News Kindle Reader: Amazon soll mit letztem Up­date neues DRM eingeführt haben

Termy schrieb:
Ich bin ganz ehrlich - ich habe wenig Mitleid mit all jenen, welche diese DRM-Seuche auch noch durch Käufe unterstützen. Von dem her: selbst Schuld, wer sich einen Kindle aufschwatzen lässt :freak:
Weil alle Kindle Käufer auch automatisch ihre Bücher bei Amazon kaufen... klar.
Sicher, die Masse wird das so machen - gibt aber auch genug, die auf Kindle HW lesen und im Leben noch kein einziges Buch bei Amazon gekauft haben oder werden...
 
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Muntermacher schrieb:
Das DRM ist einfach zu umgehen. Eimfach einen anderen E-Book Reader kaufen und ebooks in freien Geschäften beziehen und per Calibrebauf den Reader laden. Ist ganz simple.
Da braucht man noch nicht mal Calibre für.
 
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Eigentlich gehört da knallhart durchreguliert. Gekaufte E-Books müssen nach dem Kauf dauerhaft verfügbar sein und dürfen nicht in irgendeiner Form wieder entfernt oder auf bestimmte Geräte beschränkt werden. Geht mit echten Büchern auch nicht und preislich sind die E-Books nicht annähernd günstig genug um so etwas zu rechtfertigen. Einmal gekauft, bleibt es meins für immer und ich kann damit machen, was ich will. Alles andere ist unangemessene Benachteiligung.

Gilt allerdings für die ganze Digital-Branche. Die gehört gewaltig zurechtgestutzt.
 
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Snapuman schrieb:
Weil alle Kindle Käufer auch automatisch ihre Bücher bei Amazon kaufen... klar.
Sicher, die Masse wird das so machen - gibt aber auch genug, die auf Kindle HW lesen und im Leben noch kein einziges Buch bei Amazon gekauft haben oder werden...
+1

Habe bereits den 2. Kindle....
Der erst war so 10-12 Jahre im Einsatz und jetzt ein Paperwhite 10er. Fällt heuer aus den "wichtigen" Updates.
Mache somit keine mehr.
Die Kindle Reader waren Preis / Leistung / Akku etc. immer gut und ganz vorne dabei, deren Gängelung wurde leider immer mehr. Auch logisch bei all den bösen Raubmordkopieren, wo das wertvolle DRM in unter 1min. vom Buch entferrnt wird.

Calibre (+ Plug ins) haben viele meiner Amazon ebooks ins offene epub Format gebracht, damit ich die auch in ein paar Jahren noch lesen kann, wenn mir danach ist.
 
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Hallo Leute :)

diese neue DRM von AMA hat mich in eine verzwickte Situation gebracht. Also, ich benutze seit Jahren Tolinos und kaufe die Bücher meiner Lieblingsautoren (Greg Hurwitz, Mark Greaney, Tom Wood, Mark Dawson, Jack Lively...) bei Amazon. Konvertiere sie in epubs und rauf auf den Tolino. Das geht jetzt halt nicht mehr :(
Diese Autoren konnte ich noch in keiner anderen Online-Buchhandlung finden.
Nur Lee Child (Reacher Serie) gibts auch auf Hugendubel.
Phuu...würde mir nur äusserst ungern einen Kindle aufzwingen lassen. Das lesen am Tablet oder am PC mit der Kindle-App ist aber halt auch nicht ideal.
So hoffe ich im Moment dass mein Kindle konverter einen Durbruch erzielt ;)
 
kachiri schrieb:
Alles so richtige Use Cases die in freier Wildbahn nicht oder kaum vorkommen.
Ich besitze einen steinalten Kindle (noch mit Tastatur).
Außerdem habe ich einen farbfähigen eBook-Reader, der nicht von Amazon stammt.

Nein; ich bin kein Fan davon, meine gekauften Inhalte nicht auf beiden Geräten lesen zu können.
 
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kachiri schrieb:
Buchpreisbindung gilt auch für E-Books.
Tut sie das im Falle von Amazon tatsächlich? Das Buchpreisbindungsgesetz sagt:
Wer gewerbs- oder geschäftsmäßig Bücher an Letztabnehmer in Deutschland verkauft, muss den nach § 5 festgesetzten Preis einhalten. Dies gilt nicht für den Verkauf gebrauchter Bücher.
Und das sagt Amazon in den Nutzungsbedingungen zum Kindle-Shop (deren Grammatikfehler):
Ihre Kindle-Inhalte werden Amazon an Sie lizensiert, nicht verkauft.

Haplo schrieb:
Sehr merkwürdiger Artikel, der in keinem Wort darauf eingeht, dass das Entfernen von DRM schon immer gegen die Lizenzbedingungen verstoßen hat und wohl kaum eine erwartete Funktion darstellt.
Das Verbot zur Entfernung des DRMs steht im gleichen Absatz wie das Verbot zum Verleih von Kindle-Inhalten - solche Lizenzbedingungen können die sich in die Haare schmieren.

Haplo schrieb:
Kann ich ein im Playstation-Store gekauftes Spiel extrahieren und brennen? Nein. Oder beim Plattformwechsel auf meiner X-Box abspielen? Nein. Kann ich einen bei Apple/Magenta/Prima gekauften Film extern sichern? Nein. Etc. pp.
Und natürlich kann man das grundsätzlich bedauern, aber das ist doch kein Kindle-spezifisches Vorgehen - aber (und die Kommentare geben dem Artikelschreiber ja recht) Amazon-Bashing geht halt immer ...
Das ist ein Argument den Kopierschutz öfter zu durchbrechen als weniger, warum sollte man eine Entwicklung in die falsche Richtung sang- und klanglos hinnehmen?

Moep89 schrieb:
Eigentlich gehört da knallhart durchreguliert. Gekaufte E-Books müssen nach dem Kauf dauerhaft verfügbar sein und dürfen nicht in irgendeiner Form wieder entfernt oder auf bestimmte Geräte beschränkt werden.
In erster Linie braucht es die Möglichkeit seine Einkäufe unabhängig von Amazon selbstständig sichern und weiternutzen zu können, denn eine Verpflichtung gekaufte E-Books zukünftig immer anzubieten, funktioniert genau so lange, wie das verkaufende Unternehmen noch existiert - auch wenns bei Amazon jetzt nicht gerade nach Existenzangst aussieht.
 
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Wäre das nicht was für den Verbraucherschutz?

Ich habe übrigens nur ein einziges eBook bei Amazon gekauft (afair 2013): Vorher habe ich den Kundendienst gefragt, ob ohne DRM, ja, dann die Kindle-App installiert, das eBook gekauft, geladen, gesucht und mit kryptischen Dateinamen in ~/Android/data/Kindle gefunden, auf den PC kopiert und mit Calibre in ein herkömmliches ePub konfertiert, um es mit dem von mir bevorgten CoolReader lesen zu können: Den nutze ich schon seit 2010 und er lässt sich optimal für mich konfigurieren. Die Kindle-App war mir viel zu unflexibel.

Meine eBook kaufe ich ansonsten alle (primär Perry Rhodan) bei Beam-eBooks, aber dieses eine (die Garlyn-Trilogie *) ) wurde nur bei Amazon veröffentlicht. - Der Kauf hat sich trotz des Umstands, den ich damit hatte, auf jeden Fall gelohnt.

*) Das (kostenlose) Rick Future Hörspiel ist sehr aufwändig gemacht und ich finde es klasse: Unbedingt empfehlenswert!
 
FrAGgi schrieb:
Der Aufwand hat in diesem Kontext immer eine Relevanz.
Eben. Sonst wäre auch Abtippen eine Lösung, wenn man keinen Scanner hat.
Ergänzung ()

Bright0001 schrieb:
In erster Linie braucht es die Möglichkeit seine Einkäufe unabhängig von Amazon selbstständig sichern und weiternutzen zu können, denn eine Verpflichtung gekaufte E-Books zukünftig immer anzubieten, funktioniert genau so lange, wie das verkaufende Unternehmen noch existiert - auch wenns bei Amazon jetzt nicht gerade nach Existenzangst aussieht.
Oder so lange sie deinen Account nicht sperren.
 
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Eines der Kernprobleme ist die Verfügbarkeit von eBooks in anderen Stores. Viele moderne Unterhaltungsliteratur (auf Englisch) ist häufig nur im Amazon Store verfügbar oder erst nach Monaten woanders. Und dort teilweise zwar Buch 1 und 3, aber nicht 2 und 4.

Der eine Punkt, der Amazon für mich weiterhin unumgänglich mach, ist deren eBook Store. Was zunehmend problematisch ist, da ich natürlich keinen Kindle zum Lesen benutze.
 
Bright0001 schrieb:
In erster Linie braucht es die Möglichkeit seine Einkäufe unabhängig von Amazon selbstständig sichern und weiternutzen zu können, denn eine Verpflichtung gekaufte E-Books zukünftig immer anzubieten, funktioniert genau so lange, wie das verkaufende Unternehmen noch existiert - auch wenns bei Amazon jetzt nicht gerade nach Existenzangst aussieht.
Ja, das ist auch meine Meinung. Wie genau es ausgestaltet wird, mag ich gar nicht vorschreiben, aber mindestens eine völlig unbeschränkte Kopie muss in den Besitz des Kunden übergehen. Dieser ganze Lizenzmist gehört aber generell abgeschafft. Man kauft eine oder mehrere Kopien und kann damit tun und lassen was man will, ohne, dass der Verkäufer da was zu sagen hat.
 
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ich komme auch immer mehr zurück zu den Büchern aus Papier. Die kaufe ich, gehören dann mir. Ob ich die wieder Verkaufe, Spende oder in den Müll schmeisse, meine Entscheidung, weil es mein Eigentum ist. Digitale Inhalte (wie auch immer geartet) kotzen mich immer mehr an, weil man nicht mehr Herr seiner Dinge ist. Mein nächstes Auto muß ich bei den Steel***** kaufen, da ist der einzige Gegner der Tüv, nicht das Autohaus und der dahinter stehende Konzern......
 
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Moep89 schrieb:
Dieser ganze Lizenzmist gehört aber generell abgeschafft.
Ja, aber dazu müssten digitale Güter physischen Gütern gleichgestellt werden.
Und das umzusetzen traut sich wohl noch nicht einmal die EU.
 
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Mal schauen, evtl. kommt ja mal irgendeine Verbraucherschutzorganisation und meint wegen dem DMA gegen Amazon vorzugehen. Um die Kindle Stores für andere Shops zu öffnen und den Kunden die Möglichkeit einzuräumen, ihre lizenzsierten Bücher auch auf anderen Geräten zu lesen.
 
Simonte schrieb:
Was haben die davon?
Sollen froh sein, das Jemand einen Kindle kauft und Bücher über Amazon bezieht.
Übersehe ich einen Vorteil den Amazon dadurch hat, ihren Kunden auf diese Art ans Bein zu pinkeln?
Calibre ausbooten und mehr direkte Verkäufe über Amazon generieren.
 
Mein nächster "Kindle" wird die "Kindle App" auf einem Android eInk Gerät. Wahrscheinlich wird es sogar eines mit Farbdisplay und Stifteingabe.

Ja, auch mit der App sind dann die bei Amazon gekauften Bücher per DRM geschützt, aber ich kann halt auch problemlos Inhalte aus anderen Quellen in anderen Apps auf dem Gerät nutzen. Und vor allem wird das Gerät dann auch einen vernünftigen PDF Reader und Webbrowser bieten.
 
Also ich kaufe auch für meien Kindle bücher von Thalia und Co. Habe aber einen Kindle für Prime Reading, wo ich als Bücher lese. Wenn ich aber keine Bücher von anderen Anbietern mehr lesen kann, dann wechsle ich auch von einem Kindle zu einem anderen Reader.

Soll es weiterhin möglich sein, Thalia eBooks auf den Kindle zu übertragen?
 
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