Leserartikel Kopfhörer-Vergleichstest: Hifiman Sundara VS. Philips Fidelio X2 VS Audio-Technica MSR7

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Hab ebenfalls den Philips Fidelio X2 und kann zustimmen. Bass ist schön stark, Höhen sind schon arg ausgeprägt. Stimmen - in dem Fall in Musikstücken - gehen doch des Öfteren in den Hintergrund. Im Voicechat aber schön klar, sofern das Mic des Gegenüber gut ist. Für mich mit angepassten Equalizer gut einstellbar, von daher kein Problem. Für den Preis für mich der Allrounder schlechthin zusammen mit Beyerdynamic, auch wenn mir hier die Beyerpeak etwas aufgestoßen hat, weshalb es der Fidelio geworden ist.

Tragekompfort auf jeden Fall der Beste, den ich je hatte. Trotz des Gewichts kann man ihn Stunden tragen.
 
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reobase

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Aber das scheint mir genau das zu sein, was ich schon lange suche. Gerade die Amazon-MP3 sind echt nicht der Hammer. Bis heute kannte ich keinen Streamingdienst, der 24Bit-Musik anbietet. Da scheint eine lange Suche endlich zu Ende zu sein. ;)

Das 24 Bit beim Musik hören keinen praktischen Vorteil gegenüber 16 Bit hat ist dir aber schon bewusst? Schon die 16 Bit Audio CD kann eine deutlich höhere Dynamik als nötig wäre.
 

lamda

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@reobase
Praktisch vermutlich ja mit komprimierter pop musik...

Aber Theoretisch ist die hör grenze bei 0dB bei ca 2khz
Die Schmerz grenze ist angeblich bei 130dB (je nach dem wen man fragt ist das schon ab einer Sekunde schädlich)

130dB Dynamik schafft 16bit nicht und auch kein DAC den ich kenne ;)

Also sagen wir mal du hörst nicht in absoluter stille sonder bei 10dB Grund rauschen
und sagen wir mal du willst auch nicht 130dB am ohr sondern was realistischeres wie 115dB (max. 30sekundem/tag)

Das sind schon 105dB Dynamik. während mit 16Bit max. 96db möglich sind

ABER! das ist ja alles linear sagen wir der Künstler will auf seiner CD 30Hz bass mit 90dB(A) dan brauch ich dafür schon 130dB Linear!


Würde man 0-115dBA von 20-20khz linear in einem Kanal speichern wollen bräuchte der
165bB Dynamik ( 24bit sind "nur" 144.49 dB)
Bei dolby/THX wird deswegen der sub effect Kanal getrennt gespeichert und bekommt noch mal +10dB Gain


Man kann das also nicht so verallgemeinern ;)
 
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P4ge

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Danke für deine Rückmeldung. Der Hifiman ist Testsieger, weil er Instrumente realistischer darstellen kann, den qualitativ besten Bass hat, am höchsten auflöst, die weiteste Bühne hat und Stimmen für meinen Geschmack besser platziert. Über das ganze Spektrum hinweg spielt er wie aus einem Guss, bereits ohne EQ. Mit EQ bekommt er noch geringfügig mehr Punch und etwas zurückgenommene Höhen, um auch bei hochtonlastigen Aufnahmen immer angenehm zu bleiben.
Der Hifiman kostet sowohl im UVP als auch beim Straßenpreis das doppelte... Wenn man das als Grundlage nimmt, ist der Vorteil zum einen verständlich (wobei das nicht immer der Fall sein muss). Auf der anderen Seite kann ich für 50% des Geldes ca. 70-90% des Hifiman bekommen.
Ich will weiß Gott nicht den X2 in den Himmel loben, da ist immer noch Platz für Verbesserungen (das ist aber auch schon Kritik auf sehr hochem Niveau). Aber mmn sollte man beim abschließenden Fazit dem Hifiman den Sieg zusprechen und darauf hinweisen ,dass der zweitplazierte schon einen Fuß ganz oben hat (mit Blick über die Preisleistung).
Solltest du weitere Test machen (und das wäre wünschenswert), könnte man diese Kritik ja berücksichtigen.
 

reobase

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@reobase
Praktisch vermutlich ja mit komprimierter pop musik...
Bei moderner Popmusik sind wir wohl eher bei unter 15db. Selbst Klassik kommt vermutlich selten über 30db.
Aber Theoretisch ist die hör grenze bei 0dB bei ca 2khz
Die Schmerz grenze ist angeblich bei 130dB (je nach dem wen man fragt ist das schon ab einer Sekunde schädlich)
Die Schmerzgrenze liegt bei 120db. Ein sehr ruhiger Raum liegt schon bei 30db. Atmen liegt schon bei 10db.

Man kann das also nicht so verallgemeinern ;)

Zeig mir auch nur ein Stück, dass auch nur annähernd 96db hat.
 

lamda

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Zeig mir auch nur ein Stück, dass auch nur annähernd 96db hat.
das ist halt so das Hähne Ei Problem
Du klingst wie die Leute die damals erzählt haben full HD sei Quatsch weil es kein konntet gibt.

Aber wen du ein Beispiel für dynamischen konntet suchst schau dir ein Kinofilm an ;)

Die Schmerzgrenze liegt bei 120db. Ein sehr ruhiger Raum liegt schon bei 30db. Atmen liegt schon bei 10db.

Das kommt ebnen auf die Frequenz (was genau mein Punkt ist) an 120dB mit 20Hz tut nicht weh weh und ist nicht mal besonders laut
Unser Ohr ist eben extrem unempfindlich für niedrige Frequenzen 20Hz mit unter 80dB härst du nicht mal!

Deswegen kommt jetzt die dBA skala dazu
https://en.wikipedia.org/wiki/A-weighting#/media/File:Acoustic_weighting_curves_(1).svg

Das ist eben einfach dem subjektiven hör empfinden entprechend gewichtet

Beispiel ein 100dBA 30Hz ton klingt genau so laut wie ein 100dBA 1kHz ton aber der 30Hz ton braucht 140dB "Amplitude" oder Signal
 

reobase

Lieutenant
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das ist halt so das Hähne Ei Problem
Du klingst wie die Leute die damals erzählt haben full HD sei Quatsch weil es kein konntet gibt.

Aber wen du ein Beispiel für dynamischen konntet suchst schau dir ein Kinofilm an ;)
Platzen im Kino etwa die Köpfe der Zuschauer? Hat sich wohl viel in der Kinowelt seit meinen letzten Besuch geändert.
 

lamda

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Schade das du nicht hier nicht sachlich mit Fakten diskutieren möchtest und Strohmann Argumente bringst.
Du hast wohl schon eine Meinung und möchtest jetzt keine Fakten die diese hinterfragen?
Das mit der dBA Gewichtung hast du wohl nicht verstanden?

Das mit dem extra Effekt Kanal für Tiefton haben sich die Ingenieure von Dolby und THX nur ausgedacht als Marketing?
Spezifikation für verschiedene Kino Standards kann man übrigens online nachlesen wen du dich etwas weiterbilden möchtest.
zb. https://www.dolby.com/us/en/technologies/dolby-atmos/dolby-atmos-specifications.pdf

Ansonsten können wir die Diskussion auch auf dem Niveau führen aber dan vllt. nicht hier...
Platzen im Kino etwa die Köpfe der Zuschauer?
JA!
 

reobase

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Schade das du nicht hier nicht sachlich mit Fakten diskutieren möchtest und Strohmann Argumente bringst.
Du hast wohl schon eine Meinung und möchtest jetzt keine Fakten die diese hinterfragen?
Das mit der dBA Gewichtung hast du wohl nicht verstanden?
Auf die Frage mit der Nennung von "Content" mit annähernd 96db Dynamic range bist du hier mit Hähne Ei und Full HD Vergleich angefangen. Erwartest du darauf echt eine sachliche Antwort?

Das mit dem extra Effekt Kanal für Tiefton haben sich die Ingenieure von Dolby und THX nur ausgedacht als Marketing?
Spezifikation für verschiedene Kino Standards kann man übrigens online nachlesen wen du dich etwas weiterbilden möchtest.
zb. https://www.dolby.com/us/en/technologies/dolby-atmos/dolby-atmos-specifications.pdf

Was hat jetzt das objektbasierte Dolby Atmos mit 20 vs 16 Bit zu tun?

Ansonsten können wir die Diskussion auch auf dem Niveau führen aber dan vllt. nicht hier...
Die Diskusion wurde doch schon ewig geführt. Also das müssen wir hier jetzt nicht weiter machen.
Dieser schon 10 jahre alte Forumsbeitrag beschreibt das ganze übrigens sehr gut.
https://www.head-fi.org/threads/24bit-vs-16bit-the-myth-exploded.415361/
 

lamda

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Um Content zu nenne sage ich fast jeder aktuelle Kinofilm.
(vor allem wen man die versucht das auf 2 Kanal Stereo zu konvertieren.)

Was hat jetzt das objektbasierte Dolby Atmos mit 20 vs 16 Bit zu tun?
Die spezifizieren unter anderem Anforderungen ans Kinos.

Bei den Anforderungen hast du zb. Screen Subwoofer 115dB von 30-120Hz + 105dB 40hz-18khz von jedem Lautsprecher und dan sollen noch 3db headroom bleiben.

Insgesamt komme ich da auf ca.116dB sagen wir rund 120dB wen wir die 3db headroom mit dazu nehmen.

Aber Definiere doch mal wie du Dynamic range misst?
Ich würde naiv Dynamic range als den unterschied zwischen der leisesten und der lautesten stelle definieren.

Da fast jeder Film zumindest für ein kurzen Moment Stille beinhaltet würde ich sagen die leiseste stelle ist 0dB

Bei Musik ist das ähnlich. Sobald stille drin vorkommt ist die Dynamik doch automatisch die Differenz zwischen 0 und der lautesten stelle?!

Ich kann doch jedes beiliege 16bit 96dB Musik Stück nehmen. konvertiere es zu 24bit 144dB
jetzt mache ich das ganze 48dB leiser ( 144-96) trotzdem sind aber alles bits und Informationen von dem original noch da.
Ich habe aber 48dB headroom für Schabernack ohne von der ursprünglichen Qualität zu verlieren

Bespiele Schabernack um ganz billig mehr Dynamik für die "24bit digital remastered edition zu bekommen":
Extra Leise Passage "raumatmosphäre" ans ende oder Anfang von dem track hängen
Kurzzeitiger boost von extrem tiefen oder extrem hohen tönen
Einfach mal +12db bei 18khz auf ne highhead oder Snare Drum
Oder halt ein kurzer +24dB Bass bosst bei der tiefsten Frequenz.
oder einfach nach dem "drop" kurz mal +12dB...


Ich glaube ich versteh dein Argument @reobase
was du sagen ist:
Leiser als 30dB ist es normal eh nie und 96dB+30dB sind 126dB und so laut, oder lauter hört ja eh kein normaler Mensch

Meine gegen Argumente dazu sind aber:
Es kann durchaus Leiser wie 30dB vorallem wen man geschlossen Kopfhörer trägt
Auch wen du ein Hintergrund Pegel von 30dB hast heißt das ja nicht das du alles was leiser ist nicht hören kannst
Und für kurze Impulse oder sehr niedrige Frequenzen sind auch Deutlich über 126dB vollkommen ok.

Um zb. einen 120dBA 26Hz Bass zu erzeugen braucht es ca. 160dB.
(und ja das ist nicht sehr praktikabel für den Hausgebrauch)

EDIT:
habe das mal ausgelagert... https://www.computerbase.de/forum/threads/16bit-reicht-fuer-alle.1900449/
 
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DuckDuckStop

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@lamda: Du musst ganz dringend deine Texte korrekturlesen und strukturieren, es ist ne absolute Qual diese zu lesen.

Allgemein gehört die Diskussion auch nicht unbedingt in diesen Thread.
 
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icecoldkilla

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Sehr interessanter Bericht. Hab schon länger den Fidelio X2, aber der hängt am Onboard sound und ich wollte mir schon lange nen KHV holen.
Mich hast du mit deinem SPEAKA gecatcht, aber ich finde ihn nirgends zu kaufen. Ist der Speaka USB DAC KHV überhaupt noch auf dem Markt?
 

Averomoe

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MasterWinne

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Danke für den tollen Vergleich, dem ich voll zustimme, da ich neben andern exakt die gleiche kombi zum Testen hatte. Bei mir ist der x2 der Liebling geworden, einfach wegen den absolut erhobenen Tragekompforts, vor allem bei längeren Spielesessions wo man den KH tatsächlich vergisst. Und weil er für mich das bessere Surrounderlebnis durch den Treiberwinkel [Soundblaster Titanium HD] bietet. Was den Sundara betrifft, wirkte dieser für mich für längeres hören zu anstrengend, trotz EQ anpassung in den Höhen. Auch hat mir dieser zu sehr gedrückt [Brillenträger]. Einzig was nerft am X2 sind die ständig fusseligen Ohrbezüge, aber dafür habe ich extra eigens einen Fusselschwamm am Platz 😁.
 

Hotshot22

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Toller Test, danke!
Ich selbst hab nach einem Tipp eines PCGH-Redakteurs einen Philips X2 vornehmlich für VR gekauft und gegen einige andere Headsets antreten lassen: klarer Gewinner in allen Bereichen (wobei ich diese 2 Kandidaten nicht hatte^^)

Kann ich echt nur empfehlen!
 

JackA

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DuckDuckStop

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Und den monoprice m570 der mal wieder als giantkiller gehandelt wird.
 

Marcus Hax0rway

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Ich verwende auch schon seit einigen Jahren den Philips Fidelio X2.
Der Sound hat mich am Anfang richtig aus den Socken gehauen. Das Gefühl hat aber mit der Zeit nachgelassen. Habe mich wohl dran gewöhnt.

Hatte davor einige andere von Beyerdynamic getestet und bin letztendlich beim Philips geblieben, weil er einen Tragekomfort bietet, der seinesgleichen sucht. Der Kopfhörer scheint auch recht stabil zu sein. Ist schon gefühlte 50x runtergefallen und hat nicht mal einen Kratzer.

Wenn ich mir irgendwann einen neuen Kopfhörer kaufen muss, wird es vielleicht kein Fidelio X2 mehr, weil ich einfach mal eine andere Abstimmung testen will. Kann mir aber gut vorstellen, dass ich dann doch wieder einen Fidelio X2 kaufe, da er so komfortabel ist.
 
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