Am 14. April 2003 begrüßten wir den Canterwood mit sehr großen Vorschußlorbeeren. Die Performance des Chipsatzes gepaart mit den dazu passenden FSB800-CPU's war nach ersten offiziellen Tests mehr als beeindruckend. Mit "PAT" (Performance Acceleration Technology) stellt Intel eine Technologie vor, die Speicheradressierung um beachtliche zwei Takte verkürzt. Dies erreicht man durch ein verbessertes logisches Design, das Faster Path (Bypass) genannt wird und schon bei den XEON-Plattformen zum Einsatz kommt. Innerhalb eines i875P-Chipsatzes gibt es also mehrere Pfade für den Zugriff auf den Speicher. Die Chips, die für den Canterwood ausgewählt werden, können neben dem herkömlichen Pfad einen kürzeren, optimierten Pfad wählen, der zwei Taktzyklen einspart. Genau dies macht PAT, bei seiner Aktivierung wird der Bypass-Pfad zur Verfügung gestellt und es entstehen somit schnellere Zugriffe auf den Speichercontroller mit verringerten Latenzen.
Parallel dazu kommt, daß bedingt durch Intels hohe Waferausbeute, ausschließlich für den i875P das schnellste zur Verfügung stehende Silizium zum Einsatz, d.h. nur die besten Chips werden für den i875P genutzt und werden für PAT entsprechend validiert.