Klon Integritätsprüfung

dos78

Lt. Junior Grade
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Hallo meine verehrten Mitstreiter!
Hallo TorenAltair (den muss es auch geben, sonst würde hier was fehlen 😛)!
Ich habe viel geklont und einen Klonfehler beobachtet. Hasleo Backup Suite bzw. Disk Clone wollten nicht klonen - hat mein Source Volume nicht gefallen.
Habe TorenAltairs absolutes Lieblings Tool hergenommen (das was man auf PE nicht braucht) - EaseUS Partition Master. Habe Source Volume Dateisystem repariert...
Und siehe da! Hasleo wollte wieder!
Jetzt meine Frage:
Wie kann ich Klon Integritätsprüfung machen?
Idee, Beyond Compare hernehmen (läuft auf NHV Boot) und Schlüsselordner im Binary Mode vergleichen.

C:\Windows\System32
C:\Windows\SysWOW64
C:\Windows\WinSxS
C:\Windows\System32\config

C:\Boot
C:\EFI
C:\Windows\Boot

TMP und DB rausfiltern

Wer kann dazu Stellung beziehen?
 
Nein! Ich kenne weder Klon Tool noch Partitionierer, die eine Integritätsprüfung/Validierung (was ist da eigentlich der Unterschied?) anbieten.
Das musst du selbst machen! Einen Drittanbieter wie Beyond Compare hernehmen. Warum nicht FreeFileSync?
Die Prüfung muss Byte to Byte erfolgen (FreeFileSync unterstützt das nicht).
Nachteil an diesem Workaround ist, dass du das Ergebnis auch interpretieren musst. Kleine Abweichungen wirst du immer haben, daher ist es ratsam Filter sinnhaft zu setzen und auf Default zu speichern.
Vorteil ist, Prüfung mit Beyond Compare müsste rasend schnell sein.
 
Interessant, selbst der Aomei Cloner Professional kann kein Verify beim Klonen.
 
Meine customized Rettungsumgebung "Nasua Total Replication" wird das können 😄! Das werde ich auf die Agenda Liste ganz weit nach oben setzen!
Ergänzung ()

Das „Heisenberg-Problem“ von Live-Betriebssystemen
Wenn du einen Klon unter einem laufenden Windows durchführst (VSS / Volume Shadow Copy Service), kopiert AOMEI die Daten, während das System aktiv ist. Wenn AOMEI Sektor 100 kopiert und bei Sektor 50.000 ankommt, hat Windows in Sektor 100 im Hintergrund schon längst wieder ein Logfile oder eine temporäre Datei verändert.
Würde AOMEI am Ende eine Byte-für-Byte-Prüfung starten, würde das Tool tausende Fehlalarme ausgeben, weil sich die Quelle während des Klonvorgangs verändert hat. Das System wäre trotzdem absolut bootfähig, aber die Software würde „Klon fehlgeschlagen“ melden. Um diesen Support-Albtraum zu vermeiden, sperren die Hersteller die Funktion.

„Ok, im laufenden Windows geht es nicht. Aber warum bietet AOMEI die Klon-Prüfung nicht an, wenn man vom AOMEI-Boot-Medium (WinPE) startet?“ Dort gäbe es kein Heisenberg-Problem, da beide Platten stillstehen. Dass die Hersteller es selbst dort weglassen, ist reine Produktpolitik und Wirtschaftlichkeit:
Sie müssten zwei komplett unterschiedliche Klon-Engines programmieren und supporten (eine für Windows mit VSS, eine für WinPE). Um die Software einfach zu halten, nutzt AOMEI in der WinPE-Umgebung exakt dieselbe vereinfachte Klon-Logik ohne Verifizierung wie unter Windows.

Klonvorgang von der Integritätsprüfung zu trennen (Klonen mit Tool X, Prüfen mit Beyond Compare im Live-System), bleibt daher die einzige technisch saubere Lösung für maximale Datensicherheit.
Gemini
 
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Hallo dos78
 
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Mounte das Image und lass chkdsk oder fsck laufen.
Oder diff das image mit der Quelle
 
Das ist meine customized Klon Integritätsprüfung! KI geprüft!
 

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dos78 schrieb:
(VSS / Volume Shadow Copy Service)
die Idee hinter VSS usw ist ja gerade eine stabiles Overlay bereitzustellen - DriveSnapshot versagt dort zB nicht, nicht KI geprüft aber dafür ohne Fotos von Bildschirmen
D.
 
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dos78 schrieb:
Das „Heisenberg-Problem“ von Live-Betriebssystemen
Wenn du einen Klon unter einem laufenden Windows durchführst (VSS / Volume Shadow Copy Service),

Man klont kein Live System.

VSS ist für Backup wie Datenbanken und Co gedacht. Die Software kann einen sauberen Restore Point machen und alles flüchtige auf die Platte werfen und VSS nimmt einen sauberen Stand in den Snapshot.
 
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dos78 schrieb:
Würde AOMEI am Ende eine Byte-für-Byte-Prüfung starten, würde das Tool tausende Fehlalarme ausgeben, weil sich die Quelle während des Klonvorgangs verändert hat.
Beim Backup mit Acronis werden beim Lesen zB. Prüfsummen erstellt, die danach mit der Prüfsumme des Backups verglichen werden! Dann ist es auch egal, ob sich die Quelle verändert, sie muss ja nicht erneut gelesen werden.
 
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@BmwM3Michi Das kann ich nicht bieten. Ein Klon ist per se schon robust, da reicht auch einfacher Quick Check. EaseUS Todo Backup Home braucht ewig lang für Integritätsprüfung.
Ich weiß nicht wie und was da EaseUS prüft...
das braucht ein PE Klon nicht - du hast ja gar nicht die Fehlerquellen und Image Archiv kann auch nicht korrupt werden.
Dateisystemfehler - das kann passieren.
Möglicherweise kann man das auch nachträglich reparieren - das weiß ich nicht so genau.

BCD
BCD.LOG*
die beiden kommen auch noch in die Datei Exclusions
Ergänzung ()

Beyond Compare bietet auch CRC Prüfsummen Vergleich. Das wäre aber Overkill für PE Klon. Das bietet mir keine Vorteile. Mein Host C ist auch nicht so groß (190 GB), dass sich das rechnen würde.
Ergänzung ()

Ich sehe ein psychologisches Problem. Wenn Prüfsumme nicht stimmt, dann hat das so eine Aura von Unfehlbarkeit. Bytes sind unterschiedlich - kann man eher als harmlos interpretieren. Wenn mein Onkel sieht "Prüfsumme stimmt nicht", denkt er sofort, Klon im Eimer! Das will ich verhindern.
 
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dos78 schrieb:
Das kann ich nicht bieten. Ein Klon ist per se schon robust, da reicht auch einfacher Quick Check.
Der quick check ist bei einem geklonten live system recht nutzlos.. Und ein solcher Klon ist nicht robust wie @JumpingCat sehr richtig bemerkt
dos78 schrieb:
EaseUS Todo Backup Home braucht ewig lang für Integritätsprüfung.
Ich weiß nicht wie und was da EaseUS prüft...
Größe, timestamp, checksum
Kann halt io limitiert sein
dos78 schrieb:
Wenn mein Onkel sieht "Prüfsumme stimmt nicht", denkt er sofort, Klon im Eimer!
Damit hat er vermutlich recht. Ein klon ist aufs letzte bit identisch. Inklusive partitionstabelle.
Das das nicht passt, ist bei einem live System klon zu erwarten
 
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dos78 schrieb:
Wenn mein Onkel sieht "Prüfsumme stimmt nicht", denkt er sofort, Klon im Eimer! Das will ich verhindern.

Was ist denn überhaupt das Ziel der Übung? Ganze Betriebssysteme klont man schon länger nicht mehr. Auch macht man davon kein Full Backup mehr.
 
JumpingCat schrieb:
Ganze Betriebssysteme klont man schon länger nicht mehr. Auch macht man davon kein Full Backup mehr.
Sprich nur für Dich - und für die Leute, die Zeit haben ganze Systeme neu aufzusetzen - oder gar Freunde daran empfinden.

Wer produktiv sein muss, der hat Imagebackups vom Systemdatenträger - oder verliert im Ernstfall Zeit und Geld.
 
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Das Live System ist NHV Boot - das wird nicht geklont. Ziel der Übung ist einen Cold Klon mit einfacher Integritätsprüfung zu erstellen. Die Integritätsprüfung muss nur sagen, die kritischen Systemdateien haben keine signifikanten Abweichungen. Die Schwierigkeit besteht eher darin, rauszufinden, was sind die kritischen Systemdateien? Die zweite und größte Hürde besteht darin die richtigen Filter zu setzen.
Gerade wenn man nur sporadisch Backup/Klon macht, muss man sich sicher sein, dass das Ding auch den Rückweg nach Hause findet.
Ich bräuchte eigentlich gar keine Integritätsprüfung. Ich habe immer mehrere "Eisen im Feuer". Für meinen Onkel will ich aber ein sicheres Konzept auf die Beine stellen.
Auf Windows zu klonen ist immer ein Höllenritt. Bei WinToGo geht das nicht anders. Das muss man tatsächlich live klonen. Du kannst zwar auf PE auch eine install.wim klonen - das geht schon...
das ist aber nur ein "Fertig Pudding" - das hat nichts mit Backup zu tun.
Ich müsste eine normale WIM in eine install.wim konvertieren können...
Das wäre dann das Ende des Live Klons.
Klon ist anschaulicher. Ich glaube nicht, dass ich meinen Onkel noch mit proprietären Image Archiven begeistern kann.

Es gab früher ein sehr schönes Klon Tool - das läuft leider nicht auf PE - scheitert an VSS. FarStone DriveClone Free. Das ist Hammer stark für ein Freeware Klon Tool.
Da kannst du Rescuezilla direkt in die Tonne kloppen. Das dürfte auf Windows immer noch stark sein. Ich weiß nicht wie sich das mit moderner Hardware schlägt. Es wäre auch möglich, dass sich das mit neuer UEFI nicht verträgt.
Auf Strelecs WinPE startet DriveClone sogar - aber nur trocken - VSS fehlt.
FarStone DriveClone 11.0 müsste Baujahr 2016 sein. 10 Jahre, das ist zu alt. Man investiert nicht in ein Tool, das schon 10 Jahre alt und tot ist. Trotzdem glaube ich, das ist immer noch stark. Acronis True Image hat auch noch Uralt Varianten im Umlauf...
 
dos78 schrieb:
Für meinen Onkel will ich aber ein sicheres Konzept auf die Beine stellen.
Soweit es sich aus deinen bisherigen Aussagen rekonstruieren lässt, sollst du für deinen Onkel ein paar Videodateien von einem angeblich verseuchten Rechner holen. Wozu brauchst du eine Verifizierung von potentiell verseuchten Systemdateien?
 
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dos78 schrieb:
Das ist meine customized Klon Integritätsprüfung! KI geprüft!
Wie lange machst Du bereits was am PC? Und Du weißt nicht, wie man Screenshots am PC erstellt? Bitte Screenshots hier reinstellen und keine schlecht gemachten Bilder. Damit bist Du 1. schneller und 2. sehen sie besser aus.
 
@Garmor
Beyond Compare kann mein Onkel immer gebrauchen - umso besser wenn das auch Klon Integritätsprüfung machen kann.

@nutrix
NHV Boot hat FastStone Capture an Bord -ausnahmsweise nur die Free Version - ich finde Free aber stärker als Pro - ich kenne beide Versionen. Ich mache saubere Screenshots!
 
dos78 schrieb:
Beyond Compare kann mein Onkel immer gebrauchen
Für was braucht Dein Onkel eine 35$ Software mit der er nichtmal umgehen kann laut Deinen bisherigen Berichten?
 
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