Komponenten für Home-Server zusammenstellen

Entschuldigt bitte meine späte Rückmeldung.

Vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Hinweise.
Ein völliger Beginner in Sachen Linux bzw. Unix-Betriebssystemen bin ich nicht. Habe schon etwas Erfahrung damit. Jedoch komme ich nicht aus dem IT-Bereich und bin auch kein Experte (obviously 😅).
Einen Server zu hosten und sicher und stabil zu betreiben ist definitiv Neuland für mich. Aber ich möchte mich gerne in diese Richtung weiterbilden und weiterentwickeln.

Ich konnte mir in der Zwischenzeit von einem Freund einem Raspberry Pi 4 mit 8GB RAM ausleihen und darf ihn gerne erst mal nutzen.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, welches OS ich darauf installiere. Vielleicht ist es für den Lerneffekt am besten, wenn ich erst mal ein System verwende, das mir nicht die ganze Arbeit abnimmt – also bei dem ich bspw. viel über das Terminal konfigurieren muss und mir nicht irgendein „magic button“ die Ganze Arbeit abnimmt.

Ich hätte da jetzt an das LITE-Variante von Raspbian gedacht.
Hättet ihr andere Vorschläge?

Ansonsten wäre dann mein Plan, mich Schritt für Schritt einzuarbeiten. Zahlreiche Stichworte sind ja hier im Threat bereits gefallen und dieser Beitrag scheint auch ganz gut zu sein.
 
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Nimm das normale Raspberry OS und greife dann per SSH darauf zu -> Terminal
Ich bin nicht so hardcore und bevorzuge graphische UI und habe daher OMV als NAS Funtionalität.

Ein Tip: Spreadsheet in dem du deine Installation planst, bzw. dokumentierst... Ich kopiere die Befehle danach meist ins Terminal
 
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Jo, wenn er aber eh per SSH drauf zugreift kann er auch gleich Raspberry OS Lite nehmen was im Endeffekt auch nur ein Debian (Fork) ist. Das heißt 99,5% aller Debian Anleitungen funktionieren.

Meine PERSÖNLICHE Umgebung sieht so aus, ich sitze am PC und greife per SSH mittels Putty auf den Server zu und habe 3 Monitore/Displays. Im ersten läuft Putty, im zweiten steht die Dokumentation bzw Anleitung, und im dritten, ehrlicherweise nicht zwingend notwendigen, gibt es eine offene Notepad++ Datei (Edit2: Wo ich die Befehle bzw die Scripte erst mal reinschreibe, dann in die Zwischenablage kopiere und dann in Putty einfüge, in Putty kann man per rechten Mausklick Texte aus der Zwischenablage einfügen, um Dateien bequem auf den Pi mittels SSH zubekommen gibt es z.B. Filezilla, natürlich kann man auch mit wget arbeiten) in der ich dann die exakten Befehle die ich für mich verwende dokumentiere damit ich beim trouble shooting weiß was genau in welcher Reihenfolge ich geändert habe. Klar hat nicht jeder 3 Monitore dann würde ich mit Fenstern arbeiten. Wobei ein zweiter Monitor schon recht nett ist, dafür lässt sich auch ein Tablet misbrauchen auf dem z.B. die App Spacedesk läuft. Da hätte man dann zumindest ein zweites Display über WLAN.

Edit:
Der Artikel ist ganz gut, so nach erstem überfliegen. Die 4er Raspis booten aber auch von USB. Ich würde da grundsätzlich keine SD-Karte betreiben weil die einfach nicht für Dauerschreibvorgänge gemacht sind, es gibt da zwar welche die das besser können die sind aber recht teuer, und in schnell noch teurer. Wenn du noch eine externe USB Platte hast, oder einen USB-Stick der zügig ist, ist das perfekt. OS+Dienste brauchen kaum Speicher. Die SD-Karte ist halt ne super Nummer für Bildungseinrichtungen, jeder Schüler kriegt eine 2€ SD-Karte, für den 4 Wochen Kurs gibt es da kein Theater. Langfristig ist ein "hochwertigerer" Speicher, also z.B. ein 16GB USB 3.0 Stick mit guter Schreibrate, natürlich sinnvoller.
 
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Der Artikel ist ganz gut, so nach erstem überfliegen. Die 4er Raspis booten aber auch von USB
Unbedingt mit einer externen USB SSD... deutlich schneller und haltbarer als SD card. Gibt genug Anleitung wie man USB Boot einrichtet
 
Falls ein halbwegs aktueller PC vorhanden ist, kann man sich auch ein "virtuelles Homelab" zB. mit Virtualbox aufbauen und ein bisschen rumprobieren.
 
Leider habe ich keinen alten PC bei mir stehen. Aber die ersten Schritte habe ich mit dem Pi bereits getan und es funktioniert ganz gut.
Da ich auf lange Sicht aber dann doch zu einem "ausgewachsenen" Home-Server-System übergehen will, würde ich mir jetzt auch erst mal keine externe SSD kaufen. Alles was ich an Software-Kenntnissen benötige, bringe ich mir über den Pi bei. Dafür muss er auch nicht 24/7 laufen, weshalb die Lösung via SD-Karte und meiner bereits vorhandenen externen HDD ausreichen sollte, denke ich.

Ich bedanke mich nochmals für all die zahlreichen Tipps.
 
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