areiland schrieb:
Und was hat das jetzt mit dem MS oder Google Konto zu tun?
Es ging um Datensammlungen im allgemeinen. Weil ja so der Tenor war: Halb so wild und guck mal, was ich für Vorteile hab (die ich auch gar nicht bestreiten will; nur es gibt eben auch potentielle oder/und reelle Nachteile.
Ok. Offenbar muss ich das noch mal allgemeiner formulieren, weil bei solchen Diskussionen kommt es ja immer wieder dazu, das sich dann an Beispielen oder konkreten Gegebenheiten aufgehangen wird und es aber darum ja gar nicht geht, sondern Beispiele ja nur dazu dienen um die Problematik anschaulich zu machen (weshalb Angriffe auf der Ebene auch sinnlos sind).
Der Sinn beim Schutz von personenbezogenen Daten besteht darin, das diese potentiell Nachteile für den Betroffenen haben können.
Und die
Wahrscheinlichkeit steigt, um so
mehr Daten anfallen und umso
länger die gespeichert werden. Und das sowohl in der Qualität der Nachteile als auch in der Quantität.
Warum ist
mehr ein Problem: Liegt ja eigentlich auf der Hand. Umso mehr DAten da sind, umso höher ist die Chance das die zum Problem werden. Sei es direkt oder indirekt durch Verknüfungen (gibt ja auch Datensätze die für sich genommen harmlos sind aber in der Zusammenführung dann zum Problem werden)
Und das länger ist hoffentlich auch klar: Umso länger Daten gespeichert werden, umso höher ist die Chance das die in Hände gerät, in der man die nicht sehen will.
Wie gesagt: Wir sprechen über
Wahrscheinlichkeiten. Und nicht das es zwangsläufig zu einem Problem kommen muss.
Das jetzt mal als absolute Baseline über die wir uns hoffentlich alle einig sind und wenn nicht, dann bin ich raus weil dann verlassen wir einen rationalen Diskurs.
WinFan schrieb:
Dann muss man leben wie ein Einsiedler ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt,
Will man das?
Oh man. Auch das ist wieder so eine typische (sinnlos) Argumentation.
Das man die Datenabgabe realistischerweise nicht auf Null drücken kann ist doch völlig klar.
Wie im vorherigen Abschnitt schon gesagt, reden wir über Wahrscheinlichkeiten und damit auch Art und Menge und Qualität der Datenabgaben. Und darauf hat man Einfluss und da gibt es auch nicht nur Schwarz-Weiß.
Kann kann also durchaus sagen: Ja. Bankkarte will ich haben. Mit Videoüberwachung im öffentlichen Raum muss ich auch leben, weil ich da nun mal lang muss. Aber Google (durchgehend) meinen Standardort mitteilen möchte ich eher nicht.