News Kontenzwang bei Windows 11: Setup-Lücke ermöglicht Installation mit lokalem Konto

9t3ndo schrieb:
Ne danke, fehlende Programme wie Affinity und diverse Handstände die man machen muss um Sachen zum laufen zu bekommen, die bei Windows alltäglich sind, ist mir meine Zeit nicht wert.
Vielleicht in 20 Jahren mal, wenn sich ein Hersteller erbarmt Linux auf ein Consumerfreundliches Level zu heben.
Anderes System andere Software, dann muss man sich halt an was gewöhnen, das unter Windows verfügbar ist.

Ansonsten ist Linux nicht schwieriger zu installieren und einzurichten als eine komplette Neuinstallation von Windows. Denn auch bei einer Neuinstallation von Windows hast Du hinterher noch jede Menge Arbeiten zu erledigen, bis das System so aussieht und funktioniert wie Du es Dir vorstellst. Schliesslich installiert auch Windows Dir nicht automatisch alle von Dir benötigten Programme und Tools. Die musst Du Dir in der Regel erst bei den Herstellern herunterladen, damit Du auch direkt die aktuellesten Versionen hast und keine Updateorgien anfangen. Da bist Du unter Linux besser dran, weil Du in den Distributionen die Anwendungsverwaltung hast, über die Du fast jede Anwendung direkt findest und installieren kannst - zumeist automatisch die aktuellsten Versionen.

Ich musste nach der Installation von Linux, die ich übrigens als besser und einfacher empfinde als die Windows Installation, auch keine Klimmzüge machen damit alles lief. Nur ein paar wenige von mir gewünschte Komfortfunktionen musste ich händisch einrichten. Trotzdem hatte ich mit der Linux Installation deutlich weniger Aufwand, als wenn ich ein Windows komplett neu eingerichtet hätte.
 
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Die Windows 11 Verbreitung geht in Deutschland und der Welt aktuell zurück. Microsoft wird nur einlenken wenn die Nutzerzahlen weiter einbrechen. Ich nutze persönlich einen Mix aus Windows, Debian und Fedora.
 
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@areiland
Mich würde mal interessieren was Ihr alles an Windows verändert? Eine komplette Windows Installation inkl. Treiber und Programme dauert bei mir ca. 15 Minuten.
Danach sind es nur noch die Steam Spiele, die aufgrund der Größe, länger dauern.

@Simanova
Das ist ein Irrglaube. Die Martkdurchdringung von Linux ist nur Aufgrund der KI Agenten gestiegen, die auf die ganzen Webseiten zugreifen.
 
RaptorTP schrieb:
Das muss Familientauglich sein.
Dann könnte es mit Linux klappen.
Was ist denn an einfachen Systemen wie Linux Mint nicht familienfreundlich?

Wenn ich sehe was ich im Rahmen von nem Ehrenamt bei Senioren mit Windows10/11 selbst kämpfen musste (MS-Konto das die Herrschaften überfordert, Synchronisation, Updatemeldungen/bzw wegen TPM2.0 keine Update mehr), dann ist Linux Mint stets eine Erleichterung, weil es einfacher ist für Casual User, weil das Betriebssystem nicht andauernd versucht einem seine Onlinedienste anzudrehen.
Die Leute machen an, geben ein Passwort ein (optimalerweise das der HDD-Encryption) und schon ist es hochgefahren. Keine Dienste die sich beschweren das man nicht angemeldet ist oder kein MS-Konto hat.

Vorallem Ältere wollen Einfachheit & wissen nicht welche Sachen sie brauchen/was nicht.
 
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wagga schrieb:
Habe deshalb die ISO 24H2 behalten würde die auch bei einer Neuinstallation wieder nutzen und dann per 25H2 und 26H2 die 24H2 Version updaten.
Statt oobe/bypaanro wesentlich einfacher und vor allem ohne dann erst einen neu Start zu machen ist dieser Befehl:

start ms-cxh:localonly

Das öffnet direkt die Erstellung eines lokalen Kontos – ohne Neustart

Und funktioniert bisher auch noch bei der aktuellen ISO!

Mfg
 
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Im März 2025 blockierte Microsoft die populäre Kommandozeilen-Eingabe oobe\bypassnro, im Oktober 2025 folgten weitere Sperren.
Also meine Win11 25H2 ISO weiß davon anscheinend noch nichts. Am Wochenende erst wieder eine VM mit lokalem Konto aufgesetzt. Ich muss lediglich das virtuelle Netzwerkkabel trennen oder ich wähle direkt virtio als NIC-Model, da Windows dafür keine Treiber mitliefert. Beides funktioniert.
 
Wie ist das eigentlich wenn ich ne alte Windows 11 Iso nehme wo offline installation ohne MS Konto geht und das dann nach der Installation ans Internet häng und auf die aktuellste Version update ? Fragt der Installer/Updater dann nach nem Konto oder will eins anlegen ?
 
EJC schrieb:
@blackiwid Genau diese Methode nutze ich seit Jahren. Das geht halt nur bei Home nicht, soweit ich weiß. Aber Home nutze ich nicht.
Ja dann gehts aber nicht, wenn man erst 15 richtige Dinge anklicken muss damit der versteckte Knopf doch erscheint dann geht es erstmal normal nicht, nur mit einem Trick, daher finde ich die einschränkung auf Home falsch. Ich denke auch das dieser Trick bei Windows Home btw geht also mit F10 oder was... und dieser Trick jetzt scheint auch zu gehen.

Es gibt halt mit Windows 10 noch einen zusätzlichen Trick wie man den normalerweise nicht existierenden Knopf erhalten kann aber das heißt das es normal nicht da ist.
 
9t3ndo schrieb:
Mich würde mal interessieren was Ihr alles an Windows verändert?
Selbst das OS (egal ob Windows oder Linux), Spiele und weitere Software neu aufsetzen kotzt mich schon jedes Mal innerlich ab, weil ich abseits von Spielen mindestens immer einen halben Tag beschäftigt bin, bis ich den Browser, das Mailprogramm, die Systemeinstellungen und noch meine zwei bis drei andern Sachen so wieder konfiguriert habe, dass alles läuft.

Gut, ich bin nutze meinen Desktoprechner auch für mehr, als bloß als Spielkonsole, dann würde ich SteamOS oder ein Derivat davon aufsetzen und hätte meine Ruhe, denn meine Spiele liegen ohnehin auf einer zweiten SSD.

Doch Browser-Erweiterungen, NFS/Samba, die Feinstellung von weiteren Anwendungen, wie auch OBS oder das erneute erstellen lang gepflegter Profile, welche eventuell wegen neuer Hardware angepasst werden müssen, das dauert schon etwas.

Mit Backups und etwas Erfahrung kann man dagegen halten.
Spaß macht es trotzdem keinen, wenn man das Gerät einfach dafür nutzen will, wofür es da steht.
 
wagga schrieb:
Danke für den Tipp. Ich nutzte das oobe weil das konnte ich auswendig. Der neue Befehl hätte ich nachgucken müssen.
Kann man sich aber auch gut merken. Wobei ich für Installationen die Ich oft mach eh einen Stick mit Rufus vorbereite da ich damit noch weitere Möglichkeiten habe,
 
@blackiwid Naja, als Trick würde ich das nun nicht direkt betiteln, es ist Teil des ganz normalen Setup Prozesses.
 
Ja immer dieses Hoffnungsgeschüre für ein offline Konto. Der versteckte Link hört sich eher so an als wäre das was das 2 Wochen später als Bug identifiziert wird und beim nächsten Update weg ist.
Entweder ihr macht es, oder ihr lasst es. Aber dieses an der Kotzgrenze rumgeloote was jetzt mal wieder besser oder schlechter sagt mir nur das man beim gutgemeinten Vertrauensvorschuss der Depp ist der nur draufzahlt. Einfach nein...
 
Andy schrieb:
Microsoft hat in den letzten Jahren immer mehr Methoden gesperrt, die eine Installation von Windows 11 mit lokalem Konto ermöglicht haben.
Da fehlt „Home“ hinter Windows 11

In der Click-Bait-Überschrift übrigens auch…

iSight2TheBlind schrieb:
Der Onlinezwang bei der Ersteinrichtung ist auch so massiv dumm, weil nicht alle Geräte direkt in ein Netzwerk können!
Bei meinem früheren Arbeitgeber hatte ich die Situation, dass das WLAN die Installation eines Profils benötigte (oder alternative ein captive Portal) und die Netzwerkbuchsen eine Freischaltung via Browser.
Was kein Problem darstellt, wenn der Arbeitgeber, als professioneller Anwender, die dafür vorgesehen Windows „Pro“ Version nutzt, statt der Version „Home“, die für Heimanwender gedacht ist.
 
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blackiwid schrieb:
lar die Lösung ist bisschen schwerer und man muss sie googlen als auf "learn..." drücken, daher gut, aber ja das alles sollte nicht nötig sein,

ich kenne den Vorgang aber mit einem anderen Command - der tut nicht mehr.
Danke für deinen Hinweis.

Joar, VM für Windows Programme ist halt genau der Schmarrn der mich davon abhält.

SavageSkull schrieb:
Ob man jetzt Paint.Net oder Inkscape nutzt ist da eher selten ein relevantes Thema.

Witzig - genau mein Tool das ein MUST HAVE ist. Sorry, das muss laufen.
Nutze ich mehrmals die Woche, fast täglich.


Erst mal Holz machen, dann Thema Garten abschließen.
Dann Geht es drinnen weiter. Keller, Kabel liegt - ETH Dose setzen und einen älteren PC mal mit Linux testen.
Was geht, was nicht? - etc.

Schnell wird da nichts passieren - das kann mir keiner schönreden.
Allein der Umstand der Umstellung.

Ich hab hier schon meinen Schaff mal Backup durchzudrücken - also selbst wenn ich es machen, für alle! :freak:
 
@9t3ndo
Ich hefte mir an meine Taskleiste ein Script an, mit dem ich aus der Taskleiste heraus Screenshots machen kann. Der Startbutton und die angehefteten Programme müssen links liegen, der Tray muss meinen Vorstellungen entsprechen, das Startmenü ebenfalls. Der Autostart muss aufgeräumt sein, diverse Dienste und Aufgaben wie z.B. die Komfortfunktionen der AMD Treiber möchte ich nicht haben. Ich möchte keine automatischen Bereinigungsfunktionen aktiv haben und noch einiges mehr. Meine Datenordner werden von mir immer verlegt, nämlich auf einen anderen Datenträger. Und das auch nicht mit der windowseigenen Funktion, sondern als Hardlinks mit dem Volumenamen statt dem Laufwerksbuchstaben als Ziel. Bei mir wird sogar der Navigationsbereich des Explorer aufgeräumt und nicht benötigte Elemente ausgeblendet.

Bis ich Windows genau so hab, wie ich es mir vorstelle, dauert es schon ein paar Stunden, auch wenn ich für vieles Scripte und ähnliches hab. Da kommt nach den Programminstallationen noch einiges an Arbeit zusammen, bis Windows genau so läuft wie ich es haben möchte.

Und überraschenderweise war gerade davon unter Linux sehr wenig zu erledigen. Denn der Benutzerordner lässt sich direkt während des OOBE auf eine eigene Partition verfrachten. Die Herunterfahroptionen lassen sich per Applet direkt in den Tray einblenden, die Energieoptionen sind so auch direkt verfügbar. Unter Windows musste ich für diese Sachen noch ein selbstgeschriebenes Programm per Aufgabenplanung in den Tray einbinden. Nur die Screenshotfunktion musste ich genau wie bei Windows mit einem selbstgeschriebenen Script realisieren, das ich an die Taskleiste geheftet hab.

Die Screenshots deshalb per Script, weil ich gerne auch mal Screenshots mit geöffneten Kontextmenüs anfertige. Das Script legt deshalb nach Auslösung eine dreisekündige Pause ein, die mir eben das öffnen von Menüs ermöglicht, bevor die Aufnahme erfolgt. Danach wird der angefertigte Screenshot direkt in MS-Paint (Windows) bzw. KolourPaint (Linux) geöffnet, damit ich ihn zuschneiden oder mit Markierungen versehen kann. Finde ich einfacher als das hantieren mit dem Snippingtool oder anderen Screenshottools und braucht so gut wie keine Ressourcen.
 
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Randnotiz schrieb:
immer einen halben Tag beschäftigt bin, bis ich den Browser, das Mailprogramm, die Systemeinstellungen und noch meine zwei bis drei andern Sachen so wieder konfiguriert habe, dass alles läuft.
Lustig, das löst bei mir das Microsoft Konto über das sich hier so viele aufregen (Mail, Edge).
Seit Edge auch nur Chromium ist, benutze ich diesen und damit sind nach einer Windows Installation automatisch alle Favoriten, Erweiterungen und Einstellungen wieder genau wie zuvor.
Sachen wie Fancontrol oder SignalRGB liegen bei mir auf der zweiten internen Platte und müssen nur wieder dem Autostart hinzugefügt werden.

@areiland
Also das mit den Screenshots kann ich tatsächlich null verstehen. Das Snipping Tool macht genau das was du willst, nur dass du hinterher den Screenshot aufrufen musst.
Dein Windows hört sich für mich nach typisch verbastelt an.
 
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zEtTlAh schrieb:
Gibt es da mittlerweile ohne Trick Photoshop, Premiere und AutoCAD ?
Falscher Ansatz.

Ein OS Wechsel geht nicht selten auch mit einer gewissen Umstellung einher. Das betrifft auch Anwendungen.
Jetzt weiß ich nicht, in welchem Umfang du erwähnte Anwendungen nutzt, aber meist gibt es gute und vergleichbare Alternativen oder, wenn es wirklich diese eine Anwendung sein muss, via Wine. Letzteres mag in einem prof. Umfeld vielleicht nicht die Lösung sein, aber fehlende Anwendung XYZ sollte kein Hindernis für einen Umstieg sein. Oft ist es die Faulheit und/oder die menschliche Gewohnheit Änderungen skeptisch gegenüberzustehen und seinem geliebten Tool nicht tschüss sagen zu müssen. Ist aber auch verständlich, vor allem wenn man einen etablierten Workflow hat.

Ein Umstieg lohnt sich, auch in alternative Anwendungen zu schnuppern.
Und sollte man wirklich ein bestimmtes Programm nutzen wollen oder müssen, ohne wenn und aber, dann gibt es dafür auch verschiedene Lösungen:

 
9t3ndo schrieb:
Lustig, das löst bei mir das Microsoft Konto über das sich hier so viele aufregen (Mail, Edge).
Seit Edge auch nur Chromium ist, benutze ich diesen und damit sind nach einer Windows Installation automatisch alle Favoriten, Erweiterungen und Einstellungen wieder genau wie zuvor.
Das ist der Preis, den man bereit ist zu zahlen.

Du nimmst den Komfort an, welchen Microsoft Dir bietet, ich verzichte darauf, wissend, dass meine Daten auch von deren Servern weitestgehend fernbleiben.

Ich will gar kein weiteres Fass von wegen Datenschutz aufmachen, Du wirst für Dich beurteilen können, wie sich das ganze am besten in Deiner Situation verwenden lässt.

Mir ist es wert, dass ich die Sachen relativ unter eigener Kontrolle habe, ähnlich Deinem zweiten Satz, muss dann aber halt nochmal Hand anlegen, was bei Netzwerk-Einbindungen für meine Dokumente-, Musik-, Bilder- und Speicherdaten-Verzeichnisse sich schon mal ziehen kann.

9t3ndo schrieb:
Sachen wie Fancontrol oder SignalRGB liegen bei mir auf der zweiten internen Platte und müssen nur wieder dem Autostart hinzugefügt werden.
Mit Sicherheit könnte ich es mir hier auch mit meiner Konfiguration leichter gestalten, hab mir allerdings auch ehrlich gestanden noch keine Mühe gemacht, nach einem Werkzeug für diesen Einsatzzweck zu suchen.
 
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Oktober 2026
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