Ist eine brisante Frage, wie ich finde!
Ich selbst beschäftige mich seit dem ich 10 Jahre alt bin mit dem Computer – das Internet habe ich erst seitdem ich 15 bin zur Verfügung. Dennoch habe ich ganz klar zwei Meinungen über dieses Thema, und diese gehen aus persönlichen Erfahrungen hervor.
Pro:
Heutzutage im Informationszeitalter ist es unabdingbar mit dem PC und dem Internet umgehen zu können. Wer nicht in der Lage ist im Internet effizient nach einem bestimmten Inhalt zu suchen hat generell ein Problem, da es heute fast in jedem Beruf erforderlich ist. Wer weiß wie man das Internet zu benutzen hat – kann daraus einen riesigen Vorteil ziehen.
Von daher finde ich es gut, dass diese „Kinder“ (man sehe mir diesen Begriff bitte nach) sich relativ früh mit dem Internet beschäftigen. Ich habe das auch an meinem Bruder nachvollziehen können, er hatte sich bis er 14 geworden ist nicht für das Internet interessiert, jedoch hat er mittlerweile das Internet für sich entdeckt. Sei es allein die Kommunikation mit anderen über Messenger Tools wie ICQ, Trillian oder AIM. Das Internet ist halt eine mächtige Informationsquelle, die bei sachgemäßer Nutzung viel Potential hat.
Dennoch gibt es diverse Dinge am Internet die einfach für „Kinder“ in dieser Altersregion einfach nicht geeignet sind. Hinzu kommt das was mir mehr order weniger passiert ist.
Contra:
Wenn man anfängt im Internet mehr Freunde zu finden als im real Life und dann auch noch mehr Spaß am Chatten hat – als mit jemandem ein Gespräch zu führen, halte ich es für bedenklich. Ich weiß mittlerweile welchen Wert ein Gespräch hat und welchen Wert ein ICQ Gespräch hat. Das wissen Jüngere oftmals nicht. Mit dem Hobby PC steht meist auch wenig Bewegung im Zusammenhang was eine Basis für Übergewicht darstellt. Das klingt etwas „plump“ aber das trifft es leider. Ich bin der Meinung Eltern sollten doch sehr genau darauf achten, dass ein „Kind“ im alter von 12-14 Jahren ein gesundes Maß an „real Life“ und „VR“ aufnimmt. Zudem bietet das Internet Inhalte die wirklich nicht unbedingt ohne den Filter „Erfahrung“ oder „Eltern“ genossen werden sollten. Wenn ich an jedwede rechte Inhalte denke, die einem Jugendlichen so ohne weitere Informationen zugänglich sind, halt ich es für notwendig dass Eltern dann wirklich ihrer Verantwortung nachkommen und da erforderliche Gespräche führen.
Von daher bin ich der Meinung, dass die Nutzung des Internets ein zweischneidiges Schwert ist. Wenn man um das Nutzen des Internets bescheid weiß, bin ich auf jeden Fall dafür. Wenn ein Kind aber als „Beschäftigungstherapie“ vor den Computer gesetzt wird – halte ich das für bedenklich, da durch das Internet und die falsche Nutzung wirklich ein Teil an Erziehung passieren kann. Also ist wie mit fast allem einfach nur „Vorsicht“ – im wahrsten Sinne des Wortes – geboten.
Meine Meinung! ;D
Mit freundlichen Grüßen GuaRdiaN