Komponenten für Audio PC

Callejon

Cadet 3rd Year
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Dez. 2011
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60
Hi,

1. Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein.

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Ja, für Musikproduktionen. Profi.

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Kein OC, aber ein leiser Rechner wäre gut.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
2 Monitore über HDMI, nichts besonderes

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
Fractal Define R3 Gehäuse, GeForce 8400 GS 512MB DDR3 (wegen dem HDMI Ausgang für 2. Monitor), XFX 650W Netzteil, CD Laufwerk

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Ca. 700€ ohne Gehäuse und Netzteil, P/L ist mir wichtig

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
am liebsten sofort, kann aber auch noch ein paar Monate abwarten bis Intel die neue CPU rausbringt

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Selbst zusammenbauen

Was ich an Komponenten im Auge habe:

CPU: Intel 10700K. Ich brauche kein OC, aber die interne GPU brauche ich. Außerdem ist die CPU nicht wirklich teurer als 10700 oder 10700KF. Die Vorteile vom 11700K brauche ich wahrscheinlich nicht, da mir die neuen Technologien wie z.B. SSD über PCIe 4.0 oder DDR5 Ram sowieso zu teuer sind. Es ist unwahrscheinlich, dass ich später einzelne Komponenten aufrüste. Viel eher wird ein neuer PC gebaut, wenn der alte zu langsam ist. Über AMD habe ich nachgedacht, aber wegen Audiobearbeitung bleibe ich bei Intel. Macht es Sinn die neue Intel Architektur abzuwarten? Das Topmodell wird mir bei Markteinführung wahrscheinlich zu teuer sein. Aber vielleicht sinken die Preise bei den älteren Prozessoren. Mehr als 300€ möchte ich nicht ausgeben für die CPU, wo praktisch die neue Generation in den Startlöchern steht.

CPU Lüfter: Keine Ahnung. Möglichst günstig bis 30€, z.B. XILENCE M504D, SCYTHE CHOTEN SCCT-1000, ALPENFÖHN "BEN NEVIS" REV.B.

RAM: 1x 16GB DDR4-3200 G.Skill Ripjaws V Dann kann ich bei Bedarf den gleichen Riegel nachrüsten und habe dann 32GB.

SSD: Crucial P5 1TB NVMe PCIe 3.0 mit einem Kühlkörper, damit die Leistung nicht einbricht

Grafikkarte: Intel Graphics von der CPU + meine alte Karte für einen weiteren HDMI Ausgang

Gehäuse+Netzteil: Mein altes Gehäuse ist wahrscheinlich noch in Ordnung. Aber wie sieht es mit dem Netzteil aus? Es läuft ja einwandfrei und könnte weiterbenutzt werden. Aber ich frage mich natürlich, ob die aktuellen Netzteile besser sind. Für 50€ gibt es eine große Auswahl. Was meint ihr? Falls ich ein neues Gehäuse und Netzteil brauche, würde ich das Budget entsprechend erhöhen.

Mainboard: Da bin ich auch überfragt, welchen Chipsatz ich brauche. Z490 wäre vielleicht sinnvoll, falls ich doch mal übertakten muss in ein paar Jahren. Ansonsten tut es sicherlich auch ein B560 wie das Asus Prime B560 Plus. Oder kann es auch ein B460 oder H-Chipsatz sein? Mir ist die Qualität der Komponenten wichtig, ansonsten würde ich noch auf genügend USB Anschlüsse achten. Oder würdet ihr mir ein anderes Board/Chipsatz empfehlen max. bis ca. 130€.

LG
 
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Callejon schrieb:
ich versuche es mal in Stichpunkten um es übersichtlicher zu halten
schlechte entscheidung.

DDR5 kommt erst mit Alder Lake. auf sinkende preise nach release der neuen CPUs würde ich hier nicht spekulieren.

für "leise" sollte man bei nem 10700K nicht am kühler knausern. Fuma 2 aufwärts.

singlechannel kann richtig hart leistung kosten. ob auch bei "musikproduktion" weiß ich leider nicht.

das 10 jahre alte NT gehört ersetzt. für die hardware ohne hungrige graka z.b. durch ein BitFenix Formula Gold 450W.

CPU-OC bringt beim 10700K nicht viel, der läuft ab werk schon nah am limit. RAM-OC bringt da mehr, da sollte man beim RipJaws V 3200 CL16 aber nicht viel erwarten. trotzdem wäre z.b. das MSI Z490-A Pro hier ne solide wahl. hat extern allerdings nur 6 USB-ports (keine ahnung was du unter "genügend" verstehst). ne mögliche alternative wäre das Gigabyte B560M Aorus Pro, hier funktioniert der erste M.2-slot mit ner Comet Lake-CPU aber nicht.
 
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für eine audio-workstation schmeiss die geforce 8400 raus und hol die ein mainboard mit DP + HDMI ausgang damit du zwei monitore an die iGPU anschließen kannst.
du willst ja vor allen dingen interruptzyklen reduzieren und somit bei möglichst geringer cpu last möglichst niedrige audio latenz haben. kommt halt auch darauf an welche asio modes deine soundhard+software unterstützt.
aber prinzipiell alles darauf auslegen dass jeder audio-interrupt ohne verzögerung bearbeitet werden kann.
da sollte (im OPTIMALFALL) also nicht noch ein weiterer grafiktreiber mit DP calls zumüllen.

welche USB geräte willst du denn auf jeden fall anschließen?

den zweiten riegel identischen RAM würde ich so schnell es dir erlaubt ist nachrüsten.

edit: generell ist für audio-bearbeitung am wichtigsten wie du das OS einrichtest und wie "responsive" demnach interrupts abgearbeitet werden.
also im prinzip willst du alles, was sich regelmäßig beim prozessor meldet, so gering wie möglich halten, um diese kostbaren zeitkritischen resourcen für die DAW zur verfügung zu haben.
es gibt bestimmt noch tiefergehende threads in audioforen dazu, aber dieser guide sollte das wichtigste dazu erwähnen:

https://helpcenter.steinberg.de/hc/...d-Optimierung-einer-Digital-Audio-Workstation

achso und dein aktuelles netzteil sollte auf jedenfall reichen!
 
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Ohne Fragebogen ist hier doch eh gleich zu?
 
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Welche Programme werden verwendet?
Reaper z.b.?
 
Ich wusste nicht, dass ein einzelner RAM Riegel problematisch sein kann. Dann würde ich wohl gleich auf 32GB gehen. Kostet nur eben mehr... 16GB könnte langfristig ein bisschen knapp werden.

Redundanz schrieb:
welche USB geräte willst du denn auf jeden fall anschließen?
So Sachen wie Maus (und später eine neue Tastatur vielleicht), Audiointerface, min. 1 Controller für die DAW, eine Dockingstation für Festplatten und einen Wifi stick falls das Mainboard kein Wifi hat. Dann wäre es gut, wenn man 1-2 freie Plätze hat, falls mal ein Musikerkollege etwas anschließen möchte usw. Ich nehme an, dass man so Sachen wie die Maus und Tastatur auch an einem USB Hub betreiben kann. Aber Interface und ein Controller von mir sind definitiv wählerisch was den USB Port angeht.

Meleager schrieb:
Welche Programme werden verwendet?
Ableton und ansonsten VST.


Fuma 2 als Lüfter geht klar, wenns dafür leise ist.

Gibt es noch weitere (günstigere) Mainboard Empfehlungen? Das MSI Z-490 Pro sieht gut aus.
Deathangel008 schrieb:
ne mögliche alternative wäre das Gigabyte B560M Aorus Pro, hier funktioniert der erste M.2-slot mit ner Comet Lake-CPU aber nicht.
Das ist bei meiner geplanten Verwendung kein Problem oder? Aber wenn ich mal eine 2. SSD einbauen will...
 
@Callejon:
wenn diese zweite SSD auch ne PCIe-M.2 ist müsste man die dann mit nem adapter in einen der beiden x16-slots stecken.

was deutlich günstigeres als die beiden genannten bretter will ich bei nem 10700K nicht empfehlen.
 
Callejon schrieb:
Ich wusste nicht, dass ein einzelner RAM Riegel problematisch sein kann.

problematisch nicht. du verschenkst nur ordentlich bandbreite im single channel modus.
das wirkt sich zugegebenermaßen nicht erstrangig auf audioproduktion aus, zumindest in bezug auf niedrige audio-latenz.
 
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Wie findet ihr mein Vorhaben mit dem 10700K im Allgemeinen? Ist das die passende CPU für mich? Würdet ihr die auch nehmen oder eher eine andere Intel CPU wie zB. 11700K oder 10850K?

Ich hab das jetzt mal alles zusammengerechnet. Das ist mir etwas zu viel auf einen Schlag. Irgendwie müssen wir das günstiger bekommen. Ich würde erstmal mein altes Gehäuse und Netzteil verwenden. Dann könnte ich erstmal 16GB RAM (2*8GB) kaufen und bei Bedarf nochmal 16GB nachrüsten. Sind vier RAM Riegel geschwindigkeitstechnisch in Ordnung? Alternativ könnte ich erstmal meine 2*4GB DDR3 RAM übergangsweise für 2-3 Monate nutzen. Wäre das möglich?

@Deathangel008 hast du noch 1-2 alternative Mainboards im gleichen Preissegment damit ich eine Auswahl habe? Und vielleicht 1-2 alternative CPU Lüfter damit die auch sicher in mein Fractal Gehäuse passen? Ansonsten bin ich auch mit den vorgeschlagenen Komponenten zufrieden.

Also, das wären dann: i7 10700K mit Scythe Fuma 2 und MSI Z490-A Pro Board mit Crucial P5 SSD. Irgendwelche Einwände? :D
 
@Callejon:
2x16GB oder 4x8GB tut sich in dem fall kaum was.

Alternativ könnte ich erstmal meine 2*4GB DDR3 RAM übergangsweise für 2-3 Monate nutzen.
nein, kannst du nicht. weder elektrisch noch mechanisch kompatibel.

für 13€ mehr als das Z490-A Pro kostet kriegt man das Z490 Tomahawk mit u.a. zwei USB3.0-A extern mehr, besserem onboardsound und Toslink (überhaupt relevant?).

der Fuma 2 ist ein guter kühler und passt ins R3.
 
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Deathangel008 schrieb:
für 13€ mehr als das Z490-A Pro kostet kriegt man das Z490 Tomahawk mit u.a. zwei USB3.0-A extern mehr, besserem onboardsound und Toslink (überhaupt relevant?).
Nein, das ist nicht relevant. Was den Sound betrifft nutze ich ja ein externes Audio Interface.

Ein Kumpel hat mir jetzt seinen alten PC angeboten. Ich kann den einzelnen RAM Riegel mit 8GB da rausnehmen oder eben den ganzen PC nutzen. Eine M2 Schnittstelle für die SSD ist vorhanden. Aber der verbaute i5 7400 ist halt nicht so geil. Im Prinzip könnte ich es ja unverbindlich testen bevor ich mir einen neuen Rechner zusammenschraube. Aber gedanklich habe ich die Komponenten schon bestellt...
 
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