mischaef schrieb:
Das ist ein Betriebssystem. Mit dem arbeite ich und verdiene indirekt mein Geld damit. Da habe ich keine Lust, mich noch in irgendwas einarbeiten zu müssen, nur weil es an Stellen hakelt. Das OS hat MICH zu überzeugen.
Für mich beschreibst Du im Grunde gerade ein Frickelsystem.
Hmmm.... Du mustest dich also nie in Windows und dessen Apps einarbeiten? Als Redakteur brauchst Du was an Software was Du nicht auch auf Linux haben kannst (Sehen wir von Spielen mal ab)?
Ich verstehe durchaus dass Du keine Lust/Zeit hast einen gewissen neuen Workflow zu lernen jedoch verstehe ich nicht (Bei niemandem) dass sich jemand selbst mehr oder weniger gläsern zu machen und sich zwängen zu unterwerfen. Zumal sehr viele dieser User dann "brüllen" wenn es um Staatliche Überwachung geht. Sprich es ist OK wenn MS & Co meine Daten haben aber nicht der Staat. Finde ich persönlich sehr seltsamm. Ich persönlich würde weder noch wollen.
Du sagst
Armadill0 beschreibt ein frickel OS. Ich hab seinen Post nun mehrfach gelesen und kann da nichts finden ausser das er noch neue Dinge findet für ein OS mit dem er ~20 Jahre arbeitet. In meinen Augen recht nice, alles andere wäre doch stillstand oder?
Nebenbei, scheint Windows in den letzten 6 Monaten mehr Probleme zu bereiten als mein CachyOS auf dem Arbeits PC oder Debian auf meinem Server zusammen. Die Feher / Probleme die ich hatte liegen hier bei ganz genau 0. Und "frickeln" mußte ich persönlich garnichts. Klar musste ich teils nach alternativen für Software suchen aber die 2-3 Std. Zeit die zu investieren waren, waren es am ende wert.
Das "Generelle" Problem ist scheint mir ist das Persönliche Mindset. Und vieles scheint da einfach bei den Gamern zu liegen die sagen "Mein LVL 0 Anti Cheat geht nicht" oder "Ich habe auf linux nur 200 FPS anstelle von 240 FPS unter Linux" (Als würden die fehlenden 40 FPS das Spiel unspielbar machen.).
Und ja, es mag durchaus sein das es auch Spiele gibt die man Unter Linux nicht zum laufen bekommt aber auch hier wieder die selbe Frage ob ich mich dafür "verkaufen" will. Mein Persönliches Mindset hier ist klar nein. Sowohl beim OS als auch bei Spielen. Hardware seitig habe ich evtl. hier und da abstriche zu machen jedoch scheinen einige aus den AUgen zu verlieren das die Hersteller da hin gehen wo Geld zu verdienen ist. Wenn also genug Leute wechseln, wird früher oder später auch dessen "exotische" Hardware unterstützt oder ggf. vom Hersteller bei einer neuen Version Linux Software nativ angeboten. Und ja, ich gestehe den Leuten klar zu dass ihnen später evtl. HEUTE nichts bringt aber lanfristig zu veränderungen führen kann (Und evtl. sogar wird). Aber solange jeder sagt mein Spiel XYZ / meine App XYZ geht nicht und diese Leute für sich dafür "verkaufen oder gängeln lassen, kann und wird sich nichts ändern.
Resümierend also die Frage: "Sollte jeder zu Linux wechseln"?
Nein. Aber jeder sollte sich zuindest einmal eine oder zwei Linux Distros anschauen und evtl. etwas mit rumspielen auf einer zweiten HDD. Evtl. errichen einige davon dann den Punkt wo sie Windows tatsächlich nur noch für ihr so heiß geliebtes Anti Cheat Game eine Windows Instanz starten.
Jeder hat die "Macht" in den Händen etwas zu ändern, die meisten schäuen sich aber davor sie zu nutzen. Und wenn das so bleibt, wird und viel wichtiger, kann sich nichts ändern - Wie auch oder warum?
Peace.