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Windows 11 Installation mit Lokalem oder Microsoft Konto?

Windows 11 Installation mit Lokalem oder Microsoft Konto?

  • Lokales Konto

    Stimmen: 164 61,2%
  • Microsoft Konto

    Stimmen: 72 26,9%
  • Lokal installieren und später mit einem Microsoft Konto verbinden

    Stimmen: 32 11,9%

  • Umfrageteilnehmer
    268
gimmix schrieb:
und von da aus Upgrade auf 25H2 mit
setup.exe /product server.
Das ist eigentlich überflüssig, ein bereits lokales Konto bleibt auch nach einem Inplace Upgrade ein lokales Konto.
Ich musste bei vier PC mit W10 diesen Weg gehen, weil der normale Upgrade nicht anders ging zu W11.
Auch ein streikendes Funktionsupgrade von W11 habe ich so angehoben.
 
Apopex schrieb:
Mich würde mal interessieren wie installiert ihr Windows 11
Gar nicht mehr. Ein "lokales Konto" einrichten, um Windoof individuell nach meinen Wünschen zu installieren, ist mir zu aufwendig.
Ich nutze gerade EndeavourOS, habe vorher CachyOS probiert und bin nicht so zufrieden. Nächste Woche schaue ich mal, was Fedora oder Kali Linux für Desktop Funktionen hat.
Bazzite ist schon auf einer zweiten Platte installiert, aber noch nicht angeschaut...
Linux ist halt einfacher für mich...:rolleyes::smokin:
 
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WinFan schrieb:
Alle Rechner, die ich schon irgendwann und immer wieder installiere, immer mit Konto. Wenn ich schon für die Lizenz bezahle, will ich auch den Komfort nutzen, den es dafür gibt.
Und zum Datenschutz: Ich suche immer noch Berichte oder Urteile, wo der Datenschutz bei MS dermaßen stark bemängelt wurde, weil damit Schindluder getrieben wurde. Gibt es keine.

Möglicherweise habe ich wohl deshalb gar keine Probleme bei Updates, weil ich die Diagnosedaten, die beim Konto fällig werden, bestätige, außer die optionalen.
Es ist eben ein Nehmen und Geben, wie bei allen Deals
Endlich mal Jemand, der Windows nutzt und nicht diese Vorbehalte gegen Microsoft hat.
Ich frag mich nur: all die anderen User, die nur lokal unterwegs sind, wie macht ihr das bei eurem Smartphone, wie entgeht ihr da dem Kontozwang von Apple und Android? 😉
 
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Ilumnos schrieb:
Falls es jemanden interessiert: Ich nutze privat kein Windows, sondern Linux. Und für ein bis zwei Programme, wo ich keine gute Alternative in Linux gefunden habe, nutze ich Winboat.
Das habe ich auch schon überlegt.
Wenn Virtualbox versagt dann Winboat zu nutzen.
 
halbtuer2 schrieb:
Ich frag mich nur: all die anderen User, die nur lokal unterwegs sind, wie macht ihr das bei eurem Smartphone, wie entgeht ihr da dem Kontozwang von Apple und Android?
Seufz, regelmäßig kommt einer mit derselben Falschinformation :|.

1. Ich selber nutze ein Custom-Rom. Kein Google-Konto notwendig.

2. Beim Smartphone meiner Mutter (hat 0.0 mit Internet zu tun) brauchten wir jetzt die Aldi-Talk App, weil sie sich da irgendne Prepaid-Karte geholt hatte. Da sie kein Google-Konto hat (wozu auch, sie hat nicht mal ne Emailadresse), hab ich ihr den Aurora Store (über F-Droid) installiert und darüber dann halt die App.

Anscheinend hat sich das im Jahre 2026 immer noch nicht rumgesprochen, aber man braucht kein Google-Konto um ein Android-Smartphone in Betrieb zu nehmen. Dasselbe mit der Apple-ID. Das Konto wird erst gebraucht, wenn aus den Google-/Apple App-Stores etwas installiert werden soll. Und genau dafür gibts F-Droid und Aurora als Alternative.
 
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qiller schrieb:
Ich selber nutze ein Custom-Rom. Kein Google-Konto notwendig.
Und gehen damit Banking, Krankenkassen und Ausweis Apps?


qiller schrieb:
Da sie kein Google-Konto hat (wozu auch, sie hat nicht mal ne Emailadresse
Ach das Böse Google Konto hat mir schon paar mal geholfen das Smartphone meiner Mutter wieder zufinden 😉
Und wir haben einen Familien Kalender darüber laufen
Ergänzung ()

qiller schrieb:
Anscheinend hat sich das im Jahre 2026 immer noch nicht rumgesprochen, aber man braucht kein Google-Konto um ein Android-Smartphone in Betrieb zu nehmen
Brauchen vielleicht nicht, aber man verzichtet dann halt auch auf ein paar Funktionen.
 
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bisy schrieb:
Und gehen damit Banking, Krankenkassen und Ausweis Apps?
Ka, benutze ich nicht und brauch ich auch nicht. Aber was hat das mit "Kontozwang von Android" zu tun? Wenn man Dienste benutze möchte, die auf die Google Infrastruktur angewiesen sind, muss man halt ein Google-Konto nutzen. Ich verzichte auf die Dienste.

bisy schrieb:
wir haben einen Familien Kalender darüber laufen
Meine Mutter braucht ein mobiles Telefon, kein Smartphone. Ich hätte ihr ja am liebsten ein simples Mobiltelefon gekauft, ohne jegliche Smartphone-Funktionen, aber da war das Smartphone schon angeschafft :x.

bisy schrieb:
aber man verzichtet dann halt auch auf ein paar Funktionen
Eben. Das hat aber nichts mit einem "Kontozwang für Android" zu tun, eher mit einem "Kontozwang für Google-Dienste".

Und da kann man jetzt wieder den Schwenk zu Microsoft machen. Deren Haltung bzgl. MS Online-Konto-Zwang ist nämlich: "Wer Windows nutzt, nutzt automatisch auch Microsoft-Dienste." Und das ist natürlich genauso falsch, wie "Wer Android nutzt, nutzt auch Google-Dienste.".
 
Ich nutze bei der Windows 11 Installation, an dem Punkt der Sprachauswahl Shift + F10 und gebe in der CMD oobe\bypassnro ein, damit ich dann "Ich habe kein Internet" auswählen kann. Danach erstelle ich ein lokales Konto und deaktiviere Bitlocker, weil das mittlerweile sonst automatisch die Platte verschlüsselt und ich das für meine Anwendungszwecke nicht benötige. Zumal ich sonst im Ernstfall auch keinen Key im MS-Konto hätte.

Gibt auch noch ne neuere Methode, aber bei den bisherigen W11 Images ging es noch.
Alternativ wäre der Weg auch über Domäne, aber im Moment mache ich es so.

Hab zwar auch ein MS-Konto, aber bis auf Onedrive nutze ich da privat eigentlich nix davon. In der Firma habe ich es auch herausgetrennt, weil wir da eigentlich nur Teams und Onedrive nutzen. Da muss ich nicht das komplette OS mit dem Konto verzahnen, zumal es mit MS-Konto auch in der Vergangenheit schon zu Anmeldeproblemen kam.
 
bisy schrieb:
Ach das Böse Google Konto
Das Problem an Datensammlungen generell ist halt, wenn die einmal angelegt sind, kriegst Du die nicht mehr weg. Denn nur weil Du jetzt keine Nachteile spürst, heißt das ja nicht, das die nicht in Zukunft kommen.
Und selbst wenn man davon ausgeht, das Google und Co gut sind und denen es auch niemals passiert, das da Daten nach draußen getragen werden hast Du halt immer noch das Problem das der Staat die zur Kooperation zwingen kann. Und wir haben derzeit ein beunruhigenden Trend zu totalitären Systemen.

In den USA sieht man das ja schon deutlich. Und man kann sich noch beruhigen und selbst belügen mit "USA sind weit weg und von mir wollen die sowieso nichts". Aber was ist, wenn jetzt mal Kräfte wie die AfD hierzulande an die Macht kommen.

Und dann kommen Verfolgungsbehörden auch irgendwann mal auf die Idee bei jedem (wo möglich) nachzugucken, was der in den letzten Jahren so gemacht hat. Wo er war. Mit wem der sich getroffen hat. "Ah. Ja hier. Der hatte zu demunddem Kontakt. Und dann haben wir ja schon längst als Systemfeind dran gekriegt und wenn Du mit dem Kontakt hattest, hast Du sicher auch Dreck am Stecken". Viel Spaß die dann im Verhör inkl. Waterboarding etc. vom Gegenteil zu überzeugen.

Und auch wenn das jetzt noch alles utopisch klingt. Aber vermeintlich harmlose Daten waren auch schon früher ein Problem. Also auch hier in Deutschland und bei Volkszählungen, wo zum Beispiel auch die Konfession abgefragt wurde. Und viele haben sich nichts dabei gedacht. Aber genau diese Daten dienten dann den Nazis die Juden in der Bevölkerung zu finden und entsprechend zu "behandeln".

Nicht umsonst galt schon im Bundesdatenschutzgesetz das Prinzip der Datensparsamkeit. Weil halt damals schon klar war, das es im Zweifel unproblematische Daten nicht gibt. Und das ist ja auch immer wieder bestätigt worden. Ob nun in der DDR oder in anderen autoritären und diktatorisch geführten Regimen.

Und trotz dieser ganzen historischen und auch gegenwärtigen (siehe China) Erfahrungen, legen die Leute Online-Konten an und lassen ihr gesamtes Leben elektronisch erfassen.

Aber hey. Du hast dafür das Smartphone Deiner Mutter gefunden. Good deal !
 
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andy_m4 schrieb:
...Und dann kommen Verfolgungsbehörden auch irgendwann mal auf die Idee bei jedem (wo möglich) nachzugucken, was der in den letzten Jahren so gemacht hat...
Und was hat das jetzt mit dem MS oder Google Konto zu tun? Damit das nicht passieren kann, musst Du auf E-Mail, Messengerdienste und Social Media, auch Foren gehören für mich zu diesem Komplex, verzichten. Ein reines Onlinekonto bedeutet nur Zugang zu bestimmten Diensten und Funktionen der jeweiligen Anbieter, generiert aber nicht automatisch eine unerwünschte Datensammlung.

Bei meinem MS Konto ist schon immer die E-Mail Adresse meines Freenet Kontos hinterlegt und MS hat noch nie das Passwort dieses Kontos bekommen oder abgefragt. Bei denen ist also maximal meine Kommunikation mit denen zu finden und das sind nur automatisch generierte Mails von MS.

Und Onedrive ist wie auch GDrive gähnend leer.
 
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@andy_m4 dann hoffe ich mal, das du ja nicht vor die Tür gehst, denn es könnte dich ja jemand beschatten und dein ganzen Alltag so Protokollieren. Denn alles was du da so schön aufgelistet hast kann man auch gut ohne Smartphone Konto bei Microsoft/google/Apple protokollieren, durchführen. Das ging ja früher auch problemlos.

Wenn man alles nur schwarz sieht und und sich vorstellt, was passieren könnte, dann darfst dich garnicht mehr draußen sehen lassen, du darfst dich nicht mit Freunden treffen, denn die könnten ja Spitzel vom Staat sein, du dürftest kein Geld Konto haben, denn es wird ja auch zurück verfolgt, woher du Geld bekommst, wo und wann du per Karte bezahlt hast. Dann dürftest du auch kein modernere Auto usw fahren, denn da wird auch protokolliert, wo du warst.

Das ganze lässt sich weiter spinnen, wenn man das möchte.

Aber viele Leute wollen einfach auch nur normal leben und die Dinge nutzen, die es so gibt.

Aber hey. Du hast für den Schutz deiner Daten dein komplettes Leben eingeschränkt. Good deal !
 
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andy_m4 schrieb:
Aber vermeintlich harmlose Daten waren auch schon früher ein Problem
Und ist es heute mehr noch: Internet-Provider, Banken, Finanzämter, Kfz-Software , Versicherungen, Onlinehändler, Krankenkassen, Bürgerämter, Lieferanten, Foren, Messenger usw. wissen mehr über Dich, als Du denkst.
Und Sideloading bei Betriebssystemen von PC, Handy und Co. oder deren Software hat auch so seinen Datenfluss, mit Lizensierung und Accounts. Und nebenbei ungeprüfte App oder Software. Kameraüberwachung an öffentlich Plätzen oder in Zügen oder Flugverker und Öffis.
Dann muss man leben wie ein Einsiedler ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt,
Will man das?
 
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Mit Lokalen Konto groß geworden und es wird sich nicht ändern.

Weiter scheint Microsoft die ISO wohl immer zu ändern. Ob der Druck von EU kommt, keine Ahnung.

Aktuell funktioniert wieder der Bypass oder bei deaktivierter Netzwerkkarte, gibt es sofort den Punkt ohne Internet zu installieren.

Auch der Punkt einer Domäne beizutreten gibt es auch noch.

Vieles ist möglich und man braucht kein Rufus oder andere Install Scripte.

Nach der Installation, ohne Internet bei mir, lasse ich einiges durchlaufen und installiere alle Treiber die ich vorab schon geladen habe. Erst danach bekommt mein Windows den Anschluss zum Internet.
 
Mittlerweile mehrere Maschinen mit Tiny11 + Rufus aufgesetzt: Minimalinstallation ohne Telemetrie und lokalem Konto.
 
areiland schrieb:
Und was hat das jetzt mit dem MS oder Google Konto zu tun?
Es ging um Datensammlungen im allgemeinen. Weil ja so der Tenor war: Halb so wild und guck mal, was ich für Vorteile hab (die ich auch gar nicht bestreiten will; nur es gibt eben auch potentielle oder/und reelle Nachteile.

Ok. Offenbar muss ich das noch mal allgemeiner formulieren, weil bei solchen Diskussionen kommt es ja immer wieder dazu, das sich dann an Beispielen oder konkreten Gegebenheiten aufgehangen wird und es aber darum ja gar nicht geht, sondern Beispiele ja nur dazu dienen um die Problematik anschaulich zu machen (weshalb Angriffe auf der Ebene auch sinnlos sind).

Der Sinn beim Schutz von personenbezogenen Daten besteht darin, das diese potentiell Nachteile für den Betroffenen haben können.
Und die Wahrscheinlichkeit steigt, um so mehr Daten anfallen und umso länger die gespeichert werden. Und das sowohl in der Qualität der Nachteile als auch in der Quantität.

Warum ist mehr ein Problem: Liegt ja eigentlich auf der Hand. Umso mehr DAten da sind, umso höher ist die Chance das die zum Problem werden. Sei es direkt oder indirekt durch Verknüfungen (gibt ja auch Datensätze die für sich genommen harmlos sind aber in der Zusammenführung dann zum Problem werden)
Und das länger ist hoffentlich auch klar: Umso länger Daten gespeichert werden, umso höher ist die Chance das die in Hände gerät, in der man die nicht sehen will.

Wie gesagt: Wir sprechen über Wahrscheinlichkeiten. Und nicht das es zwangsläufig zu einem Problem kommen muss.

Das jetzt mal als absolute Baseline über die wir uns hoffentlich alle einig sind und wenn nicht, dann bin ich raus weil dann verlassen wir einen rationalen Diskurs.

WinFan schrieb:
Dann muss man leben wie ein Einsiedler ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt,
Will man das?
Oh man. Auch das ist wieder so eine typische (sinnlos) Argumentation.
Das man die Datenabgabe realistischerweise nicht auf Null drücken kann ist doch völlig klar.
Wie im vorherigen Abschnitt schon gesagt, reden wir über Wahrscheinlichkeiten und damit auch Art und Menge und Qualität der Datenabgaben. Und darauf hat man Einfluss und da gibt es auch nicht nur Schwarz-Weiß.

Kann kann also durchaus sagen: Ja. Bankkarte will ich haben. Mit Videoüberwachung im öffentlichen Raum muss ich auch leben, weil ich da nun mal lang muss. Aber Google (durchgehend) meinen Standardort mitteilen möchte ich eher nicht.
 
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andy_m4 schrieb:
Aber Google (durchgehend) meinen Standardort mitteilen möchte ich eher nicht.
OT: Wenn man sich mit Google und Datenschutz auskennt, kann man auch dort sehr vieles als Normalanwender abschalten, ohne Tricks.
Gibt auch bei Windows so einiges, was abschaltbar ist, muss man sich nur in den Einstellungen mal mit befassen,
 
andy_m4 schrieb:
Es ging um Datensammlungen im allgemeinen.
Eben, es geht um Datensammlungen im allgemeinen und da sind aus meiner Sicht die Konten bei MS und Google eben das kleinste Problem. Ausserdem dreht sich dieser Thread ja um genau diesen Kontentyp. Was wir so ganz freiwillig in Foren, Social Media und Co. an Daten, oft auch sehr persönlicher Natur, hinterlassen, das übertrifft die durch z.B. MS mittels MS Konto gewonnenen Daten um ein vielfaches.

Wie ich an meinem Beispiel gezeigt hatte, kann MS bei mir nicht mal automatisiert die eingehenden E-Mails auswerten, weil die gar nicht über deren Server laufen. Und Google bekommt per GMail in den allermeisten Fällen nur Statusemails zu sehen und in den Richtlinien der Konten wurde zudem die automatisierte Auswertung, z.B. um Termine zu erkennen und automatisch im Kalender zu vermerken, ausgeschlossen. Bei beiden wird zudem der Cloudspeicher gar nicht genutzt - die sind alle völlig leer.

Man kann also trotz Onlinekonto bei MS oder Google sehr datensparsam leben und gewinnt durch den Verzicht auf diese Kontentypen kaum wirklich an Datensicherheit, weil die wirklich interessanten Sachen über andere Wege und Dienste ins Netz geblasen werden.
 
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