Kirchliche Trauung - Ein Partner (evangelisch getauft) aus Kirche ausgetreten

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[ANTI]Cannabis

Gast
Hallo,

darf man kirchlich heiraten, wenn der potentielle Partner bereits ausgetreten ist?
Im Internet finde ich dazu nichts konkretes...

Könnte der Partner auch wieder in die Kirche eintreten - und mit welcher Begründung?

Danke euch!
 
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Jungbulle schrieb:
Könnte der Partner auch wieder in die Kirche eintreten - und mit welcher Begründung?
In welche? Es gibt sehr viele kirchliche Glaubensgemeinschaften. Aber die christlichen Glaubensgemeinschaften nehmen einen händeringend wieder auf. Ist halt bei Katholiken die Frage ob man mit dem Austritt exkommuniziert ist. Bei Muslimen gibt es da ähnliche Probleme mit den Apostaten, wie genau das in der jeweiligen Kommune gehandhabt wird ist mit aber nicht bekannt.

Was die Trauung angeht, solltet ihr nach einem Pastor bzw. einer Pastorin bzw. einem katholischen Priester suchen und diesen Fragen. Es liegt in deren Ermessen ob sie die Trauung vollziehen wollen.

Edit: Ach so Begründung. In der Regel ist die Begründung in eine Regligionsgermeinschaft aufgenommen werde zu wollen, das Teilen der Glaubensgrundsätze und der Wunsch der Teilhabe in der Gemeinschaft.
 
Einfach vor Ort nachfragen wie es gehandhabt wird, da man auch die anderen Details mit Ablauf und Co vor Ort klärt. Also sprich mit dem Prister, der sagt dir dann was Sache ist. Die haben da ja eigenen Ermessensspielraum.
 
Natürlich! Und auch aus anderen Grünen! #Kindesmissbrauch und deren Vertuschung, #veralterte Denkweise in Bezug auf das Frauen keine Pastorinenn werdee dürfen, Homosexualität, Scheidung usw.

Die Kirche ist halt einfach Müll und mit dieser komplett veralterten Weltanschauen auch längst überholt! Nicht umsonst treten da immer mehr aus was auch gut so ist!
 
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Kommt immer auf die Gemeinde bzw Diözese drauf an. Als Katholik muss man sich das genehmigen lassen. Wenn die Traute ausgetreten ist wird es eher schwierig.

Ich verstehe das Gehampel eh nicht so ganz. Entweder ist man im Club oder nicht

Btw ich will eigentlich schon seit Jahren austreten, muss das aber dann auch mal wirklich tun. Mit der katholischen Kirche verbindet mich überhaupt nichts mehr und im Gegensatz zur evangelischen Gemeinde hat sich die katholische nach dem Herzug auch nen scheis für uns interessiert....
 
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Skysnake schrieb:
Btw ich will eigentlich schon seit Jahren austreten, muss das aber dann auch mal wirklich tun. Mit der katholischen Kirche verbindet mich überhaupt nichts mehr und im Gegensatz zur evangelischen Gemeinde hat sich die katholische nach dem Herzug auch nen scheis für uns interessiert....
Darf ich fragen, weshalb die katholische Kirche sich für euch interessieren sollte, also was genau ist geschehen?
 
Hmm Geburt von zwei Kindern und Zuzug. Beide noch nicht getauft. Die Evangelische Kirche hat sich für und als "Neue" in der Gemeinde interessiert, die katholische Kirche nicht.

Eigentlich sollten die ein Interesse haben neue Mitglieder zu bekommen aber dem scheint nicht so.

Btw wir sind hier auf dem Dorf. Das ist noch was anderes als in der Stadt.
 
Skysnake schrieb:
Hmm Geburt von zwei Kindern und Zuzug. Beide noch nicht getauft. Die Evangelische Kirche hat sich für und als "Neue" in der Gemeinde interessiert, die katholische Kirche nicht.

Eigentlich sollten die ein Interesse haben neue Mitglieder zu bekommen aber dem scheint nicht so.

Btw wir sind hier auf dem Dorf. Das ist noch was anderes als in der Stadt.
Danke für Deine Antwort!
redjack1000 schrieb:
Begründung, also was noch außer Geld😇
 
Warum muss man sich rechtfertigen, wenn man Austritt?
Rechtfertige du dich doch, warum du Mitglied bist!

Immerhin unterstützt du den Verein aktiv, da sollte man schon wissen, warum man das tut.
 
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Ich frage mich nur, was noch außer mehr Netto vom Brutto wirkliche Gründe sein könnten?
Alle anderen Gründe wie Missbrauch etc...

Ganz ehrlich, dann würde ich auch keine Lohnsteuer zahlen, wenn ich daran denke,wo unser Steurgeld - zum Teil - hinfließt.
Genauso jetzt mit dem Überbrückungsgeld oder Hartz IV.
 
Bei dem einen hast du ne Wahl, bei dem anderen halt nicht.

Bei mir wollte unser Pastor noch ein Gespräch mit mir führen bei uns zu Hause über meinen Austritt. Habe dankend abgelehnt.
 
Jungbulle schrieb:
Ganz ehrlich, dann würde ich auch keine Lohnsteuer zahlen, wenn ich daran denke,wo unser Steurgeld - zum Teil - hinfließt.
Genauso jetzt mit dem Überbrückungsgeld oder Hartz IV.

Auch Dir kann es passieren dass du mal Arbeitslos wirst und so in ALG I und II (bald Bürgergeld) rutscht und denn froh bist mit diesen Sicherheitsnetz aufgefangen zu werden bis du wieder einen Job gefunden hast. Genauso werden mit den Steuern Sachen bezahlst die Du nicht nutzt, andere aber schon.

Was gibt einen denn die Kirche dass sie es rechtfertigt Kirchensteuer einzuziehen? Welche "Leistung" erbringt sie? Mir fällt da spontan und so auf die schnelle keine ein. Das System Kirche gehört halt reformiert oder sogar abgeschafft da längst veraltet, überholt und nicht mehr kompatibel mit der heutigen modernen Zeit.
 
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Und die nun erlaubten Segnung für gleichgeschlechtliche Paare, kommt nicht aus Respekt vor der Lebensform, sondern damit nicht auch noch die Schäfchen weglaufen.
 
Jungbulle schrieb:
Ganz ehrlich, dann würde ich auch keine Lohnsteuer zahlen
Du vergleichst eine Religionsgemeinschaft mit einem Staat?
Da bekomm ich ja Islam Vibes...

Du entscheidest dich aktiv für die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche.
Daher nochmal die selbe Frage: Warum bist du Mitglied?


Ich bin ausgetreten, weil Religionen genutzt werden um Menschen zu unterdrücken.
Ich bin durch und durch Liberal, wer bin ich, um anderen vorzuschreiben, wie sie zu Leben haben?
Privat kann natürlich jeder Glauben an was er will.
Aber jegliche staatliche Verflechtung mit Religionen gehört verboten.
 
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Die Kirche im Ganzen verhält sich halt nicht sonderlich sozial. Klar bei der Diakonie wird mal ein paar Minuten extra gemacht und nicht so genau hingeschaut, aber etwas Gewinn müssen Sie trotzdem machen. Sprich Sie sind halt auch etwas teurer als andere Pflegedienste bzw die müssen halt noch mehr Gewinn machen.

Das Problem was ich habe ist das Selbstverständnis der christlichen Kirchen in Deutschland und dann die Realität. Das sind eher Wirtschaftsunternehmen mit niedrigerer Gewinnerwartung als alles andere. An jeder Stelle wird die Hanf aufgehalten bei Vater Staat wenn es um die Erbringung von Leistungen geht. Gegenüber den Mitarbeitern werden dann aber die Rechte eingeschränkt und Sie schlechter behandelt. Gleichzeitig aber dann immer schön das eigene Weltbild verbreiten.

Das passt nicht zusammen. Heilsbringer und Wirtschaftsunternehmen.

Aber so war war ja schon immer mit der Kirche...
 
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