-runner schon festgestellt hat nicht viel gefährlicher wie andere Medien, wenn es im richtigen Maß und zum richtigen Zweck verwendet wird. (es spricht ja nichts dagegen wenn sich die Kinder mit ihren richtigen Freunden per ICQ oder Skype verabreden um dann draussen was zu machen)

mfg Denis
 
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