News Komponenten des iPhone 4S kosten 188 US-Dollar

Irgendwie kommt nie ein ende dieser breichte.
Sowas kam über jedem Iphone aber der 3er version.

Und jedes mal kommt der gleische streit drüber.
Matrieall kosten sind nicht = Herstellungskosten.
Dazu kommen vorschung: Mitarbeiter kosten: herstellungs kosten; Lager kosten; in Fall vom Iphone sogar Server Wartungs kosten. Sowie noch etwas natührlich für die Marke!
 
Wirklich aussagekräftig wären die Zahlen jetzt auch nur dann wenn man die eines SGS2, Sensation oder so zum Vergleich hätte.

So ist das einzige was man wirklich sagen kann dass die Aufpreise für die größeren Speichervarianten im Verhältnis zu den echten Mehrkosten ziemlicher Wucher sind aber das ist ja nichts neues.
 
Wäre auch mal für einen Vergleich mehrerer Hersteller. Wäre mal ein interessanter Artikel von CB. Mich würde auch mal interessieren, was z.B. ein Blackberry mit Tastatur kostet.
 
Choco2 schrieb:
Kosten für [...], Werbung etc... werden nicht berücksichtigt

Die können bei Apple eigentlich nicht sonderlich hoch sein, weil die meiste Werbung durch die Medien "freiwillig" übernommen werden, allein durch die Berichterstattung.
Apple ist ein Meister in Sachen viralem Marketing und sei es nur in die Presse zu kommen durch "uns ist was verloren gegangen".
 
Staubor schrieb:
Die Abteilung, die die Fertigung von Samsung Handys übernimmt bezahlt genauso für den Flash-Speicher wie Apple als Fremdeinkäufer auch. Klar ist das in einer großen Firma nur umschichtung von Kostenstelle auf Kostenstelle, trotzdem darf man Samsung nicht als ein großes unternehmen sehen, sondern vielmehr als viele kleine die alle ihre eigene Struktur/Kostenstelle besitzen.

Klar weiß ich doch. Ist bei uns im Reifenhandel ähnlich. Unsere KFZ Werkstätten kaufen den reifen auch normal ein aber ist halt das gleiche wie die entwicklung des Betriebssystem nicht mitzuzählen deswegen habe ich es etwas überspitzt.
 
Das heißt, selbst wenn Apple ca. 250 Euro (Dollarkurs und noch einiges drauf für Entwicklung etc.) für das kleine 4S verlangen würde, würden sie keinen Verlust machen.

299 Euro wäre also ein aktzeptabler Preis.
 
Autokiller677 schrieb:
Für alle die hier schreien, man braucht keine Milliarden als Entwicklungskosten etc.

Bei einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 50k$ für die Chipdesigner kommt man bei 1k Designern schon auf eine halbe Milliarde ...

Das da noch viele zusätzliche Kosten zu berücksichtigen sind, wie Du sagst, ist schon richtig und in Ordnung. Aber bei 1k Designern mit einem Jahresgehalt von 50k$ ergibt sich eine Summe von 50 Millionen - nicht 500 Millionen. Oder meintest Du die Summe nicht auf's Jahr gerechnet?
 
von was träumst du, das würde nichtmal der verplanteste Reseller machen, stell dir mal 99 oder 100€ und ziehe Mitarbeiter, Werbekosten etc ab, da bleibt nichts.
akzeptabel ist der Preis auch nur die meisten rechnen nicht mit rein was noch zu den 1xx€ oder $ kommt. Das ist das Problem. Jeder Hersteller macht das nicht nur der hier.
 
Vorletzte Woche im ZDF gesehen, der Zusammenbau in diesen wunderschönen Fabriken mit diesen menschenunwürdigen Arbeitsbedinungen in China kostet 7$. Bei diesen Margen würde es locker reichen die Menschen dort anständiger zu bezahlen und für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen.
 
Code46 schrieb:
Das heißt, selbst wenn Apple ca. 250 Euro (Dollarkurs und noch einiges drauf für Entwicklung etc.) für das kleine 4S verlangen würde, würden sie keinen Verlust machen.

299 Euro wäre also ein aktzeptabler Preis.

Steuern, Entwicklung, Mitarbeiter, Support, OS und Software-Updates gibts ja alles gratis, richtig.

Denk, denk, denk, denk...

NEIN - Deine Aussage ist typisches "Geiz ist Geil"-Verhalten.
Absofort arbeitest du auch Vollzeit umsonst - HF :freak: :rolleyes:

Ein Smartphone von Samsung, HTC und Co. kann schon mal allein deshalb weniger Kosten da keine bzw. weniger Kosten für OS-Entwicklungskosten eingerechnet werden müssen (gilt natürlich hier nur für Smartphones auf Android-Basis)

Aber richtig, Software hat ja keine Materialkosten... gibts auch gratis.
 
Apple kann ruhig solche Preise verlangen, da ein Iphone schon ein gewissen Lifestyle-Wert hat. Aber bei den dicken Margen wären auch bessere Arbeitsverhältnisse für die Zulieferer drin. Leider schauen die wenigsten Verbraucher auf diesen Umstand.
 
Mich würde vor allem mal das Verhältnis zu den Produktionskosten der Konkurrenzprodukte interessieren, bevor Apple wieder massiv aufs Korn genommen wird. Die die Zahlen alleine sind ja produktspezifisch kaum aussagekräftig, wenn man keinen Vergleich zu anderen Produkten hat.

Dass Appel trotzdem gute Gewinnmargen einfährt, will ich dennoch nicht abstreiten. Aber was bedeutet dass dann? Viele stellen sich sofort unter "große Gewinnmarge" irgendwelche überreichen Manager vor, die sich mit 100$ Noten Zigarren anzünden und sich über die Kunden lustig machen.

Das halte ich jedoch für zu kurzsichtig, da es kein Unternehmen weiterbringt, wenn es möglichst kleine kundenfreundliche Gewinnmargen einfährt und dann das Geld für die (häufig sehr großen) Investitionen fehlt um möglichst an der Spitze zu bleiben.

Apple kauft hier einen Chipentwickler (welcher für den A4,A5 verantwortlich ist), und da eine Spracherkennungssoftware namens Siri (für 200 Mio.), baut dort neue Entwicklungsstätten für Antennentechnologie (zugegeben keine gute Quelle, aber zu jeden Design dass entworfen wird, darf der Ingenieur sich den Kopf zerbrechen, wie es technisch realisiert werden kann. Das kostet Geld, gerade bei Apple! Anderes Beispiel Unibodyfertigung gibt es so nur bei Apple) und entwickelt Software wie ein Berserker (Lion, iOS, iCloud) und und und

Worauf ich hinaus will: Damit ein Unternehmen expandieren kann um seine Stellung in einer Branche zu manifestieren, MUSS es einen geschickten Margetingweg entwerfen, um das nötig Kleingeld aufzutreiben, da diese Stellung auch finanziert werden will. Meiner Meinung nach betreibt kein anderes Unternehmen diesen Weg so gut wie Apple. Hier steckt das Detail aber nicht nur in der Werbung und der Erzeugung einer gewissen Produktidentität sondern auch in der Logistik. Tim Cook ist nicht umsonst CEO nach Steve Jobs, denn ihm ist es u.a. auch zu verdanken, dass Apple nicht pleite gegangen ist.
 
Soetwas wundert mich überhaupt nicht. Wieso nicht, wenn ein Unternehmen mit der Hochpreisstrategie genügend Käufer findet.

Ich möchte manche User hier mal sehen, wenn die ein Unternehmen leiten und ein Produkt auf den Markt werfen, dass sich wie geschnitten Brot verkauft. Ihr werdet dann bestimmt denken:
"Hey, die Kunden rennen uns die Bude ein, los, bieten wir das Produkt günstiger an." :rolleyes:

Die wahren Zahlen werden wir wohl nie erfahren, weil wir uns dann bei der internen KLR befinden.
Allerdings würden mich auch die Herstellkosten anderer Smartphones interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch klar, dass es in der Herstellung viel Billiger ist. Aber, Apple übertreibt dennoch mit den Preisen.

Sagen wir mal 399$ UVP wären angemessen, dann verdienen alle - von Apple bis zum Einzelhändler - genug mit.

Aber auch für 399$ kein Grund, es zu kaufen.
 
Jay^ schrieb:
Interessanter Beitrag, der leider wieder völlig falsch aufgefasst wird.
Extrembeispiel wären hier wohl z.B. Medikamente: Verkaufspreis - Materialkosten = Gewinn? ;)

Richtig, Pharmaindustrie.
Da sprechen wir dann von teilweise mehreren 1000% Marge, die Betrachtung dessen allerdings ist natürlich Schwachfug da allein Forschung, Test, etc. Milliarden verschlingen.

Aus halbwegs sicherer Quelle weiss ich das die Produktionskosten eines Basic 911 zw. 32.000 und 35.000 je nach Rohstoffpreisentwicklung schwanken.
Für was steht das Geschoss dann im Laden ?
90.000+

Gibt noch zig tausend andere Beispiele wo mindestens dieselbe Marge eingefahren wird unter Nichtberücksichtigung einiger anderer Faktoren.

Hab da schon fast etwas Mitleid mit manchen hier die offensichtlich sehr sehr kurz unter dem Hut sind, v.a. Leute die meinen das Samsung ihre Smartphones nur für das verkauft was sie in der Herstellung kosten.

ZUm Glück sind das solche Gutmenschen in Korea die arbeiten völlig kostenlos.
Arbeitsgeräte, Computer, etc. werden da ja sowieso kostenlos verteilt, gibts da ja wie Sand am Meer.
Da sie im Worldranking der "Gutmenschenliste" nach J. Ackermann den 1. Platz belegen dürfen sie auch in allen Medien weltweit kostenlos werben.
Technologien und Immobilien gewinnen sie jährlich im staatlichen Lotto.
Quartalsgewinn haben sie natürlich auch noch nie gemacht da sie ja, wie wir wissen, ihre Prdukte uns nur für die Produktionskosten überlassen.
Das hier haben sich nur pöse Menschen ausgedacht.
Ergänzung ()

highway61 schrieb:
Vorletzte Woche im ZDF gesehen, der Zusammenbau in diesen wunderschönen Fabriken mit diesen menschenunwürdigen Arbeitsbedinungen in China kostet 7$. Bei diesen Margen würde es locker reichen die Menschen dort anständiger zu bezahlen und für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen.

Apple lässt bei einem Auftragsfertiger bauen.
Selbst wenn sie freiwillig mehr zahlen, denkst du das kommt bei einem einzigen Arbeiter an?
Was denkst warum die Millionärzahlen in China explodieren? Sicherlich nicht weil es gerecht aufgeteilt wird.

30% aller Deutschen arbeiten für ein Armutsgehalt(Geringverdiener plus staatlich aufgefüllte Löhne(Vollzeit), keine Minijobber oder Ein-Eurojobber).
Bist du da auch so empört und steckst deiner Bäckerin 2€ extra zu?
Nein, dann mach hier nicht auf Moralapostel.
Scheint in Mode Apple-Hater zu sein ohne überhaupt etwas von der Wirtschaft zu verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@CB: Bitte solche News in Zukunft unterlassen!
Produktionskosten sind eines der Unworte, von denen man sich fern halten sollte. Die Diskussion hatten wir hier erst...
Einkaufspreise der Komponenten != "Produktionskosten".
Einkaufskosten der Komponenten der Komponenten != Verkaufspreis für die Komponenten.
Bitte das Wort "Produktionskosten" nie wieder verwenden! Es ist nicht eindeutig definiert und führt nur zu sinnlosen Diskussionen, weil jeder was anderes drunter versteht.
Wenn ein Hersteller von "Produktionskosten" spricht ist das wieder was anderes... Da ist der Standpunkt schonmal klar definiert und idR besagen diese (!) Produktionskosten was ein Gerät kostet, wenn man alle Kosten auf ein Gerät runterrechnet (sprich R&D, Komponenten im Einkauf, Mechanische Fertigung, Vertrieb, Werbung, Support,... und da fallen auch so Sachen wie die Yield-Rate rein, da nicht jedes Gerät fehlerlos produziert wird [aber das ist eher was für Prozessoren] und daher nicht verkauft werden kann, was wiederum bedeuted, dass die Kosten auf die verkauften Geräte umgelegt werden müssen, ebenso müssen einige Geräte auf Grund von Garantie-Fällen ausgetauscht werden, usw).
Die Milchmädchenrechnung vieler Leute hier geht damit nicht auf -genausowenig wie bei Netto-Dollarpreise vs Brutto-Europreise.

Wer unbedingt ein Handy/Tablet haben will, und defacto nur den Preis der Einzelkomponenten zahlen will:
http://cect-shop.com

MfG, Thomas
 
So funktioniert halt Marktwirtschaft. Solange die Leute die Preise bezahlen, kann Apple diese auch verlangen. Apple ist halt kein Wohltätigkeitsverein, sondern ein (geldgeiler) Konzern wie die meisten anderen auch.

Aber Entwicklungs-und Marketing-Kosten sowie die Gewinne der übrigen Mitspieler in der Firmenkette vom Chip zum Kunden sind da ja gar nicht aufgeführt. Also wieviel Apple da nun wirklich verdient, weiß niemand.
 
Ich schätze mal das max. 100$ zu den Herstellungskosten dazu kommen, somit wäre die Gewinnspanne ca. 300$ also 100% vom Kostenaufwand.
Normalerweise müßte es dann 400$ bis max 500$ kosten.

Mittlerweile drehen viele Hersteller am Rad und versuchen auszuloten wo die preisliche Schmerzgrenze für Kunden liegt, besonders bei Ersatzteilen wird das sehr deutlich.

Ich glaube wenn die Apple-Kundschaft mal mehr Druck ausüben würde, könnten sie auch bessere Preise bekommen. Aber leider sehen viele nicht die Nachteile ein und sind bei der Werbung im Freundeskreis für Apple nicht objektiv.
 
Was denken eigentlich die ganzen Applebasher wie die Arbeitswelt so läuft? Ich hab den Eindruck die sind alle maximal 14 Jahre alt und träumen vor sich hin.

Den 3fachen Preis der Produktionskosten zu verlange ist doch das normalste der Welt. Keiner arbeitet für umsonst!

Schaut euch doch mal in anderen Branchen um!
Wie hier schon einer sagte wird der 911er Porsche für 30k gebaut und geht ab 90k weg.
Wenn ihr inner Kneipe nen Bier bestellt zahlt ihr statt 70 Cent 3€. Klamotten kosten oftmals nur nen 10tel des Kaufpreises in der Herstellung.

Aber lebt nur weiter in dem Glauben das Samsung, HTC und Konsorten die Mutter Theresas der Hardwarehersteller sind und alles zum Selbskostenpreis vertickern.
 
Man muss wohl nochmal sagen das die reinen Hardware kosten nichts mit den wirklichen kosten nachher gemein haben.
Aber das sollte eigentlich jedem der seinen Kopf zu mehr verwendet als zum Haare schneiden lassen auch klar sein.
 
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