areiland schrieb:
Eben, es geht um Datensammlungen im allgemeinen und da sind aus meiner Sicht die Konten bei MS und Google eben das kleinste Problem.
Das stimmt zwar irgendwie. Aber wenn ich vorher schon jegliche Datensammlung kritisiert habe, dass muss ich das natürlich auch an der Stelle tun.
Vor allem da zu befürchten ist, das ein bloßes Konto ja immer nur
der Anfang ist um mehr Daten zu sammeln. Das wird ja immer wichtiger für immer mehr Dienste die dann rund um das Konto dazu kommen. Das haben wir die letzten Jahre schon gesehen und es ist weder abzusehen noch plausibel, das das weniger wird.
Und insbesondere weil damit ja dann auch
sensible Daten eingesammelt werden. Ich verweise dazu noch mal auf diese
Bitlocker-Schlüssel-Geschichte.
Und klar kann man einwenden: "Muss der Nutzer aufpassen". Aber das passiert erst gar nicht, wenn man gar kein Konto hat und dann kann man sich auch nicht mal versehentlich dazu hinreißen lassen.
areiland schrieb:
Was wir so ganz freiwillig in Foren, Social Media und Co. an Daten, oft auch sehr persönlicher Natur, hinterlassen, das übertrifft die durch z.B. MS mittels MS Konto gewonnenen Daten um ein vielfaches.
Ja. Nur bei Social-Media muss ich mich aktiv anmelden (was man natürlich genauso wenig oder von mir aus: sogar viel viel eher nicht tun sollte ; btw: ich breite mein Leben nicht im Internet aus; daher bin ich sowieso der falsche Adressat).
Windows 11 legt mir dagegen sehr nahe ein Konto anlegen zu müssen und ich kann das auch nur mit Aufwand umgehen.
Mal davon abgesehen ist das sowieso kein Argument:
Niemand würde auf die Idee kommen zu sagen: "Taschendiebstal ist halb so wild, weil es ja auch Tötungsdelikte gibt und die sind ja wohl schlimmer"
areiland schrieb:
Man kann also trotz Onlinekonto bei MS oder Google sehr datensparsam leben
Man kann noch datensparsamerer ohne diese Konten leben.
Also auch: kein Argument.