News Kostenlose Version von O&O Defrag

Ich hab immer den Defragler verwendet um zB gezielt ein Verzeichnis zu defragmentieren (=> Anwendungen/Spiele) aber seit es SSDs gibt ist Defragmentieren eigentlich so gut wie überflüssig. Am Datengrab reich die Windows-Defrag völlig aus, wenn nicht gibt's immernoch besagten Defragler...

MFG, Thomas
 
Tests gibts doch immer wieder.
Wenn man denen glauben schenken darf lohnen sich nur O&O und Diskkeeper.
Die andern bringen nichts bis nichts spürbares verglichen zum WinDefrag.
Der MS-Defrag ist sogar ein stark abgepsekcter Diskkeeper. (Zumindest früher)
 
Das Teil kannste knicken.

MyDefrag mit selbstgebauten Defragmentierungs-Script. Besseres gibts net. Kenne kein Tool wo man soviele Kontrolle darüber hat WAS, WO und WIE defragmentiert wird.
 
Ich denke mal das der Hersteller mit dieser Aktion nur nochmal auf O&O Defrag aufmerksam machen und die ein oder andere Person zum Kauf der Pro Variante bewegen möchte. Denn Windows 7 und vor allem SSDs machen solche Zusatztools für die Zukunft so ziemlich zwecklos. Wer darauf vertraut ok, aber bald kann man es eh so gut wie kaum noch gebrauchen.
 
X-Ray8790 schrieb:
Ich frage mich allgemein was Defragmentierung in der Praxis bringt... Hab mein Win7 seit Release drauf und noch nicht ein einziges Mal defragmentiert.
Standardmäßig defragmentiert Windows 7 automatisch im Hintergrund, wenn du den Rechner ein paar Minuten nicht verwendest. Deine Platte wird also mit großer Wahrscheinlichkeit defragmentiert sein. Das funktioniert eigentlich ganz gut.

MFelgate schrieb:
Die Defragmentierungslösung von Microsoft faßt Dateifragmente zusammen - nicht mehr und nicht weniger.
Das stimmt nicht. Der Windows Defragmentierer bezieht gesammelte Superfetchdaten mit in seine Optimierungsmethoden ein. Da werden die Dateien zum Beispiel so angeordnet, wie sie beim Bootprozess geladen werden. Das ist viel wichtiger, als die Dateien nach Datum oder Name zu sortieren.
So gut wie der Windows-Defragmentierer kann eigentlich gar kein externen Programm arbeiten, solange es nicht auch auf die Prefetchdaten zugreift und ich kenne keins, dass das macht.
Ich wüsste nicht, warum man heut zu Tage noch externe Defragmentierprogramme benötigt.


PS:
Wer die Leistung seines Systems anhand von empirischen und objektiven Daten verbessern will, sollte sich mal mit den Windows Performance Analysis Tools von Microsoft beschäftigen, die Teil des Windows SDKs sind.
Damit konnte ich zum Beipspiel Prozesse ausfindig machen, die meinen Bootprozess verzögerten und zusammen mit weiteren Superfetchoptimieungen und einer Defragmentierung die Dauer des Bootprozess um 11 Sekunden reduzieren.
 
noxon schrieb:
Wer die Leistung seines Systems anhand von empirischen und objektiven Daten verbessern will, sollte sich mal mit den Windows Performance Analysis Tools von Microsoft beschäftigen, die Teil des Windows SDKs sind.
Damit konnte ich zum Beipspiel Prozesse ausfindig machen, die meinen Bootprozess verzögerten und zusammen mit weiteren Superfetchoptimieungen und einer Defragmentierung die Dauer des Bootprozess um 11 Sekunden reduzieren.

Gibt es dafür irgendwo eine (genaue) Anleitung um mit diesem Toolkit den PC zu optimieren?
 
SÄMTLICHE "Tuningprogramme" sind komplett fürn Hugo.
Erst recht seit Win7.
Keine Ahnung warum es soviele Leute gibt, die denken ständig irgendwas am System herumstellen zu müssen... Bestenfalls bleibt Win7 trotzdem lauffähig, verbessern kann man nix.
Neu Booten tu ich alle paar Wochen mal, oder wenn ein Update/Programm es verlangt, ansonsten ist der Standby mein bester Freund, die 5W gönne ich mir.
 
Mindstepper schrieb:
Da das Dateisystem "NTFS" nicht offen gelegt ist, kann nur Microsoft wissen wie man es richtig verwendet / defragmentiert.
Naja, andererseits hat der Linux-NTFS-Treiber den damaligen Microsofttreiber was Performance anging überholt. Und dafür musste man durchs ganze Dateisystem durchblicken. Selbst wenn die Windowstreiber Closed Source sind, kannst du einfach in die Linuxdateien reingucken und siehst genau, wie was wo von NTFS gemacht wird etc.

Also NTFS ist schon gut dokumentiert. Kannst dir ja mal angucken, was man unter UNIX-Systemen alles mit NTFS kann: http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/ntfsprogs.htm

Lief natürlich über viel Arbeit, die in Reverse Engineering gesteckt wurde. Aber wenn man jedes Bit erstmal lesen kann, hat mans.
 
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Hallo@ ALL...

so, jetzt hab ich das Prog. mal getestet...und wieder runter geschmissen....

Wenn ich jetzt aber wieder mit W7 Defrag. möchte,
über re.klick auf festplatte, eigenschaften, tools...."kein dafrag.-tool installiert"....

Wo ist die Defrag. von W7 hin??

Hätt ich es mal gelassen...:grr:

Keiner ne Idee??
 
Zuletzt bearbeitet:
noxon schrieb:
Das stimmt nicht. Der Windows Defragmentierer bezieht gesammelte Superfetchdaten mit in seine Optimierungsmethoden ein. Da werden die Dateien zum Beispiel so angeordnet, wie sie beim Bootprozess geladen werden. Das ist viel wichtiger, als die Dateien nach Datum oder Name zu sortieren.
So gut wie der Windows-Defragmentierer kann eigentlich gar kein externen Programm arbeiten, solange es nicht auch auf die Prefetchdaten zugreift und ich kenne keins, dass das macht.

O&O Defrag kann das.

Und zwar nennt sich die Option dort: "Systemvorgaben für Anordnung der Daten berücksichtigen"
 
Wollte die Free Version gerade installieren, doch während der Installation kommt dann folgende Meldung:

"Diese Version benötigt eine 32-bit Version von Windows NT 5.1 oder höher"

Kann mir jemand sagen, was ich dagegen machen kann!? :freak:

Ich habe die Version für Windows 7 runtergeladen.
 
kein wunder, wer braucht sowas heute noch wirklich, dass merkt wohl auch O&O langsam. ssd brauchen es nicht und große hdds dienen nur noch als datengrab und brauchen dahingehend auch nicht nötigerweise defragmentierung. vor 3-5 jhren wäre die free version wirklich nett gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte O&O Defrag jahrelang benutzt unter XP. Bis es irgendwann mal hinkriegte, daß die Platte nicht mehr bootete. Nur noch ein blinkender Cursor und Windows war durch nichts mehr dazu zu bewegen wieder zu starten (fixmbr etc).

Unter Vista/7 braucht man's aber definitiv nicht mehr.

PerfectDisk konnte mir einmal nützlich sein, weil es als einziges von mir getestetes Tool wirklich ALLE
Dateien verschieben kann. Das wird dann wichtig, wenn man über die Festplattenverwaltung von Vista/7
Partitionen verkleinern will - dies geht nur in dem Masse, wie Windoof in der Lage ist, den Platz
freizuschaufeln. Oft bleiben aber kleine Dateien als Grenzklotz - die kriegen auch O&O und Defraggler
nicht weg.
 
Also ich würde nicht sagen, dass solche Tools sinnlos sind!
Auch nicht unter Win Vista.

Wer oft viele oder sehr große Dateien verschiebt/kopiert/bearbeitet wird einen deutlichen Perfomancegewinn erzielen.
Das sage ich nicht aufgrund der Tests von diversen PC-Zeitschriften, sondern aus eigener Erfahrung.
Ich benutze dazu Auslogics Disk Defrag, welches bisher sehr zuverlässig und vorallem relativ flott seinen Dienst verrichtet. Zusätzlich setzt das Programm die Systemdateien auf den schnelleren Teil der Festplatte, wodurch nochmal Geschwindigkeit gewonnen wird. Aber hauptsächlich bringt eine Defragmentierung Vorteile, wenn man oft Dateien verschiebt etc.
 
gadric86 schrieb:
Ja, das wäre mal echt interessant.

Das letzte Mal als ich sowas verwendet hab, war unter Windows 98 SE mit Norton Utilities :D

Dito, bis auf die Tatsache, dass es bei mir das im Windows integrierte Defragmentieren war. Ist so etwas mit NTFS-Dateisystemen nicht sowieso hinfällig? So hieß es zumindest bei Einführung von Windows 2000 seinerzeit.

Grad mal checken, wie die Datenfragmentierung auf meinem Laptop hier aussieht (WinXP32 mit NTFS)

EDIT:
Hmm.. vielleicht wärs doch mal sinnvoll, auch mit NTFS *g*
Worin läge denn der Vorteil bei dieser O&O Software? Muss doch nicht EXTRA was installieren, wenn ichs ja vom Windows aus auch machen kann *kopfkratz* Ob das nun 2% schneller geht, weil MultiCore und 64Bit-Unterstützung dabei sind... naja... das wären für mich jetzt keine Gründe, das extra über Fremdsoftware zu lösen. Zeitgesteuert geht ja auch über Windoof.

Cya, Mäxl
 

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Mindstepper schrieb:
In einem Forum, das sich ausschliesslich mit diesen Themen beschäftigt hatte (Kernel, Dateisysteme usw.) habe ich gelesen, das man keine externen Programme benutzen sollte (Risiko das etwas zerschossen wird sei zu hoch). Da das Dateisystem "NTFS" nicht offen gelegt ist, kann nur Microsoft wissen wie man es richtig verwendet / defragmentiert.
Ob das alles stimmte bzw. immer noch stimmt, keine Ahnung.
Ist grober Unfug. Microsoft biete extra ein Defragmentation API an, was meines Wisses von _allen_ 3rd-party Programmen fürs Defragmentieren von NTFS-Filesystemen verwendet wird. Um auf dieser Basis ein Defrag-Programm zu schreiben, brauch man gar kein irre detailliertes Wissen über den Aufbau des Dateisystems. Zerschießen kann man sich damit gar nichts. Den "heißen" Teil beim Defragmentieren, das Verschieben der Files auf der Platte, macht der Kernel komplett selbst und garantiert dabei die Konsistenz des Filesystems - egal ob das Defragmentieren des Files klappt oder fehlschlägt, weil z.B. ein gerade noch freier Block des Zielbereichs zwischenzeitlich belegt wurde. Die Defragmentiererei unter Windows ist eine ziemlich simple, bequeme Sache.
 
Vielleicht meinte er Partitionierer.
Hierzu las ich auch schon öfter, dass Microsoft eben sein
Dateisystem doch am besten kennt.
 
Bisher habe ich immer nur die Windows Lösung genommen und die hat mir auch gereicht. :D
 
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