Fireplace April 2026

News Kontenzwang bei Windows 11: Setup-Lücke ermöglicht Installation mit lokalem Konto

Andy

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Der andauernde immer vehementere Zwang zu einem Onlinekonto ist tatsächlich einer der Hauptgründe warum ich endgültig zu Linux gewechselt bin.
Es sollte eine einfache Entscheidung sein und eben kein Ausnutzen einer "Setup-Lücke" wenn man ein reines lokales Konto will.

Die Datenschutzbedenken & natürlich die Fehler in den Updates waren zwei weitere wichtigere Gründe warum, aber das immer stärkere nudgen von Microsoft war wohl der Hauptpunkt.

Ich verstehe zwar aus unternehmerische Sicht warum das MS macht, aber nicht im Rahmen der Kundenzufriedenheit.
 
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Das wäre wünschenswert als ich Windows 11 über Windows 24H2 im Oktober 24 am Acer Laptop installierte ging noch oobe\bypass NRO .Habe deshalb die ISO 24H2 behalten würde die auch bei einer Neuinstallation wieder nutzen und dann per 25H2 und 26H2 die 24H2 Version updaten.
 
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Schon irgendwie absurd, dass man solche Handstände macht - nur um ein Betriebssystem nutzen zu können, welches permanent gegen den User arbeitet... :freak:
 
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bart1983 schrieb:
Der andauernde immer vehemntere Zwang zu einem Onlinekonto ist tatsächlich einer der Hauptgründe warum ich endgültig zu Linux gewechselt bin.
Ist auch der Hauptgrund warum ich es im Herbst nochmals mit Linux Mint probieren möchte.
Am Hauptpc läuft immer noch Windows 10. Am Laptop ein lokales Windows 11 was ich aber los werden möchte. Es nervt nur noch.
 
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Mittels Rufus hat es vor 2 Wochen hier bei einer Neuinstallation zuverlässig ohne Konto geklappt. Damit kann man bei Erstellung des Installationsmediums direkt ein paar OOBE-Parameter setzen, die u.a. den Kontozwang deaktivieren.

MS könnte auch einfach mal daran arbeiten, dass ein Konto einen wirklichen Mehrwert hat, den die Nutzer auch wollen. Anstatt damit einfach nur einen personalisierten Anschluss an deren Datenmelkmaschine zu bekommen.

Wären da nicht ein paar Spiele die wegen Anticheat nur Windows unterstützen, wäre ich mittlerweile aber auch vollkommen auf Linux. Mit meiner DIY-SteamMachine (SteamOS) habe ich 0-Probleme beim Gamen. Und mein CachyOS-Notebook läuft auch geschmeidig (trotz bleeding-edge-update-orgien).

Windows läuft nach diversen Fehlern mittlerweile auch wieder zu 95% Fehlerfrei (bekomme z.B. nach einem Boot die "Virenschutz aktivieren"-Meldung obwohl der Defender läuft, bekanntes Problem) aber die UX ist echt jämmerlich. Allein, dass das öffnen des Kontextmenüs auf dem Desktop bei mir manchmal fast ne halbe Sekunde dauert ist nen Witz.
 
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Im Bekanntenkreis, wo die Mehrheit Onlinezwang und sogar Paypal ablehnt, hat sich der Trend durchgesetzt, dann doch bei unbekannten Keyshops einen Windows 11 Pro Key zu kaufen und zu nutzen.

Mein Weg war ein originalen Key von W10 Pro zu kaufen und zu upgraden bzw. der Key wird von Windows 11 Pro auch angenommen.
 
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Ganz provokante Frage: werden hier alle News zu Windows basierend auf Artikeln oder Informationen von Windows Latest erstellt?
 
Rufus klärt.

Linux will ich noch verstehen wie es da mit Virenschutz aussieht.

Der Defender ist brauchbar.
Außer aktuell eben die blöde Meldung.

Da hab ich bei Linux noch gar keinen Plan.

"das ist alles sicher, passt schon" ist keine Antwort auf meine Frage.
 
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Blackhorse79 schrieb:
Installiert besser Linux. Keine Tricks notwendig.
Ne danke, fehlende Programme wie Affinity und diverse Handstände die man machen muss um Sachen zum laufen zu bekommen, die bei Windows alltäglich sind, ist mir meine Zeit nicht wert.
Vielleicht in 20 Jahren mal, wenn sich ein Hersteller erbarmt Linux auf ein Consumerfreundliches Level zu heben.
 
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Macht einfach ein Windows 12, legal ohne den A.I.- und Konto-Zwang, dann sind auch alle zufrieden, welche frustriert Linux nutzen.
 
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9t3ndo schrieb:
diverse Handstände die man machen muss um Sachen zum laufen zu bekommen, die bei Windows alltäglich sind
Die Handstände sind fairerweise idR. einfach nur andere. Ich bin hier auch nen halben Tag damit beschäftigt ein frisch installiertes Windows einzurichten, um mittels Gruppenrichtlinien den Copilot rauszuwerfen etc. und brauchbare Software zu installieren. Und einmal im Quartal diverse Überbleibsel die nicht automatisch entfernt werden etc.

MacOS ist auf seine Art auch teilweise unfassbar nervig. Ebenso halt Linux. Bei letzterem kann ich mir die Dinge aber immerhin so Konfugurieren, wie es am besten zu meinem Workflow passt, ohne etwaige Bevormundung.

Fehlende Software kann natürlich ein Showstopper sein.

RaptorTP schrieb:
Linux will ich noch verstehen wie es da mit Virenschutz aussieht.
Es gibt prinzipiell ClamAV. Malware und Linux ist ein relativ komplexes Thema, zusammengefasst läuft es aber auf Vertrauen hinaus. Nicht im Sinne von "trust me bro, linux ist sicher" sondern, dass die Sicherheit des Systems primär daran hängt, dass man nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen bezieht. Ist unter Windows und macOS aber auch nicht sehr viel anders.

Beispielsweise arbeitet der Defender primär auf Signatur-Basis und nicht auf Basis von Programmverhalten. Soll heißen, wenn deine eigentlich vertrauenswürdige Software irgendwie kompromittiert wurde und jetzt komische Dinge macht, rettet dich der Defender auch eher selten oder jedenfalls viel zu spät.
 
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RaptorTP schrieb:
Rufus klärt.

Linux will ich noch verstehen wie es da mit Virenschutz aussieht.

Der Defender ist brauchbar.
Außer aktuell eben die blöde Meldung.

Da hab ich bei Linux noch gar keinen Plan.

"das ist alles sicher, passt schon" ist keine Antwort auf meine Frage.
Doch, aber eine zu verkürzte^^.

Du lädst bei Linux halt nicht einfach irgendwas runter, sondern lädst deine Programme aus Repositorys (Repos). Das ist im Prinzip dasselbe wie der PlayStore am Handy oder auch Steam. Eine kuratierte Sammlung Software. Vertraust du demjeniegen der das Repo verwaltet, ist alles gut. Aus Erfahrung weiss man, dass die Standardrepos sehr sicher sind, auch wenn es natürich nie absolute Sicherheit gibt. Ebenso wie es bei Steam ab und an kleine Fälle von Spielen gibt die Schadsoftware enthalten.
Abgesehen davon gibts natürlich noch ne optionale Firewall, aber diese Aufgabe übernimmt unabhängig vom PC heutzutage eher der Router.

Zu guter Letzt ist die Rechteverwaltung bei Linux elementar.
Solange du dein sudo (als Windows User kennt man es als Admin-) Passwort nicht benutzt, kannst du nicht viel falsch machen weil begrenzte Rechte für alles was du ausführst oder installierst.
Fragt dich etwas nach diesem PW solltest du also schlicht sicher sein was du grad tust, was du installierst, warum und von wem.

Ähnliches gilt halt auch, wenn du deinen Wohnungsschlüssel verleihst, also kein neues Prinzip.

@topic
Klingt halt immernoch nach Exploit bzw. Workaround. Oder nach dem dunkelsten Dark Pattern der Welt xD.
 
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RaptorTP schrieb:
Linux will ich noch verstehen wie es da mit Virenschutz aussieht
??? Das ist kein Windows und nein Echtzeitvirenschutz braucht man nicht!

Optional kann man natürlich auch unter Linux nach Rootkits oder Trojanern schauen und entsprechend scannen mit den jeweiligen Tools, wenn Verdacht besteht.

Da läuft aber trotzdem in der Regel kein dauerhafter AV Dienst im Hintergrund wie unter Windows.
 
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Blackhorse79 schrieb:
Installiert besser Linux. Keine Tricks notwendig.

Gibt es da mittlerweile ohne Trick Photoshop, Premiere und AutoCAD ?
 
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@zEtTlAh Ja aus seiner Blase aussteigen und etwas Neues lernen. Hab ich auch so gemacht. Und wenns gar nicht anders geht virtualisiert man eine Windowsbüchse.
 
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In der News geht es nicht (mal im Entferntesten) um Linux... :freak:
Im Forum gibt es extra einen Linuxteil den man für so Gelaber nutzen kann anstatt immer andere News zu entführen.
 
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Yakomo schrieb:
Im Forum gibt es extra einen Linuxteil den man für so Gelaber nutzen kann anstatt immer andere News zu entführen.
Aber es ist doch soviel besser als Windows!
 
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zEtTlAh schrieb:
Gibt es da mittlerweile ohne Trick Photoshop, Premiere und AutoCAD ?
Nope. Wer diese Software nutzen muss / will, kommt um die offiziell unterstützten Betriebssysteme nicht herum. Es gibt Bastellösungen, die jedoch als solche zu sehen sind und für ein professionelles Umfeld nicht in Frage kommen. Auch gibt es native Alternativen, jedoch sind auch diese oft genug kein vollwertiger Ersatz.

RaptorTP schrieb:
Linux will ich noch verstehen wie es da mit Virenschutz aussieht.

[...]

"das ist alles sicher, passt schon" ist keine Antwort auf meine Frage.
Ich nutze keinen Virenscanner unter Linux. Auch unter Windows sind Virenschutzprogramme mehr Schlangenöl und gut für die Seele, aber kein absoluter Schutz. Schutz unter Linux bedeutet, sein System stets up to date zu halten. Wirklich sicher ist kein OS, auch Linux nicht - jeder kann sich die CVEs anschauen. Jedoch kommen unter Linux Patches immer sehr schnell.
 
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