Kleiner Homeserver für Dateien, MediaPortal, etc, Machbar?

And1.G

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Hallo,

Die letzten Tage habe ich überlegt, mir einen "kleinen" Homeserver zu basteln.
Hardwaremäßig würde ich mich dabei an dieser Anleitung orientieren, sprich einen Stromsparenden AMD-Prozessor, ECC-Ram und eine kleine Festplatte für das System und viele viele viele große für die Daten.

Als System würde ich gerne irgendein Linux benutzen, Windows unterstützt ja soweit ich weiß nicht diese riesigen einfach erweiterbaren Festplattenzusammenschlüsse.

Also die erste Frage: Die Anleitung verwendet ZFS, welches für Linux noch nicht voll unterstützt ist. Kann man LVM-Volumes auch zur Laufzeit um beispielsweise zwei Festplatten, die im Software-RAID-1 laufen erweitern? Erweitern kann man so wie ich das verstanden habe, nur steht der erweiterte Speicherplatz dann auch zur Laufzeit zur Verfügung?

Als erweiterung dafür bräuchte ich dann natürlich noch einen MediaPortal TV-Server, der leider nur unter Windows läuft.
Also muss Windows (vermutlich Vista, habe noch eine Home Premium Lizenz rumfliegen) in einer Virtuellen Maschine laufen, dafür bietet sich KVM an. Das ist vor allem interessant, da dieses schneller laufen soll als VirtualBox o.Ä. weil es direkt im Kernel sitzt.
Funktioniert mit KVM das Weiterreichen von USB-Geräten zuverlässig? Denn irgendwie muss ich Windows mit 1 oder 2 USB-TV-Karten versorgen (PCI(e)-Weiterleitung soll ja nicht so prickelnd sein). Auf den TV-Server würde ich mit einem kleinen HTPC (Irgendwas in Richtung Zotac ZBOX) über Netzwerk auf die Streams zugreifen, Aufnahmen kann der Server ja direkt lokal ablegen.

Für den Dateizugriff würde ich einen Samba- und einen FTP-Server laufen lassen, unter Linux, damit der Zugriff auf den Festplattenverbund gesichert ist, das dürfte kein Problem werden.

Wie sieht es allerdings damit aus, wenn ich den Festplattenverbund mit dm-crypt verschlüsseln möchte? Beißt sich das irgendwie mit der dynamischen erweiterbarkeit?

Mir geht es hierbei erstmal um nichts konkretes sondern nur um die grobe Machbarkeit im Bezug auf die oben genannten Fragen (Und natürlich alles weitere was noch so aufkommt ;) ), damit ich überhaupt erstmal sinnvoll anfangen kann zu planen.
Wäre nett, wenn ihr mir hierbei helfen könntet!
 

TrooperCK1

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Hauptbestandteil ist eine NSLU2 von Cisco. Die wird geUnslungt und dann kannst du u.a einen FTP Server pder Apache betreiben. Debian Webserver ist möglich. Für Musik,Bilder,Videos gibts auch Anwendungen.

Zufällig habe ich eine geunslungte NSLU2 rumstehen, die ich evtl nicht mehr brauche....;)
Achja es läuft Linux auf der Slug
 

And1.G

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Danke für den Tipp, allerdings ist das nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Wollte den TV-Server und den Fileserver und eventuell noch anderes gerne in einem PC laufen lassen, spätestens mit den TV-Karten würde die NAS-Lösung glaube ich schlapp machen...
 

AvS

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Hallo And1.G

Ich weiss nicht ob du das schon gesehen hast. Hier im Forum baut jemand genau so einen PVR / NAS mit ZFS – allerdings mit leicht anderer Hardware.
https://www.computerbase.de/forum/threads/core-i5-eierlegende-wollmilchsau-nas-router-vdr.734625/page-2

Das zumindest „normale“ USB Sticks und Wlan Sticks unter KVM an die Gäste weitergereicht werden können kann ich bestätigen. Das ist zwar am Anfang ein bischen frickelig mit der USB Device ID und dem entladen der Kernel Treiber (Wichtig!) aber wenns mal läuft funktioniert es stabiel. Wie es mit Windows Gästen aussieht kann ich aber nicht sagen.
 
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